Flattr auf taz.de

Ab sofort können auch Artikel der Onlineausgabe bezahlt werden. Mit Flattr.

“Was ist Ihnen die Internetausgabe der taz wert?” Diese Frage stellten wir unseren LeserInnen lange Zeit auf unserem Onlineauftritt – bis wir uns 2006 entschlossen, es mit Werbung auf taz.de zu probieren.

Seit 1995 ist die taz im Internet zu lesen. Wir waren die erste überregionale Zeitung in Deutschland, die ihren Inhalt frei online verfügbar machte. Barrieren aufzubauen, das ist unsere Sache nicht. Möglichst auch keine Bezahlschranken.

Das warf die Frage auf, wie man journalistische Arbeit im Internet refinanzieren kann. Eine der Antworten der taz war der Aufruf an ihre LeserInnen, freiwillig Geld zu überweisen. Viele LeserInnen zahlten gerne, wie auch ein jüngerer Testlauf im April wieder zeigte.

Doch eine umständliche Banküberweisung war immer nur eine Krücke für das, was sich die taz schon lange wünscht: Einen direkten Weg, einen taz.de-Artikel zu würdigen. Und ohne dass man vor allem die Banken füttern muss wie bei der Zahlung per Kreditkarte oder Paypal.

Deshalb kommt uns Flattr wie gerufen. Der Gründer der Tauschplattform Pirate Bay, Peter Sunde, hat es auf den Weg gebracht: ein soziales Mikro-Bezahlsystem. “To flatter” bedeutet auf Deutsch “schmeicheln”. Die Idee: Jeder User hat einen Account, auf den er einen monatlichen Beitrag einzahlt, den er für Internetinhalte ausgeben will. Sagen wir zwanzig Euro. Wenn er etwas Gutes gefunden hat, drückt er auf den Flattr-Button. Am Ende des Monats werden die zwanzig Euro zu gleichen Teilen unter allen geflatterten Urhebern aufgeteilt. Es gibt auch ein Video von Flattr, das dieses System erklärt:

Flattr bietet Journalisten, Bloggern und Musikern damit die Möglichkeit, ihre Arbeit zu finanzieren. Und den Konsumenten die Chance, ihre Wertschätzung auszudrücken. Jeder Flattr-Button zeigt an, wie oft er geklickt wurde.

Ab sofort finden sich die Flattr-Buttons auch auf taz.de. Keiner weiß, ob Flattr funktionieren wird, ob also genug Leute mitmachen, damit wirklich nennenswerte Beträge zusammenkommen. Die taz hat mit freiwilligen Zahlungen gute Erfahrungen gemacht. Dennoch glauben wir nicht, dass wir mit Flattr schnell auf unsere (Online-)Kosten kommen werden. Wir haben gelernt, dass man mehrere Wege gleichzeitig beschreiten muss.

Aber wir wollen mit der Integration des Flattr-Buttons auch unseren Teil dazu beitragen, dass Flattr für alle Urheber im Internet ein Erfolg wird. Damit das Internet ein Ort des freien Austausches bleibt.

P.S. Bislang ist Flattr noch in der Betaphase – und man kann sich noch nicht ohne weiteres registrieren, sondern muss um eine Einladung bitten. Wir können daran leider nichts ändern.

P.P.S. Auch die tazblogs werden nachziehen. Da hier natürlich die Flattr-Button auf die Rechnung der vielen einzelnen Blogger gehen sollen, wird das noch ein wenig dauern, bis wir damit starten können.

Matthias Urbach ist Leiter der Online-Redaktion

Kommentare (95)

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  12. Als treue Helfer, um Menschen mit Hüft-und Knie-Arthrose, Verstauchungen oder andere Bein-Beschwerden, sowie eine breite Palette von anderen verwandten Traumata, Gehhilfen Hilfe, um einige der Schmerzen, die Patienten ertragen auf einer täglichen Basis zu lindern. Von Stöcke krücken kaufen für Wanderer und Rollatoren, gibt es eine Fülle von Gehhilfen in der heutigen medizinischen Versorgung Markt. Die Gewichtsverteilung wird wahrscheinlich spielen eine Rolle bei der Bestimmung der Art der Gehhilfe, die Ihren Bedürfnissen am besten gerecht wird.

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  14. Pingback: Flattr-Ranking Vol. 2: Große Blogs, taz und Podcasts « Medien-Ökonomie-Blog

  15. @clara

    IBAN und BIC sind nun auch dabei. Dank für den Hinweis!

    mfG., Filip Moritz – Webmaster taz.de

  16. @sittenwächter
    Ich bin schon der Meinung, dass genau hier dieser Meinungsaustausch hingehört. Ob das Rumgezicke ist, mag jeder selbst beurteilen – ich persönlich empfinde es nicht so.
    Es geht bei diesem Artikel um nichts weniger als die Frage, ob Flattr ein Instrument der taz ist, um im Internet Geld zu generieren und eine Kostendeckung zu erreichen oder nicht.

    Und meine Meinung und die von @fil beziehen sich auf dieses Thema. Nicht mehr und nicht weniger.

    Aber ich denke, dieser Blog wird sich sowieso zeitlich selbst erledigen. Zum einen, weil Matthias Urbach ja bereits einen neueren Artikel zu den ersten Flattr-Erträgen gemacht hat (und die “Diskussion” dort unter anderem Vorzeichen bereits läuft) und weil @fil mich nicht versteht und – ich befürchte – ich den Standpunkt von @fil nicht verstehen kann.

    @toni
    Das kommt noch dazu… ;-)

  17. Und was geht flattr an welche Artikel ich bei taz.de lese? Richtig, rein gar nichts.

  18. @ Dieter Cohnen
    @ fil

    Vielleicht könntet Ihr mal Mail-Adressen oder Telefonnummern austauschen? Oder einfach mal `n Bierchen trinken gehen?
    Euer ausuferndes Rumgezicke hat doch nix mit dem Thema an sich zu tun, ich find´s hier ziemlich unpassend und nervig.

