Streiks habe ich lange vor allem als Störung wahrgenommen. Die Bahn fährt nicht, im Radio geht es ständig um „Tarifverhandlungen“. Gewerkschaftsmitglied bin ich trotzdem – so aus praktischen Gründen.
Nun verschiebt sich gesellschaftlich vieles nach rechts, und ich frage mich: Was kann dem noch etwas entgegensetzen? Vielleicht ist unsere größte Gemeinsamkeit ja doch, dass wir arbeiten (müssen) – und wenn wir uns darüber zusammenschließen, entsteht ziemlich viel Macht. Genau darin haben Gewerkschaften ziemlich viel Erfahrung.
Wie aus Einzelnen viele werden, das habe ich mit Gisela Neunhöffer, Dana Lützkendorf und Franziska Aurich besprochen. Was können Gewerkschaften? Was können sie nicht? Und was können feministische Bewegungen von ihnen lernen?
Es geht um Freitagabende am Verhandlungstisch, um Gegenmacht und um die Frage, wie feministisch Gewerkschaften sind.
Das ist der erste Teil der Doppelfolge. Im zweiten Teil erzähle ich die Geschichte von Agnieszka Jastrzębska, die 48 Tage gestreikt hat – und deren Leben sich weit über ihren Job hinaus verändert hat.
Diese Folge ist in Kooperation mit der Gewerkschaft ver.di entstanden.
Zur Folge:
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Shownotes zur Podcastfolge:
Hintergründe zum Arbeitszeitgesetz und zur Debatte um den 8-Stunden-Tag
Feminismus mit Vorsatz Folge über den Globalen Frauen*Generaltreik 2026
Globaler Frauen*Streik 2026: Enough!
Gewerkschaftsähnliche Liga für unbezahlte Arbeit
1000Dank an Gisela Neunhöffer, Dana Lützkendorf und Franziska Aurich, Agnieszka Jastrzębska, Kilian Weißer und an alle Sprachnachrichtler*innen!
Sounds von slip.stream
Coverdesign: Svenja Limke
Titelmusik: Louis Schwadron
Alle vergangenen Podcastfolgen mit Christiane Rösinger, rund um „Sterben als Feminist*in“ mit der individuellen Bestatterin Tara Mader oder „Verbinden statt spalten“ mit Gilda Sahebi findest du hier: https://blogs.taz.de/feminismus/