Nach Leserkritik: taz stellt Druckverfahren um

Im Süden und Westen kam die taz zuletzt in diesen vier Teilen. Seit heute sind es nur noch zwei.

Im Süden und Westen kam die taz zuletzt in diesen vier Teilen. Seit heute sind es nur noch zwei.

Am heutigen Freitag haben die Leser im Süden und Westen Deutschlands eine taz im Briefkasten, die nur noch aus zwei Teilen – so genannten Zeitungsbüchern – besteht. In den Tagen zuvor hatten sich viele Leser beschwert, dass die taz mit ihren 20 Seiten in vier einzelnen Teilen kam. Deshalb haben wir das jetzt zunächst geändert und warten ab, welche Erfahrungen wir und unsere Leser nun mit der zweigeteilten taz machen.

Zum Jahreswechsel hat die taz einen ihrer drei Druckstandorte gewechselt: Von Frankfurt, wo die bisherige Druckerei ihren Betrieb einstellte, hin nach Gießen. Die bisherige Druckerei konnte keine Zeitungsbücher drucken – im Westen und Süden Deutschlands gab es die taz daher immer in einem Stück. Die Druckereien in Pinneberg bei Hamburg und in Berlin hingegen konnten Bücher drucken, dort besteht die taz aus vier Teilen. Dank des Druckereiwechsels konnten wir endlich in ganz Deutschland eine taz in vier Zeitungsbüchern anbieten.

Was uns aber völlig überrascht hat: Wie stark sich unsere Leser im Westen und Süden an den Druck in einem einzigen Zeitungsbuch gewöhnt haben. Zwar gab es auch ein einzelnes Lob: “Endlich kein Streit mehr am Frühstickstisch, wer welchen Teil der Zeit als erstes entfaltet bekommt.” Von den meisten Hausblog-Kommentatoren aber kam harsche Kritik. “Mangels” schrieb: “Hilfe! Die TAZ will nicht mehr gelesen werden! Sie fällt mir in den Händen auseinander!” Christoph Hermann: “das soll fortschritt sein? eine lose blättersammlung – unmöglich!” Und Gregor Häcker: “Das ist doch keine Zeitung! Ständig fallen einem die einzelnen Seiten auf den Boden. Geht gar nicht in Bus oder Bahn! Bitte wieder ändern!”

Daher haben wir das jetzt unverzüglich geändert. In Gießen drucken wir jetzt erstmal in zwei gleich dicken Büchern (ein Buch ist hier aus technischen Gründen nicht möglich). Zumindest unter der Woche, am Wochenende werden es vier Bücher werden. Das erste Buch hat zwölf Seiten und besteht aus dem kompletten aktuellen Teil. Das zweite Buch beginnt mit der Sonntaz und hat sechs Seiten. Das dritte Buch hat wieder zwölf Seiten und beginnt mit der Bewegungen-Seite der Sonntaz. Das vierte Buch beginnt mit der Genuss-Seite der Sonntaz und hat sechs Seiten. Das erste Buch muss aus technischen Gründen so viele Seiten haben wie das dritte Buch, das zweite Buch so viele Seiten wie das vierte.

Wie finden Sie die Umstellung? Sind zwei Bücher besser als vier? Und was halten eigentlich unsere Leser im Norden und Osten davon, dass die taz hier immer in vier Büchern kommt?

Update 18. Januar: Ein Buch wäre in Gießen sehr wohl möglich, es wäre allerdings deutlich aufwändiger und teurer.

Kommentare (212)

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

CAPTCHA-Bild

*

  1. Bittebittebitte “meine” taz wieder in einem “Zeitungsbuch”….das Lesen der “neuen” taz macht keinen Spass…und 4-farbig muss sie in der Woche auch nicht sein, macht unsere Welt auch nicht bunter…liebe Grüße und hoffentlich habe ich Euch bald wieder in der bewährten Form Achim Katter

  2. Ich hab kein Bücher-Problem, sondern ein Umfang-Problem!

    Seitdem die NRW-taz eingestellt wurde, dauert das Frühstück oft länger als die taz-Lektüre. Und auch seit diesem Zeitpunkt fühle ich mich als Bewohner des tiefen Westens sehr benachteiligt: Wer in bevorzugten Gegenden wohnt, bekommt täglich als Extra einen Regionalteil, alle anderen nicht.

    Die taz teilte mir mit, dass es aus technischen Gründen leider auch nicht möglich sei, etwa die West-taz mit dem Berliner Regionalteil zu ergänzen (warum geht das eigentlich mit “Kontext” aus Stuttgart?). Ich denke, was in Hamburg oder Berlin passiert, ist doch für alle von Interesse. Stichwort Globales Dorf und so.

    Meine Frage: Könnte man den Druckerei-Wechsel nicht dazu nutzen, um auch die noch verbliebenen West-taz-Leser mit i r g e n d e i n e m Regionalteil zu erfreuen?

    Grüße aus Bochum

  3. Wir konnten die TAZ immer gemeinsam lesen, auch mit einem Buch.
    Jetzt (west) zwei Bücher ist viiiiel besser als das Gefleddere mit zig. Büchern.
    Bunte Bilder brauchen wir auch nicht oder seltender.

    Was wir brauchen ist die TAZ morgens über Austräger, statt mittags ab 13.30 mit der leider auch völlig zerfledderten POST.

    Also bitte: in Nürtingen umstellen auf morgendliche Zusteller (wie auch in Bad Boll). Danke.

  4. Pingback: Drucktechnik: Unsere verflixte Abhängigkeit at taz Hausblog

  5. Sebastian Heiser hat sich nun seit dem 11. Januar nicht mehr geäußert. Und außer ihm hatte das bislang ja ohnehin noch niemand nötig. Die Sache wird immer ärgerlicher, liebes taz-Team!

  6. So – melde mich nun erneut.

    Mittlerweile ist mir das mit dem gemeinsamen Frühstückstisch nämlich wurscht: das Zusammengesuche der losen Bücher und Blätter, wenn mal wieder ein paar Tage taz aufzuarbeiten sind, nervt doch gewaltig.

    Keine Farbe und nur ein Buch: mein letztes Wort.

  7. “Ist ja alles so schön bunt hier!”
    Oh man, taz, was soll der Mist? Jetzt werden schöne bunte Bilder gedruckt, aber Eure neue Druckerei ist nicht in der Lage, die taz in einem Buch zu drucken? Bei 20 Seiten? Ehrlich gesagt, ich glaube das nicht!
    Eine mehrteilige einfache taz am Wochentag nervt jedenfalls. Und von der (m.E. vielfach geäußerten) Kritik zeigt Ihr Euch unbeindruckt? Wollt Ihr Euch nicht dazu äußern?
    Vorschlag: Lasst doch mal Eure Abonennten über das Format abstimmen…

  8. Ich wollte schon seit 2 Wochen einen bösen Kommentar zu den Loseblättern und zu der Farbe schreiben, jetzt komme ich endlich dazu. Wohne im Westen und lese die TAZ täglich im Zug. Die Loseblätter sind ein einziges Ärgernis. Wie viele WGs und Familien gibt es eigentlich, in denen die TAZ gleichzeitig gelesen wird? Ich schätze verschwinden wenige im Vergleich zu angenervten Einzellesenden.
    Ehrlich gesagt, dass es eine Änderung auf 2 “Bücher” [die Bezeichnung ist schon Unsinn] gegeben hat, ist mir noch nicht einmal aufgefallen. Auch heute fiel mir wieder 2 Mal ein Blatt im Zug heraus. Nur überflüssiger Nerv! Also: meine Meinung ist: wieder 1 Teil und nicht mehr. Um imschiefen Bild zu bleiben: ich lese ja schließlich auch nur ein Buch gleichzeitig, schon weil weil ich nicht mehr zugleich halten könnte…

    Na ja und die Farbe: ich finde es absolut überflüssig, die Wirkung von Bildern wird nicht immer besser (sinnfälligstes Beispiel: es gab einmal eines mit Flüchtlingen, die alle vom Blitzlicht rote Augen hatten) und es ist mit Sicherheit teurer und zudem weniger ökologisch. Meinen TAZ-Anzuchttopfstempel, der die Zeitungen verwerten soll, kann ich nun wegwerfen, denn ich möchte nicht dass, die Erde meiner Tomaten etc. mit Druckfarben verschmutzt wird.

    Als Kaufanreiz reicht m.E. ein farbiges Titelbild aus, wenn es denn sein muss.

    M.E. muss man aber auch nicht jedem Marketingtrend hinterherlaufen. Wer bunte Bilder braucht, um zu lesen, wird vermutlich ohnehin die Taz online lesen.

    Frau Pohl hat zum Jahreswechsel einen Bittbrief verschickt, dass wir doch den politischen Preis zahlen mögen. Mit der alten Taz hätte ich nicht lange überlegt. Nun schwanke ich, denn ich ärgere mich schon ziemlich. Aber vermutlich werden wir es dennoch tun, weil es Wichtigeres gibt als die Formatfrage.

