vonSchröder & Kalender 14.12.2018

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Aus Typex: ›Andy – A Factual Fairytale‹
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Wer immer noch nicht weiß, was er seiner Liebsten oder sie ihrem Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen könnte, dem raten wir zu einem Album im Brillo-Format mit einem Nettogewicht von 1,85 kg. Es handelt sich um die Lebensgeschichte eines der größten Künstler unserer Zeit als graphic novel gezeichnet von Typex.

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Typex: ›Andy – A Factual Fairytale · Leben und Werk von Andy Warhol‹, 568 farbigen Seiten, gebunden, Carlsen Verlag, Hamburg 2018. ISBN 9783551738769, zum Discounterpreis von 48,00 Euro.

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Jedoch dieses Album mit seinem dreiseitigen Silberschnitt und 568 farbigen Seiten birgt eine Gefahr in sich: Sie oder er werden ihren Liebsten oder ihre Liebste für mindestens drei Weihnachtstage nicht aus der Sofaecke locken können. Zwar wirbt der Carlsen Verlag mit dem Hinweis: »Für ein größtmögliches Lesevergnügen empfehlen wir, nicht mehr als ein Kapitel von den zehn Lebensstationen zu lesen.« Aber uns ist dies nicht gelungen! Das Buch macht süchtig. Wir haben am ersten Tag vier Kapitel verschlungen.
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Inhaltsangabe:
Part 1: Somewhere, Over the Rainbow (1932 bis 1946)
Andrew Warhola wächst als Sohn slowakischer Einwanderer in Pittsburgh in ärmlichen Verhältnissen auf.
Part 2: Blue Hawaii (1951 bis 1961)
Andy wohnt in New York und hat sort seine erste Einzelausstellung.
Part 3: Flaming Creatures (1962 bis 1964)
Andy richtet sein Atelier in einer  Fabrikhalle ein. Sie wird zur Arbeits- und Lebensstätte für viele Künstler.
Part 4: Poor Little Rich Girl (1965 bis 1966)
Warhol beschäftgit sich vor allem mit dem Medium Film. In diesem Kapitel geht es auch um seine Zeit mit der reichen Erbin Edie Sedwick.
Part 5: Al Tomorrow’s Parties (1966 bis 1967)
Warhol produziert das Debütalbum der experimentellen Rockband ›Velvet Underground‹
Part 6: The End (1968)
Valerie Solanas schießt auf Andy Warhol und verletzt ihn lebensgefährlich.

 


Part 7:  (1968 bis 1972)
Nach dem Attentat kommt Andys Theaterstück ›Pork‹ nicht an, sein Roman ›a‹ ebenfalls nicht.
Part 8: Blame It On The Boogie (1975 bis 1979)
Warhols Verkäufe laufen glänzend  unter der Leitung von Freunden. Ein Treffen mit Donald Trump findet statt.
Part 9: The Breaks (1980 bis 1986)
Andy arbeitet an gemeinsamen Projekten mit  Künstlern wie Jean-Michel Basquiat, Keith Haring und Francesco Clemente.
Part 10: New York, New York (1987)
Warhol stirbt nach einer Gallenblasenoperation, eine Folge des Solanas Attentats.

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Aus dem Kapitel 6 über Valerie Solanas.
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Natürlich verschweigen wir nicht, dass von Andys 120 Superstars und Personen in seinem Leben sechs MÄRZ-Autorinnen und -Autoren sind oder mit MÄRZ eng verbunden waren. Es sind in der Reihenfolge ihres Auftretens im Album: Gerard Malanga, John Giorno, Frank Zappa, Robert Crumb, Valerie Solanas und Maurice Girodias.

Also nehmt, lest und staunt!

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BK / JS

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