vonHans Cousto 28.02.2014

Drogerie

Aufklärung über Drogen – die legalen und illegalen Highs & Downs und die Politik, die damit gemacht wird.

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Für viele Journalisten gilt die alte Weisheit: „Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht.“ Und so konnte man in vielen Zeitungen lesen, dass in Düsseldorf kürzlich zwei junge Leute am Cannabiskonsum gestorben seien. Das jedenfalls erklärte der Mediziner Benno Hartung vom Institut für Rechtsmedizin der Usikniversitätsklinik in Düsseldorf. Und fast die komplette deutsche Zeitungslandschaft postulierte diese unhaltbare These willig in ihren Publikationen.

Hier ein paar Beispiele: Martina Stöcker titelte ihren Artikel vom 25. Februar 2014 in der Rheinischen Post „Beweis durch Düsseldorfer Rechtsmediziner – Cannabis erstmals als Todesursache nachgewiesen“, die Welt aus dem Hause Springer AG titelte am gleichen Tag „Wissenschaftler beweisen, dass Cannabis töten kann“ und J. Offermanns setzte in der Bild, ebenfalls aus dem Hause Springer AG, über seinen Artikel den Titel „Zum ersten Mal Tod durch Cannabis nachgewiesen – Totgekifft!“. Auch für die Deutschlandausgabe der Huffington Post war eine tiefer gehende Recherche nicht angezeigt und sie titelte „Uniklinik Düsseldorf: Cannabis-Konsum als Todesursache nachgewiesen“.

Es gab jedoch auch ein paar löbliche Ausnahmen. In der Zeit beispielsweise stand über dem Artikel von Sven Stockrahm der Titel „Cannabis: Kiffen ist keine Todesursache“ und im Text dahinter heißt es dann: „Tödliche Droge? Zwei Männer rauchten einen Joint. Kurz danach starben sie. Rechtsmediziner aus Düsseldorf vermuten einen Zusammenhang. Der lässt sich aber nicht beweisen.“ Auch diverse Blogger recherchierten etwas genauer und kamen zu ähnlichen Ergebnissen wie Sven Stockrahm. So setzte David Bienenstock den Titel „Nein, man kann immer noch nicht an einer Cannabis-Überdosis sterben“ über seinen Beitrag zu einer ähnlichen Meldung und Andreas Rohde überschrieb seinen Beitrag im Lokalkompass Wesel zu den Düsseldorfer Fällen mit den Worten „Totgekifft – Schauermärchen verkaufen sich besser“.

Die Fakten

Zwischen 2001 und 2012 hatten Benno Hartung und Kollegen unter den geschätzt 5.500 Toten, die an der Uniklinik in Düsseldorf obduziert wurden, zunächst 15 Fälle entdeckt, in denen Marihuanakonsum den Tod zumindest mit ausgelöst haben könnte. Letztlich blieben von diesen 15 nur die zwei Männer, die nun als erste vermeintliche Cannabistote durch die Medien geistern. Bei einem 23-Jährigen Mann hatte man zwar bei der Obduktion einen vergrößerten Herzmuskel (hypertrophe Kardiomyopathie), der auch zu den Rhythmusstörungen geführt haben könnte, festgestellt, doch man entschied sich, Cannabis als mutmaßliche Todesursache anzugeben. Bei ihm wurden im Blut Cannabiswirkstoffe respektive deren Stoffwechselprodukte nachgewiesen, wobei die Werte als eher niedrig einzustufen sind: THC: 5,2 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter), 11-OH-THC: 1,8 ng/ml, THC-COOH: 12,9 ng/ml. Auch bei dem 28-jährigen Mann waren die Werte ausgesprochen niedrig: THC: 1,9 ng/ml, 11-OH-THC: 0,8 ng/ml, THC-COOH: 10,1 ng/ml.

