Deutschland-taz am 7. Dezember

Drei Deutsche machen eine Deutschland-taz. Sowas gibt’s. Meine Kollegen Marie-Claude Bianco, Alem Grabovac und ich organisieren seit Wochen eine 28-seitige Sonderausgabe mit dem Titel „Made in Germany“, die am 7. Dezember erscheint. Unsere Wurzeln liegen in Ruanda, im ehemaligen Jugoslawien und Polen, aber nein, wir sind keine „Menschen mit Migrationshintergrund“. Warum nicht? Sie werden es lesen. Genauso wie Beiträge von Maxim Biller, Norbert Bolz, Daniel Cohn-Bendit, Henryk M. Broder, Ranga Yogeshwar, Erika Steinbach, Sineb El Masrar, Wladimir Kaminer, Thilo Sarrazin und vielen anderen.

Doch wir sind nicht die einzigen, die ein Wort mitzureden haben. Wir haben 12 Menschen in die taz-Redaktion eingeladen, die Ausgabe mitzugestalten, u.a. Güner Balci, Feridun Zaimoglu und Dunja Hayali. In den nächsten Tagen werden wir hier im Blog jedes Redaktionsmitglied kurz vorstellen.

Wir sind gespannt, aufgeregt und freuen uns.

Emilia Smechowski ist Volontärin der taz Nord und Teil der Chefredaktion der Deutschland-taz.

Kommentare (108)

  1. Der derzeitige italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat ein 1 Misstrauensvotum im Senat gewonnen. Bei der Abstimmung sprachen ihm 162 Senatoren das Vertrauen aus, 135 votierten dagegen. Im Abgeordnetenhaus kommt noch eine weitere Wahl.

  2. Nach der Lektüre des Broder-Interviews mit Sarrazin fühlte ich mich zweifelsohne an Heinz-Klaus Mertes und seine „Zur Sache, Kanzler“-Huldigungen an den dicken Kohl erinnert.

  3. „… aber nur weil wir auf Kosten anderer diesen Wohlstand akkumuliert haben.“
    Das kommt nun also dabei raus wenn das linksradikale Gehirn eingeschaltet wird: Opfermythen.
    Das „wir“ Wohlstand akkumuliert haben liegt u.a. daran, dass Hitler anders als Stalin glücklicherweise nicht genug Zeit hatte, die bürgerliche Gesellschaft komplett zu zerstören und weil der Anteil von Menschen bei „uns“ sehr hoch ist bzw. eher war, die den Marshmallow Test bestanden hätten. Kennen Sie den Marshmallow Test verehrte Lady who says? Mit dem kann man exakter voraussagen, ob es jemand im Leben zu etwas bringt oder nicht, als mit einem Pisa (IQ) Test. Wobei mir natürlich klar ist, das ein Terminus wie „es zu etwas bringen“ bei Ihnen schon hektische Flecken im Gesicht auslöst. Aber greifen Sie einfach zu Ihrer ökologisch wertvollen Hautberuhigungscreme und nehmen Sie etwas Baldrian. Dann wird alles besser. Der Marshmallow Test geht so: man gebe einem Kind im Vorschulalter etwas ganz leckeres (in den USA Marshmallows) und sage ihm: wenn du zehn Minuten wartest und das Leckerlie nicht sogleich verschlingst, bekommst du ein zweites dazu. Um die Zukunft von Kindern, die es zehn Minuten aushalten, braucht man sich in der Regel keine Sorgen zu machen. Ökonomisch gesprochen sind sie in der Lage eine negative Zeitpräferenz zu realisieren, d.h. auf eine ummittelbare Bedüfnisbefriedigung zu verzichten für eine Größere in der Zukunft. Man fragt sich, wie viele von den aufgeregten, selbst ernannten Opfern hier den besagten Test bestanden hätten.

  4. @ What she says…

    Was kritisieren Sie nun an Deutschland genau? Ich habe es immer noch nicht verstanden.
    Sie mögen keine Deutschen, weil sie alle heimliche Nazis sind, das ist ihr Recht zu denken. Was sollte die präzise Konsequenz sein für die Deutschen aus ihrer Sicht?

    Sollte Deutschland ärmer werden, wenn es sich nur auf Kosten anderer bereichert? Also was genau ist die Konsequenz? Ganz präzise?

    Der Unterschied zwischen einem Neonazi und einem Linken…. Also richtige Nazis hab ich noch nicht kennengelernt muss ich zugeben. Bin ich auch froh drum. Ich war aber einmal vor 2-3 Jahren in Berlin am ersten Mai. Und wenn die Demonstranten dort „die Linken“ waren, dann Gott behüte.
    Bevor alles losging, waren Sie sauer auf die Polizei, dabei war die noch gar nicht da. Sie haben sich besoffen und Müll gemacht (Müll fällt mir in Deutschland sofort auf :))Und ich und meine Freundin haben auch mitbekommen..Die haben nur auf die Polizei gewartet, sie wollten sie richtig da haben um zu kämpfen. Als die kam gings dann auch los. Aber das beste war: Es konnte uns keiner erklären gegen was die Demo war. Die jungen Leute, die meisten waren ja so zwischen 20 und 30, meinten nur gegen den Staat, weil er so scheisse ist.
    Und ich bitte sie zu verstehen, dass dieser Staat aus meiner Perspektive nicht schlecht ist. Sie verstehen mich bestimmt.
    Also eine friedliche Demo wollte da keiner.
    Haha und wenn die Moskau demostriert hätten, hätts schon längst richtig auf die Mütze gegeben vom Staat, da wären keine Antikonflikttanten rumgelaufen. Wir haben uns über die köstlich amüsiert. Sowas bei uns daheim^^
    Naja vllt. ist meine Erfahrung mit den Linken auch oberflächlich, falls es Linke waren da am ersten Mai, dann gruselt es mir vor diesen weit geöffneten Augen, dem Hass im Geisicht…so stell ich mir dann aber auch einen Neonazi vor vom Aussehen^^

    Naja und Sie dürfen natürlich ihren Staat kritisieren und das öffentlich. Seien sie froh, das sie das können. Ich bin neidisch auf Sie!

  5. @ Sergej
    „Huch shit aber bisschen aufgeregt biste schon ein bisschen?
    Also ob Nazi oder du, ich würde beiden ungern begegnen.
    Warum sind den alle, die nicht deine Meinung haben und sich aufregen, dumme Durchschnittsdeutsche mit geringem Intellekt?“