  19. @fil
    Ob jeder eine Apfelkopiermaschine in der Tasche hat, ist doch Wurst! Was ist das für ein Argument?

    (Fast) jeder hat einen Backofen zu hause, Mehl und Wasser. Und? Backen sich jetzt alle ihr Brot selber?

    Oder: Wieso ist der iTunes Shop so erfolgreich? Wg. der Apps – klar, auch. Aber vorher schon wg. der MUSIK-Downloads. Und das, obwohl es doch viel einfacher ist, sich das ganz mit der Apfelkopiermaschine zu kopieren.

    Es geht um Bequemlichkeit. Und es ist für Otto-und-Elsbeth-Normalverbraucher vieeel einfacher, ein Gut wie die taz sich mit einem festen monatlichen Betrag offen zu halten. Als es zu kopieren, als bei jedem Artikel einen zu flattrn oder sonst einen “freiwillig” Button zu klicken.

    Und ich schmeisse gern nochmal meine Gebetsmühle an: Solange ihr es nicht einfach macht, ist jedes “neue Ökonomie” und “Internet verändert die Welt” Gesabbel erstmal nur Gesabbel. Nichts Persönliches gegen Dich, natürlich.

    Ich kann verstehen, wenn man an Rand des Grand Canyon steht und sagt: Ok, die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Schritt unweigerlich abwärts führt, liegt bei 100%.

    Aber hier geht es nicht um eine existenzielle Frage, sondern um den Mut, gegen alle seit zig Jahren aufgebauten Internet-Dogmen es einfach mal zu MACHEN. Und nicht sich ständig ;-) mit Bedenken dagegen zu wehren, es zu tun!

    Ok, taz hatte geschichtlich was mit TUNIX zu tun… aber das ist 30 Jahre her. Seit 1995 habt ihr ökonomisch im Internet leider nix getan. Wird langsam Zeit. Aber mit der Ein-bißchen-schwanger Methode wird das nix…

    P.S. Ich kriege es auch nicht griffiger als: 143,- in 12 Tagen taz = 143,- in 8h ANNONCE. Soll ich das jetzt noch in Geschenkpapier einpacken, damit es wirkt? Und bitte jetzt nix von “nicht vergleichbar” dozieren. ANNONCE kann man genauso in die Apfelkopiermaschine stecken. Wird aber (nach unserem Wissen und nach unserer täglichen Erfahrung) nicht gemacht.

    P.P.S. Diskussion ist gut und bereichernd – Ideen sollten auch von allen Seiten betrachtet werden. Nur: Ich habe das Gefühl, dass bei Euch das Bedenkenträgertum ein tägliches Mantra zumindest im Bezug auf taz und Internet zu sein scheint. Ich werde es nie verstehen.

    Noch eine letzte Frage: WAS bitte soll denn passieren, wenn wir es so macht, wie ich es vorschlage? Wird die taz im Internet untergehen? Von Bloggern weltweit ins mediale Aus geschrieben? Werden Eure bisherigen Verluste explosionsartig ansteigen?
    Oder könnte es einfach sein, dass ich Recht habe… :-)

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  21. Pingback: Es wird geschmeichelt « statt halbwissen

  22. @Dieter Cohnen

    > ich ignoriere auch nicht diesen ‘fundamentalen’
    > Unterschied
    äh, doch. Einen Absatz später.

    > Es wird aber erst durch die Bepreisung überhaupt zum Gut!
    kreative Wirtschaftstheorie.

    Ich kenne noch “Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis”. Und wie entwickelt sich der für Äpfel, wenn jeder ne Apfelkopiermaschine in der Tasche hat?

    Griffiger krieg ichs nicht, sorry.

    g., fil

  23. Ich würde ja gerne was bezahlen – vor allem weil ich die gedruckte taz im Ausland kaum bekomme.
    Aber da nur die deutschen Konto-Angaben vermeldet sind, und IBAN und BIC-Nummern fehlen, nützt mir das ganze nix.

  24. NACHTRAG II:
    Jetzt lese ich es gerade erst in Eurem Tagesgezwitscher: 143,- Einnahme in 12 Tagen? Wow!
    Das entspricht unserer Einnahme in 6-8h – und wir sind ein um Längen kleinerer Verlag mit um Längen weniger Lesern…

  25. NACHTRAG: Ich habe gerade gesehen, das ich die 8,95 schon in meinem vorangegangenen Kommentar erwähnt hatte.
    Das ist natürlich kein Dogma: Es können auch 7,95 sein :-)

  26. @Filip Moritz

    Das mit den Stückkosten habe ich sehr wohl verstanden. Und ich ignoriere auch nicht diesen “fundamentalen” Unterschied (der übrigens überhaupt nicht so neu ist – Musik konnte man seit Erfindung der Compact Cassette kopieren.. Bücher und anderes Gedrucktes seit Erfindung der Kopierer).

    Es ist doch vollkommen Schnurz, wie einfach (oder früher durchaus – das ist mir vollkommen klar – etwas weniger einfach) sich ein “Gut” kopieren lässt. Es wird aber erst durch die Bepreisung überhaupt zum Gut!

    Sorry, lieber Filip, aber wenn ich einen Satz lese wie “Diejenigen die glauben die herkömmliche Ökonomie physischer Güter müsse auf alles übertragbar sein, weil man sich damit ja schon so gut auskennt, sind in diesem Fall die Idealisten” dann denke ich zuerst: Wat soll dat? Herkömmliche Ökonomie? Das ist die Ökonomie, wie sie zwischen Menschen seit tausenden von Jahren existiert: Ich habe etwas, das Du möchtest. Gib mir das dafür.

    Die Idealisten sind die, die sagen “Ich habe etwas, was gibst Du mir denn? Nichts?! Ist auch gut… Vielleicht beim nächsten Mal.”