In dem Artikel „Sudden unexpected death under acute influence of cannabis“ für die Fachzeitschrift für Forensiker „Forensic Science International“ schrieben Benno Hartung und Kollegen, dass bei den beiden Toten nach der Autopsie zudem toxikologische, histologische, immunhistochemische und genetische Untersuchungen durchgeführt wurden. Somit schlossen die Rechtsmediziner eine Todesursache nach der anderen aus, bis nur noch Herzversagen in Folge des Cannabiskonsums übrigblieb. Doch ein Satz in dem Artikel macht stützig: „Screening tests for other common drugs showed negative results.“ Das heißt, es wurden keine Hinweise zum Konsum von allgemein verbreiteten Drogen gefunden. Offensichtlich wurde somit nur nach gängigen Drogen gesucht, jedoch nicht nach sogenannten „neuen psychoaktiven Substanzen“, zu denen auch die synthetischen Cannabinoiden zählen.

Cannabis und Cannabinoide

Das Harz der Hanfpflanze enthält mehr als 60 Cannabinoide (Phytocannabinoide). Die bekanntesten davon sind das psychoaktiv wirkende Tetrahydrocannabinol (THC) und das entkrampfend, entzündungshemmend und angstlösend wirkende Cannabidiol (CBD). Zudem gibt es hunderte von künstlich hergestellten Cannabinoiden. Künstliche Cannabinoide können sowohl halbsynthetisch hergestellt werden, das heißt aus natürlichen Cannabinoiden, als auch vollsynthetisch, das heißt aus einfachen Grundstoffen. Synthetische Cannabinoide werden medizinisch genutzt, dienen aber auch in der Neurowissenschaft dazu, die Cannabinoidwirkung im Gehirn zu verstehen.

Synthetische Cannabinoide habe zum Teil eine vielfach stärkere Wirkung als die natürlichen Cannabinoide. Zum Beispiel ist das synthetische Cannabinoid HU-210 etwa 100 bis 800 mal wirksamer als das natürliche Tetrahydrocannabinol aus der Hanfpflanze und besitzt eine längere Wirkungsdauer. Deshalb werden synthetische Cannabinoide als Wirkstoffe für Kräutermischungen wie Spice genutzt oder auch zur Wirkungssteigerung von minderwertigen Hanfblüten. Nach dem Konsum von synthetischen Cannabinoiden ist es schon nachweislich zu Todesfällen gekommen.

In der Berichterstattung ist somit sehr genau zwischen der Wirkung von Cannabis (Hanfpflanze) und synthetische Cannabinoiden zu unterscheiden, da es sonst bei den Lesern leicht zu Missverständnissen kommen kann. Doch selbst die Ärzte Zeitung titelte am 26. Februar 2014 „10.000 Hospitalisierungen wegen Cannabis“ und schrieb im Text darunter:

2012 entfielen exakt 10.142 Klinikaufenthalte auf die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide“ (ICD-10: F12.-). Die Zahl der Fälle hat sich der Krankenkasse zufolge in den vergangenen zehn Jahren fast verdreifacht. Vier von fünf Patienten waren männlich. Weit höher lag die Zahl der Klinikaufenthalte allerdings wegen Störungen durch Alkohol (ICD-10: F10.-) mit 345.034 und durch Opioide (ICD-10: F11.-) mit 26.512.

Für die Leser ist somit nicht nachvollziehbar, wie viele der Patienten wegen Streckmitteln oder synthetischen Cannabinoiden behandelt werden mussten und wie viele tatsächlich wegen des Konsums von Cannabis. Jedenfalls sind hier Titel und Text nicht stimmmig.

Kritik von Forensikern

Außenstehende Forensiker halten die These von Benno Hartung und Kollegen jedoch für unhaltbar, wie im Artikel der Zeit zu lesen ist. „Da nach den Analysen nichts anderes mehr auftauchte, haben sich Hartung und sein Team auf Cannabis verstiegen“, sagt etwa Frank Mußhoff vom Forensisch Toxikoloischen Centrum München. „Das ist aber kein Beweis, höchstens eine Erklärung.“ So habe das Team nicht besonders viel von der Substanz Tetrahydrocannabinol (THC), die den Rausch auslöst, im Körper der beiden jungen Männer gefunden. Mußhoff spricht von Konzentrationen, die auch hin und wieder in Blutproben von Menschen während einer Verkehrskontrolle auftauchen. „Die gefundenen Abbauprodukte sprechen zudem nicht dafür, dass die toten Männer regelmäßige Cannabisnutzer gewesen sind.

