vonImma Luise Harms 23.04.2009

Land Weg

Das Land ist Ressource und Erweiterungsgebiet für die Stadt, aber auch ihre bestimmte Negation. Grund zum Beobachten, Experimentieren und Nachdenken.

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Heute wird Frau H. eine Abdeckung für die halb ausgeschachtete Kellerwand bauen. Die Spanplatten liegen schon drauf, brauchen aber Leisten an den Seiten, sonst zerbröseln sie.
Dann fährt sie nach Wriezen und versucht im Pfennigland-Laden billige Kleiderbügel zu kriegen, auf die am Samstag beim Verschenkemarkt die Klamotten aufgehängt werden können. Auf dem Weg schaut sie, ob die alten Rollen mit Wildzaun, von denen W. gesprochen hat, noch im Wald liegen. Für den neuen Garten. Damit die Rehe nicht die Sträucher abknabbern. Vielleicht bringt sie aus Wriezen auch noch eine Flasche Wein mit.
Am Abend kommen ein paar Leute zum Probegucken von „Tatis Schützenfest“. Der Film soll vielleicht bei einer Pedalkino-Gala aufgeführt werden: Ein Kino wird von zwölf Fahrrädern mit Vorführstrom versorgt. Frau H. will die Veranstaltung bekannt machen.

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