    Ich habe allmählich die sanfte Befürchtung, dass wir beide aneinander vorbeireden.

    Ich plädiere die ganze Zeit einfach dafür, daß die taz – statt sich durch die Weltgeschichte zu flattrn oder sonstwelche “gebt soviel ihr wollt/könnt” Tests auszuprobieren – einfach die klare, verständliche und für JEDE/N faire Linie fahrt: Taz kostet Geld. Und zwar soviel: X (günstiger als gedruckt weiß ich auch – aber warum nicht z.B. 8,95 monatlich?!)

    Mir ist mehr als unverständlich, dass es bei Euch scheinbar auf der Entscheidungsebene zwar Leute gibt, die klar sagen: So, jetzt machen wir Schluss mit NRW – und zwar wg. des mangelnden wirtschaftlichen Erfolges….aber gleichzeitig nicht in der Lage sind, unter diesen Internet-Eiertanz einen Schluss-Strich zu setzen.

    Neue Ökonomie, Internet ist anders als… das ist Verschwurbelung und sonst nix. Es geht um Kohle. Um die, die Ihr im Moment massiv verschenkt. Warum? Damit Ihr mehr “Facebook Like-Button-Klicks” kriegt oder was? Oder Flattr-Buttons, die sich in der Summe als Peanuts erweisen werden?

    Karl Heinz Ruch führt seit vielen Jahren den Ausflugsdampfer taz gemeinsam mit vielen anderen netten Menschen recht erfolgreich durch die kommerziellen Meerengen der Medienlandschaft. Wieso zögert er (oder die, die mit ihm die Entscheidung treffen) so? Kapier ich nicht…

    Einfach machen und dann seht Ihr doch, ob Eure unikate taz vielen 8,95 monatlich wert ist oder nicht. Ich kann Euch sagen: Sie ist es. Mehr als die Internet-for-free oder News-online-do-not-have-value Skeptiker sich in ihren übelsten Albträumen vorgestellt haben…

  27. @Dieter Cohnen

    bezog mich mit den “Stückkosten” auf den Aufwand ein digitales “Ding” zu kopieren, dachte das wird aus dem Kontext klar. Jeder kann sowas weitergeben und hat es danach immer noch. Diesen fundamentalen Unterschied der elementarsten ökonomischen Eigenschaft eines Gutes kann man doch nicht einfach ignorieren!

    Das hat mit Sozialismus nix zu tun, im Gegenteil sehr viel mit Realismus. Diejenigen die glauben die herkömmliche Ökonomie physischer Güter müsse auf alles übertragbar sein, weil man sich damit ja schon so gut auskennt, sind in diesem Fall die Idealisten.

    Das hat die Musikindustrie schmerzlich lernen müssen, die Filmindustrie ist gerade dabei und die Verlagsbranche versucht noch sich davor zu drücken.

    Die Erde war doch schon immer eine Scheibe …

    mfG., Filip Moritz – Webmaster taz.de
    P.S.: um Inhalte kümmert sich bei uns die Redaktion

  28. es wäre echt ein Gewinn drinn, wenn der TOM auch einen FATTR Button bekommt.
    Axel

  29. Pingback: Social Payment und Flattr: Digitalen Inhalten einen reellen Wert verschaffen | PorNoKratie

  30. Pingback: Micropayment, brought to you by Flattr

  31. Pingback: Flattr – i like patterns

  32. @Filip Moritz.
    Bin ich jetzt einfach zu alt für diese Welt (51 und seit meinem 33ten Lebensjahr aktiver Internet-Nutzer) oder können wir uns – leider – nicht verstehen?

    Die Stück-ENDPRODUKTIONSKOSTEN sind natürlich nicht nahezu null, denn für einen laufenden Betrieb sind allein die technischen Kosten (Server, Redundanz, Energie, Wiederbeschaffungs- und Einrichtungskosten usw. Ein Rattenschwanz, den Eure Controller sehr wohl berechnen können und gern berechnen, da dies – bitte nicht persönlich nehmen – von Webmastern, die sich vor allem um die Inhalte kümmern, eher unterschätzt wird) durchaus bemerkenswert.

    Natürlich nicht vergleichbar mit den Rollenoffset-Kosten. Aber darum ging es doch auch gar nicht.

    Ob Ihr Eure Inhalte nun mit einer alten Alkohol-Abziehmaschine, einem USB-Stick oder sonstwie an die Leute bringt, hat doch höchstens einen KLEINEN Teil Einfluss auf die tatsächlichen KOSTEN einer Information.

    Ihr, die Informationserzeuger, seid die wichtige Stelle, um die es geht. Macht ihr ein gutes Produkt (egal, auf welchem Transportmedium!) oder nicht?!
    Versucht Ihr seit über 30 Jahren Information anders zu vermitteln, die Betrachtungsweisen oder -tiefen anders darzustellen als der Rest oder nicht?!

    Gibt es bei Euch – man glaubt es ja kaum – tatsächlich noch echte JournalistInnen, die ihren Beruf ernst nehmen (und auch weiterhin ernst nehmen wollen!) oder nicht?!

    Ja um Himmelswillen warum versucht Ihr Euch in einem Pseudo-Sozialismus (jeder gibt, soviel es ihm/ihr wert ist), der wirtschaftlich noch nie (vielleicht bei den Amish-People innerhalb der Gemeinschaft oder einem Indio-Stamm in Südamerika, der noch nicht von der “Zivilisation” berührt wurde) funktioniert hat. Zumindest nicht in unseren Gesellschaften.

    Ich kapier es nicht. Dieses unfassbare Dogma “Internet Information ist überall kostenlos, dann können wir nicht…”, dem leider auch die Entscheider bei der taz Lemmingen gleich hinterhergelaufen sind und laufen.