  9. heisenberg hat recht. wenn schon 2 Bücher, dann 12 zu 8, culo y mierda. jou.

  10. Vor allem ist nun ein weiterer Tag vergangen, ohne dass die taz-Redaktion sich in irgendeiner Weise geäußert hätte!

  11. Also ich finde es ein Armutszeugnis für die Druckerei, wenn sie es wirklich technisch nicht hinbekommen sollte, eine Zeitung als nur ein Buch zu drucken. Oder wenn schon bei Mehrbuch bei einer Ressort-Abhängigen Aufteilung und nicht einer rein technisch bedingten.

    Von der taz finde ich es schade, dass sie das Thema Usability bei der Wahl einer neuen Druckerei so vernachlässigt hat. Mir kommt es fast so vor als hätten sie sich gewünscht dass alle über die Farbe jubeln und dann solche “Nebensächlichkeiten” wie die Handhabung und Bindung nicht bemerkt werden.

  12. Wenn schon zwei Bücher unbedingt nötig sind (was zu bezweifeln ist), dann wenigstens mit einer Seitenaufteilung von 12 und 8, denn die einzelne lose Seite in jedem Buch nervt am allermeisten beim Lesen.

  13. Hätte nicht gedacht, dass eine Druckerei soviele Tageszeitungen als Kunde hat, dass man da so lange im Vagen gelassen wird. Ist nicht jede Tageszeitung für die ein VIP/Großkunde?

  14. @ Ingo: Langsam sieht es wirklich so aus, als sei das hier nur eine “demokratische Spielwiese”, auf der wir uns mal kurz austoben können. Am Ende wird man sich freundlich bei uns bedanken, dann aber auf die “Sachzwänge” verweisen, die es da leider zu akzeptieren gilt. Sehr ärgerlich, das!

  15. Eine taz – ein Buch!

  16. Die taz als EIN Buch fand ich am allerbesten.
    War echt ein Alleinstellungsmerkmal. Ich lese die taz vorwiegend in der S-Bahn. Da geht die Loseblattsammlung gar nicht. Und auch daheim ist es am praktischsten. Die SZs liegen nach kurzer Zeit immer zerfleddert rum und man muß sich die Zeitung mühsam zusammensuchen.
    Die taz war immer ein Griff – war. Schade.

  17. *still ruht der See*

    (die Strategie geht auf?)

  18. Form follows function: das gilt vor allem für eine Zeitung mit den Nachrichten von gestern.

    taz lesen heißt ja nun einmal: ein kurzes Schmunzeln, sich ein bisschen aufregen oder abschließend zur Beruhigung in eine Kurzreportage, eine Milieuschilderung eintauchen. Das wars für heute, mehr braucht eine Tageszeitung nicht zu leisten, fürs Kontemplative sind die Wochenzeitungen zuständig, Fakten stehen in den Magazinen.

    Das hier häufig gehörte Argument, dass mehrere Personen die Zeitung gleichzeitg konsumieren wollen, ist einleuchtend.

    Für alle anderen: Singles, Bus&Bahn-Fahrer, Stehcafetrinker sind einzelne Blätter aber extrem lästig. Sowas kann man, z.B. auf Urlaub im Norden, mal paar Tage lang ertagen, werktags im Süden (wo man es jahrelang anders und bequem gewohnt war) ist es hingegen eine Zumutung.

    Die dicken Blätter vom Samstag waren prima für die Bio-Tonne: 3 reißfeste Doppelblätter (genau 1 Buch, ohne Rest) exakt passend für 1 Eimer. Ökologisch und praktisch zugleich: also ideal. Mit losen und klopapierdünnen Blättern geht auch das nicht mehr.

    Fazit: wer die Bedürfnisse seiner Single-Kunden so missachtet, braucht sich nicht zu wundern, wenn die verkaufte Auflage nicht zu halten ist. Es kommt eben nicht nur auf den Inhalt an. Inhalte kann man auch im Internet angucken, den Biomüll trocken einpacken aber nicht.

  19. taz in vier Büchern ging GAR nicht, finde ich. taz in zwei Büchern finde ich dagegen okay – abgesehen von den Einzelseiten, die ich nach wie vor einfach scheiße finde. Obwohl die beim nasse-Schuhe-ausstopfen und beim Fenster putzen durchaus praktisch sind. Lieber wäre mir trotzdem, wenn es keine Einzelseiten gäbe, wenn z.B. das erste Buch dicker wäre, so dass die taz zwei evtl. ein eigenes Buch werden könnte?

  20. Hm, scheint so, saß die taz irgendwie doch eine Zeitung wie jede andere ist, die Änderungen aus rein wirtschaftlichen Erwägungen trifft wie alle anderen, ohne auf die Leser zu achten!? Man läßt sich die Leute in einem Blog austoben (suggeriert “Mitbestimmung“), duckt sich dabei aber weg und hofft, das Thema läuft sich nach einer Weile von alleine tot (Prinzip “Aussitzen“).

    Wenn ja, dann wäre das sehr schade!:-(

  21. Ich fand ebenfalls die taz in einem Buch eindeutig am praktischsten. Auch für mich ist die Farbe sehr unnötig und in etwas dickeres Papier wäre m.E. das Geld besser investiert. Die taz sollte ihre positiven Alleinstellungsmerkmale beibehalten!

  22. Natürlich kommt es auf den Inhalt einer Zeitung an. Aber das Erscheinungsbild spielt auch eine Rolle. Die Charakeristika im Erscheinungsbild der taz waren bisher:
    1. dickes Zeitungspapier
    2. Block
    3. schwarz-weiß

    Über nacht sind alle drei Charakteristika weggefallen. Dafür kann es keine sachliche Rechtfertigung geben, und technische Probleme müssten doch wohl lösbar sein.

  23. @ Uwe: Vielleicht soll ja das von Dir beklagte dünne Papier für Transparenz sorgen … ;-)

  24. Jetzt wird es aber Zeit, dass nach den wirklich sehr vielen LeserInnen-Stellungnahmen mal eine offizielle Reaktion der Redaktion kommt! Oder nimmt die taz ihre Leser gar nicht ernst!?

  25. Hoffe nachwievor auf ein wenig mehr Transparenz als sporadische kleine Posts. Und natürlich auf die Rückkehr des Buches. Mal gucken, wer besser im aussitzen ist. ;-)
    TAZ war heute -kommt halt vor- ordentlich zerknickt. Kein Ding, aber das dünne Papier sieht dabei leider extrem billig aus.

  26. Obwohl ich nur den Weser-Kurier, die Hannoversche Allgemeine, das Hamburger Abendblatt etc. und deren Faltungs- und Aufteilungsweise kenne, schien ein Kommentar hier daraufhinzudeuten, das die Bücher Aufeinander und nicht Ineinander liegen, also als hätte man mehrere Zeitungen in der Hand? Kann man das mal im Direktvergleich sehen: LieferFaltung aus dem Kioskregal mit zwei bis vier geschlossenen Faltknickheftchen am “geschlossenen” langen Rand oder nur eine oder zwei mit jeweils einem weiteren Buch inliegend? Bitte kein youtube-video, habe begrenztes Highspeedvolumen (aldi).

    Wichtiger: mundsprachlicher Reflex durch frühkindliche Sozialisation ist mir selber geläufig, aber man sollte schon Wissen, dass “Deutschland” am 1945-05-08(09) von der Landkarte gefegt wurde und es zur Änderung eines Friedensvertrags mit der Sowjetunion bedürfte.


    endlich in ganz D e uts c hl and

    hier im artikel ( http://blogs.taz.de/hausblog/2013/01/04/nach-leserkritik-taz-stellt-druckverfahren-um/)

    Richtiger in der Abgrenzung von dem Staat, in dem Friedrich Ebert den Schießbefehl an Minister Noske gab, der die Ermordung der Gegner Hitlers bewerkselligte (nicht nur Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht) ist diese griffige Kurzform:


    bis in die ganze Repu bli k ge l ie fe r t.

    ( http://blogs.taz.de/hausblog/2013/01/02/taz-druck-mehr-farbe-mehr-bucher/)

    Denn es gibt offizielle Namen und “drittes” oder “weimarer” stand nie auf der Landkarte. Der Name des Staates, der das Grundgesetz mit seinen Grundwerten wie Artikel drei hat, der auch für Jungs gilt, ist Bundesrepublik Deutschland (BRD).

    Nagging: the name of the country with tld de and country code +49 is Federal Republik of Germany (F.R.G.) or Républik Féderal d’Allemagne (R.F.A.) or Bundesrepublik Deutschland (BRD) as “Deutschland” was wiped of the map on 1945-mai-08/09 for known reasons.

    Da am achten Mai zwar das Meeting began, die Unterschrift aber nach Mitternacht erfolgte, feiert Moskau die Vernichtung Deutschlands an jedem neunten Mai.

