vonSchröder & Kalender 17.11.2018

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

Mehr über diesen Blog

***
Der Bär flattert in westlicher Richtung.
***

Wenn wir in Mainz sind, kommt unweigerlich die Rede auf den Sandsteinengel des bischöflichen Palais’. Den Engel hatte sich Helga Matura bei Peter Kuper bestellt. Das ehemalige Mannequin arbeitete Anfang der 60er Jahre in Frankfurt a.M. als Prostituierte und wurde ermordet. Sie war mit Peter Kuper alias Hamlet befreundet. Die  Geschichte kann man in Peter Kupers ›Hamlet‹ ab Seite 278 lesen. Wir haben sie bereits 2008 im tazblog gepostet.

***


v.l.n.r.: Buchhändler Matthias Dölger, Dietmar Gaumann, Ingo Rüdiger, sitzend: Sigrid Fahrer und Jörg Schröder. Alle Fotos: Barbara Kalender

***
Eingeladen hatte uns das LiteraturBüro Mainz, mit deren Macher wir seit Jahren befreundet sind. Sigrid Fahrer ist  Vorsitzende des LiteraturBüros, Projektleiter sind Dietmar Gaumann und Ingo Rüdiger. Ingo betreibt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Ventil Verlags.

Wie immer aßen wir vor der Lesung im Traditionsgasthaus Weinhaus Schreiner. Während des Essens redeten wir über die gegenwärtig schwierige Lage im Buchhandel. Dann ging es zum Gartenfeldplatz.

***
Matthias Dölger, der Mitgründer der Buchhandlung Bukafski erklärte uns, wie der Name der Buchhandlung zustande kam: Der Zungenbrecher  ist eine Verneigung vor Charles Bukowski, gleichzeitig sollen in Dada-Manier die Wörter »Buch« und »Kaffee« anklingen.


v.l.n.r.:  Maria Leucht, Patrick Hutsch und Barbara Kalender. Foto: Jörg Schröder

***
Es freute uns, dass Maria Leucht, die bei Schöffling & Co. im Vertrieb arbeitet und Patrick Hutsch von der Verlagsleitung nach Mainz gekommen waren.


stehend: Josef Michael Ruhl, sitzend Walter Hedderich und Jörg Schröder
***
Josef Michael Ruhl und Walter Hedderich waren aus dem Vogelsberg angereist. Ruhl ist Planer und Architekt des neuen Vulkaneum-Museums in Schotten, das sich regen Besuches erfreut.

Jörg Schröder las aus der Siegfried-Neuausgabe und Barbara Kalender stellte ›Das ganze Leben · Jörg Schröder Vita‹ vor (173 Seiten mit zahlreichen Abbildungen). Das Buch erschienen im Frankfurter Verlag Schöffling & Co.

***

Zum Absacker luden wir die Veranstalter in die Bar des Hotel Hammer ein, wo wir übernachteten. Sigrid Fahrer und Jörg entschieden sich für den Cocktail »Red Light District«: 4 cl Vodka, 2 cl Limettensaft, 6 cl Cranberry-Nektar, Ginger Ale von Thomas Henry. Dietmar und Ingo tranken Bier. Barbara wählte einen vorzüglichen Grauen Burgunder aus Rheinhessen.

Die old-fashioned Hotelbar und die Hosenträger des Barmanns waren der Hammer!

***
BK / JS

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/schroederkalender/2018/11/17/auf-lesereise-in-mainz/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.