    Aber gleichzeitig wird – auch in der Taz – über Steve Jobbs Konzern berichtet, der inzwischen einen nicht mehr wegzudenkenden Umsatzanteile mit Apps verdient. Die er nicht mal selber macht.

    Bevor dieser Verweis als Aufhänger für ein Gegenargument genutzt wird: Apple zeigt nur, das Inhalte im Internet selbstverständlich etwas wert sind und die Nutzer selbstverständlich bereit sind, dafür zu zahlen.

    Und ob man da ein App lädt, mit dem irgendeine Internet-Information (die oft KOSTENLOS verfügbar per Browser verfügbar ist) nett für das neue Straßenspielzeug iPhone oder – noch schlimmer – iPad lediglich aufbereitet ist (und diese Aufbereitung eben x kostet oder ob taz.de jetzt monatlich lesen (inkl. aller Artikel) 8,95 kostet, ist ausschliesslich von 2 Dingen abhängig:

    – Es gibt nur 2 Alternativen für den Leser: Ja oder Nein (und nicht wie z.B. bei Flattr: Was denkst Du denn so?)

    – Ihr nehmt Euch endlich mal wieder Ernst und habt das Selbstbewusstsein, das eine Bascha Mika sehr gut nach Aussen transportiert hat und das sicher auch eigentlich bei Eurer Redaktion vorhanden ist.

    Die Situation am Kiosk und im Internet IST keine Andere. Das mit der Frage nach Rollenoffset überhaupt nichts zu tun.

    Ihr macht eine gute Zeitung und dabei ist es schnurzt, wie diese Zeitung zum Leser kommt. Der/die dafür bezahlt oder nicht. Das erfahrt ihr nicht, in dem ihr sagt: Flattr doch ein bisschen mit uns…

    Au banan…

  33. Eure Bankverbindung direkt neben dem flattr-Button ist mal eine sehr gelungene Sache!
    Wer gern onlinebänkt, hat´s jetzt nicht mehr schwer.
    der Vorteil ist echt, dass keinerlei Gebühren anfallen.
    …Lena trällert übrigens gerade ganz fürchterlich.

  34. Flattr ist ein Witz, euere Gewinne werden nie höher sein als das, was man vorher eingezahlt hat. Von den Rest muss man noch sämtliche Gebühren abziehen, Bank, Paypal usw., ach ja das Finanzamt will früher oder später auch noch etwas. Die andere Seite: warum soll ich spenden oder bezahlen, wenn ich es umsonst bekomme…

  35. Mir fehlt der “Dieser Comment ist mir was Wert-Button”. Viele (ich schätze die meisten) sind eben nicht nur Konsumenten, sondern auch Produzenten, ob wir nun Bloggen, musizieren oder nur mal ab und zu einen mehr oder weniger nützlichen Kommentar irgendwo hinterlassen. Wenn euch wirklich was dran liegt, dass sich Flattr (und die Philosophie dahinter) verbreitet, gebt LeserSchreibern die selbe Möglichkeit (für Blogs gibt es dafür sogar schon entsprechende Plugins, wo man beim Kommentieren seine FlattrID mit angeben kann, im Flattr-Forum ist ein Button standardmäßig dabei wenn man postet), von ihnen produzierten Content liebgehabt werden zu lassen. Schöne Idee übrigens, das ihr mitmacht.

  36. Pingback: Meine Gedanken zu Flattr « Andreas Grieß // Blog

  37. @Ashton,vic,…

    habe nun zusätzlich auch eine Kto-Nr unter die Artikel montiert, für alle denen das lieber ist. Wir denken noch darüber nach ob es sinnvoll ist, da auch den jeweiligen Artikel im Verwendungszweck kenntlich zu machen.

    Bankeinzug wird vermutlich bald folgen.

    mfG., Filip Moritz – Webmaster taz.de

  38. Pingback: Flattr – Social Micro Payment « Simon Koelsch

  39. Wenn ich das richtig verstanden habe, erstellt Flattr ein Profil von jedem Nutzer, auf welchen Seiten er den Flattr-Button geklickt hat. Da die Flattr Buttons demnächst im ganzen Netz sind entsteht auf Flattr-Seite eine recht ausführliche Profilsammlung.

    Ich persönlich möchte keinem Onlinedienst mitteilen, was ich alles im Netz toll finde.

    Soweit ich das überschauen kann, wäre es technisch gar nicht nötig ein Profil zu erstellen. Man könnte es auch anonym umsetzen, analog zu einer geheimen Wahl, ber der zum Schluss wichtig ist wieviele “Stimmen” jemand oder etwas erhalten hat, nicht jedoch wer die Stimmen vergeben hat.

  40. Noch ein paar Flattr Invites:

    35431612d5f6c6892
    993781065b22875ed
    57ab6f8e17cd665ee

  41. Ich hoffe, FLATTR kommt bald auch für alle Taz-Blogs. Denn die unterstütze ich gerne.

  42. Hier zwei weitere Invite Codes für Flattr:
    0635f5bd9e7e7147c
    1f103e44d3d6e36a7

    Für die, die gerne teilnehmen wollen.

  43. Pingback: e-book-news.de » Blog Archive » taz testet Flattr: Alternative Tageszeitung setzt auf Crowdfunding made in Sweden

  44. @Dieter Cohnen

    > Sorry, wo ist der Unterschied am Kiosk zur Situation “im Netz”?

    ganz simpel: keiner hat Rollenoffsetdruckmaschinen zu Hause stehen, fast jeder aber in seinem Rechner eine beschreibbare Festplatte und einen Netzwerkanschluß.

    Die Ökonomie (digitaler) Information ist fundamental unterschiedlich von der physischer Güter. Kurz gesagt: Die Stückkosten sind nahezu null und die Mittel zur Massenproduktion liegen in Händen der Konsumenten.

