vonSchröder & Kalender 22.02.2009

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.

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Gus Van Sants Film mit Sean Penn in der Hauptrolle über das Leben des Harvey Milk, der im San Francisco der frühen Siebziger für die Gleichberechtigung der Homosexuellen kämpfte, feiert Triumphe und ist für acht Oscars nominiert.

Über Harvey Milk, der zentralen Figur der Schwulenbewegung im ›Golden State‹, wird leicht übersehen, welche wichtige Rolle weit vor ihm oder zur gleichen Zeit die Literaten und Verleger spielten. In den USA waren dies unter anderen Leroi Jones, James Baldwin, Lawrence Ferlinghetti, Ronald Tavel, William S. Burroughs, Allen Ginsberg, Irving Rosenthal, Michael Rumaker, aber auch Trivialautoren wie John Rechy und Gordon Merrick. Einige dieser Autoren, neben Niederländern, Spaniern, Franzosen und Deutschen, verlegte ich bei Melzer, Olympia Press und im März Verlag.

Das »vulgäre Propagandastück« mit dem Titel ›Schwul‹ von Michael Rumaker zählt zu den gesuchten Erstausgaben des März Verlags. Um den Text zu demokratisieren, haben wir das Stück vollständig noch einmal im ›März-Mammut‹ abgedruckt und später im ›Schwulen-Reader‹ der ›Großen März-Kassette‹. Auch die beiden letztgenannten Titel sind nur noch antiquarisch erhältlich.

Michael Rumaker, ›Schwul. Ein vulgäres Propagandastück‹. Aus dem Amerikanischen von Wulf Teichmann und Dirk Mülder. 56 Seiten, März Verlag 1970 (nur noch antiquarisch erhältlich).


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Umschlagfoto: Peter Trivy

(MR / PT / BK / JS)

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