    Kleiner Tip: bevor man etwas schreibt Gehirn einschalten.
    Naja, vielleicht drück ich mich auch wirklich missverständlich aus:
    Welcher Meinung bin ich und welcher ist wer hier nicht???
    Die die sich hier aufregen in diesem Blog sind ja eben nicht die Durchschnittskartoffeln.
    Das mit dem geringen Intellekt hat sich nicht auf die bösen Deutschen bezogen, sondern auf die die sich hier über die Aufreger aufregen.
    Erklären Sie mir mal was der Unterschied zwischen einem Neonazi und einem Linken ist.
    Das es in Deutschland so schön ordentlich ist und nicht aussieht wie in Russland ist der Grund weshalb ich unter anderem hier lebe und nicht dort. Die Juden haben auch nicht glauben wollen das die ordentlichen Deutschen ihnen etwas antun würden, als sie deportiert wurden. Selbst Stalin konnte es sich nicht vorstellen das der ordentliche Deutsche ihn angreift, wo sie doch einen Vertrag hatten.
    Ist halt nicht alles Gold was glänzt, und ich sag nur außen Hui, innen Pfui. Klar ist es in diesen Breiten im Gegensatz zu vielen Teilen der Welt gerade zu idyllisch, aber nur weil wir auf Kosten anderer diesen Wohlstand akkumuliert haben.
    Ich bin in einem deutschen Ghetto groß geworden und da haben die gleichen Dinge statt gefunden, die Sie von Ihren moslemischen Freunden berichten. Das sind soziale und nicht ethnische Probleme. Ich kenne auch genug Russen die die Hand hier aufhalten („meine nationalen Kameraden sind alle ganz fleißig“ und deshalb ist es in Russland auch so ordentlich). Die Unterdrückung der Frauen findet hier übrigens niemand geil. Und Religion auch nicht. Und nationalistisches Rumgepose auch nicht.
    Ich darf das Land in dem ich lebe und das ich seit langem studiere, da es ja noch frei ist, so viel kritisieren wie ich will, und auch andere Meinungen, und auch die Artikel der Taz und das finde ich auch wichtig. Das nennt man auch Meinungsfreiheit. Und wie man hier dran sieht, sieht die Taz das genauso. Fahrt ihr doch alle dahin wo der Pfeffer wächst, wenn es euch nicht passt das man diese Nation kritisiert. Es gibt genügend Länder auf der Welt wo das verboten ist.

    „Vaterland nennt der Staat sich immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.“Dürrenmatt

  6. Gruesse zur Weihnachtszeit und die besten Wuensche zum neuen Jahr. Greetings fort he Christmas season and best wishes fort he New Year.

  7. Ein unglaublicher Weihnachtswunsch!

    Mit Kurt Westergaard würde ich eine „Jylland-Taz“ machen.

    Wir würden Skizzen über Stuttgart 21+ und über den Grünen Haßprediger Jürgen Trettin zeichnen.

    In Jylannds-Posten werden sie dann veröffentlicht! Die TAZ ist ja zu Feige dazu, und wir würden uns wegen den zu erwartenten Mordanschlägen, für die die „Süddeutsche“ Verständnis schreiben würde, auf die Faeroer-Inseln flüchten!

    Was für eine Perspektive!

  8. „Applaus, liebe Linke. Nichts, überhaupt nichts, was ihr je getan habt, ob Kommunismus, Feminismus, Frankfurter Schule, Multikulti oder Antifaschismus, hat je das bewirkt, was ihr laut Eurer eigenen Propaganda beabsichtigt haben wollt. Überall und jederzeit wart ihr nur die Dampfwalze, die den globalen Schrecknissen, die da kommen sollten, den Weg ebnete.“

    Sehr richtig.
    Sie waren der Türöffner dessen und sind gleichzeitig diejenigen, die die Folgen („Heuschreckenkapitalismus“,EU-Zentralismus,Wertelosigkeit, Ethnische Konflikte,Armutsverwaltung im Sozialstaat,Kinder und Familienfeindlichkeit) bzw. Gegenreaktionen (Maskulinismus, Konservatismus, Nationalismus) nun bemängeln und sich dabei noch profilieren können.
    Die neueste Blase ist die Ökorepublik, wo sich mögliche negativen Folgen schon erahnen lassen (Deindustrialisierung, Uneffizienz->Wohlstandsminderung->weiterer Verteilungskampf).

    Sowohl Gegenreaktion als auch Transparenzmachung sind Aufgaben, die allerdings auch von Rechten wahrgenommen werden muss, auch wenn das im Gegensatz zu dem hier oft behaupteten nur schwer möglich ist in Diskurshegemonie des politisch korrekten moralisierenden Linken.

    Ihr habt doch sogar die Diskurshegemonie über das Deutschsein, was wollt ihr eigentlich noch? -_-

    P.S.: Haben sich die Migranten/Neudeutschen eigentlich auch schon als deutsch definiert vor WM/EM/Lena? Hab zumindest früher immer oft von „Ich bin Europäer.“, wobei man damit eigentlich auch sehr deutsch war. :D
    Die meisten der Muslime sehen sich übrigens in erster Linie
    P.P.S.: Der Dekonstruktionsirrsinn einiger Linker amüsiert mich. „Menschen“ grenzt übrigens meinen Hund aus dieser Gruppe aus. Darf das sein? Gegen die Konstruktion von Menschheit! Immer und überall!

  9. @ Sergej

    Lass die deutschen Deppen ruhig von „Diskursdispositiven“ faseln, dein Eindruck aus deinem Stadtteil täuscht dich nicht, kenne das auch. Wer mit offenen Augen durch gewisse Teile Deutschlands geht, der sieht ganz genau was vor sich geht. Aber das muss man natürlich solange „dekonstruieren“ bis es hübsch aussieht, gelle, liebe Tazler ? Lieber fabuliert man von „rechten Gefahren“ in einem Land, in dem es zwischen der Mitte und dem rechten Rand keine Parteien gibt und der rechte Rand ca. 1% der abgegebenen Wählerstimmen abkriegt. Und das kann man alles behaupten ohne zu Schmunzeln :)

    Vergleich das mal mit Russland, wo ein Schirinowski um die 10% holt und man mit aggressivem Nationalismus breite Bevölkerungsschichten ansprechen kann, genau wie in der Türkei im Übrigen (was komischerweise keinen Linken interessiert, wenns um türkische Immigranten geht, die genau diesen nationalen Chauvinismus hier ausleben).

    Hier, 93, Berlin, die kommende türkische Regierung lauscht in der Türkei verbotenem, osmanischen Religionsfaschisten, der die Demokratie als schlechteste aller Regierungsformen betrachtet. Muss man leicht an den Sportpalast denken, hm ?

    Ganz ehrlich, käme ich aus dem Ausland, ich würde den Schwachsinn, der hier besprochen wird auch nicht verstehen. So tue ich es, leider und schäme mich wirklich für die geistige Verwahrlosung auf hohem Niveau, die man hier antreffen muss. Hoffentlich schafft sich Deutschland bisschen schneller ab, das ist ja niemandem mehr zuzumuten . . .

  10. Hallo Doktor,

    nichts ist deutscher als ein Anti-Deutscher.

    Mit gehegelten Grüßen,
    aus der Negation der Negation,

    Rumpelpumpel

  11. Der hier zur Schau gestellte deutsche Selbsthass ist auf geradezu grauenhaft-pedantisch deutsche Weise schwarz wie die Nacht finster ist und hochgradig pathologisch. „Den macht uns so schnell keiner nach“ um mal entstellt Mann zu zitieren. Da initiieren hier angekommene Einwanderer ein Projekt um sich mit Deutschland auseinanderzusetzen und die urdeutschen Eiferer ticken aus, das ist köstlich und weltweit in dieser Form einmalig. Vielleicht von den Reaktionen her vergleichbar mit „Titten zeigen“ in Mekka oder dem Verbrennen der amerikanischen Flagge in der texanischen Provinz. Ihr habt sie doch nicht mehr alle, pardon für die Wortwahl . . .

    Merken einige hier eigentlich wie lächerlich sie sich durch ihre postings machen ? Wenn jemand einen (imaginären) fiesen-miesen Faschonazistaat wie unser hässliches Deutschland derart abgrundtief hasst, warum lebt er denn dann eigentlich noch hier ? Masochismus ? Keine Ausreiseerlaubnis gekriegt ? *g*

    Nein, weil solche Exemplare außerhalb dieses Landes oftmals schlichtweg nicht lebensfähig sind.

  12. Also Andreas, deine Reaktion auf Sergej finde ich ja nun oberschlapp. Er hat doch gar nicht begriffen, dass es nur eine Sauerei ist, wenn der weiße Mann seine Frau unterdrückt. Ansonsten ist solches doch eine kulturelle Differenz, die wir auszuhalten haben und es wäre struktureller Kolonialismus, sich hier in besserwisserischer Art und Weise einzumischen.