Der Leiter der Rechtsmedizin an der Berliner Charité, Michael Tsokos, stellte hierzu fest: „Die einzelnen Befunde stützen das nicht […] Aus ihnen geht hervor, dass der 23-jährige Verstorbene schwer am Herzen vorerkrankt war. Hätte er nicht zufällig am Tag vor seinem Tod Cannabis geraucht, wäre ein Zusammenhang mit seinem Tod gar nicht hergestellt worden. […] Fälle, in denen die Todesursache unklar ist, haben wir vereinzelt immer wieder. Cannabis als Ursache zu vermuten, ist für mich eine Verlegenheitsdiagnose.“ Für Tsokos ist klar: „Hier geht es um Koinzidenz und nicht um Kausalität.

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https://blogs.taz.de/drogerie/2014/02/28/kann-cannabis-todlich-sein/

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kommentare

  • „Common drugs“ heißt in dem Kontext zunächst mal „gängige Arzneistoffe“ und nicht etwa „gängige Drogen“. Damit geht es schon mal los…

  • Selfie meinte wahrscheinlich, dass Cannabis kein Rauschgift ist – und hat da dann was verwechselt. Und tatsächlich, ein Gift ist es nicht, eine Droge jedoch allemal, sonst würden wir es ja nicht rauchen oder essen. 🙂

  • Wenn nur ein einziger Journalist den Abstract des Artikel gelesen hätte und den Unterschied zwischen „conclude“ und „beweisen“ wüsste…

  • Cannabis ist zweifellos tödlich. Entsprechend große Brocken führen regelmäßig zum Erstickungstod.

  • Was bild auf der einen Seite, versucht die taz auf der anderen.
    Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
    Hier jedenfalls nicht.

  • @Thomas: Dass Herr Tsokos gerne erzählt, dass er alles viel besser machen würde, ist sogar schon zu mir nach Brandenburg durchgekommen.
    Denn wenn er in allen deutschen Jugendämtern gleichzeitig arbeiten könnte, gäbe es keine Misshandlungen mehr. Wer soll ihm da noch glauben?

  • @Dieter: Dass er (wenn überhaupt) Lobbyinteressen hat und dass dies unbedingt im Artikel erwähnt werden sollte, ist ein Argumentum ad Hominem. Es kommt auf den Inhalt an und nicht wer hinter dem Inhalt steckt. Wenn ein leienschaftlicher Winzer sagt, eine geringe Menge Wein schützt das Herz, dann kann die Antwort trotzdem wissenschaftlich richtig sein, obwohl man ihm „Weinlobbyismus“ vorwirft.

    „Wir reden hier von akutem Herzversagen bei 2 jungen Männern, wo eine ausgiebige Ursachenforschung betrieben wurde“

    Und diese „ausgiebige Ursachenforschung“ wird wiederum von anderen Experten angezweifelt. Nennt sich Wissenschaft.

    „Da lobe ich mir die Washington-Post“

    Ich mir nicht. Medien haben die Freiheit Studien zu verzerren oder Teile wegzulassen, was man schon bei der „Kiffen-Macht-Dumm-Studie“ gesehen hat. Ich halte mich lieber an gut-recherchierte Fachliteratur.

