vonDetlef Guertler 03.12.2009

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von Christian Dombrowski:

Schon klar, Ortsangaben kann man nicht steigern, die Grammatik verbietet es. Doch ich schlage vor, bei der Wendung “zuhause” eine Ausnahme zu machen. Dann ließe sich nämlich sagen: „Im Bett fühl ich mich am zuhausesten“ oder: „Am Küchentisch bin ich am zuhausesten, besonders beim Mittagessen“ oder: „Am Kaminofen in meiner Leseecke – auf der Gartenbank – im Schaukelstuhl auf Gran Canaria …: Das sind die Orte in meiner Welt, wo ich am zuhausesten bin.“ Und so fort. Jedem sein Plätzchen. Fritzchen, unser kindlicher Kater, fühlt sich im Katzenkörbchen am zuhausesten, das ist offensichtlich.

Und wo sind Sie am zuhausesten, liebe Leserin, lieber Leser?

am zuhausesten = irregulärer Superlativ von „zuhause“, charakterisiert den Ort, an dem man sich am geborgensten, wohlsten, heimischsten fühlt

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