    Ansonsten werd ich mir mal die Taz hier in Hamburg oder Bremen kaufen, um das haptische Erlebnis und die Geruchsprobe zu ermöglichen. :-)

    Bis die Tage

    Marco Hoffmann

    P.S. Farbphotos der Wehrmacht etc. kennt man so gar nicht, das hat schon eine Bedeutung…

  27. Also mir war auch in Sachen Farbe die “alte” taz lieber.

    Heute übrigens überhaupt keine taz in der Post. Ob man mir am Wochenende den Kummer ersparen wollte?

  28. Dass ihr die Aufteilung noch mal überdenkt, finde ich gut. Aber mir fehlt noch eine Antwort auf die Kritik an der Farbe. Kosten? Vorteile? Die meisten Leser legen wohl nicht wirklich Wert darauf. Weniger ist mehr!

  29. Ich denke, dass die Aufteilung eine wichtige Entscheidung ist und man sich damit ausführlich beschäftigen sollte. Es ist empirisch bewiesen, dass es je nach Faltung und Layout zu verschiedenem Lesevergnügen beim Leser kommt. Entsprechenden Artikel suche ich noch mal aus. Ich bind er Meinung , dass zwei Bücher besser sind.

  30. Also vier Bücher geht gar nicht, zwei ist schon besser,
    aber ich würde die taz wieder aus einem Buch bevorzugen, das hatte einfach einen anderen Zusammenhalt und war für meinen Geschmack besser umblätterbar.
    Am Wochenende ist es in Ordnung die sonntaz als eigenes Buch zu haben.

  31. Bitte einfach die taz als ein Buch! Und die monde diplomatique bzw. am Wochenende die sonntaz als weiteres Buch. Fertig!

  32. An das dünnere Papier, hab’ ich mich mittlerweile einigermassen gewöhnt. Die Mehrfarbigkeit unter der Woche finde ich komplett überflüssig, ist mir aber letztendlich egal. Nur was gar nicht geht, ist diese Loseblattsammlung, auch nach der Änderung auf 2 Bücher. Ohne Mantel aussenrum funktioniert das Lesen in der Bahn einfach nicht (insbesondere mit dem nun viel glatteren Papier). Muss ich sie nun tatsächlich auch auf dem Tablet lesen; muss doch hoffentlich nicht sein, oder?

  33. joma: Ja, wir haben das von Anfang an gewusst. Wir hatten das ehrlich gesagt sogar als Vorteil gesehen. Die Frankfurter Druckerei konnte nur in einem Buch drucken und von uns aus hätten wir immer schon gerne in mehreren Büchern gedruckt, so wie wir es ja an den beiden anderen Druckstandorten gemacht haben (und von wo wir nie negative Rückmeldungen der Leser erhalten haben).

    Wir waren völlig überrascht, dass viele Leser im Süden und Westen sich offenbar so stark an die taz in einem Buch gewöhnt haben, dass die Umstellung zu Protesten führte. Deshalb haben wir nach wenigen Tagen reagiert und von vier Büchern auf zwei Bücher umgestellt und dann die Leser in einem “taz intern” auf Seite 2 aufgerufen, sich hier an der Diskussion zu beteiligen. Wenn das Meinungsbild hier doch noch ein klares Votum für vier Bücher ergeben hätte, hätten wir wieder vier gedruckt.

    Die taz in Gießen in einem Buch zu drucken, ist wohl aus technischen Gründen nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand nötig. Das ist das, was mir die Leute in der taz sagen, die mit der Druckerei in Kontakt sind. Warum das technisch so kompliziert ist, kann ich leider derzeit nicht erklären, aber das werde ich nachliefern.

  34. Ähm, das Prinzip der Seitenaufteilung dürfte allen klar sein. Und das technische Problem liegt ganz offenkundig nicht im Grundsätzlichen, sondern vielmehr bei der mit dem Druck betrauten Druckerei.

  35. So, jetzt muss ich mich doch noch einmischen. Ja, joma, es ist so, dass es dafür nur technische Gründe gibt. Um es mal so zu sagen: die Maschine bei Caro war ein Exot unter den Rollenmaschinen, und meines Wissens, und das ist nicht gering, gibt es keine Maschineninstallation in Deutschland, die ähnlich wäre, wie überhaupt es so ist, dass Zeitungsdruckmaschinen Einzelanfertigungen sind, und auf die spezifischen Bedürfnisse der Druckerei zugeschnitten sind, also der Versuch, soviel Kundenwünsche als möglich zu befriedigen, aber auch alle anderen, z.B.räumlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Und wenn es möglich gewesen wäre, hätte Caro 2007 nicht in diesen Exoten unter den Maschinen investiert, sondern in eine der gängigen Maschinen, und so wärt ihr viel früher in den Genuss mehrerer Bücher gekommen, den die Leser im Norden und im Osten der Republik schon immer hatten. Vielleicht ist die Aufregung deswegen so groß, da mehrere Umstellungen gleichzeitig stattgefunden haben. Das leite ich aus der Diskussion über das Papier ab. Da hat sich aber gar nichts geändert, denn das derzeit verwendete Papier kommt aus einer Fabrik, die auch Caro beliefert hat. Na, so was! Nun, Farbe in Zeitungen ist auch nicht mein Ding, und ich glaube, dass Farbe vom Lesen ablenkt, und s/w-Bilder oft mehr aussagen und sich auch besser in den Text, der das Wesentliche sein sollte einpasst. Aber lasst den Machern doch Zeit, sie werden schon selbstkritisch genug sein, und das richtige Verhältnis hinkriegen. Ich selbst habe so viele Blattreformen erlebt, die nicht immer meine Zustimmung fanden, aber letztlich kam immer irgendwas Vernünftiges dabei raus.

  36. Überlegung: 1 Bogen Zeitungspapier hat 4 bedruckte Seiten. Wenn man jetzt den ersten Bogen mit den Seiten 1;2 und 19;20 bedruckt, den zweiten Bogen mit den Seiten 3;4 und 17;18 – den Dritten mit 5;6 und 15;16 – den Vierten mit 7;8 und 13;14 – den Fünften mit 9;10 und 11;12 – dann die fünf Bogen aufeinanderlegt und in der Mitte faltet – dann hat man eine wunderbare taz im Block. Wo kann denn da ein technisches Problem liegen. Ich verstehe das nicht!!

  37. Form follows function: das gilt vor allem für eine Zeitung mit den Nachrichten von gestern.

    taz lesen heißt ja nun einmal: ein kurzes Schmuzeln, sich ein bisschen aufregen oder abschließend zur Beruhigung in eine Kurzreportage, eine Milieuschilderung eintauchen. Das wars für heute, mehr braucht eine Tageszeitung nicht zu leisten, fürs Kontemplative sind die Wochenzeitungen zuständig, Fakten stehen in den Magazinen.

    Das hier häufig gehörte Argument, dass mehrere Personen die Zeitung gleichzeitg konsumieren wollen, leuchtet mir ein.

    Für alle anderen: Singles, Bus&Bahn-Fahrer, Stehcafetrinker sind einzelne Blätter aber extrem lästig. Sowas kann man, z.B. auf Urlaub im Norden, mal paar Tage lang ertagen, werktags im Süden (wo man es jahrelang anders und bequem gewohnt war) ist es hingegen eine Zumutung.

    Die dicken Blätter vom Samstag waren prima für die Bio-Tonne: 3 reißfeste Doppelblätter (genau 1 Buch, ohne Rest) exakt passend für 1 Eimer. Ökologisch und praktisch zugleich: also ideal. Mit losen und klopapierdünnen Blättern geht auch das nicht mehr.

    Fazit: wer die Bedürfnisse seiner Single-Kunden so missachtet, braucht sich nicht zu wundern, wenn die verkaufte Auflage nicht zu halten ist. Es kommt eben nicht nur auf den Inhalt an. Inhalte kann man auch im Internet angucken, den Biomüll trocken einpacken aber nicht.

  38. Heißt das etwa, dass es für Euch bloß noch darum geht, technische Gründe für unbefriedigende Lösungen nachzureichen, dass in der Sache selbst aber gar nichts mehr zu ändern ist?

    Habt Ihr eigentlich von Anfang an gewusst, dass die in der neuen Druckerei produzierte taz so aussehen würde, wie sie uns nun unglücklicherweise präsentiert wird? Und wenn ja: Warum ist niemand auf die Idee gekommen, im Vorfeld die Vor- und Nachteile zu diskutieren? Es wäre doch wohl besser gewesen, zunächst zu entscheiden, wie die Zeitung aussehen soll – und erst dann eine Druckerei zu suchen, die sie nach diesen Vorgaben herstellen kann, nicht wahr?

