Am 3. Februar schrieben wir auf unserer täglichen Satire-Seite “Die Wahrheit”:

GURKE DES TAGES

Was ist das denn für eine miserable Pressearbeit? “Die Warsteiner Gruppe stellt für Journalisten eine Auswahl honorarfreier Pressebilder zur Verfügung”, hieß es gestern in einer Pressemitteilung der Brauerei aus dem Sauerland. Verdammte Hacke! Sitzen auf Millionen Litern Bier, aber stellen nur Bilder zu Verfügung. Man könnte ja auch mal ein paar Kästen rüberwachsen lassen. Damit wir uns selbst ein Bild machen können.

Heute kam die Lieferung an: Eine Palette mit zehn Kästen. Dazu ein Brief: “Liebe taz-Redaktion, wir können nicht nur Fotos, wir können auch Bier. Herzliche Grüße vom Team der Unternehmenskommunikation der Warsteiner Brauerei”


25 Comments on “Eine Palette Bier”

  1. Michael says:

    Das kann doch nicht Warstein. :-)

  2. change61 says:

    Macht die TAZ jetzt auch den Wulff? Das wird die BILD bestimmt gerne aufgreifen!

  3. Andreas says:

    PR-Maßnahme geglückt: Ihr schreibt drüber :-P

  4. Dennis says:

    PR-Maßnahme hin oder her: Pfiffige Reaktion von Warsteiner, das muss man ihnen lassen. :P

  5. Jan-Ph says:

    Naja, ich denke Warsteiner hatte schönere Bilder in ihrer Mappe… aber ich wünsche guten Durst!

  6. Severance says:

    Ich wünsch euch gut schluck keine dicken kopf.

    Mein Tipp ab zum Getränke markt damit und in Astra tauschen :)

  7. Philip says:

  8. Tom says:

    Frei nach den Biermösl Blosn Gstanzl:
    “Wer freiwillig zwoa Warsteiner sauft
    und hat Schädelweh hinterher
    mit dem hab ich kein Mitleid
    dem ghört einfach nicht mehr”

  9. Volker Schmidt says:

    Und ich dachte nur der BP lässt sich schmieren !
    Die Presse also auch.
    Und das normale Volk schaut mal wieder nur zu, Schade !!!!!!

  10. Jörg Scherf says:

    Haben das wohl die gleichen Journalisten getrunken, die die Medienlandschaft mit so tollen Berichten über unseren Präsidenten Wulff (oder ähnliche) beglückt? Hoffentlich bleiben sie drauf hängen…

  11. Gerd says:

    Probiert´s mal mit Krombacher – gibt keinen “Dicken Kopp”!

  12. Irmgard says:

    wisst ihr was: trinkt es einfach, dann ist es weg – und nehmt´s mit humor, ist doch eine schöne reaktion!

  13. Irmgard says:

    Wisst ihr was – trinkt es einfach, dann ist es weg. Und nehmt es mit Humor, war doch eine schöne Reaktion!

  14. Strate-Sympathisantin says:

    Nur Detmolder!

    1. Es schmeckt saugut.

    2. Detmolder gibt’s in Bügelverschlussflaschen.

    3. Diese sympathische kleine Privatbrauerei wird komplett von Frauen geleitet – sowohl Geschäftsführung als auch Braumeisterei.

    4. Sofern möglich, wird mit regionalen Lieferanten zusammengearbeitet. Auch der Absatzmarkt ist regional sehr begrenzt.

    Der einzige Nachteil an dieser hochlobenswerten Geschäftspolitik ist, dass es in Berlin keine Chance gibt, ein gutes, kühles Detmolder zu trinken.

  15. Tony says:

    Sofern möglich, wird mit regionalen Lieferanten zusammengearbeitet.

    Das ist tatsächlich gut, aber

    Diese sympathische kleine Privatbrauerei wird komplett von Frauen geleitet

    Seit wann ist Sexismus etwas Positives?

    und

    was hat Werbung in den Kommentarspalten von blogs.taz.de verloren?

  16. Ollis0001 says:

    Lässige Aktion beiderseits. Ich gönn Warsteiner die PR und Euch das Bier (nur ein bißchen neidisch). Und wem dieses Bier nicht schmeckt muss das nicht gleich ernsthaft als Bestechung ansehen. Prost und schon mal Alaaf!