    Die Herausforderung besteht nun darin eine einzige Blaupause für einen angemessenen Preis gleichzeitig an zigtausende spontane Interressenten zu verkaufen. Sich dabei vom herkömmlichen “Leistung nur gegen garantierte Gegenleistung”-Schema zu lösen ist ein Versuch das organisatorisch überhaupt hinzukriegen.

    > Es gibt zwischen taz und ANNONCE ausser der klar inhaltlichen
    > Unterscheidung […] etwas sehr Gemeinsames

    Aber eben auch enorme Unterschiede. Content im Internet kann sehr unterschiedliche Charakteristika insbesondere im Hinblick auf die Vermarktbarkeit haben. Ich verweise in diesem Zusammenhang immer gern auf folgendes Essay von 1992/93(!): https://projects.eff.org/~barlow/EconomyOfIdeas.html

    Insbesondere handelt es sich aber bei einem Kleinanzeigenmarkt -ob online oder auf Papier- um eine Vermittlungs-Dienstleistung, nicht um ein Angebot zum direkten Konsum. Oder werden bei Euch zB Autoren von Anzeigen entlohnt? Daß und wie Service im Internet ökonomisch funktioniert ist ziemlich klar.

    Darüberhinaus hat die Information in einer Kleinanzeige weitere typische Eigenschaften, die die Simulation der Ökonomie eines konventionellen Gutes erleichtert:

    o Kurzlebigkeit: morgen ist das Schnäppchen schon weg
    o Quell-Exklusivität: andere mögen auch Kleinanzeigen haben, diese eine konkrete aber nicht.
    o Ziel-Exklusivität: Es ist im Interresse des Kunden die Information _nicht_ weiterzugeben
    o special interest: es wird eine sehr spezielle Informationsnische bedient

    Flattr halte ich für einen vielversprechenden Ansatz weil das nicht aus irgendeiner Branchen-Nische heraus gedacht ist sondern weil ein pragmatischer Ansatz ganz allgemein für “Zeug” im Internet versucht wird. Das meiste was bisher so zu dem Thema probiert wird schwankt zwischen Panik und fatalistischer Ignoranz. Manche vollbringen sogar das Kunststück beides zu kombinieren …

    mfG., Filip Moritz – Webmaster taz.de

  45. Bitte beachtet auch, dass viele User am Anfang eher noch kleine Beträge bei Flattr hinterlegen, also das 2€ / Monat Minimum als “Kuchen” zum Verteilen haben. Wer will schon viel Geld in einen Betatest stecken?
    Aber wenn sich das Prinzip bewährt, wären viele auch sicher bereit 10 – 20€ pro Monat für gute Inhalte im Netz zu zahlen. Ich teste es auch erstmal mit nem kleinen Betrag zur Zeit.

    Auch erwähnen sollte man, dass Flattr nicht primär als Einnahmequelle zu verstehen ist. Der Name sagt es schon: Eine Kombination aus “to flatter” (engl. für jmd. schmeicheln) und Flatrate. Ein bisschen wie ein Facebook-Like-Button aber man gibt mit dem Mögen direkt noch ein paar Cent.

  46. @Sebastian Heiser: Dem kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen. Natürlich gibt es Unterschiede – der von Ihnen genannte trifft nicht zu, denn augenscheinlich haben wir ja das an Inhalt, dass es irgendwo anders sehr wohl kostenlos zu lesen gibt.
    Ich meine damit nicht ebay (auch nicht deren neues Angebot Kleinanzeigen), sondern vor allem die sogenannten Anzeigenblätter, Internet-Anzeigenportale und ähnliche Angebote, bei denen zumindest auf den ersten Blick die gleichen “geldwerten Vorteile” (nämlich private Anzeigen) aber eben kostenlos geboten werden.

    Es gibt zwischen taz und ANNONCE ausser der klar inhaltlichen Unterscheidung (wir mit privaten Informationen über Angebot eines Kühlschranks bis hin zur Suche nach einem Schachpartner oder einem guten Rezept für Weihnachten, da jemand “inseriert”, die taz mit einem team motivierter, gut ausgebildeter Journalisten (oder solchen in Ausbildung ;-) , die unikat Nachrichten bewerten, Hintergründe beleuchten und andere Betrachtungsweisen den Lesern eröffnen) etwas sehr Gemeinsames: Das Vertrauen der Leser in die Absicht der Zeitung – eine eigenständige Information selbst dort zu bieten, wo es scheinbar eine vergleichbare Information von anderen schon kostenlos angeboten wurde.

    Das meine ich mit “Selbstvertrauen” zu der “taz-Art” haben. Sorry, wo ist der Unterschied am Kiosk zur Situation “im Netz”? Ich muss mein Produkt so positionieren (inhaltlich, optisch, qualitativ), daß es für den/die KäuferIn unterscheidbar ist und einen Kaufanreiz auslöst.

    Das gleiche gilt für die Entscheidung zum Print-Abo: Ich entscheide mich für ein Abo, weil ich die Zeitung gut finde.

    Diese – und keine andere – Frage stellt sich der/die LeserIn bei der Entscheidung, zahle ich jetzt für die Online-Taz einen regelmässigen monatlichen Beitrag oder nicht.

    Und? Wie wird die Frage am Kiosk und in Eurer Abo-Abteilung meist beantwortet (natürlich mit Schwankungen)? Eben….

    Die Times geht – endlich – den für mich seit 1995 überfälligen Schritt. Geht ihn auch! Ich kann Euch mit absoluter Überzeugung sagen: Ihr werdet Euren Mut (eigentlich ist es kein Mut, sondern eine betriebswirtschaftliche Selbstverständlichkeit) nicht bereuen.

    Und nicht nur deswegen, weil ihr mit diesem Schritt auch ein bundesweites Medien-Echo (und damit auch wieder “Werbung”) für die taz erzielen würdet. Die Kollegen in den anderen Medien werden sehr gern und sehr genau über Euren Schritt berichten, davon bin ich überzeugt.