  39. Plazidus Weickert: Ah, ok. Die Antwort lautet: Andere Druckerei. Bei der Le Monde Diplomatique ist möglich, was bei der taz nicht möglich ist, weil es eine andere Druckerei ist und dort die technischen Gegebenheiten andere sind. Die Frankfurter Druckerei konnte ja auch die taz in einem Buch drucken.

    joma: Ganz ehrlich, ich finde die Diskussion hier gut. Ich freue mich immer über Interesse an der taz. Unbefriedigend finde ich nur, dass die technische Frage noch offen ist, warum bei der einen Druckerei geh, was anderswo nicht geht, aber da arbeite ich dran…

  40. Sebastian Heiser: Das war keine Antwort auf meine Frage! Diese lautete: warum ist bei Le Monde Diplomatique möglich, was bei der taz offensichtlich nicht realisiert werden kann/will?

  41. @ Sebastian Heiser: Danke für die neuerlich schnelle Information! Ihr habt´s im Moment auch nicht so ganz leicht mit uns, oder?

  42. Mir hat es bis Silvester 2012 besser gefallen,20 am Stück finde ich handlicher als diese “abgehackten” Seiten.

    Ich will meine alte taz zurück.

  43. Plazidus Weickert: Die Le Monde Diplomatique wurde vorab von unserer Druckerei in Pinneberg gedruckt. Von dort wurde sie an die anderen beiden Druckstandorte geliefert. Gestern Abend wurde in Gießen dann die aktuelle taz gedruckt, in zwei Büchern. Anschließend wurde die Le Monde Diplomatique eingelegt und dann begann die Auslieferung.

    Es ist für uns effizienter, die Le Monde Diplomatique an nur einem Druckstandort zu drucken, weil dann die Druckplatten nur einmal produziert und die Maschinen nur einmal eingestellt werden müssen. Dafür verlieren wir natürlich etwas Zeit bei der Auslieferung, was aber bei einem Monatsmagazin nicht so entscheidend ist.

  44. joma: Le Monde Diplomatique lag heute eigentlich bei – aber offenbar nicht überall. Bitte beim Aboservice melden, dann schicken wir eine nach: abo@taz.de oder 030/25 90 25 90

  45. Heute ist Le Monde Diplomatique im Block erschienen! Warum geht das nicht auch bei der taz! Warum wird der doch ganz offensichtliche LeserInnen-Wille von der Redaktion einfach ignoriert? Ich bin wirklich ratlos und sprachlos!
    Muss erst Pussy Riot einen song performen: “Wir wollen unseren Block zurück!”?

  46. Artigen Dank für die Antwort, lieber Sebastian Heiser – auch wenn das alles andere als gute Nachrichten sind.

    Ich bin mir übrigens keineswegs sicher, ob ich mich mit der momentanen Lösung anfreunden kann. Am ärgerlichsten (weil schwer zu handhaben) sind eigentlich die beiden Einzelblätter. Da wären mir fünf Bücher fast lieber …

    PS: Heute keine Le Monde Diplomatique?

  47. Joma: Gießen kann aus technischen Gründen offenbar nur zwei Bücher drucken, nicht eins. Wenn wir zwei Bücher drucken, müssen die aus technischen Gründen gleich viele Seiten haben. Das ist die Erklärung, die ich bisher liefern kann. Ich versuche, einen Termin bei der Druckerei zu erhalten, um diese abstrakten “technischen Gründe” konkret erklären zu können. Das hat wegen Urlaubs der Zuständigen leider bisher noch nicht geklappt.

  48. Der Touché bleibt unteilbar und das sollte auch die taz bleiben! Wer sich mit Familie oder WG nicht auch das Buch aufteilen kann, braucht wohl eine eigene Zeitung.
    Statt einer losen Sammlung lese ich dann auch lieber gar keine oder digital. Gerade die Jubiläumsausgabe hat inhaltlich gezeigt, wo die Zukunft der taz liegen sollte. Aktuelles gibts genug aus dem Radio, die Hintegründe machen den Unterschied. Die in gedruckter Form zu lesen macht aber nur dann Freude, wenn auch die Form stimmt: ein Buch, das Papier stabil genug, dass die Zeitung nicht wegklappt, keine Farbe.

  49. Fehlt Le Monde Diplomatique heute nur bei mir?

  50. Ich bedauere die Umstellung auch. Der Farbdruck wirkt unter die Woche irgendwie aufdringlich, zudem fällt die besondere Freude weg, am Samstag die farbige Ausgabe zu erhalten. Wenn das Standard ist, nimmt man es nicht mehr als Besonderheit wahr.

    Die Umstellung auf 2 Bücher hat den neuen Druck zwar schon besser gemacht, allerdings gibt es weiterhin täglich nervige Einzelseiten, die sind in nahezu jeder Situation extrem unpraktisch.

    Ich hoffe auf eine weitere Verbesserung im Druckprozess, ansonsten werde ich mittelfristig mein Print-Abo komplett kündigen und auf e-Reader umsteigen…

  51. Hm, nach der – zugegeben sehr schnellen – ersten Reaktion auf die Beschwerden und die Umstellung auf 2 Bücher ist hier seit Tagen Funkstille seitens der taz-“Offiziellen”.
    Schade.

    Wenn ich die Beiträge richtig aufsummiere, dann sind doch sehr viele für die “1 Buch und S/W taz”.
    Momentan sieht es aber im Blog (bzw. bei den Kommentaren) so aus, daß sich hier die Leute die Griffel wund tippen, aber man die Leserreaktion eher ins Leere laufen läßt oder ignoriert oder …
    Es kann aber auch sein, daß sich die taz bereits Gedanken zu weiteren Änderungen am Druck der taz macht aufgrund der Kommentare. Man weiß es nicht (die taz schweigt leider).

  52. Ergänzend zu meinem obigen Post: Den Kompromiss-Vorschlag mit dem 12 + 8 Werktags-Konzept von Gerd, Ingo & Co finde ich auch sehr gut und sehr schlüssig. Vielleicht aber auch noch eine naive Frage: Warum ist es denn technisch nicht möglich, bei so dünnem Papier 5 Seiten übereinanderzulegen und in der Mitte zu falten ;)

    Ich würde mich auch über eine Antwort vom TAZ-Team auf all unsere Vorschläge und Fragen freuen. Es sind ja jetzt schon über 150 Kommentare…

  53. Mir gefällt die Loseblattsammlung nicht, so geht die taz zu schnell auseinander.
    Lieber 1 Buch, max. 2 Bücher.

    Persönlich gefällt mir auch schwarz-weiss gut, die farbigen Seiten hätte ich nicht gebraucht.
    Ich muss aber zugeben, dass insbesondere für Grafiken und Erläuterungen oder alleine der Kommentar mit dem durchgestrichenen Namen in rot schon vorteilhaft ist.

  54. Also, wir sind für die taz als ein Buch. Und wenn es schon in zwei Teilen sein muss, dann müsste der zweite Teil mit neuem Themenbereich markant hervorgehoben beginnen.

  55. ich schreibe hier aus dem Süd/westen und möchte die Solna wieder zurück!

    Ihr Rot der Titelseite war einfach Roter und die Taz an einem Stück viel angenehmer zu lesen, kein herausfallen der Seiten.

    Auch finde ich kann der Farbdruck Werktags vernachlässigt werden, (das ksotet doch bestimmt auch einiges mehr, oder?)
    die Vorfreude aufs WE mit Komplett farbig gedruckter Taz ist dahin ;)

    Bin also devinitiv auch für die 1 Buch Variante

  56. Die Umstellung auf 2 “Bücher” ist schon o.k., geht aber besser: erstes “Buch” mit 3 Blätter = 12 Seiten, das zweite “Buch” mit 2 Blättern = 8 Seiten. Diese Einzelblätter fallen nämlich gern aus der Mitte und hindern am Falten der Zeitung. Diese Teilung hätte dann auch den Charme, dass die Zeitung sich in taz 1 und taz 2 teilt, entspricht also der Gliederung. Form follows funktion.

  57. Auch von mir eine Bekräftigung des “1-Buch-Konzepts”. Dachte Anfangs an einen technischen Fehler, als mir die “neue” Taz in (gefühlt) tausend Einzelblättern entgegengeflattert ist. Obwohl ich die Zeitung natürlich stilgerecht im Taz-Zeitungshalter lese, ist es trotzdem eine Herausforderung, die einzelnen “Bücher” sauber einzuspannen. Das war beim 1-Buch wesentlich leichter…aber mit den 2 Teilen kann ich mich zur Not anfreunden…

  58. Auch meine Stimme für die 1-Buch taz! Farbe kann gerne bleiben, da sind manche Listen, Grafiken oder Charts besser zu entziffern.
    Der Zettelkrieg bei 4 Büchern geht gar nicht. 2 Bücher gehn so, 1 Buch = optimal.

  59. An die Farbe habe ich mich ja schon gewöhnt, zwei Bücher geht so gerade noch, auch wenn das Ganze an einem Stück viel besser war, aber EINZELSEITEN bitte schnell streichen.