  13. „… dass die Diskurszentren sich ‘objektiv’ in Richtungen verschoben haben, die man noch vor zwanzig Jahren tabuisiert hatte…“ Mit anderen Worten: die Hegemonie der 68er im gesellschaftlichen Diskurs ist am kippen. Das das hier nicht jedem gefällt, ist klar. Nebenbei bemerkt, ein ganz wesentlicher Auslöser für den „wissenschaftlichen“ Antisemitismus war der überproportionale Anteil von Juden in der Wissenschaft, an den deutschen Universitäten. Die deutsche akademische Elite fühlte sich bedroht. Wenn es dieses „Problem“ heute mit den Muslimen gäbe, da würde es aber Professuren ohne Ende regnen, mit Habermas Diskurs-Medaille und Bundesverdienstkreuz. Aber der überproportionale Anteil besagter Subgruppe macht sich heute nicht an den Universitäten bemerkbar, sondern in den Gefängnissen, und dies eben verbunden mit Tätigkeiten, die einen an solche Orte führen. Und das hat strukturelle Konsequenzen, wenn ich das mal so sagen darf. Es löst also Ängste aus. Ängste, über die stahlharte Poststrukturalisten nur lächeln können (falls sie nicht in einem Problembärviertel wohnen und ihre Kinder ins Schulalter kommen). Ich kann diese Ängste nachvollziehen aber denke, das die Moderne den Islam schon lange geschluckt hat. Im Moment schluckt sie sich gerade selber und bevor der richtige Durchfall kommt, werden wir noch Zeuge einiger postmoderner Fürze in foucaultscher Manier. Also der esoterischen, antiwissenschaftlichen Lachnummer für zukünftige Historiker. Mit strukturell gewaltlosen Grüßen.

  14. Hallo Andreas, ich kann Ihre Argumentation nachvollziehen, leider kann ich Ihnen nicht auf hohem Deutsch antworten.

    Vielleicht bin ich auch zu wenig in Deutschland, um die Deutschen so zu verstehen wie Sie es tun. Aber trotzdem geht es den Menschen hier gut, egal ob Deutsch oder andere Nationalität.

    Wie ich mitbekommen habe schreibt Herr Sarrazin über die Probleme mit den türkischen Einwanderern. Diese Probleme, die in den Medien besprochen wurden, brauchte keinen Herrn Sarrazin, sie sind täglich in meinem Stadtteil in Bonn zu besichtigen. Ich habe einige ausländische Freunde hier und einige davon sind Moslems. Die halten hier ihre Frauen verhüllt und eingeschlossen in den Wohnungen wie das in Russland auch ist. Die Töchter werden verheiratet und die Jungs, also Söhne sind aggressiv erzogen worden. Deshalb häufig aggressiv.
    Ich habe einige russische Freunde, die haben einen deutschen Pass. Alle arbeiten bzw. ahben umgelernt und arbeiten jetzt in andren Bereichen als in Russland. Meine muslimischen Kollegen sind arbeitslos, haben sich darin eingelebt. Sie haben keinen Kontakt zu Deutschen, die Frauen sowieso nicht. Kultur und solche Dinge spielen bei Ihnen keine Rolle.
    Das sind ja Probleme die da sind. Und ich finde es auch tragisch, dass die deutschen immer über Nazis reden anstatt über die eingesperrten Frauen der türkischen und vor allem arabischer Männer. Dadrüber regt sich keiner auf. Besonders leid tun mir die Töchter. Manche könnten etwas aus ihrem Leben machen, sich frei entscheiden, aber sie werden in der Regel verheiratet. Ich finde darüber muss man reden und diesen Menschen helfen und nicht immer überr Harr Sarazin reden.

  15. Sergej, in Russland mag es mehr Stiefel-Nazis geben, moeglicherweise, und vielleicht auch mehr offenen Rassismus gegen ‚das andere‘, die Frage allein bleibt, ob ein vulgaerer biologischer Rassismus dort, wie in Deutschland, von den Eliten vertreten wird und mit ‚wsisenschaftlichen‘ Argumenten verteidigt wird und zwar nicht erst seit Sarrazin. Im Dritten Reich kam der Lohn auch stets puenktlich, die deutsche Armee hatte die ‚beste Moral‘ Europas und trotzdem war das Leben fuer alle nicht-arischen Deutschen damals wahrlich kein Zuckerschlecken.

    Der Artikel von Bolz und die Stellungnahmen von Sarrazin sind fuer die Perspektive in diesem Land weitaus gefaehrlicher als jewede Steifelnazis, weil sie einer autoritaer gepolten Leserschaft vermitteln, dass die Diskurszentren sich ‚objektiv‘ in Richtungen verschoben haben, die man noch vor zwanzig Jahren tabuisiert hatte, und zwar nicht ohne Grund. Wie man etwa bei Poliakov lesen kann, wurde aus dem Antijudaismus in Europa erst dann ein von staatlichen Institutionen anwendbarer Antisemitismus, nachdem die ‚Wissenschaft‘ ihm umfassende Legitimation erteilt hatte in einem Diskurs, der direkt auf den Kolonialismus zurueckgriff. Vergleicht man heute die Art, mit der entweder offene Unwahrheiten, Halbwahrheiten und wilde Konstrukte (‚Inzest, Anatolien, Gene etc.‘) durch die Medien getrieben werden und die Art, mit der Sarrazin noch heute offen in der taz behauptet, man koenne ‚ohne weiteres‘ keine seiner Aussagen widerlegen, dann ergeben sich umfassende Analogien zum Diskurs ueber die Juden vom 19. Jahrhundert bis in die Weimarer Republik hinein, die Parallelen lassen sich an mannigfaltigen konkreten Beispielen und grundlegenden strukturellen Aehnlichkeiten belegen. Eine dieser Parallelen besteht darin, gewisse Diskursdispositive, um einmal Foucault zu bemuehen, gebetsmuehlenartig zu wiederholen, und sie, wenn überhaupt, in Fussnoten des oeffentlichen Diskurses zu widerlegen. Ich weiss nicht, ob hier etwa auch nur ein Leser Kenntnis davon hat, dass Sarrazin in seinen Aeusserungen zur ‚Vererbungslehre‘ Korrelationskoeffzienten (‚Kovarianzen‘) mit Prozentzahlen durcheinanderschmeisst, ein Fehler, der, wuerde er einem Wissenschaftler unterlaufen, das Ende seiner Karriere bedeutete. Man muss sich also ausmalen, auf welchem Niveau der Diskurs verlaeuft, Wissenschaft wird irrationalisiert, pervertiert, missbraucht um Menschengruppen zu diskreditieren, zu massregeln, zu unterdruecken, zu deportieren. Das macht diesen deutschen Diskurs so exzeptionell und so exzeptionell gefaehrlich und jede einzelne Wiederholung dieser Dispositive ist ein Stein in der Mauer gegen das ‚Andere‘.

  16. „so verbreitet wie bei den“; nix chapeau. „So verbreitet“, kann 40% sein, 60%. Nicht „die“, also keine Pauschalisierung. Noch was? Besser zitieren ist besser.

  17. ‚..wie bei den Deutschen, den Engländern, den Franzosen usw.‘

    chapeau, rumpelstielzchen.

  18. Hmmm also Ihr seid immer noch komisch. Ich bin an dieser Seite hängen geblieben, weil es in anderen Foren anders zu geht.
    Warum wird hier ständig von Nazis gesprochen? Oder das andere Forenteilnehmer immer als Nazis bezeichnet werden?