    Und nicht nur, weil sie vielleicht Angestellte von Herrn Döpfner sind ;-)

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  50. @Dieter Cohnen: Der auffällige Unterschied zwischen der “Annonce” und der taz scheint mir zu sein, dass Ihr Blatt geldwerten Nutzwert für die Leser liefert und dass die bei Ihnen stehenden Angebote meistens nur bei Ihnen stehen und sonst nirgendwo. Die Bereitschaft der Leser, für diese Informationen zu bezahlen, ist dann deutlich höher. Die taz hingegen ist voller Nachrichten, die von uns zwar anders beleuchtet und mit mehr Hintergründen aufbereitet werden, aber in der Regel auch sonst überall zu finden sind. Und einen eindeutig zuzuordnenden direkten geldwerten Vorteil haben die Leser nach der Lektüre der meisten taz-Artikel auch nicht. Unter solchen Voraussetzungen haben es Medien, die Informationen nur gegen Geld herausgeben, deutlich schwerer. Die Welt-Gruppe macht diese Erfahrung gerade, seit ihre Artikel nur noch gegen Geld zugänglich sind…

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  52. Ich finde flattr auch eine sehr interessante Idee und vor allem eine Möglichkeit, (zu viel) Reklame auf Websites zu umgehen, da Werbung in meinen Augen den Inhalt eines Blogs etc. eher entwertet. Ich mache auf jeden Fall auch schon mal mit und bin gespannt, wie sich flattr dann in den nächsten Monaten entwickelt!

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  54. Oh, kann auch sein, dass doch nur 2 Inkarnationen ins Leben gerufen wurden. Anscheinend hat ein Artikel standardweise gleich einen Click.

    Wenn wir taz.de morgen einstellen würden, würden wir also einen größeren Gewinn machen. Die taz ist allerdings kein primär gewinnorientiertes Unternehmen, so dass taz.de nicht geschlossen werden wird.

    @Sebastian Heiser
    Naja, viele grosse Konzerne haben Websites, die als Website keine eigenen Einkünfte generieren, dafür aber der PR zuträglich sind. Stellte die taz taz.de ein, erlitte die taz m.E. sehr viele Nachteile im Hinblick auf ihre normalen Einkünfte.

    mfg

    IchSpendegernefuerStiglitz

  55. @fil:
    Mittlerweile gibt es 3 Inkarnationen. Eine mit 14 things, eine mit einem thing und eine mit keinem thing.

    Das ist übrigens noch ein sehr interressanter Aspekt: Anhand von Klickzahlen konnte man bisher eigentlich nur erkennen wie gut die Präsentation eines Artikels auf den Übersichtsseiten ankam, nicht aber wie der Artikel selbst aufgenommen wurde. Die flattr-Klicks geben da nun eine weiteres Feedback.

    Ich würde die Klickzahlen hinsichtlich ihrer feedback Indikatorfunktion nicht überbewerten. Genauso wie nur eine sehr spezielle Gruppe von Lesern viele Kommentare unter die online-Artikel schreibt, wird m.E. nur ein halbwegs geschlossen-homogener Personenkreis sich einen flattr Account zulegen. Dies denke ich mir zumindestens.

    Mfg

    IchSpendegernefuerStiglitz

  56. Pingback: Unsteady “Nachrichtenticker” 1

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  59. … bin seit ewigen zeiten taz-genosse und zahle noch länger den politischen abo-preis. Nun lese ich die taz zu ähnlichen teilen als print und als web-version. Habe noch immer ein schlechtes gewissen, weil meine klicks als unbezahlte klicks von der redaktion vermekt werden. wer hilft mir das gewissen zu erleichtern (emotional und pragmatisch).

    fragt mole_muc

  60. Ich kann es nicht verstehen: Seit 1995 sind wir mit unserer Zeitung online und seit 1995 haben wir gesagt “Was am Kiosk Geld kostet, kann im Internet nicht kostenlos sein”. Also seit 15! Jahren verlangen wir für das Lesen unserer Information (in diesem Fall private Kleinanzeigen) sehr erfolgreich eine monatliche Gebühr.

    Wir liefern sehr guten Service, buchen selbst ab (3,95 monatlich), haben durch unser Adressprüfungssystems Ausfälle von max. 3%, die dann zum Inkasso gehen und jeden Tage melden sich neue Nutzer an und sind bereit, für eine gute Leistung gutes Geld zu zahlen.

    Allerdings: Wir sind auch banner-frei, wir sind klar in der Ansage (=Erklären, warum wir eine monatliche Gebühr erheben), haben keine Mindestlaufzeit (KÜndigung jederzeit online 3 Tage zum Monatsende möglich) und es FUNKTIONIERT.

    Das habe ich vor 10 Jahren schon auf einer Geno-Sitzung erzählt und wurde damals von Eurem Geschäftsführer als … “interessanter Ansatz” kommentiert. Das wars.

    WARUM soll im Internet gute Information kostenlos sein? Ich verstehe Euch nicht. Ich lese gelegentlich taz online und hätte gar kein Problem damit, wenn Ihr es wie bisher macht (Teaser-Text und dann mehr…) und für das Komplett-Lesen eine Registrierung erfordert. Aber da ihr es nicht macht, werde ich freiwillig weder einen Flattr-Mann machen noch freiwillig etwas überweisen.

    Ihr entwertet Eure eigene journalistische Leistung, indem ihr sie verschenkt.

  61. Pingback: Was mit Medien. Medienmagazin. - Folge 212

  62. @Bradley Strider
    o Die Beiträge gehen an die taz als ganzes
    o man kann jeden Artikel einzeln flattrn, wie auch an den einzelnen Zählern erkennbar.

