vonDetlef Guertler 25.11.2009

taz Blogs


Willkommen auf der Blogplattform der taz-Community!

Mehr über diesen Blog

Google zu boykottieren ist so wie eine Tarnkappe aufziehen, wenn wir Springers Cheflobbyisten Christoph Keese glauben können:

„Steig doch aus, wenn dir unser Preismodell nicht passt“ mag man bei 10 Prozent Marktanteil sagen, bei über 85 Prozent aber könnten Vorschriften des Wettbewerbsrechts berührt sein. Unter dem Druck der drohenden Netzunsichtbarkeit entscheiden sich die meisten Verlage zähneknirschend dafür, den „Gefunden- werden-Schalter“ auf ihrer Webseite nicht umzulegen, erleiden mit dieser Entscheidung jedoch zugleich einen Schaden, weil sie gezwungen sind, die Null-Beteiligungs- Strategie von Google zu akzeptieren.

Wenn ich mich richtig an die Nibelungen erinnere, war das mit der Tarnkappe eigentlich ganz hilfreich. Da konnten Gunter und Siegfried zusammen die alleinstehende Dame Brunhilde verprügeln und -gewaltigen, und diese merkte nicht mal, dass dem schlappen Burgundenkönig der unsichtbare Held geholfen hatte. Könnte doch auch für einen Verlag ganz attraktiv sein, oder?

via turi2

Anzeige

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile ihn über Social Media. Du möchtest etwas dazu sagen? Weiter unten gelangst du zu den Kommentaren.

https://blogs.taz.de/netzunsichtbarkeit/

aktuell auf taz.de

kommentare