Im Oktober steht uns nur das Terrassenbecken zur Verfügung. Und wie sieht es mit der Stütztemperatur von 22 Grad aus?
Und ihr ahnt es bestimmt schon …?! Das Terrassenbecken kann laut Bäderbetrieben angeblich nicht beheizt werden. Merkwürdig! In der Sommersaison war es oft wärmer als das Nichtschwimmer- oder das Sportbecken …

Wenn das wirklich so wäre, warum kann dann nicht das beheizbare Sportbecken den PrinzenbadlerInnen zur Verfügung gestellt werden?
Stammgast Miriam L. informierte mich darüber, dass sie in einer E-Mail vom 11.09.2026 an Kristian Ronneburg (DIE LINKE/Sprecher für Mobilität, Petitionen und Sport) folgenden Text gesendet hat:
„Ich schlage der Fraktion/DIE LINKE vor, den Bäderbetrieben zu erklären, dass Wasserfläche mit einer Wassertemperatur von unter 22°C vom Senat NICHT subventioniert werden kann, dass unbeheizte Wasserfläche NICHT als „bereitgestellte Wasserfläche“ gezählt werden kann und, dass im Sommerbad Kreuzberg/“Prinzenbad“ für den Zeitraum Oktober ENTWEDER eines der drei Schwimmbecken (sinnvollerweise das Mehrzweckbecken (von den Berliner Bäderbetrieben als „Sportbecken“ bezeichnet), weil es auch über einen Nichtschwimmerbereich verfügt) mit der Mindesttemperatur/Stütztemperatur von 22 °C angeboten werden muss ODER (weil nicht subventionierbar) das derzeitige Angebot für Oktober wieder gestrichen werden muss.“
Die PrinzenbadlerInnen erwarten von den Bäderbetrieben eine transparente Kommunikation. Und „Pseudoangebote“ sollten auch als solche bewertet werden.
Na, ja – vielleicht versuchen die Bäderbetriebe auf diesem Weg, die Defizite in Bezug auf „ausreichende Bereitstellung von Wasserfläche“ u.a. mit dem „Oktober-Angebot“ für das Prinzenbad auszugleichen.
Ich frage mich warum die Bäderbetriebe – wie andere Betreiber – nicht schon längst auf Wärmeschutztechnik umgestellt haben. Das spart enorm Energie – auch in den meisten Sommernächten, aber erst recht im September und Oktober.