    Das ist übrigens noch ein sehr interressanter Aspekt: Anhand von Klickzahlen konnte man bisher eigentlich nur erkennen wie gut die Präsentation eines Artikels auf den Übersichtsseiten ankam, nicht aber wie der Artikel selbst aufgenommen wurde. Die flattr-Klicks geben da nun eine weiteres Feedback.

    mfG., Filip Moritz – Webmaster taz.de

  63. @IchSpendegernefuerStiglitz

    Leider war am Anfang die URL nicht ganz korrekt übertragen worden. Das ist jetzt behoben. Da flattr offensichtlich die URL zur Identifizierung von “things” verwendet, leider mit dem Nebeneffekt daß einige Artikel nun bei flattr in zwei Inkarnationen vorliegen. So zB besagtes Interview:
    https://flattr.com/thing/3806/%C3%96konom-J-E-Stiglitz-%C3%BCber-Regulierung-der-M%C3%A4rkte
    https://flattr.com/thing/3934/%C3%96konom-J-E-Stiglitz-%C3%BCber-Regulierung-der-M%C3%A4rkte

    Eine Anfrage bei flattr wurde zwar schnell beantwortet leider aber: “I’m terribly sorry to have to tell you that our system doesn’t support thing aggregation.”

    mfG., Filip Moritz – Webmaster taz.de

  64. Toll, dass die Taz jetzt auch dabei ist!

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  67. endlich! ich hoffe alle musiker machen mit, so dass man die runtergeladenen alben wenn sie sich als gut raustellen belohnen kann. immer mal wieder. immer wenn man sich über ein lied freut, mal wieder den artist flattern.

  68. Yeah, vor ein paar Tagen meinen Invite zum Beta Account bekommen, insgesamt schon ein bisschen skeptisch gewesen, aber mittlerweile sind ein paar Seiten dabei, auf die ich dann wenigstens meine 5 Euro im Monat verteilen werde!
    Mal schauen – wenn viele gute Sachen dabei sind wären da auch locker 20 Euro so als “Kulturflatrate” drin.
    Das ist auch echt das Minimum, das einem guter Content (jaja, genug Anglizismen) wert sein sollte.

  69. @Herr Heiser:

    Ich dachte, dass Ihr letztes Jahr einen Gewinn gemacht habt?

    Mit dem Ihr m.W. natürlich gleich wieder alte Verbindlichkeiten abbauen musstet.

    Mann, Jungs wirtschaftet mal besser. Deutschland braucht die taz.

    • @IchSpendegernefuerStiglitz: Genau, die taz insgesamt hat im vergangenen Jahr (erstmals seit 15 Jahren) Gewinn gemacht. Wenn man taz.de einzeln betrachtet, dann haben wir mit der Website allerdings einen Verlust gemacht. Wenn wir taz.de morgen einstellen würden, würden wir also einen größeren Gewinn machen. Die taz ist allerdings kein primär gewinnorientiertes Unternehmen, so dass taz.de nicht geschlossen werden wird. Dafür ist uns die Website journalistisch zu wichtig. Aber auch wir sind auf Einnahmen angewiesen, um unseren Journalismus finanzieren zu können.

  70. Warum sind jetzt alle counter auf null?
    Das Interview mit Herrn Stiglitz hatte heute mittag doch schon 11 flattr-Stimmen……..

  71. Nee, wenn ich kann überweise ich direkt. Wozu auf 10 % verzichten wenn´s direkt geht, noch dazu mit einer erneuten Registrierung im trüben online-Dschungel.

  72. Wem kommt der Betrag denn zu Gute? Der gesamten taz-Redaktion oder größtenteils dem Autor de Artikels selber?

    Wie ich auf der Homepage sehe steht der Flattr-Button ja bei den Artikeln unten, was mir irgendwie suggeriert, dass man da mehrfach spenden kann, und zwar für jeden Artikel einmal. Ich kann da allerdings nur mutmaßen, da ich noch nicht bei Flattr registriert bin.

    Im Fall, dass die Spende “nur” der gesamten taz zu Gute kommt, wär da noch was anderes für mich. Kann man mehrere Artikel pro Monat “flattern”? Dann sollten ja mehrere Teile vom eigenen Monatskuchen an die taz gehen.

    Ich hoffe, dass aus Flattr was richtig Großes wird, denn das würde die Internetkultur doch ziemlich verändern, wie ich glaube.

  73. @ Sebstian Heiser
    Danke für die Offenlegung der Zahlen, schon sehr interessant und auch wichtig, das mal zu wissen (könnte die Zahlungsbereitschaft im Netz erhöhen).
    Laut ihren Berechnungen gibt´s da ein Defizit von Einnahmen gegenüber Ausgaben von mehr als 10%, also über 2 Mio Euro. Kommen da noch andere Geldquellen hinzu oder seid ihr wirklich so schlimm in den roten Zahlen?

    • @zahlungswilliger Rechenkünstler: Unter den verbleibenden Punkten ist der größte der taz-Shop, dann kommt noch die Genossenschaft hinzu und verschiedene kleinere sonstige Einnahmen.

  74. @oqpie: Die taz hat pro Jahr Ausgaben von rund 22 Millionen Euro. Derzeit holen wir das Geld hauptsächlich über Print-Abos rein (15,3 Millionen Euro), mit weitem Abstand folgt der Einzelverkauf am Kiosk (2 Millionen Euro) und die Anzeigenerlöse (2,3 Millionen Euro – hauptsächlich für die Print-Anzeigen). Bis es soweit ist, dass die taz hauptsächlich über die Flattr-Spenden finanziert werden kann, muss noch ziemlich viel auf die Buttons geklickt werden….

    Es gibt bereits jetzt ein stark vergünstigtes Abo für die Leute, die die taz digital bestellen statt auf Papier: Es kostet nur 10 Euro im Monat. Die Einsparungen, die wir durch den Verzicht auf Druck und Vertrieb haben, geben wir also an die Leser weiter.

