Von Dario Schach und Ricarda Paul, zwei Teilnehmern des 9. Workshops der taz Panter Stiftung.
Der neunte taz-Panter Workshop, zwanzig junge Leute die zum Scheitern ausgesucht wurden. Donnerstagnachmittag geht’s los und im besten Fall sind drei Tage später vier Seiten fertig. Ob das was wird?
Kurzes Kennenlernen und dann sofort in die Debatte. Was ist Scheitern? Welche Themen werden es in die Ausgabe schaffen? Wer arbeitet mit wem, wie, wann und wo? Am Ende der Diskussion: Alle Themen verteilt, Gruppen gebildet, Nerven blank. Basisdemokratie ist schön, gut und richtig, aber auch wahnsinnig anstrengend.
Später als geplant endlich der gemütliche Teil: Feiern, Musik und Bier. Die drei folgenden Tagen bestehen aus viel Arbeit, Spontaneität und Kaffee. Die große Verantwortung für die Schwerpunktseiten der taz versus der Mut nicht zu scheitern im Hinterkopf, an die Arbeit. Viele Ideen werden bearbeitet, verworfen, neue müssen her.
Sonntagnachmittag haben wir es tatsächlich geschafft. Endlich fertig. Alle Texte abgegeben, alle Fotos gemacht, Seite strukturiert. Jeder hat ein bisschen scheitern eingebracht und gezeigt wie individuell Scheitern ist und sein kann. Innerhalb von vier Tagen ist nicht nur eine Menge Text produziert worden, es hat sich auch aus einem losen Haufen von zwanzig jungen Menschen eine heterogene Gruppe gebildet, die in der Lage ist als solche zu diskutieren und arbeiten.
Vielen Dank an das liebe taz-Team im Vorder- und Hintergrund.
Schön war’s!