Zeichnung Ernst Volland 1967
Es wird Zeit, dass ich die Sachsen anhalt’,
sonst ist bald überall Sachsen-Anhalt,
und die AFD tönt mit ihrem Siegesmund:
„Jetzt geht’s rund!“
Ich frag mich nur, warum die Alice sich immer so anmalt!
Diesmal schickte mir Lukas
einen fürchterlichen Ukas:
„Wenn du nicht sofort spurst
und mir keine Blutwurst holst,
ist es aus mit den täglichen Sambucas!“
Ich erinnere mich an die drei Zypressen.
Ich hatte sie schon längst vergessen.
Sie standen hoch über der Stadt Urbino,
wir sahen sie auf dem Weg zum Kino.
Der Film hieß „The Great Depression“.
Es war einmal ein Purzelbaum,
der hatte einen kurzen Traum,
in dem er seine Wurzeln fand.
Geholfen hat ihm dabei ein Elefant.
Leider war das nur ein Purzeltraum.
Kaum zu glauben, liebe Tauben,
dass noch so viele Menschen an euch glauben.
Sie wollen weiter mit euch für den Frieden kämpfen,
doch ihre Erwartungen muss man dämpfen:
Auch Tauben müssen mal dran glauben!
Ja, ich bin ein ganz besonderer Punker,
denn ich habe einen Tanker.
Mit dem besorge ich mit nicht nur Petroleum,
sondern auch Plutonium.
Der Weltenbürger Zahl ist demnächst etwas schlanker!
Gestern fiel Pit in die Mittagssuppe
einer asiatischen Reisegruppe.
Zum Glück handelte es sich nicht um Kinder,
sondern um findige indische Pfadfinder.
Die wühlten Pit wieder raus aus der Suppe.
Wir haben vierzehn Rassehunde.
Natürlich haben wir etwas gegen Massehunde.
Keiner unserer Hunde ist fett,
wir nehmen jeden Abend einen mit ins Bett.
Der hübscheste heißt Kunigunde.
„Wir haben uns lange nicht gesehn. I
ch trage meistens Neopren
und windsurfe vor Sylt,
hier siehst du’s auf dem Bild.
Und du?“ „Ich bin Kapitän.“
Petzi, Pelle und Pingo
trafen sich jüngst mit Ringo.
Sie wollen sich mit ihm zusammentun
und wären die „New Beatles“ nun.
Doch Paul sagte bisher nicht Bingo!.
Neulich war ich in Kentucky.
Dort traf ich meinen alten Freund Hacki.
Er jammerte: „Ich habe schlechte Karten:
Meine Frau hat mich ausgewählt als Braten!“ I
ch rief: „Steig schnell ein, Hacki, zackizacki!“
Immer wieder gehe ich mit Wunibald
in den schönen Buniwald.
Wir sind dort nicht nur zum Spazieren,
sondern auch zum Kopulieren.
Ein Jahr schon wird unser Pit im Juni alt!
Er machte noch ein Witzchen,
dann ging es ab ins Kittchen.
Was hatte er verbrochen?
Er hatte mit der Präsidentin gebrochen.
Sie war ein schlimmes Flittchen!
Die größte Teekanne der Welt
steht mittenmang in Bielefeld.
Früher gehörte sie der Firma Oetker, d
och die fand anderes nötiger.
Heute gibt dafür die Firma Miele Geld.
Früher war er der Sarottimohr,
heute schießt er Tor auf Tor.
Ja, unsere Schwarzen,
die neigen nicht zum Knarzen.
Sie wirbeln am besten zwischen Tor und Tor.
Jüngst erschien im Stadtrat von Castrop-Rauxel
der Genosse Castro mit dem Genossen Prauxel.
Zur Förderung der kubanisch-castroprauxel’schen Beziehungen
hielt Fidel eine flammende Rede über mehrere Sitzungen.
Ein Höhepunkt, nein, ein Höhenstrich in der Geschichte von Castrop-Rauxel!
Was essen am liebsten die Linguisten?
Natürlich Langusten!
Sie halten jedoch nichts vom Rumkrebsen
und zählen am liebsten Erbsen.
So leben sie auch am längsten.
Das ist zweifellos Matze.
Heute trägt er eine Glatze.
Früher trug er eine Hippie-Tolle,
genau wie Elvira, seine Olle.
Mit der war er damals auch am Tschadsee.
Eins ist klar: Die Meerjungfrau
war gar nicht mehr Jungfrau.
Schuld war nur der Casanova
aus der Vorstadt von Hannover.
Heute ernährt sie sich vom Leerguttausch.
Damals, bei Frau Merian,
gab es keinen Schlendrian.
Auch später, bei Piet Mondrian,
waltete nicht der Liederjan.
Bei dir jedoch schaut uns überall der Schluri an.
Gestern war mein Schatz
erstmals in den Charts.
Er kann zwar überhaupt nicht singen,
aber die Leute um die Eintrittskarten ringen.
Ich werfe lieber Darts.