    Die Werbeeinnahmen auf taz.de reichen derzeit nur aus, um die Hälfte der Kosten für die Online-Redaktion zu finanzieren. Wenn wir durch Flattr zusätzliche Einnahmen machen, wird das Geld erstmal verwendet, um die Subventionierung von taz.de durch die gedruckte Ausgabe herunterzufahren. Wenn dann noch Geld übrig ist, würden die zuständigen Gremien meiner Vermutung nach entscheiden, erst die Online-Redaktion weiter auszubauen. Aber bis dahin ist es ja wie gesagt noch ein Stück.

    Hier übrigens die Kontoverbindung für alle, die der taz das Geld lieber direkt überweisen wollen:
    taz-Konto 39316106 | BLZ: 10010010 | Postbank Berlin – Verwendungszweck “taz.de”.

  75. Jeah, endlich kann ich mich für die guten Beiträge erkenntlich zeigen :-)

  76. Ich finde die Idee von Flattr super und bin auch gerne bereit für gute Artikel zu “spenden”. Genau das muss einfach möglich sein, ein Klick ist schneller gemacht als eine Paypal-Spende oder gar eine Überweisung.

    Bin sehr gespannt, ob sich das System durchsetzt! Wie schon richtig geschrieben: Es wird erst richtig gut, wenn viele mitmachen! Selbst auf meiner kleinen Homepage probiere ich das gerade mal aus..,

    Wer übrigens ungeduldig ist: Ich habe noch Invites übrig und gebe sie gerne ab.

  77. @ matthias urbach

    Danke für die Info. Direkter Geldtransfer ist mir am liebsten, weil dann die ganze Kohle bei Euch landet, ohne Abzüge durch “Zwischenhändler”.
    Die Kto-Nr könntet Ihr vielleicht irgendwo im Impressum unterbringen oder unter Verlag –> Bankverbindung.

  78. Yo, endlich geht was. Wurde aber auch Zeit.
    Halte flattr für DIE Entwicklung zur Bezahlung von Online-Journalismus.

    DAUMEN HOCH !

  79. Ich hab auch noch ne Einladung zu verschenken: 59e69647c2c163a67
    unter https://flattr.com/register im Feld “Invite Code” eingegeben :-)

  80. Ganz vorne mit dabei ist die taz :-)
    Super und weiter so!

    Ich habe noch 2 Flattr Einladungen übrig:
    2d8773161e7a4d1d7
    und
    8689bc9de743f3698
    sind die beiden Codes, die unter https://flattr.com/register im Feld “Invite Code” eingegeben werden wollen :-)

    Laut Peter Sunde, dem (Mit)Gründer, soll die Plattform “bald” auch ohne Einladung zugänglich sein.

  81. @Ashton: 10 % sind richtig, angeblich sollen die Gebühren mittelfristig jedoch sinken.

    Plant ihr denn langfristig, die Werbung (oder sogar den Preis für die Zeitung) zu reduzieren?

    • Wie gesagt, wir glauben nicht, dass da so schnell sehr viel reinkommt. Bislang subventioniert die Zeitung das Onlineangebot. Wir spielen gerade so etwa die Hälfte der Mehrausgaben durch Werbung wieder ein.

  82. Die Möglichkeit, Euch so bei der Finanzierung zu unterstützen, finde ich sehr gut.
    Allerdings bin ich bei der Nutzung von flattr noch unsicher:

    1. Wie sicher ist flattr, wie wird Sicherheit gewährleistet?

    2. Was kostet dieser Service von flattr (ich habe was von 10% gehört)? Und wer bezahlt das dann? Derjenige, der zahlt, derjenige, der bezahlt wird oder beide?

    Diesbezüglich bitte ich Euch um weitere Infos.

    Ich fände es prima, wenn ihr zusätzlich irgendwo Eure Kontonummer gut auffindbar hinterlegen würdet, so dass die Möglichkeit besteht, direkt was zu überweisen.

    • Zu 1. Die Unsicherheit bei Flattr besteht nur darin, dass man das Geld verliert, was man dort einzahlt. Einzahlen kann man dort per Kreditkarte oder PayPal, was beides recht sichere Methoden sind. Desweiteren halten wir die Macher hinter Flattr für vertrauenswürdig, was die späteren Auszahlungen anbelangt.

      Zu 2. Der Service kostet tatsächlich 10 Prozent. So viel wird einbehalten von Flattr, um die eigenen Kosten zu refinanzieren. Peter Sunde erklärte dazu gegenüber der “Berliner Morgenpost”: “Wir sind noch in der Entwicklungsphase. Aber im Moment ist vorgesehen, dass Flattr zehn Prozent von der eingezahlten Summe erhält. Wir müssen sehen, ob sich das bewährt. Wir wollen den Anteil aber so gering wie möglich halten und ihn – wenn möglich – noch senken. “

      Selbst zehn Prozent sind sehr wenig im Vergleich zu dem, was bei den bisherigen Mikro-Payment-Lösungen bezahlt werden muss. Zusätzlich geht von Einzahlungen die Gebühr an Paypal oder die Kreditkartenfirma ab.

      Außerdem zahlt Flattr an die Urheber erst aus, wenn sich Beträge von mindestens 10€ angesammelt haben. Keine Ahnung, wie lange das etwa bei einem kleinen Blog dauern könnte.

      Noch sind die in der Betaphase und auch wir schauen erst einmal. Wir werden die Entwicklung im Auge behalten – und auch weiter darüber informieren.

      Die Anregung, unsere Kontonummer zu veröffentlichen nehmen wir auf. Danke.

  83. Hab’ bei flattr.com mal meine Mailadresse hinterlassen. Finde das Prinzip super und wäre gern dabei. Zumal es dann wirklich simpel ist, eine gute Tat zu tun :D

  84. Sehr schön! Ein System wie flattr wird sich nur durchsetzen, wenn möglichst viele dabei mitmachen. Was mich daran erinnert, den Button auch mal bei mir einzubauen.

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