vonJannis Hagmann 21.10.2011

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Die Nerven im Camp liegen blank. Der Ton wird immer schärfer und das Wort Demo-Burnout liegt in der Luft. Eine große Gesprächs- und Vorstellungsrunde von 70 Leuten sollte heute die Spannungen im Camp abbauen. Von ArbeiterInnen über Arbeitslose und Studierende bis hin SchülerInnen und Akademikern waren die unterschiedlichen Gesichter des Camps alle vertreten.

Der Konflikt: Verantwortlichkeiten haben zu Rollen geführt. Eine relativ kleine Gruppe von Aktiven hat die Leitung des Camps übernommen, was zumindest theoretisch von allen strikt abgelehnt wird. Menschen mit Bändern um den Arm dagegen haben das Gefühl, dass der Großteil der Camper passiv ist und das Leben im Camp genießt, während einige wenige alles geben, um die Bewegung am Leben zu erhalten und für die Demo morgen zu mobilisieren. Ein gemeinsamer Power-Schrei, bei dem sich alle an den Händen hielten, beendete die Runde. Fazit: „Es gibt hier keine Hierarchien!“

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