vonSabine Schiffner 29.08.2025

fremdeln

Sabine Schiffner dichtet und denkt über sich und andere nach.

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„Rauchen. Dies Behagen meines sonst unbehaglichen Lebens.“

29. 8. 1950

 

es war einmal

 

dass rauchen mal

behaglich war habe ich vergessen seit ich im

jahr 1990 meine letzte zigarette

ansteckte von der ich beim anstecken

noch nicht wusste

dass es die letzte sein würde

aber als ich an diesem morgen im august

1990 beim blick auf den boden

neben meiner matratze den vollen

aschenbecher vom vorabend sah und roch

fühlte ich mich

auf einmal dermaßen unbehaglich

dass ich beschloss von

einem moment auf den anderen

mit dem rauchen

aufzuhören

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