    Wenn ich die Zeitung nicht mehr problemlos lesen kann, kann ich das Abo auch kündigen.

  60. 1 Buch war gut,
    4 Bücher echt schlecht,
    2 sind ganz in Ordnung. Könnt ihr m. E. so lassen.

  61. Ja, ganz genau so einfach wäre es! Und wie könnte das zu viel verlangt sein?

  62. habe früher die armen leser anderer zeitungen bedauert, wenn ihnen der wind die einzelseiten um die ohren gehauen hat. und jetzt sollen wir uns auch mit sowas überflüssigem rumplagen ? macht echt keinen spaß !
    bitte wieder in einem stück und keine einzelblätter !!! das müsste doch eine vernünftige druckerei hinkriegen.

  63. Es wäre doch so einfach: Statt 10 – 10 mit zwei Einzelseiten (heute leider wieder so) einfach 12 – 8 ohne Einzelseiten, dafür mit sinnvoller Aufteilung. Wohl leider zu viel verlangt. Dann gleich lieber wieder alles zusammen in einem Stück!

  64. auch nach mehreren tagen gestückelter taz habe ich mich nicht daran gewöhnt. die zeitung in einem ‘buch’ ist aus meiner sicht deutlich lesbarer. das ist das gute an der taz (ja, inhalt zählt auch …), dass sie nicht so wort- und seitenreich ist wie andere zeitungen und damit in einem alltagstauglichen zeitraum zu lesen und in einem stück in der hand zu halten ist. ihr gebt viel auf vom charme der taz, wenn Ihr diese zettelwirtschaft beibehaltet.
    mfg rf

  65. Warum äußern wir uns hier überhaupt noch? Scheint doch niemanden bei der taz zu interessieren! Sonst würde zumindest der Versuch unternommen zu erklären, wo die Probleme liegen und welche Optionen es überhaupt gibt …

  66. Ich sagte: KEINE EINZELSEITEN!

  67. Ich finde die Aufteilung in mehrere Stücke sehr gut! Läßt sich besser an andere in der WG weiterreichen. Gern auch jeder Bogen extra. Nur auf die einzelnen Blätter kann ich gut verzichten. Farbe brauche ich auch nicht.

  68. “Gibst Du mir mal den Sportteil (also die Leibesübungen?”
    “Sorry, aber das ist ausnahmsweise keine einzelne Seite”.
    Bitte, bitte, bitte: Die taz in einem Buch.

  69. Bitte dringend die Teilung im Norden beibehalten und nicht dem Rest der Republik anpassen!!
    In Hamburg kann die TAZ nämlich brav am Frühstückstisch zerlegt, gerecht verteilt, gelesen und herumgereicht werden! Mein morgendliches Ritual meinem Freund zuerst den Nordteil abzuluchsen würde mir doch sehr fehlen!

    Bitte keine Veränderungen, da bin ich ebenso unflexibel wie die TAZBuchLeser im Süden!

  70. Liebe tazzler,
    die Umkehr zur wochentäglichen taz in zwei Büchern kam gerade noch rechtzeitig. Das ist ein guter Kompromiss zwischen dem einen Buch von früher (ging aber auch) und der neumodischen Blättersammlung (geht gar nicht!). Wenn jetzt am Samstag die taz wie früher in zwei Büchern kommt, ist die Welt wieder in Ordnung. Und frei nach Karl Valentin: Farbe ist schön, macht aber vermutlich viel Arbeit und ist nicht wirklich nötig.

  71. Das, lieber Ingo, würde auch mich interessieren.

    Heute gab´s jedenfalls wieder zwei Bücher, die so unsinnig aufgeteilt sind, dass aus jedem Buch eines dieser ärgerlichen Einzelblätter herausfällt.

  72. Hm, es fehlt (nur mir?) von offizieller Stelle immer noch Antworten zu folgenden Fragen:
    1) Wäre eine “taz am Stück” (1 Buch) möglich?
    2) Wenn nein, wäre dann wenigstens eine 12/8-Aufteilung einer taz mit 2 Büchern möglich? (Dann würde das 2. Buch mit der taz2 beginnen und es gäbe keine einzelnen Blätter.)
    3) Warum so viel Farbe, ginge auch weniger?
    4) Was ist beim Papier noch möglich (Dicke, Haptik)?

  73. Ja, das Ende von Caro hat auch Konsequenzen für die geneigte Leserschaft in Hessen.
    Das Papier ist jetzt mieser (dünner), Fehlfaltungen und Fehlschnitte kommen vor, die Farbe ist nicht wirklich besser/nötig. Und dass die Zeitung jetzt aus mehreren Teilen besteht, mag ja für die BILD a.S. ein Verkaufsargument sein. Wir konnten uns schon vorher immer einigen, wer was wann liest. So ist es unhandlicher und kein Fortschritt. Und dass bei einer so fortschrittlichen Zeitung….
    PS gerade lese ich, dass das Druckverfahren ab dem 4.1. wieder zurück “umgestellt” wurde. Was habe ich denn heute morgen in der hand gehabt, das waren doch wieder 4 Teile????

  74. Liebes taz-Team, gestern waren es wieder 4 Teile: schrecklich, schrecklich! Wenns unbedingt sein muß, allerhöchstens 2 Teile, bitte, bitte, aber auch nur wenns ganz unbedingt sein muß…. Und Farbe muß auch nicht sein; auf den Inhalt kommts doch an. Denn ob der Seehofer ne blaue oder sonstwas-Krawatte umhat ist wirklich wurscht. Und wenn am Wochenende ein bißchen mehr Farbe ist, dann sieht man gleich, daß Wochenende ist, und das ist doch gut so. Ansonsten vielen Dank für die taz!

  75. Die Taz in einem Stück war gut in der Straßenbahn zu lesen. Diese Aufteilung ist grauenvoll! Ich dachte erst, das wäre ein Fertigungsfehler in der neuen Druckerei, hätte nie gedacht, dass man sowas mit Absicht macht.

  76. Bitte nur eine TAZ. Bitte. In der 10.000. TAZ – übrigens super – hatten die Einzelblätter auch Falzfehler. War nur sehr mühevoll lesbar.

  77. Liebes taz-Team,
    ich lese die taz gerne und häufig im Bus. Mit dem neuen geteilten Format ist das extrem unhandlich, da die taz ständig auseinander fällt. Bitte wieder zurück zum einen, handlichen Zeitungsbuch.
    Doris
    09.01.2013

  78. Das Lesen macht mehr Spaß, wenn ich wieder nur ein Buch in der Hand halte.
    Das Mehr an Farbe ist mir nicht wichtig, wenn dies teurer sein sollte, bin ich für weniger Farbe und mehr schwarz-weiß.

    Gerhard

  79. Ich bin für ein Buch, da ich die taz am liebsten von außen nach innen lese (und so immer nur eine Seite unaufgeblättert in der Hand halte)! Das ist platztechnisch sowohl am Küchentisch als auch in der Bahn am einfachsten.
    Was absolut unhalndlich ist, sind einzelne lose Seiten.

  80. Die Loseblattsammlung mag ich überhaupt nicht, zumal – wie bei der letzten Sonntaz – sogar auch Artikel zerrissen werden. Bitte wieder die Taz am Stück! Sie ist leichter zu handhaben, auch dann, wenn ich die Zeitung nicht nur am Frühstückstisch lese.

  81. Immer noch Loseblattsammlung. :( Vor allem die Einzelseiten sind irgendwie auch nach Tagen noch das totale No-go… Fände es schön, wenn ihr den aktuellen Entscheidungsprozess + Hintergründe mal ein wenig transparenter machen würdet (auch in Print-taz). Denn das Feedback (das ihr auch wolltet) habt ja eindeutig bekommen und kommt weiter rein.

  82. Hallo liebe tazler,

    also es ist wie schon öfter beschrieben, wir teilen uns die
    taz morgens beim Frühstück und heute hatte ich wieder eine Loseblattsammlung, wir reissen Teile auseinander,das macht kein Spass, echt nicht.
    Ich such mir meine Seiten zusammen, die fliegen runter und
    das alles mit müdem Hirn und vor der ersten Tasse Kaffee !!!
    Bitte wieder ändern auf das so gewohnte bequeme Druckformat !!!

  83. Bitte möglichst wenige Bücher und Einzelseiten. Die Taz war für mich neben dem Inhalt auch wegen der guten Handhabung in Bus und Bahn und allen anderen Lebenslagen ideal. Wäre toll, wenn das so bleiben würde. Das eine West-Buch war perfekt. Wenn’s sein muss, dann halt zwei. Je mehr, desto “unordentlicher” wird das ganze. Denke, an das Papier kann ich mich gewöhnen.

    Bei der Farbe würde mich interessieren, ob das nicht teurer ist. Als nötig empfinde ich es nicht. Irgendwie ist eine schwarz-weiße Zeitung sehr klassisch und edel. Lenkt weniger vom Text ab.