  17. Peer Nod says:

    @ Tony:

    Heul doch.

    Meine Güte, was stellst du dich an.
    Da verkündet die taz, sie hätte ‘ne Palette Warsteiner bekommen.
    Da nimmt irgendwer das zum Anlass, ein wenig von seinem Lieblingsbier zu schwärmen.
    Ist das Werbung?
    Ist es Werbung, wenn irgendeine Zeitung positiv über irgendein Produkt (Buch, Film, Bier, Bionade oder was auch immer) schreibt? Wohl kaum.
    Was für ein Unsinn Du dir da herbeikonstruierst ist schon beachtlich.
    Ich glaube, was Du versuchst als “Werbung” zu diffamieren, ist nichts weiter als die Meinungsäußerung einer Einzelperson. So what?
    Detmolder selbst wird’s wohl nichts gewesen sein. Ich habe mir mal die Website angeschaut, die dürften es kaum nötig haben, ihr Bier ausgerechnet im Rahmen eines Leserkommentars im taz-Hausblog anzupreisen.

    Und zu deinem Sexismus-Vorwurf: Da freut sich eine Frau über eine Brauerei, die in weiblicher Hand ist.
    Und das ist für dich also Sexismus. Wie armselig!
    Wenn’s dich so stört, kannst Du dich ja mal bei irgendeiner Gleichstellungsstelle beschweren. Die werden sich vermutlich freuen – weil sie dann endlich mal so richtig was zu Lachen haben.

  18. Wim says:

    Is doch alles gut! Wenn beide Seiten Ihren Spass dran haben,es von Beginn an öffentlich ist und VOR ALLEM EINE ORDENTLICHE PORTION IRONIE im Spiel ist, kann von Wulfen doch keine Rede sein. Prost taz!

  19. Atan Subashi says:

    Ihr Hirntoten, worüber beschwert Ihr Euch? Darüber, dass in einem taz-Blog über ge-(ver)schenktes Bier schwadroniert wird und dieses ach so wichtige interaktive Web-2.0-Feature zum Prollstammtisch verkommt? Kein Wunder, dass in diesem Land im Mittelalter eine Suppe aus Hopfen, Malz und Gerste – sprich Bier – der alltäglichen Ernährung diente und die Menschen hier in den Bäumen hockten, während im Orient die Sterne vermessen, der Kreis berechnet, die Unendlichkeit diskutiert und das Entwicklungspotenzial des Bewusstseins ausgelotet wurde: Jedem die Droge, die er verdient. Atan Subashi

  20. Jever says:

    Ab in den Getränkemarkt und gegen Jever tauschen. Die Warsteiner-Brühe kann man doch nich trinken…

  21. seppi says:

    Gibt es wirklich Leute die sich ernsthaft einbilden, nur weil eine Brauerei ein paar läppische Bierflaschen vorbeischickt, würde eine gesamte Redakion ganz plötzlich eine Gehirnwäsche bekommen und alle Journalisten zum willenlosen Eigentum einer Brauerei werden?

  22. Schneider says:

    Seppi: Gibt es wirklich Journalisten, die sich ernsthaft einbilden, nur weil ein Filmunternehmer ein paar läppische Hotelzimmer bezahlt, würde eine gesamte Landesregierung ganz plötzlich eine Gehirnwäsche bekommen und der Ministerpräsident zum willenlosen Eigentum des Unternehmers werden?

  23. Weihenstephaner says:

    Where the hell is Detmold? Nie gehört.
    Es geht doch nichts über ein kühles Schneider Weisse. Oder ein dunkles Weihenstephaner. Lecker!
    Im Orient mussten sie hart schuften, um das mit den Sternen und dem Kreis hin zu bekommen. In Germanien hat man dafür seit Alters her geistige Getränke. Tja, Atan! Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf. Prost!

  24. Frankfurter says:

    Gehen in Berlin die Uhren eine Stunde vor, oder was? Kein Wunder, dass wir dort russische Zustände haben.

    Petra Roth for president!

    Oder ist die taz mal wieder der Zeit voraus? Leider ist das nicht wirklich schwierig, denn letztere erscheint ja nur einmal pro Woche. Und die Uhr im Server ist auch geduldig.

    DCF77 for Berlin! Damit die endlich mal wieder richtig ticken.

  25. Michael König says:

    Und schmeckt euch das Bier wenigstens?