vonFalk Madeja 29.05.2009

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Der niederländische Extrem-Politiker Geert Wilders hat versucht, auf dem Rücken eines Vergewaltigungsopfers politisches Terrain zu gewinnen. Das findet jedenfalls das Opfer, die niederländische in Belgien wohnende Journalistin Joanie de Rijke.

Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende sowie so gut wie alle politischen Gegner kritisierten Wilders scharf, es war u.a. von Geschmacklosigkeit die Rede.

Die Frau war von Taliban entführt und vergewaltigt worden – in den Augen von Geert Wilders ist der ganze Vorgang ein Beweis für das Versagen der politischen „Elite“. Denn das Opfer habe Verständnis für die Täter geäussert – etwas, was sie heftig bestreitet. Warum nun die „politische Elite“ der Niederlande Schuld an einer Entführung und Vergewaltigung seitens der Taliban haben soll – es bleibt das Rätsel Geert Wilders.

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