  84. tja, ich sage da nur taz-App und Tablet ….

  85. auch meine Stimme für die Taz am Stück. Bei uns wird nicht geteilt, sondern vorgelesen… Und die letzte Sonntaz hat gar keinen Spass gemacht, Gründe dafür wurden schon mehrfach genannt.

  86. Bitte versucht wieder, die taz in einem Buch zu drucken. Ich bin seit 10 Jahren Abonnent und Leser der “taz in einem Stück”. Und wisst ihr was: ich habe keine Lust, mich an die neue einzelteilige bzw. 4-büchrige taz zu gewöhnen. Sie ist unlesbar, unhändelbar geworden, egal wo. In der U-Bahn oder im Bus ganz besonders. Sie fliegt auseinander, das Blättern ist schwierig. Nicht nur, dass die 4 Bücher die Zeitung zerstückeln, die zerpflücken auch willkürlich die Ressorts. Hinzu kommt, dass aus den 4 Büchern nochmals einzelne Blätter herausgeflogen kommen. Das ist keine Lesekultur mehr, das macht keine Spaß mehr. Ihr zerpflückt Euch selbst. Eine gute Zeitung ist Inhalt UND Form. Andere Blätter kriegen das auch hin. Also bitte zurück zur Einbuchform. Sonst bleibt mir nur, mein Abo nach der ganzen Zeit zu kündigen.

  87. Bitte bitte nur 1 Buch. Ist ja schrecklich, wenn die taz so zerfleddert. Und überhaupt: wer teilt denn die taz? Sollen sich doch selber eine kaufen ….

  88. Da die taz nach meiner Meinung frug:
    ich bin nicht für diese lose Blattsammlung, da ich die taz regelmäßig im Bus lese und dafür ist das einfach unpraktisch.

    Also bitte wieder rückgängig machen, das Druckverfahren..

  89. Ich warte nur darauf, das die Postler mal die Hälfte der Loseblattsammlung unterwegs verlieren. Das kann es doch wirklich nicht sein! Am Frühstückstisch teilen kommt für mich sowieso nicht in Frage, da ich die taz eigentlich kaum mal vor 12 Uhr bekomme, bestenfalls kann ich sie also in der Mittagspause kurz überfliegen.
    Morgens teilen wir uns halt die Lokalzeitung (hiermit auch einen besonderen Gruß an Chefreporter Peter Unfried, der mal bei besagter Lokalzeitung Volontär war).

    Bei Postzustellung dürfte das vielen Abonnenten ähnlich gehen. Was ich persönlich auch grausam finde: das Impressum und die tägliche Wahrheit – Kolumne wird mit roter Schrift auf grünem Balken überschrieben. Die Kombination sieht einfach ätzend aus und – keine Ahnung, nur eine Vermutung – für farbenblinde Menschen dürfte das auch mühevoll zu entziffern sein.

    Weniger bunt würde reichen. Das dünnere Papier, naja, im Vergleich zu besagter Lokalzeitung war das schon zu Caro – Zeiten dünn. Aber jetzt kann man ja buchstäblich die Zeitung durch lesen…
    Ich überlege mir jetzt dann echt auch, ob ich komplett auf die Digitaz, höchstens vielleicht noch mit der gedruckten Wochenendausgabe, umsteige…

  90. Die heutige Ausgabe war ein Ärgernis. Ich begann mich langsam an den Kompromiss der 2-teiligen taz zu gewöhnen, und dann kam wieder so eine Zettelsammlung und dann auch noch mit reduzierten gewohnten Inhalt.

    Ich finde die taz als ein Band immer noch am angenehmsten zu Handhaben. 2 Teile, sofern die Teilung inhaltlich sinnvoll ist, zB zwischen taz und taz2, wäre als Kompromiss notfalls annehmbar. Aber die 4 Teile werktags die in der U-Bahn oder an der Bushaltestelle kaum handhabbar sind (besonders zusammen mit dem dünnen ungriffigen Papier), geht gar nicht.

    Da überlege ich sonst lieber auf ein Wochenend-Abo + digitaz zu wechseln. Wobei mir bei der digitaz leider noch das Schmöker-Erlebnis abgeht. Die epub-Ausgabe hat dann auch den Vorteil dass das Altpapier nicht mit soviel Farbe belastet wird und auch das Auge monochrom geschont wird.

  91. Rita, St.Otto, moswald: Die vier Teile heute waren eine Ausnahme. Grund war, dass wir in einer Sonderausgabe zur 10.000 Ausgabe nur vier aktuelle Seiten hatten. Und diese vier Seiten sollten leicht abtrennbar vom Rest sein. Ab morgen gibt es unter der Woche wieder zwei Zeitungsteile zu je zehn Seiten.

  92. Liebe taz’ler,
    ist die heutige Ausgabe lediglich ein Versehen?
    Stöhn!
    Schon wieder ein Gefledder aus hauchdünnem, ultra glattem Papier.
    Und farbig ist nicht schlimm, nur braucht es dies nicht wirklich. Also lieber Farbe sparen und etwas mehr ins Schwarze investieren – denn euer jetziges Schwarz ist lediglich ein Grau.

    Nein, die Neuerungen sind nicht fein, weder optisch noch haptisch. Nur unpraktisch und vergraulend.

  93. Hallo,
    leider ist die TAZ heute schon wieder so flatterig, gestern war es besser, ich bevorzuge zwei Bücher in der Woche, kann mit jemand geteilt werden, und zerfällt trotzdem nicht so sehr in einzelne Bestandteile.
    Am Wichtigsten bleibt jedoch der Inhalt!!

  94. Prima, heute wieder 4 Bücher,
    gefällt uns gut, echter Lesekomfort.

  95. PS: Ansonsten kann ich mich nur dem obigen Vorschlag Klaus Böttchers anschließen.

  96. Da titelt die taz heute nun: WAS FÜR EINE ZEITUNG! Man könnte fast meinen, dass sich das nicht aufs stolze Jubiläum, sondern auf die traurige Erscheinungsform bezieht: vier (!) Bücher und schon wieder zwei Einzelblätter! Da macht das Lesen wirklich keinen Spaß mehr. Und sollte es dabei bleiben, werde ich wohl auch mit dem Gedanken spielen, mein Abo zu kündigen …

  97. Ich halte auch die 4 Bücher für deutlich besser: teilbar beim lesen, umblättern leichter, falten leichter, … Farbe ist nicht so wichtig

  98. Die neuen Versionen nerven dadurch, dass man von Zeit zu Zeit nachjustieren muss. Das ständige Auseinanderfallen hemmt den bequemen Lesegenuss immens. Unpraktisch! Plädiere eindeutig für die probate Variante.

  99. “Ein „Buch“ (Anführungszeichen lasse ich ab jetzt weg) unter der Woche und zwei am Samstag wie bisher waren nicht schlecht. Aber selbstverständlich könnte ich auch mit 2 Büchern unter der Woche und 3-4 Büchern am Wochenende leben. Mehr sollten es allerdings nicht sein. Die Aufteilung muss aber auch inhaltlich sinnvoll sein. Und auf zweiseitige Druckseiten sollte bei durch 4 teilbarer Seitenzahl immer verzichtet werden. Die fallen wirklich zu leicht aus der Zeitung heraus. Sollte es dennoch drucktechnische Zwänge geben, sollte die Reihenfolge der Rubriken der Seiten entsprechend verändert werden.
    Konkret: gar nicht passt die Teilung heute zwischen Seite 10 und 11 mitten im Auslandsteil. Völlig daneben ist auch die Trennung in der Sonntaz von gestern zwischen den Seiten 22 und 23 mitten in einem zweiseitigen Artikel gewesen. Und die spannende Kontext-Beilage habe ich versteckt in der Mitte einer der Sonntazteile nur zufällig gefunden, nach dem ich schon dachte, die Beilage sei im neuen Jahr eingestellt worden, was überaus schade gewesen wäre.
    Besonders intensiv lese ich häufig die Seite „Meinung und Diskussion“ auf Seite 12 (werktags). Bisher ließ sich diese schnell in der Mitte der 20 Seiten herausnehmen (Seiten 9-12) und auf der Rückseite unaufgeklappt gut auch im Zug auf dem Weg zur Arbeit lesen. Auf der Rückseite der ersten Seite des zweiten Buches ist das nun ganz anders, Umknicken ist unvermeidbar und hinterher muss ich unbedingt die Seite zurückfalten, um nicht abends eine Zeitung mit großen Seitensalat aus der Tasche zu holen.
    Vorschlag: Montags bis freitags gibt es das erste Buch mit 12 Seiten, die Seite „Meinung und Diskussion“ hervorgehoben auf der letzten Seite des ersten Buchs. Es folgt als zweites Buch die TAZ 2 mit dann wirklich passendem Namen auf weiteren 8 Seiten.
    Samstags sollten die 12 bis 16 aktuellen Seiten wie letzten Samstags bereits immer in einem Buch erscheinen, die Initiativenbeilage kann allerdings ruhig ein vierseitiges Extrabuch sein. Die 20 Seiten Sonntaz können in zwei Bücher von 8 oder 12 Seiten mit sinnvoller Rubrikenaufteilung aufgeteilt werden. Die Kontext sollte weiterhin ein seperates vierseitiges Buch sein.
    Mit einer so in Bücher aufgeteilten Taz 2013 könnte ich auch als langjähriger Abonnent mit alten Gewohnheiten prima leben.
    Gerne hätte ich eine Antwort zu der Machbarkeit meines Vorschlags. Sollten Zwänge entgegenstehen, dann erklärt diese bitte nachvollziehbar. Und denkt über inhaltliche Anpassungen (Seitenreihenfolge) nach, um den Büchern auch einen anderen als einen drucktechnischen (Un)sinn zu geben.”