  • Was in dem vermeintlich differenzierten Artikel verschiegen wird, sind die Lobbyinteressen des Herrn Cousto:
    http://www.psi-tv.de/cannabis-ist-weltkultur-hans-cousto-cannatrade-2010-29-05-2010
    Von Kiffen tötet, ist dem Originalartikel, den offensichtlich niemand gelesen hat, keine Rede. Wir reden hier von akutem Herzversagen bei 2 jungen Männern, wo eine ausgiebige Ursachenforschung betrieben wurde. Da lobe ich mir die Washington Post:
    http://www.washingtonpost.com/world/europe/german-study-finds-cannabis-use-triggered-2-deaths/2014/02/26/609d23a6-9f31-11e3-878c-65222df220eb_story.html

  • http://www.hanfverband.de
    – Entkriminalisierung von Konsumenten (Existenzen werden zerstört; Führerscheinentzug, obwohl nicht berauscht gefahren)
    – seit 1998 wissenschaftlich widerlegt: KEINE Einstiegsdroge – da verboten, kommt man leider schneller an harte Drogen ran
    – keine Todesopfer – Alkohol 40.000 Jährlich
    – Cannabis Social Clubs gründen – Qualitätscannabis OHNE giftige Streckmittel unter staatlicher Kontrolle, ergo hohe Steuereinnahmen, die dann in Schulen/Bildung (wie in Colorado), Prävention und Suchtberatung gesteckt werden können
    – weniger Gelder und Aufwand für Staat/Polizei
    – Cannabis erst seit 40 Jahren verboten, ähnlich Alkoholprohibtion
    – Cannabissüchtige können dann frei zum falschen Konsumverhalten stehen und behandelt werden (Scham fällt weg)
    – Cannbabis im medizinischen Bereich weiterhin erforschen und Patienten einfach zugänglich machen (HIV, Krebs, MS) etc.
    – Uruguay, Colorado, Washington haben legalisiert. In Holland gibt es weniger Cannabiskonsumenten als in Deutschland
    – Repressionen verschlingen Millarden

  • Was soll ich sagen? Es ist sowas von rätselhaft, dass alle möglichen Drogen, natürlich außer Alkohol und Ziggis, verteufelt werden. Dabei sind sie in der Welt und niemand kann das verhindern! Es gibt nur einen Weg die Kriminalisierung für Drogenkonsum aufzuheben: Legalisierung! Wie genau man es machen kann, darüber wäre zu reden. Aber einfach „Weiter so!“ führt in eine Sackgasse. Durch die Kriminalisierung der Drogen, ich denke besonders an Kokain, werden die Möglichkeiten damit unvorstellbar viel Geld zu machen, ja erst erzeugt. Man stelle sich mal vor, wie das Sinoloa Kartell und die anderen Banden wohl gucken würden, wenn der Preis auf einmal auf den reinen Warenwert, plus kaufmännische Gewinnkalkulation einbrechen würde. In Mexiko sind durch Bandenkriege in den letzten zehn Jahren fast 70.000 Menschen ermordet worden, auch das wird einfach so hingenommen. Ich kann nicht umhin, den Verdacht zu äußern, dass in den USA und Mexiko einige ganz große Bretter gebohrt werden, um an diesem Elend mitzuverdienen. Allen voran die Waffenlobby. Fast alle in Mexikos Drogenkrieg verwendetetn Waffen stammen aus den USA. Die Republikaner mit ihrer Falschmoral, würden natürlich niemals Drogen legalisieren, aber es gibt den einen und anderen US-Staat, der sich eine Liberalisierung zumindest für Cannabis schon zugetraut hat. Also, Legalisierung für Cannabis ist auch hier längst überfällig. Ansonsten sollte man sich mal die Zahl der Alkohol- und Tabakopfer, die jedes Jahr zu beklagen sind, zu Gemüte führen. Den Straßenverkehr verbietet man auch nicht, obwohl jährlich tausende Menschen getötet und zu Krüppeln gefahren werden. Nicht mal zu einem Tempolimit kann man sich entschließen! Puh, das war aber doch ein Gedankenschwall. Also: „Keine Macht den Drögen!“ Niemand behauptet, es gäbe einfache Lösungen, aber nur mit Mut und neuen Ideen kommt man hier weiter, die bisherigen Abschottungsversuche sind gescheitert und werden weiterhin scheitern.

