Israelis auf den Mond?

Es war mir wirklich nicht möglich, zwei aktuelle Meldungen nicht miteinander zu verknüpfen: Zum einem den Bericht der ‘Haaretz’ über geheime Friedensverhandlungen zwischen Syrien und Israel (!) – und zum anderen die Nachricht der ‘Jerusalem Post’, der zufolge Israelis inzwischen schon rund 10 % des Mondes aufgekauft hätten…!!

037 mond.jpg

Ich begrüße und lobe allen Ernstes die weise Vorausschau der Siedler (und gebe freimütig zu, auch selbst schon vor langen Jahren eine Parzelle auf dem Mond erworben zu haben… grins). Denn wenn der Golan am Syrien zurückgegeben wird, muß man sich ja neu orientieren!

Und so, wie es dort oben aussieht, würde es hier unten ja auch schnell aussehen …wenn wir nicht aufpassen.

Links:

Friedensverhandlungen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,459907,00.html

Mondgebiete-Kauf: http://peacepalestine.blogspot.com/2007/01/israel-bought-10-of-moon-rest-belongs.html


Kommentare (2)

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

CAPTCHA-Bild

*

  1. Das mit dem entmilitarisierten Naturpark ist eine hervorragende Idee. Da oben wird ja auch hervorragender Wein angebaut.

    ——–
    Der Datenscheich:

    Oh, ich kann dir sagen, die Weinstöcke lieben diese Erde, die Luft und das Wasser dort!

    Und da Goethe so feinsinnig sagte: “Und festigt mit dauernden Gedanken…” – werde ich immer fest (voraus-)denken, wie wir uns auf dem Mont Hermon zu einem zünftigen Zechgelage treffen. Ich mache dich dann auch gerne mal mit dem uralten Regengott Baal bekannt, der dort oben seine Residenz hat…

    ;-)

  2. Und was machen die Israelis, wenn aus dem Vollmond ein Halbmond wird?

    Dann purzeln sie alle herunter!  (grins)

    Dann haben sie schon wieder Ärger mit den Muslimen an der Backe!

    DAS ist natürlich ein stichhaltiges Gegenargument!

    Nene, dann doch lieber der Golan, ist ohnehin ein wundervolles Stück Erde :)

    Deshalb ja auch der Passus in der ausgehandelten Vereinbarung, dem zufolge zwischen Golan und See Genezareth ein syrisch-israelischer Naturpark mit Zutritt für beide Seiten entstehen soll – als entmilitarisierte Zone.

    Ich habe schon Mitte der 80er dort auf eigenem Land – denn auf der syrischen Seite gibt es diese entmilitarisierte Zone bereits seit Jahrzehnten (!) – ein paar Tausend Bäume gepflanzt.