  100. Liebe Tazzler,

    die Aufteilung in 2 Zeitungsbücher und 2 Einzelseiten ist absolut unpraktisch. Mir ist von der Handhabe her ein Zeitungsbuch mit allen Seiten am liebsten.

    Die Aufteilung der Taz vom Samstag geht in Ordnung, diese ist aber wegen des dickeren Papieres besser zu halten

  101. Liebe Leute von der taz,

    bunt: muss nicht sein, ihr werdet eure Gründe haben.

    mehrere Zeitungsbücher: sehr gerne! Aber 1. lieber ohne Einzelseiten, 2. wenn schon Einzelseiten, dann doch in der Mitte des Zeitungsbuchs und nicht irgendwo, 3. zwei Zeitungsbücher fänd ich schöner als vier.

    Was (für mich) garnicht ging war die Ausgabe vom Samstag: ein Artikel auf zwei Bücher verteilt – und die Kontext irgendwo versteckt.

    Danke für diesen Blog!

  102. Bitte nicht so viel Farbe. Und ein Buch. (Wenn’s unbedingt 2 sein sollen, dann sinnvoll geteilt!)

    PS: Die Zeitangabe bei den Kommentaren ist um 1 Std. falsch!
    PPS: Warum benutzt ihr eigentlich nicht reCAPTCHA?

  103. Blätterrauschen und Farbgeflimmer, ich schließe mich dem Wunsch zur Rückkehr der Einteiligkeit und dem weniger ist mehr Farbe an. Bei uns wurde die Taz “von gestern” nämlich auch noch gerne in die Hand genommen und nachgelesen. Schon nach wenigen Mehrteil”buch”tagen hat die lose Dünnpapierflut das gewohnte Nachlesevergnügen, die Leseverweildauer und die Aufbewahrzeit drastisch reduziert.

  104. Hallo, liebe TAZ

    heute in der Bahn ist mir die TAZ wieder in 4 Teilen auseinandergefallen, und die Einzelblätter herausgeflogen. Bei Wind auf dem Bahnsteig kann man sie garnicht aufschlagen.
    In 2 Teilen finde ich es noch ok, aber keine Einzelblätter. Das Papier ist so fluddelig, dass alles sowieso leichter auseinanderrutscht als bei dem alten Papier – das haptisch angenehmer war. Die Sonntaz in 4 Teilen ist mir zuviel, da verlieren sich die dünnen Teilchen im aktuellen Zeitungsstapel zwischen den Werbeblättchen des Kölner Stadtanzeigers – sie sind nicht auf Anhieb identifizierbar.

    Was noch ein echter Fortschritt wäre, wären migrationsarme Druckfarben. Seit ca. 2 Jahren Thema, weil die Analyse seitdem möglich ist, d.h. man findet nun die Mineralölrückstände in den Lebensmittel.
    Wir sind Lebensmittelproduzent in der Naturkostbranche seit Ende der 70er. Bis vor 2 Jahren war es öko und selbstverständlich, Recyclingkartons und -Papiere zu nehmen. Dies ist ein Beispiel, wie innerhalb von einigen Monaten ein Weltbild auf den Kopf gestellt wurde durch den Fortschritt in der Analytik – alle wechseln nun auf Frischfaserpappe (aber es gäbe nicht genug für alle Lebensmittel), alternativ könnte man weiter Recyclingkarton nehmen und diesen barrieredicht mit Aluminium oder neu zu entwickelnden Kunststoffen auskleiden. Lebensmitteltauglicher Recyclingkarton wäre schon wieder erstrebenswert … für die späteren Generationen.

  105. hallo,
    die neue taz nervt – ständig fallen die einzelnen Blätter runter, wnn man die Seiten nach hinten rumschlägt, um sie auf die Größe einer Seite zu falten.
    Bei den Grafiken finde ich die Farbe gut – in Schwarzweiß waren diese manchmal schwierig bis gar nicht zu entziffern. Schwarz-Weiß-Fotos finde ich ausdrucksstärker und informativer als die Farbfotos (“… ist ja alles so schön bunt hier ….”).
    Das neue dünnere Papier vor allem der sonntaz gefällt mir gut – das dicke Papier vorher hat mich immer irritiert.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn die taz wieder kompakt in einem Teil gedruckt werden könnte – vor allem ohne einzelne Blätter, das ist mir das allerwichtigste. Zur Not eben auch in zwei Teilen, wenn’s nicht anders geht.

    Damit das taz-Lesen auch in Zukunft Spaß macht1
    Viele Grüße aus dem Südwesten
    juwe

  106. Wie anscheinend für die Mehrheit sind für mich 4 Bücher mit Einzelblättern sehr unpraktisch. 2 Bücher (ohne Einzelblätter) sind gut für uns zwei, aber auch eins kriegten wir immer geteilt, und das entspricht mehr dem Gesamtvolumen hier im Westen. Wenn Farbe sinnvoll ist: gut, sonst ist sie verzichtbar.

  107. Hallo,
    schön, dass die taz anfängt zurückzurudern. Die Lose-Batt-Sammlung war ganz schlimm (ich sag nur einzelne Seiten), die zweitteilige Version ist besser, am besten war die taz aus einem Guß.
    Bilder in Farbe? Muß nicht sein, ich kaufe die taz weil ich sie LESEN will. Ich will keine bunte-Bilder-Schau durchblättern, ich kann lesen.
    Gruß
    Hans

  108. Zwei Bücher sind noch OK (danke für das schnelle Zurückrudern) – eines war noch besser. Die taz soll doch kein barock verzetteltes Dickschiff werden. Ihr denkt und scheibt rank und schlank, dafür lieben wir Euch. Entsprechend sollte das ganze aussehen. Und dieser neue Farbwahn? In meinen Augen überflüssig, aufdringlich, unästhetisch. Wenn alle mit Farbe um sich werfen, sollte die taz das gerade nicht tun.

  109. Am liebsten wäre mir die alte TAZ in einem ‘Buch’. Wenn schon zwei Bücher, dann bitte mit sinnvoller Aufteilung. Garnicht gehen Einzelseiten. Muss mein Leben noch unordentlicher und komplizierter durch fliegende Blätter werden ? Farbe ist mir egal, ist schwarz-weiß nicht billiger ? Die Politiker-Bilder können gern kleiner sein. Der Riesenrösler vom Montag war ja ekelhaft. Ansonsten: macht weiter so.

  110. @ taz:
    Vielleicht äußert sich ja mal einer der taz’ler…

    Was war eigentlich der Grund der Umstellung auf mehr als ein Buch? Klar – die Berliner taz samt Lokalteil ist dicker, dort scheint es mir eventuell sinnvoll zu sein (v.a. am Wochenende), die taz in mehrere Teile aufzuteilen. Aber was habt ihr euch bei der 20seitigigen Süd/West-Ausgabe von den (bis zu 4) Büchern versprochen? (Zumal die Teilung oft unlogisch quer durch ein Ressort geht.)

    In der Ankündigung, daß der Druck nun nicht mehr bei Caro, sondern in Gießen erfolgt, wird lediglich gesagt, daß nun auch mehrere Bücher möglich seien. Aber muß immer das, was möglich ist, auch gemacht werden? :)

  111. Also, ich finde die vielen losen Blätter schrecklich, da macht das Lesen keinen Spaß mehr! Da ist ja das Lesen am Comouterbildschirm besser. Selbst 2 “Bücher” finde ich nicht so schön, mir wäre ein einzelnes Buch am liebsten! Wenn man dann die TAZ teilen will, geh das auch, wenn eine/r sie liest ist das so viel angenehmer.

  112. Liebe tazzler,

    mit zwei Büchern kann ich sehr gut leben, da die taz bei uns am Frühstückstisch ohnehin immer halbiert wird. Die Loseblattsammlung mit vier Büchern dagegen ist indiskutabel. Auch am Wochenende.