    @ andreas
    Also ich will nicht, dass Deutschland untergeht und ich werde auch nicht auf das Grab spucken.
    Wie gesagt ich bin in Russland aufgewachsen, bin jetzt seit 5 Jahren in Bonn und ihr wisst gar nicht wie gut ihr es habt!
    Im Übrigen gibt es in Russland mehr Nazis als hier. Ich hab viel zu essen uns zu trinken. Mein Job wird gut bezahlt hier. Die Strassen sind sauber, vor allem haben sie keine Löcher. Und der Lohn kommt pünktlich.
    Aus meiner Sicht kann ich euch nicht verstehen. Warum soll man etwas aufgeben, wo es den Menschen gut geht?
    Die Russen können sich an Dt ein Beispiel nehmen. Das werde ich zu Hause erzählen. Und wenn ich Dt. wieder verlassen muss werde ich denke schon traurig sein.

  19. Herrenrasse und die Bemängelung orthographischer Fehler ging immer schon herrlich zusammen.

  20. Wer so etwas sagt, wie: „die Deutschen“ oder „die Juden“ oder „die Russen“ und dies mit einer pauschalisierenden Typisierung verbindet, zeigt doch, das er sich von so etwas wie „Denken“ schon lange verabschiedet hat und pawlowsche Reaktionsmuster bevorzugt.

  21. (Orthographie und Herrenrasse, das ging auch noch nie zusammen)

  22. Gut, das du keiner bist.

  23. (und die Deutschen glauben nach wie vor, Verschwoerungsglauben, Mystik und Buchhalterei seien dasselbe wie Denken)

  24. @Andreas: tob weiter

  25. Sergej: Gute Fragen!
    In Rußland mag es zwar dreckig sein, aber in Rußland ist der Selbsthass noch nicht so verbreitet wie bei den Deutschen, den Engländern, den Franzosen usw. George Soros mit seinen Open Society Projekten arbeitet zwar emsig daran, dass die Russen und die Serben usw. dem westlichen Selbstmordprojekt folgen, aber da die Abartigkeit dieses Projektes immer offensichtlicher wird, glaube ich nicht an einen Erfolg. Im Rußland ist die Orthodoxe Kirche im Martyrium des Gulag wieder-geboren worden und heute eine der wesentlichen Kräfte im Kampf gegen den Nihilismus der globalisierten Gleichheitsfanatiker.

  26. na, ihr lieben kleinen ‚Rechtsintellektuellen‘, wer glaubt Beleidigungen seien nicht an passender Stelle Mittel aufgklaerter Diskurse, der hat selbst einen kleinen oder groeseren Nazi im Gepaeck, im uebrigen ist eure ‚Nation‘ sehr lebendig, im Form von 70 oder 80 Prozent aller Deutschen, die Leuten wie euch und anderen Hasspredigern freudig auf den Leim gehen, ihre Dominanzdiskruse taeglich in deutsche Zeitungen druecken und es am Ende schon ‚antideutsch‘ aussehen lassen wenn man, wie Cohn-Bendit, sagt, Multikulti sei ‚ambivalent‘. Ich habe kein Problem damit, zu sagen, Deutschland solle verschwinden, es gibt nicht so etwas wie das ‚Selbstbehauptungsrecht‘ von Kulturen unter allen Umstaenden; wenn Kulturen sich vor allem darin etablieren, diese Welt mit ihrem unbaendigen Hass auf alles das abweicht, schwaecher ist, anders ist, und ihrem auf Minderwertigkeitskomplexen basierenden Groessenwahn vollzukuebeln, muessen sie verschwinden, auf die eine oder andere Art, taz und Toilettenpapier koennen auch andere herstellen. Deutschland wird eines Tages verschwinden und ich werde auf seinen Grabstein spucken, DAS tut mir aber leid ihr ungemein intellektuellen Hornochsen.

  27. soll heißen: identischer Monaden

  28. Applaus, liebe Linke. Nichts, überhaupt nichts, was ihr je getan habt, ob Kommunismus, Feminismus, Frankfurter Schule, Multikulti oder Antifaschismus, hat je das bewirkt, was ihr laut Eurer eigenen Propaganda beabsichtigt haben wollt. Überall und jederzeit wart ihr nur die Dampfwalze, die den globalen Schrecknissen, die da kommen sollten, den Weg ebnete.
    Es hätte doch jedem klar sein müssen, daß die Nihilisten nicht zu Euch kamen und leutselig sagten: Wir wollen die Gesellschaft atomisieren und zwecks Gewinnmaximierung einem internationalen Kontrollsystem unterwerfen, sondern sich für dieses Ziel einer etwas phantasievolleren Maskierung bedienen mußten. Man hat Euch und Eure Phantasien über hundert Jahre lang gespielt wie eine Violine! Da kann man schon mal neugierig werden: wie gedenkt man Euch linke Dummbeutel und nützliche Idioten wohl in Zukunft dazu zu bringen, das Kommende (den diffusen voll durchgerührten, regulierten -in Neusprech: emanzipierten- Menschenbrei atomisierter, identischer Monaten) auch noch zu bewirken? Da fällt uns schon was ein.

  29. Dieses eigenartige Wüten gegen eine übermächtige Nation, die es nicht mehr gibt, gegen einen Gott, an den keiner mehr glaubt, gegen eine Erziehung, die zunehmend verweigert wird, und gegen einen Staat, der es kaum mehr wagt, seine eigenen Interessen durchzusetzen ist typisch für das paranoische, borderlineartig selbstgerechte Bild, welches sich in den aufgeregt antideutschen, linksradikalen Kommentaren hier manifestiert. Typisch für ein Milieu, in dem man als ewig tobendes Kind mit Abgrenzungsproblemen und unbegrenzten Ansprüchen immer weiter spielen möchte.
    Bad news: Der Wohlstandspuffer, auf dem es sich so gut toben ließ, lässt die Luft raus. Staatknete ade. Viel Spaß noch.

  30. Bertolt Brechts „Kinderhymne“, deren genauen Text ich gerade unter „Volkslieder DDR“ gefunden habe (??), hat es für mich auf den Punkt gebracht:
    „Anmut sparet nicht noch Mühe
    Leidenschaft nicht noch Verstand
    Dass ein gutes Deutschland blühe
    Wie ein andres gutes Land.
    Dass die Völker nicht erbleichen
    Wie vor einer Räuberin
    Sondern ihre Hände reichen
    Uns wie andern Völkern hin.
    Und nicht über und nicht unter
    Andern Völkern wolln wir sein
    Von der See bis zu den Alpen
    Von der Oder bis zum Rhein.
    Und weil wir dies Land verbessern
    Lieben und beschirmen wir´s
    Und am Liebsten mag´s uns scheinen
    So wie andern Völkern ihrs.“
    Das wäre die beste Nationalhymne gewesen. Und wer dazu „ja“ sagt, ist Deutsche/r, egal welcher Hautfarbe, Religion etc.
    – Das ist natürlich unzynisch und passt deshalb nicht recht in diesen Blog.

  31. Die Mehrheit hier will also nicht angeregt werden, sondern nur das gepredigt kriegen, was sie eh schon glaubt? Nun, dann empfehle ich die Süddeutsche Zeitung oder die Zeit. Die folgen treu dem einzig wahren Glauben. Oder, noch blöder, lest doch die „Junge Welt“. Sekte (und linker Antisemitismus) ahoi!

