vonDetlef Guertler 02.05.2009

taz Blogs


Willkommen auf der Blogplattform der taz-Community!

Mehr über diesen Blog

Hatte ich hier eigentlich schon von Charlie & Lola erzählt, meiner derzeitigen Lieblingskinderserie? Ja, hatte ich. Aber dabei noch nicht Lolas beliebteste grammatische Eigenart erwähnt. Wenn ihr jemand sagt, dass er größer, stärker, schlauer ist als sie (was bei Vierjährigen ja vorkommen soll), antwortet sie regelmäßig: „Ich bin aber viel größerer“, oder eben stärkerer oder schlauerer. Was eine völlig normale Reaktion auf einen Komparativ ist, nur eben in der deutschen Grammatik nicht vorgesehen. Da darf man nur antworten „Ich bin aber noch größer.“

Mal angenommen, die deutsche Grammatik würde Lolas „größerer“-Form offiziell genehmigen: Würde man sie dann Komparaparativ nennen?

Anzeige

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile ihn über Social Media. Du möchtest etwas dazu sagen? Weiter unten gelangst du zu den Kommentaren.

https://blogs.taz.de/komparaparativ/

aktuell auf taz.de

kommentare