vonericbonse 28.03.2026

Lost in EUrope

Eric Bonse, EU-Korrespondent der taz in Brüssel, schreibt hier all das über Europa und seine Krise(n), was die EU gerne verdrängen würde | Bild: dpa

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Der belgische Premier De Wever profiliert sich als realistischer Außenpolitiker: Die Russland-Politik der EU sei gescheitert, erklärte der konservative Politiker in einem Interview mit der belgischen Zeitung „L’Echo“.

Da die EUropäer nicht in der Lage seien, Kremlchef Putin mit Waffen zu bedrohen, und da man Russland ohne die USA nicht wirtschaftlich in die Enge treiben könne, bleibe nur ein Weg: Verhandlungen.

„Wir müssen einen Deal machen“, so De Wever. Damit steht er nicht allein. Auch Frankreichs Präsident Macron und Italiens Regierungschefin Meloni wollen in Verhandlungen mit Putin eintreten.

Allerdings wird die Entsendung von EU-Diplomaten von Kanzler Merz blockiert. Die Zeit sei nicht nicht reif, heißt es in Berlin, wo man immer noch am gescheiterten Kurs festhält.

Außerdem spielt der Kreml nicht mit: Man sei nicht bereit, die EU an den Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA zu beteiligen, heißt es in Moskau. Warum wohl?

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https://blogs.taz.de/lostineurope/de-wever-will-deal-mit-putin/

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