    Am 7.12. bin ich am Kiosk, so viel ist klar.

    fs

  32. Huch shit aber bisschen aufgeregt biste schon ein bisschen?
    Also ob Nazi oder du, ich würde beiden ungern begegnen.
    Warum sind den alle, die nicht deine Meinung haben und sich aufregen, dumme Durchschnittsdeutsche mit geringem Intellekt?

    Überhaupt: Warum hasst ihr dieses Land? hahahahahahhaha^^ Ihr seid komisch. Ich komme aus Russland und da ist das Leben so dreckig und ihr regt euch über Deutschland auf ^^ und die braunen Idioten, die nicht im Ansatz in der Mehrheit sind…

    Lustig^^

  33. Also was auch immer sich die Redakteure sich dabei gedacht haben und was auch immer bei diesem eher ungewöhnlichen Experiment raus kommt, die Kommentare sind ja wohl echt super. Selten so gelacht.
    Das mit der Aufregung hat sich von Redaktion wohl nun auf die Leserschaft übertragen.
    Weiter so. Wer sich aufregt ist noch am Leben. Und wer sich darüber aufregt, dass sich jemand aufregt hat Angst vor der Auseinandersetzung. Und die Heftigkeit zeigt doch das es was zu diskutieren gibt. Eingeschnappt sein hilft niemanden. Es ist die Frage ob die Auseinandersetzung mit den eingeladenen Gästen jemanden hilft.
    Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die Idioten die oben mehrfach genannt wurden, sondern die hasserfüllten Durchschnittsdeutschen die ihnen glauben, bzw. denen die Idioten nach dem Mund reden, damit sie ihre Bücher verkaufen. Wenn Deutschland halbwegs Aufgeklärt wäre, was es ja von sich behauptet, würde kein Schwein/Kartoffel, diese Bücher kaufen. Also brauchen wir doch diesen Idioten nicht den Mund verbieten, sondern sollten besser Pillen erfinden die gegen Volksdummheit helfen.

    @ Sergej: Der Vergleich von Neonazis mit Linken ist typisch für Leute die sich in der Materie nicht auskennen oder zurechtfinden, woran man merkt das Du mit beiden scheinbar nie viel zu tun hattest.
    1.Das können keine Neonazis sein, weil die können sich gar nicht so kreativ und gebildet echauffieren.
    2.Sie wollen niemanden vergasen oder einsperren, sie wollen einfach der Dummheit keine neue Plattform bieten, und verdammt nochmal, man wird sich ja wohl mal gepflegt aufregen dürfen. Es ist typisch für Leute mit begrenzten intellektuellen Fähigkeiten dass sie sich von solchem verbalen Auseinandersetzungen angegriffen fühlen und es mit Gewalt verwechseln. Eine solche Diskussion ist kein Akt wie Ausländer klatschen, aber das machen Neonazi. Also Vorsicht mit den Begrifflichkeiten.

    „Im Namen der Toleranz sollten wir das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Raimund Popper

  34. Oha. Und ich dachte immer, wenigstens die TAZ könne sich noch ihre Leser selbst aussuchen – kleiner, linksgrüner Kreis Intellektuelle, alle miteinander persönlich bekannt, stahlgrau die Haare, einig im Kern. Handverlesen.

    Und was findet man hier? Gefühlt die Hälfte pubertäre Deutschlandhasser, und so aufgewühlt, dass sie vor lauter Sabbern nichtmal die richtigen Tasten finden.

    Das hat die TAZ nicht verdient.

  35. Und übrigens andere Zeitungen haben auch wenigstens einen Hauch von Ausgewogenheit, da sollte man als taz Leser doch nicht gleich in die Hosen scheissen wenn der Bolz hier mal was schreibt und rumheulen wie die letzten beleidigten Heulsusen.
    Im Übrigen sind die Leute hier so aggro, man könnte meinen es seien Neonazis.

  36. Mein Gott Leute, also Ihr habt echt alle keinen Spass :). Ich mein man liest ja mal in dem Blog was oder in dem. Aber hier sind alle vom Wahn besessen, dass der nächste Hitler vor der Tür steht. Und wie aggressiv die Leute hier sind.
    Und das einige hier das Abo kündigen wollen, weil hier schwarz rot gold auf der HP vorkommt. Also manche Leute sind wirkliche Mimosen.

  37. ..aucb dieses teutsche Element, niemanden, der sich argumentativ wie eine Wurst verhaelt, eine Wurst nennen zu *dürfen*, aber ungehemmt jedes Teutschland-Gegroele durchgehen zu lassen, weil ersteres ja schliesslich illegal, ojemineh, letzteres aber ganz ‚legal‘ ist, ihr habt doch einben an der Scheibe ihr oekorechten WICHSER, hoert ihr das: OEKORECHTE WICHSER.

  38. Es soll jeder die politische Meinung seiner Wahl haben, die taz soll auch alle Meinungen abdrucken. Und als TeBe-Fan bin ich ohnehin für die Freie Republik Mommsenstadion, da können meinetwegen andere ihren geistigen Horizont am Rhein haben.
    Die Frage ist lediglich, ob ein so miserabel geschriebener Artikel wie der von Norbert Bolz exemplarisch für die gesamte Qualität der „Sonderausgabe“ steht, oder ob die anderen Autoren in der Lage sind, differenziert zu argumentieren.

  39. Warum nicht zu einem bewährten Begriff zurück? „Kanake(n)“ kennt schon jeder und müsste nicht groß vermittelt werden.

  40. ich glaub worauf viele hier rauswollen ist: „Andersfarbiger mit Deutschlandhintergrund.“

  41. Die linkspopulistische TAZ hat Nationaltag?
    Dass ich das noch erleben darf…zu Feier dieses Tages stimme ivch doch ein Liedchen an…alle stehen auf, legen die Hand aufs Herz und singen mit:

    Das Lied der Deutschen

    Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt,
    Wenn es stets zu Schutz und Trutze
    Brüderlich zusammenhält,
    Von der Maas bis an die Memel,
    Von der Etsch bis an den Belt –
    Deutschland, Deutschland über alles,
    Über alles in der Welt!

    Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang
    Sollen in der Welt behalten
    Ihren alten schönen Klang,
    Uns zu edler Tat begeistern
    Unser ganzes Leben lang –
    Deutsche Frauen, deutsche Treue,
    Deutscher Wein und deutscher Sang!

    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Für das deutsche Vaterland!
    Danach laßt uns alle streben
    Brüderlich mit Herz und Hand!
    Einigkeit und Recht und Freiheit
    Sind des Glückes Unterpfand –
    Blüh im Glanze dieses Glückes,
    Blühe, deutsches Vaterland!

    Laut und mit Inbrunst.
    :-) :-) :-)

  42. Ach nee, „Migranazi“, ist ja nicht das Wort für
    “Mensch mit Migrationshintergrund”.

    Das ist ja nur die Bezeichnung für einen kleinen Teil, der aber die meisten Probleme in ganz Europa verursacht!

    Man kann die “Menschen mit Migrationshintergrund” nicht unter einen Schirm pferchen. Es sind liebe und nette Menschen, die allerallermeisten und es sind s. o.!

    Hehehehehe, mit der Deutschen Fahne scheinen ja viele hier ein Problem zu haben. Ich war gerade im Hamburger Docks bei einem Konzert von Alexander Marcus. Die meisten Zuhörer superjung und der meiste Applaus als auf der Leinwand die Deutsche Fahne gezeigt wurde.

    Irgendwie haben die Schreiber hier – bezüglich der Deutschen Fahne – einen ziemlich großen Hau!

    Ich finde sie gut…..

    Und bei einer „Türkei-taz“ wäre die türkische Fahne dort oben, who cares.

