vonImma Luise Harms 18.05.2009

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Erschöpfung. Landephase. Gefahr der Depression. Liegen am kalten Feuerplatz. Auf dem Theaterbett.
Der Himmelrand im Westen ist gülden rot. Vor dem hellen Blau tuscheln Robinienblättchen in den hohen Zweigen. Sie tuscheln und tuscheln; die Ahornblätter geben winkend Antwort. Wolken wie Trekkerspuren, graue Aufprägung in der Abendhelligkeit. Sie ziehen voran, sind dann weiß vor dem dunkleren Blau. Ein Stern. Er bewegt sich: Ein Flugzeug das strahlt wie ein Stern. Oder ein Satellit mit Sonnensegeln. Und überall der Große Wagen. Späte Schwalben fliegen Zickzack. Oder Fledermäuse.
Der Vergnügungsdampfer MS Reichenow kommt zur Ruhe. Das Lachen verebbt. Die Lichter hinter den Kajütenfenstern gehen an. Die Geselligkeit wird in kleine Portionen geteilt. Ich bin fern. Und nah.

heute: Nacharbeiten von gestern. Hoffentlich nicht zu verschlingend. Wäsche waschen. Weitere DVDs brennen. Das Filmchen für die Wartenberg-Installation zusammenstellen. Vielleicht schon den Highländer-Trekk einspielen.

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