  • @ Hans Cousto: dass bei den Hospitalisierungen nicht zwischen Cannabis & synth. Cannabinoiden differenziert wird, liegt daran, dass das im ICD-10 schlicht nicht vorgesehen ist und zumindest hierzulande noch keiner ernsthaft das vorgeschlagen hat, was allerdings erschütternd ist, nachdem das Zeug seit mittlerweile über sechs Jahren auf dem Markt ist.
    Bemerkenswert finde ich an der Sache, dass sich selbst der Ober-Anti-Cannabis-Hetzer Thomasius (und auch sonst eigentlich alle) von den Schlussfolgerungen distanziert (wobei, von der Bild-Zeitung sollte man nun keine Schlagzeile erwarten „Totgekifft? Womöglich doch nicht “ o.ä.).
    @ Selfie: Doch, natürlich ist Cannabis eine Droge, was sollte es denn sonst sein? Solche Auffassungen wie deine (gnadenlose Überhöhung von Cannabis und Verteufelung von Alk & Tabak) sind aber nur ein weiterer Grund, weshalb Cannabis legalisiert/reguliert werden sollte; denn wäre die Ungleichbehandlung aufgehoben, hätte keiner mehr einen Grund für solch verzerrte Wahrnehmung.
    @ Jens & Franz… ach nee, ist ja schon alles gesagt.

  • @Jens + @Franz

    Verbietet euren Kindern zunächst den Genuss von Alkohol und Tabak, diese zerstören Organe und (Alkohol) macht dumm.
    Cannabis hingegen sollte sogar gesellschaftsfähig gemacht werden, weil es niemandem schadet, außer natürlich Leuten die im Mittelalter feststecken und ihre Verstand nicht erweitern wollen bevor sie etwas kritisieren.

    PS : Cannabis ist keine Droge. Peace

  • Jens und Franz, frage mich was für ein Wissen ihr über diese Materie habt, wenn ich schon lese keine Macht den Drogen, da muss das Wissen aber ziemlich begrenzt sein. -.- Epic Facepalm

  • Franz, du hast soeben bewiesen den Artikel vermutlich mit der Bild-Zeitung in der Hand gelesen zu haben.

    1.) Die Tatsachen werden hier vom Autor der „Studie“ vertuscht.
    In Jahrmillionen der Menscheitsgeschichte und bei aktuell geschätzten 250.000.000 Channabis-Konsumenten Weltweit ist noch niemand gestorben. Jetzt plötzlich, wo eine Liberalisierung der Öffentlichkeitsmeinung immer stärker eintritt, sterben zwei(!) Menschen am Konsum einer Substanz, bei der der geschätze LD50-Wert(Tödliche Dosis) bei 1500 Pfund liegt und die bei keinem Versuchstier zum Tod geführt hat.

    2.) Drogen braucht man nicht Gesellschaftsfähig machen, sie sind es bereits! Überall auf der Welt, quer durch alle Bevölkerungsschichten werden Drogen konsumiert. Verbote oder härtere Strafen wirken nicht abschreckend, dem Staat entgeht durch die Prohibition eine Steuereinnahmequelle in Milliardenhöhe und der Konsument, der nur sich selber schadet ist auf den Schwarzmarkt angewiesen.

    3.) Menschen braucht man nicht mehr verblöden. Wir sind abhängige Ja-Sager in einer Wirtschaftsdiktatur, bringen uns für Ressourcen und Wirtschaftsinteressen gegenseitig um, spionieren uns gegenseitig aus und scheissen auf unsere Mitmenschen in Schwellen- und Entwicklungsländern, die für unseren Wohlstand mit dem Leben bezahlen.

    Trink nen Bierchen drauf, aber Finger weg von Drogen 😉

  • Keine Macht den Drogen! Die Tatsachen werden vertuscht, nur um die Drogen gesellschaftsfähig zu machen und die Menschen zu verblöden.

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