    Die türkische Fahne aber würde wohl bei wenigen solche Ressentiments hervorrufen. Verrückte Welt.

  43. „Migranazi“, dann wird das böse Islamwort vermieden, aber jeder weiß, wer gemeint ist.

    Nämlich, die die zu 85% antisemitische Hetzte kolpertieren. Die Studie dazu aus Wien wurde ja von der EU eingestampft!

    Das Ergebnis entsprach nicht den Erwartungen der Gutmenschen aus Brüssel. Ja manches bringen auch Studien die Wahrheit ans Licht, besonders, wenn sie nicht von Herrn Heitmeyer erstellt werden.

    Also: „Migranazi“, das ist alles drin und alles dran.

    Und das böse Wort Islam ist nicht mit einer Zeile erwähnt!

  44. Ich bin ein Leser der JUNGEN FREIHEIT *Pause für Applaus* und versuche gerade, mich in eure Lage zu versetzen. Das Projekt „Deutschland-TAZ“ übertragen auf die Junge Freiheit würde bedeuten, dass diese eine Sonderausgabe mit türkischer Fahne auf dem Titelblatt herausbringen würde. Und als Autoren würde man… nein, dieser Gedanke ist zu gruselig, um ihn weiterzuspinnen. Von daher, liebe TAZ-LeserInnen, habt ihr echt mein Mitgefühl!
    PS: Meint ihr das mit dem Binnen-I eigentlich wirklich ernst oder ist das nur ein außer Kontrolle geratener Studentenulk?

  45. meine güte, was für kommentare hier. Kai Diekmann war auch mal „Chefredakteur für einen Tag“. geschadet hat’s nicht.

  46. „Der Stolz auf’s Einsortiertsein wird ein Trend zum Aussortiertwerden“

    Die Utopie des „alle werden eins“ ist zwar höchstgradig erstrebenswert, praktisch allerding schwer umzusetzten, zumindest innerhalb der nächsten 100-200 Jahre. Das es Gruppen gibt in die man sich gerne einordnen lässt ist doch nicht nur eine inhärent nationalistische Begebenheit. Ist man als radikaler Linker „stolz“ den gehirngewaschenen Massen intellektuell vorraus zu sein ? Oder empfindet man eher Mitleid ? Wenn dem so ist, warum begegnet man den Opfern dann mit Hass ? Was ist die konsequenz ? Alle Nazis und Wertkonservativen einsperren ? Evtl in Arbeitslager schicken ? Oder am besten doch gleich alle umbringen ?

    Die Unterscheidung in „die“ und „wir“ gibt es doch auch in der linken Szene , und dort sogar auch noch zwischen einzelnen Untergruppierungen . Anstelle das man sich auf die Gemeinsamkeiten konzentriert , verliert man sich in Detail Streiterein und dogmatischen Grabenkämpfen.

    heuchler….. allesamt

  47. ‚auch Deutsche‘ scheinen doch vor allem Norbert Bolz und Daniel Cohn Bendit zu seien, wir originell, aber ‚die anderen‘ haben es immerhin schon auf Praktikantenplaetze geschafft unbd affirmieren fleissig dominanzdeutsche Heilsphantasien, buaerks.

  48. Endlich kann ich ohne schlechtes Gewissen taz UND Bild lesen! Wurde vorher immer von den Stammlesern beider Blätter schief angeschaut…

    Das ist praktisch Wiedervereinigung 2.0

  49. Nach „ehemaligem Nachrichtenmagazin“ jetzt auch „ehemalige taz“? Grrrh. Wer sortiert nach Merkmal (Nationalität, Religion, sozialer Stellung – you name it), sortiert nicht nur ein, sondern auch aus. Der Stolz auf’s Einsortiertsein wird ein Trend zum Aussortiertwerden. Islamfeindlichkeit, anybody?

  50. „Sorry, aber mit ekelhaften Menschenverächtern muss ich nicht reden und deren texte auch nicht lesen“

    der feind den man nicht kennt ist besser als der Mensch der neben einem steht. Seinen Feinden die Menschlichkeit abzusprechen , das haben schon die nazis so zelebriert

  51. Als nächstes dann die Großdeutschlandausgabe und die taz – deutsches Reich edition?

    Sorry, aber mit ekelhaften Menschenverächtern muss ich nicht reden und deren texte auch nicht lesen. Rechte Medien gibt es in Deutschland genug, diesen Widerlingen noch mehr Raum zu Geben ist kein Beitrag zur Meinungsvielfalt.

  52. Die Idee der taz, Meinungsvielfalt abzubilden mit der „Deutschlandausgabe“ finde ich gut. warte nun auf die Sowjet-Ausgabe.

  53. Wenn Broder jetzt für die taz schreibt, die er als „Kinder-Stürmer“ bezeichnet, ist er dann ein „Junior-Streicher“?

  54. Ich finde den Vorschlag von mogy sehr gut. „Migro“ klingt vll. zunächst lächerlich aber wenn man es auf sich wirken lässt, dan hat es etwas von einem neu entdeckten Erreger, eine neue Krankheit, oder etwas was ein Forscher nach jahrelanger Laborarbeit frei lässt. Und genau so unangenehm wie so eine „neue Pest“ ist diese ABSOLUT DOOFE Idee den Individuen die wir bis jetzt „Mensch mit Migrationshintergrund“ nennen, einen Namen zu geben. Die Wirkung eines Namens der „schnittiger“ ist halte ich für schlecht, den dieses kleine Migro das so schnell über die Lippen huscht wird helfen Klischees aufzubauen. Die Tatsache das wir „dieda“ benennen wollen (wer will das??)lässt „dieda“, „dieda“ bleiben und sie werden nicht „wirhier“. Wen wir die Mensch mit Migrationshintergrund nicht Deutsche nennen, dan wird Migro zu einer Krankheit der Deutschen.

  55. ZUWA

    (für Zugewanderte, Zuwanderer, Zuwandernde)

  56. „Migro“. ;-)

  57. „Nicht alle Probleme, die unser Land bewegen, sind heillos komplex.“

    Gewagt, das ausgerechnet vom Thema Migration zu behaupten, aber immerhin kündigt so schon der erste Satz des Artikels an, dass hier ein „Problem“ endlich mal wieder so unterkomplex abgehandelt wird, dass am Ende keine nervigen Fragen bleiben.

    Jedenfalls bin ich erleichtert, durch die taz (bzw. durch Herrn Bolz) endlich von meiner „linken Denkblockade“ erlöst worden zu sein, der mich bisher an der Erkenntnis hinderte, dass rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen, die, wie z.B. Studien der FES belegen, tief in der Mitte der Gesellschaft verankert sind, unser Selbstbild als ausländerfreundliches Land nicht zu trüben brauchen. Denn schließlich existiert „der Mythos der Ausländerfeindlichkeit“ ja nur in den Köpfen einiger Verrückter, welche es überall gibt.
    All zu schamlos vorgetragene Freundlichkeit gegenüber Ausländern hingegen ist ein Indiz für „Deutschenhass“ und das Problem ausländischer Gewalttäter ist ja nur zu bekannt und entspringt im Gegensatz zum Mythos rassistischer Gewalt nicht einer Verschwörung omnipräsenter linker Meinungsmacher.
    Ein Blick in die richtige (oder mittlerweile einfach in eine beliebige?) Zeitung genügt, um sich in dieser Annahme bestätigt zu fühlen.

    Neoliberaler Sozialdarwinismus ist außerdem total natürlich und wer was anderes behauptet ein von Neid zerfressener und ideologisch verblendeter Gutmensch.

