Geboren in Kärnten/Koroška, lebt seit 1987 als Journalist und Schriftsteller in Wien. War Kulturchef der Stadtzeitung Falter, Pressesprecher in der österreichischen Innenpolitik, publiziert heute literarisch und wissenschaftlich, darunter eine fünfbändigen Kriegskulturgeschichte der Neuzeit im Wieser Verlag.

2005 erschien im Wieser-Verlag der einführende Essayband Geschichte der Gewalt – Das Unglück des 20. Jahrhunderts, über den der Schriftsteller Robert Menasse urteilte: „Kochs Werk wird, umzingelt von Einwänden, im intellektuellen Parnass landen“.

2006 erschien der Ungarnroman Das Glück des János – „Überzeugend heutig geschrieben, selbstironisch, tritt in alle in Ungarn noch immer platzierten Fettnäpfe“ (Pester Lloyd), „Die Hauptfigur ist nicht János, sondern das 20. Jahrhundert. Koch präsentiert es in einfachen, kühlen Sätzen“ (Kurier), „ein intelligenter Fundus von Realitätsfragmenten und Glücksoptionen“ (Die Furche).

2008 legte Koch ein Abecedarium des österreicherischen Aktionskünstlers Hermann Nitsch dem Publikum vor. Unter dem Titel Blut in den Mund. Hermann Nitsch von A bis Z versammelt der Band über 700 dem Aphorismus angenähere Selbstreflexionen des Künstlers aus fünf Jahrzehnten. Reihe Europa erlesen im Wieser Verlag.