vonMartin Kaul 12.03.2010

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Wer haette das gedacht, Querdenker?

Mit erstaunlich deutlichen Worten haben die 47 BildungsministerInnen der Bologna-Staaten den Umsetzungsstand ihrer eigenen Reformen kritisiert. Natuerlich, es gab auch etliche dieser selbstgefaelligen Lobhudeleien. Bei den entscheidenden Gespraechen zwischen Tuer und Angel und auf der offiziellen Abschlusspressekonferenz wurden die MinisterInnen aber durchaus deutlich. Die Studierendenproteste haben offenbar gewirkt.  Die Beschoenigungstaktik der letzten Jahre zieht offenbar nicht mehr. Wozu auch? 95 Prozent der Studiengaenge in Europa wurden mittlerweile auf Bachelor und Master umgestellt. Der ideologische Hauptkampf ist also gewonnen. Nun koennen die Uni-Chefs und Bildungsminister es sich durchaus leisten, mal auf die Studierenden zu hoeren. Ich glaube ja, sie tun das aus ganz rationalem Interesse: Nur wer seine Schweine fuettert, kann spaeter feister schlachten.

In diesem Sinne: Oink!

PS: Freue mich schon auf meine ues zu Hause!

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