    Die Leier kenne ich mittlerweile von allen Seiten zur Genüge.

    …aber warum nur muss ich das jetzt noch in der taz lesen? Warum Steinbach, Broder, Sarrazin?
    Mediengleichschaltung langweilt.

  58. seconda
    secondo
    secondos

  59. Als globalisierungsgestählter, fremdsprachenbewanderter Leistungsträger weißt du doch sicher, das man “Loser” mit einem “o” schreibt, oder?

    :-)

  60. Für einen, der in den 70ern an der FU feinsinnig über Adorno promovierte, äußert sich hier schon ein erstaunlich grobschlächtiger Menschenverstand. „Die Linken“, die schon weiland in den Seminaren die elitäre Suada des Nietzscheaners oft respektlos unterbrachen, sind heut natürlich unser Unglück: Welch tief sitzende Ressentiments!

    Mit Weckrufen wie „Das konsumistische Manifest“ neben z.B. Bohrers und Sloterdijks Lobgesängen auf die soziale Ungleichheit medial nie so recht rübergekommen, ist sich Bolz, Professor ausgerechnet für Medienwissenschaften, nun tatsächlich nicht zu schade, in sichtlich anschwellender Verzweiflung auch mal den Sarrazin zu tanzen nach dem Motto „Egal, was man über mich redet, Hauptsache, man redet über mich.“

    Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Holzschnitt aus „drei dogmatischen Mythen“ [was mag das sein?] ist wohl verzichtbar. Die Abwesenheit jedweder Empirie karikiert sich selbst.

  61. wobei ich natürlich auch nach

    http://www.dict.cc/?s=looser

    die Leute die ne schraube locker haben hätte meinen können wollen

  62. ich hatte noch ein o vom letzen ostern rumliegen, das wollte auch mal was konstruktives machen

  63. „Diese ganzen verkackten Globalisierungsfrustrierten Looser sollen sich doch…“

    Als globalisierungsgestählter, fremdsprachenbewanderter Leistungsträger weißt du doch sicher, das man „Loser“ mit einem „o“ schreibt, oder?

  64. Pingback: Migranten? Nö, Deutsche! | Rot steht uns gut

  65. „Ich finde es übrigens sehr gut, dass die taz auch den politischen Gegner zu Wort kommen läßt.“

    Ach so, weil die Meinung der Rechten zum Thema Migration ja in den letzten Monaten ja quasi nirgends zu lesen war und die Taz diese armen Menschen endlich mal zu Wort kommen lassen muss, damit wir ihre Thesen kennenlernen.

  66. Macht doch n Tittenmädchen auf Seite 1. So als subversiven Akt gegen Sexismus.

  67. Kommentar zu „Linke Lebenslügen“:
    Ist das jetzt irgendwie die Reaktion der taz auf die ekelhafte Sarrazin-Debatte, zu meinen, einem gefährlichen rechts-intellektuellen Hetzer wie Bolz eine Platform geben zu müssen? An diesem Text ist einfach alles falsch, nicht nur die Antworten, sondern bereits die darin gestellten Fragen. Menschen mit solchen Prämissen sollte in der taz einfach kein Raum geboten werden, schlimm genug, dass er als „Vorzeige-Medientheoretiker“ (wir leben schon in einer verdammt traurigen Zeit) von einer Talkshow zur nächsten tingeln und dort sein Gift verspritzen darf. Kaum jemand verkörpert besser als Bolz die von der Lanzeitstudie „Deutsche Zustände“ (http://bit.ly/ejjdDE, http://bit.ly/eoVTKa) diagnostierte „rohe Bürgerlichkeit und soziale Vereisung“ des deutschen (Bildungs-)Bürgertums. Was um alles in der Welt hat dieser Mann jetzt in der taz verloren?

  68. total tolle idee einen medienwissenschaftler zu linken positionen zu befragen, da können wir von sarrazin ja eigentlich nur neue 4€ kochrezepte erwarten. jeder erzählt einfach mal ein wenig was, meint in der gegend herum und dann wird das bestimmt ne super spannende deutschland-taz. am deutschen tresen soll die welt genesen…

  69. Ey mir geht dieses ewige Gelaber vom Nationalismus so auf die Nerven. Diese ganzen verkackten Globalisierungsfrustrierten Looser sollen sich doch bitte mal nen Job suchen anstatt immer nur von Repression hier und strukturellen Zwängen dort zu labern. Labern is auch das einzige was die können, Hirnwichserei als links-aussen Volkssport damit ja niemand die abstrusen Argumente demontieren kann die sich hinter verschachtelten kryptischen Fach Bla bla in die Hosen scheißen.

    Diese ganze du bist nicht 100% unserer Meinung also bist du zu 100% gegen uns ist soooo amerikanisch, nur das das die Anti-Nasen nicht mitbekommen

  70. Schade, dass „Mein Kampf“ verboten ist, sonst könnte man doch auch mal in der taz eine Passagen daraus abdrucken. Würde bestimmt viel Aufmerksamkeit erzielen und die Auflage nach oben schnellen lassen.

  71. Macht doch mal ne Diktatoren-Taz. So mit Mugabe, Putin oder auch Kim-Jong Il. Hitler ist ja leider tot. Ohne Scheiß, das wäre ein richtiger Verkaufsschlager. Bleibt nur noch die Frage: Wer darf seine Flagge durchs Blog schwingen?

  72. Silke – dir ist schon klar, dass Bolz nicht mit Fakten operiert?

  73. @heinz

    Na ja, dann kündigst Du dein Abo halt. Na und? Bei steigenden Abozahlen dürfte das kaum ins Gewicht fallen.
    Ich finde es übrigens sehr gut, dass die taz auch den politischen Gegner zu Wort kommen läßt.
    Purer Meinungsjournalismus – wie er hier offenbar von einigen gefordert wird – bringt wenig.
    Für halbwegs intelligente Menschen dürfte ein offener Diskurs immer die spannendere Alternative sein. Nur ist es möglich, sich eine eigene Meinung zu bilden.
    Genau das macht einen guten Teil des Qualitätsjournalismus aus – und den Anspruch an sich selbst hat die taz, zumindest wird das immer wieder betont (auch wenn´s manchmal derbe daneben geht…).

  74. Ich kann gar nicht so viel Biokost fressen, wie ich kotzen muss…

  75. Pingback: zoom » Umleitung: WikiLeaks, Tariq Ramadan, Kinder-FAZ goes Deutschland, JMStV Horrorkabinett, Steag-Aktien und mehr. «

  76. Nun liegt ja der Text Linke Lebenslügen von Norbert Bolz vor. Zumindest dieser Text zeigt, dass die Befürchtungen, wie sie einige in den Kommentaren geäußert haben, nicht ganz abwegig waren. Ich finde es erschreckend, dass man solch revisionistischen Tönen in der taz einen Platz einräumt.

    Ich bin gespannt, wie die taz mit diesem schwarz-rot-goldenen Aufschlag weiter verfährt. Broder, Sarrazin, Steinbach, Bolz. Großes Kino.

  77. was für eine aufregung! und das obwohl diese deutschland-taz noch gar nicht erschienen ist.
    lassen wir uns doch überraschen, was da genau drin steht. wenns dann auf deutschland-abgefeier hinausläuft haben wir immer noch genug möglichkeiten hier darüber abzukotzen.

    ich denke es könnte aber ein ganz spannendes experiment sein. und wenn sarrazin schreibt, dann wird er wohl auch in einem anderen artikel widerlegt werden. zumindest erwarte ich das von der taz!

    aber hier im vornherein mit abokündigungen zu drohen und den rechtsradikalen teufel an die taz-wand zu malen ist doch nun wirklich kindisch und übertrieben!

