vonSchröder & Kalender 03.07.2011

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.
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Donnerstag, den 30. Juni

Bundesplatz

Heute hatte uns die Arbeit wieder fest im Griff, darunter eine Besprechung mit Carola Deye von Philo Fine Arts wegen unseres März-Buches.

Danach lasen wir einen Schriftsatz zu einem Rechtsfall, der sich anhört wie schlecht erfunden: Unser Vermieter will im August das Dach über unseren Köpfen aufreißen, um neue Fenster einzubauen zu lassen, in unserem einzigen großen Wohnraum. Damit wären 80 % unserer Wohnung mindestens zwei Wochen lang unbewohnbar. Anschließend müssten wir noch einmal 14 Tage lang Bilder, Bücher und Möbel vom Staub befreien. Eine Schikane, die offenbar darauf abzielt, uns zu entnerven und schließlich zu entmieten. Anschließend zahlt der neue Mieter dann 500 Euro mehr. Das macht der nicht mit uns!  So trübe sieht es gegenwärtig für Mieter aus: Berlin ist die neue Bonanza für skrupellose Vermieter. Wir werden weiter über den Fall berichten. Denn anders betrachtet, lebt es sich für Autoren hier wie im Schlaraffenland. Wir brauchen keinen Finger zu rühren, die Geschichten wachsen uns in die Mäuler.

Freitag, den 1. Juli


Strawberry-Statement

Abends kam Till Kaposty und brachte einen Korb mit süßen Erdbeeren, sie schmeckten wunderbar! Danach zeigten wir unserem Freund die März-Bibliographie.


Till auf dem Sofa Modell von Klaeden

Samstag, den 2. Juli

Es regnet und ist 12 Grad kalt. Auf dem Weg zum Supermarkt, den wir seit Jahren gehen, entdecken wir dieses unschlagbar lakonische Firmenlogo.

Also wer Lust hat, bitte klingeln!

(BK / JS)

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https://blogs.taz.de/schroederkalender/2011/07/03/sommertage_ii/

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kommentare

  • Nicht aufregen, lieber Jörg (denk an dein Herz!). Kürze die Mietzahlung wg Baumaßnahmen und mach damit 2 Wochen Ferien…. Grüße aus HH (hier laufen die Vermieter auch Amok, wollen z.B. 17E/qm!!!)

  • Ach nein, da bekomm ich ja die Pusteln, wenn ich sowas lese. Als wenn man nicht schon genügend am Hals hätte; auch die Abwehr solchen Ansinnens kostet Lebenskraft und macht nur selten Freude. Ich leide mit und drücke Euch entsprechend feste beide Daumen …
    Servus Matthias

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