vonChristian Ihle 09.06.2009

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„Zu den wenigsten, die zumindest ansatzweise wissen, wie es weitergeht, bevor irgendwann das Internet das Fernsehen schluckt, gehört Pro-7-Moderator Stefan Raab. (…) Seine Mitbewerber dagegen hecheln orientierungslos hinterher und sind schon glücklich, wenn sie noch die Rücklichter eines längst abgefahrenen Trendzuges erblicken. Zu den prominentesten Zugverpassern gehört derzeit die ARD, bei der man die diversen Variationen der ewig gleichen Quiz- und Test-Shows durchspielt, was zwar ordentliche Quoten bringt, aber in Sachen Innovation ungefähr so erfrischend wirkt, wie eine Nacht im Sandsturm. Trotzdem rechnet man sich in der ARD trotzig noch jene Unterhaltungskompetenz zu, die der Sender zuletzt in der TV-Steinzeit hatte, als Rudi Carrell noch das Maß der Dinge war und nicht Jörg Pilawa.“

(Hans Hoff in der Süddeutschen Zeitung)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 200 Folgen Schmähkritik

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