  78. Einfach nur enttäuschend ! Wir reden hier über Artikel einer Zeitung, die lange dafür bekannt war, sich nicht auf das Niveau der Bild zu begeben.

    Eine Frau wie Erika Steinbach und Thilo Sarrazin zu Wort kommen zu lassen, ist eine absolute Dreistigkeit. Wieso den nicht gleich Udo Voigt oder andere Rassist_innen ?

    Was die taz unter dem rassistischen Begriff „Integration“ versteht, ist genauso geistiger Dünnschiss wie es diese Gesellschaft versteht, die Bild publiziert, und Herr Seehofer ausspricht. Herzlichen Glückwunsch taz !

    Für mich ist die taz gestroben. Kein Abo mehr, und auch kein taz.de.

    Goodbye Germany

  79. Das passt ja alles ganz gut zur neuen Heidmayer-Studie und der „rohen Bürgerlichkeit“. Bravo. Sieht so aus, als würde ich mein Abo kündigen.

  80. Die taz ist Deutschland!

    ich kotz gleich

  81. Pingback: taz – rechtsaußen « der ganz alltägliche schwachsinn

  82. Integration = deutsch werden? Das nenn ich mal ein fragwürdiges Verständnis! „Witz und Ironie“ kann ich für eine Integrationsdebatte, die bis zum Erbrechen auf Nation und Volksgemeinschaft referiert nun wirklich nicht aufbringen. Das die Taz diesen Ansatz teilt und weiterträgt ist ein Armutszeugnis für eine Tageszeitung die sich als „links“ begreift….zum Glück gibts Alternativen.

  83. ‚deutschland‘ ist wohl sowas wie der leere hoffnungssignifikant aller zukunftsverängstigter mittelschichtler… ihr taz-leser, konservativen grünen-wähler und entspannten nationalisten: ihr tut mir leid. progressiv geht anders.

  84. Deutschland-taz! Großartige Idee. Ich freu mich drauf.

  85. Migrationalist

  86. Auch in der TAZ soll Sarrazin zu Wort kommen. Ihr seit um Monate langsamer als die Intellektuellenblätter Lettre International und der Spiegel. Habt ihr den Trend hin zum antimuslimischen Rassismus schlicht verschlafen und trottet jetzt in Hoffnung auf Auflagensteigerung hinterher? So nach dem Motto: Egal wie man über euch redet, hauptsache man redet über euch …
    Ich wünsche euch viele gekündigte Abos, auf dass eure Rechnung nicht aufgeht.

  87. Ich bin für „Mensch“ als Alternative zu „Deutscher mit Migrationshintergrund“. Nicht schlecht, oder?

  88. ich wäre dafür den Begriff „Mensch mit Migrationshintergrund“ durch den Zusatz „Deutsch“ mit dem jeweiligen Herkunftsland zu verbinden. Also Deutsch-Türke, Deutsch-Iraner, Deutsch-Russe, etc. Naja, und bei der zweiten, hier geborenen Generation sollte man dann ohnehin nur mehr von Deutschen reden. Schließlich sagt ja auch niemand, Thomas de Maiziere wäre Franzose oder der gute Hans Tillkowski Pole…

    MFG

  89. „Vielleicht sollten wir in diesem Land mit etwas mehr Witz und Ironie an die Integrationsdebatte rangehen?“

    Vielleicht sollte man dann nochmal Nachlesen, wie Ironie nach Außen hin praktiziert wird. Versucht mal [Ironie]texttexttext[/ironie]. Könnte helfen!
    Vielleicht sollte man auch nicht so viel Zeit auf dem Klo verbringen. Ich kann mir nicht vorstellen, wo sonst einem solch eine Scheiße einfallen würde -.-

  90. Ich bin Deutsche und auch Auslaender ,
    da ich in Spanien lebe .

    Eine Welt mit vielen Verschiedenen Nationen

  91. “Moment mal, wir sind auch Deutsche”

    Echt? Mein Beileid!

  92. Traurig! Wirklich Traurig!..

    „Made in Germany..“ – ich lach mich kaputt.

  93. jaja, die taz ist tod. FAIL.

  94. Kann man nicht pauschal beantworten:

    Hängt von Herz und Hand(eln) der Personen ab:

    Mit Herz für Deutschland: schlichtweg DEUTSCHE

    Ohne Herz für Deutschland: schlichtweg AUSLÄNDER

  95. ANTI ANTI ANTI ist keine Haltung, die irgendjemand weiterhilft.

    Nicht? Und die Erde ist eine Scheibe…

  96. Ach die taz ist doch eh schon lange national.Die gehen doch ständig darauf ab wie toll und so Deutschland ist.Wie es aus seiner Geschichte gelernt hat und wie toll dieser ganz entspannte Nationalismus ist.Taz hat sich wie die grünen entwickelt.Das sind konservative Körnerfresser die dem Multikulti anhängen aber bitte nicht wollen das „Ausländer“in deren Nachbarschaft wohnen oder gar(oh graus)mit ihren Kindern in die schule gehen.
    Diese Öko Nazis gehen mir sowas von auf die Nerven.

  97. Also ich find’s super.
    Ich hab das Gefühl, hier im Blog schreiben fast nur Menschen, die ziemlich verkrampft und unflexibel mit dem Thema Nationalität umgehen können. Schade eigentlich. Vielleicht solltet ihr mehr taz lesen, als darüber zu schreiben.
    ANTI ANTI ANTI ist keine Haltung, die irgendjemand weiterhilft.
    Also freuen wir uns doch, wenn Menschen sich auf kreative Art mit dem Thema auseinandersetzen. Zumal wenn es Menschen sind, die offensichtlich etwas Interessantes beizutragen haben. Kann doch nur spannend sein.
    Ich freu mich drauf, die Deutschland-taz zu lesen!
    Danke euch.

  98. Ich glaube, hier wurde die Absicht etwas missverstanden. Ich werde mal für mich sprechen: Ich wurde nicht in Deutschland geboren, bin es aber auch leid, als „Mensch mit Migrationshintergrund“ bezeichnet zu werden. Die Flagge soll ein Zeichen sein („Moment mal, wir sind auch Deutsche“), nicht mehr;-) Vielleicht sollten wir in diesem Land mit etwas mehr Witz und Ironie an die Integrationsdebatte rangehen? Ich weiß auch nicht, ist nur so ein Gefühl.

    Mit besten Grüßen,
    Emilia Smechowski

  99. Ich würde gerne eine USA-taz machen und da ein bisschen den Patrioten raushängen lassen. Also so richtig USA mit Ausländer-Hetze, Nationalhymne, Republikanern, Anti-Islam-Propaganda und so.

    Hoch die internationale Solidarität! No borders, No nation!

  100. schwarz-rot-gold sind wohl die trendfarben 2010! unsere lena, unsere jungs, unserer vettel und unsere tageszeitung… ich brech gleich!

  101. Schwarz -Rot -Gold heißt

    durch Nacht und Blut zum Gold!

    Deutschland ist eine neoliberale Scheiße!

  102. NO BORDER NO NATION

    AND NO PARMESAN GENOSSEN

  103. Ich würde gerne eine Kommunisten-TAZ machen. So mit Hammer und Sichel auf roter Fahne. Geht das auch?

    Ich meine das durchaus ernst. Wüßte da auch ein, zwei Leute die da mitschreiben würden.

  104. Ist das ein witz?

  105. Und der Hausblog wird jetzt eine Woche von einer Nationalflagge verschandelt? Wie äußerst unschön und politisch naiv.