  113. Mir gefällt die taz in einem Buch am besten – mag sein, dass es Gewohnheit ist, aber immerhin doch auch ein feiner Unterschied zu anderen Tageszeitungen. Interessant fände ich es, über die Hintergründe (auch wirtschaftlich und produktionstechnisch), die zur Entscheidung für 4 Seiten nach dem Wechsel der Druckerei zu erfahren.

  114. Loseblattsammlung finde ich ziemlich unpraktisch, gerade beim Frühstück mit der Kaffeetasse in der Hand. Ausserdem muss ich jetzt immer, grrr, die einzelnen Teile in der ganzen Wohnung zusammensuchen.

    Farbe ist mir egal.

    Aber bitte dringend wieder das kompakte Format !!!

  115. Eine vierteilige taz, wie heute, bringt mir keinen Gewinn gegenüber einer zweiteiligen. Erschwert aber nach Lektüre das Wiederzusammenlegen.

  116. Bitte aufhören mit der Loseblattsammlung!!! Gemütliches Lesen auf dem Sofa wird hierdurch erheblich erschwert, da man immer damit rechnen muss, das Gesicht von einem herausfallenden Blatt verdeckt zu bekommen… Wenn ein Buch nicht geht, dann wenigstens die Variante mit den zwei Büchern. Ansonsten gefällt mir die farbliche Umstellung sehr gut!

  117. Zwei Teile finde ich prima – beim Frühstück und für den Weg zur Arbeit.

  118. Bitte wie gewohnt die taz, keine lose-Blatt-Sammlung.
    Mit Farbe ist aber klasse.

  119. bitte ein Buch…. bitte…

  120. - super: endlich etwas dünneres Papier, spart ein paar tote Bäume (ja, auch bei Recyclingpapier), 100 Ökosex-Pluspunkte dafür, ernsthaft

    – gut: neue Bücher-Aufteilung, deutlich einfacher am besagten Küchentisch, und wenn der Norden schon dran gewöhnt ist, können wir das im Westen auch

    – weitgehend verzichtbar: alle möglichen Elemente in Farbe, s/w hat bei Fotos eine eigene Ästhetik und die Welt ist oft schon bunt genug, bei manchen Grafiken ist mehr Farbe allerdings sinnvoll

    übrigens: wie wär’s mal mit einem Artikel zur “Ökobilanz” der gedruckten taz? Papier- bzw. Holzmengen, Druckfarben, Logistik und was alles so dazu gehört und für die werte LeserInnenschaft interessant sein kann …

  121. Bitte so wenig Teile wie möglich und einzelne Seiten geht gar nicht. Lese die taz in der U-Bahn zur Arbeit und zurück und war ganz verwirrt, wieso mir auf einmal Seiten wegfliegen, runterfallen. Das dünne Papier und die Buntheit müsste ich nicht haben. Seltsam, an was frau sich so gewöhnt hat – vorher ist mir das praktische Ein-Buch-Format nie aufgefallen, jetzt will ich es wiederhaben. Danke, dass ihr eure Leser_innen ernst nehmt.

  122. Ich habe meinen Eltern (die abonnieren die taz, seit ich aus dem Haus bin) angeboten, hier für sie ein Feedback zu geben: sie finden die taz in mehreren Büchern besser (am liebsten vier, zwei gehen anscheinend auch), weil´s dann kein Gekloppe um die bessere Zeitung am Frühstückstisch gibt.

    Wohne mit meinem eigenen taz-Abo seit sechs Jahren selbst im “vier-Buch-Gebiet”, und kann die Reaktionen hier kaum glauben. Liebe Pendler, ist doch viel praktischer mit den vier Büchern! Oberstes Buch abnehmen, Rest auf den Schoß oder in die Tasche – man hält viel weniger Papier in den Händen, und kann die Bücher anschließend einzeln für andere Interessierte Fahrgäste auf den Sitz legen. Liest man auf der Hinfahrt zwei Bücher, lässt man sie liegen, auf der Rückfahrt womöglich noch eins, dann geht man mit leichterer Tasche nach Hause… praktischer finde ich das schon.

  123. Ein Buch!!! Wenn das nicht mehr geht (sic), so wenig Bücher wie möglich.

  124. Auch ich mag gerne meine einteilige taz zurück. Ansonsten: möglichst wenige, nicht zu dünn geratene “Bücher”. Danke.

  125. Mir war anfangs nicht aufgefallen, warum die taz auf einmal nicht mehr zusammengehalten hat – nur dass sie auseinanderfiel, das habe ich gemerkt. Insofern sind die zwei Bücher jetzt besser als die Loseblattsammlung. Aus meiner Sicht zwar keine für mich nützliche Verbesserung, aber OK.

  126. “Bücher” sind praktisch bei Dickschiffen wie die FAZ. Aber doch nicht in der taz, dem Schnellboot. Bitte bleiben Sie auch in der Form so rank und schlank und quick wie in den Themen und in der Sprache. Und was reitet die taz, ihre Leser jetzt mit ordinären Farbbeuteln zu bewerfen?? Heute springt mir Herr Rösler auf Seite 3 förmlich ins Gesicht – sorry, aber so aufdringlich wie dieses Layout ist nicht mal die FDP. Wenn aus vier Büchern so schnell wieder zwei werden konnten (tolle Reaktion): dann läßt sich doch bestimmt auch das sinnbefreite Kunterbunt wieder fix in die Wochendausgabe verbannen. Da richtet es, hoffe ich zumindest, keinen größeren Schaden an.

  127. Bitte produziert die taz wieder am Stück, damit sie nicht mehr beim Lesen zerfällt. Teilen lässt sie sich gf. auch so

  128. Zweiter Versuch, einen Text zu senden:

    Ein „Buch“ (Anführungszeichen lasse ich ab jetzt weg) unter der Woche und zwei am Samstag wie bisher waren nicht schlecht. Aber selbstverständlich könnte ich auch mit 2 Büchern unter der Woche und 3-4 Büchern am Wochenende leben. Mehr sollten es allerdings nicht sein. Die Aufteilung muss aber auch inhaltlich sinnvoll sein. Und auf zweiseitige Druckseiten sollte bei durch 4 teilbarer Seitenzahl immer verzichtet werden. Die fallen wirklich zu leicht aus der Zeitung heraus. Sollte es dennoch drucktechnische Zwänge geben, sollte die Reihenfolge der Rubriken der Seiten entsprechend verändert werden.
    Konkret: gar nicht passt die Teilung heute zwischen Seite 10 und 11 mitten im Auslandsteil. Völlig daneben ist auch die Trennung in der Sonntaz von gestern zwischen den Seiten 22 und 23 mitten in einem zweiseitigen Artikel gewesen. Und die spannende Kontext-Beilage habe ich versteckt in der Mitte einer der Sonntazteile nur zufällig gefunden, nach dem ich schon dachte, die Beilage sei im neuen Jahr eingestellt worden, was überaus schade gewesen wäre.
    Besonders intensiv lese ich häufig die Seite „Meinung und Diskussion“ auf Seite 12 (werktags). Bisher ließ sich diese schnell in der Mitte der 20 Seiten herausnehmen (Seiten 9-12) und auf der Rückseite unaufgeklappt gut auch im Zug auf dem Weg zur Arbeit lesen. Auf der Rückseite der ersten Seite des zweiten Buches ist das nun ganz anders, Umknicken ist unvermeidbar und hinterher muss ich unbedingt die Seite zurückfalten, um nicht abends eine Zeitung mit großen Seitensalat aus der Tasche zu holen.
    Vorschlag: Montags bis freitags gibt es das erste Buch mit 12 Seiten, die Seite „Meinung und Diskussion“ hervorgehoben auf der letzten Seite des ersten Buchs. Es folgt als zweites Buch die TAZ 2 mit dann wirklich passendem Namen auf weiteren 8 Seiten.
    Samstags sollten die 12 bis 16 aktuellen Seiten wie letzten Samstags bereits immer in einem Buch erscheinen, die Initiativenbeilage kann allerdings ruhig ein vierseitiges Extrabuch sein. Die 20 Seiten Sonntaz können in zwei Bücher von 8 oder 12 Seiten mit sinnvoller Rubrikenaufteilung aufgeteilt werden. Die Kontext sollte weiterhin ein seperates vierseitiges Buch sein.
    Mit einer so in Bücher aufgeteilten Taz 2013 könnte ich auch als langjähriger Abonnent mit alten Gewohnheiten prima leben.
    Gerne hätte ich eine Antwort zu der Machbarkeit meines Vorschlags. Sollten Zwänge entgegenstehen, dann erklärt diese bitte nachvollziehbar. Und denkt über inhaltliche Anpassungen (Seitenreihenfolge) nach, um den Büchern auch einen anderen als einen drucktechnischen (Un)sinn zu geben.

  129. die taz lieber wieder in einem “buch”

  130. Zwei Bücher sind okay. Aber die vielen “Flieger” nerven, weil die Einzelblätter wirklich davonfliegen.
    Warum nicht tatsächlich ein Buch taz1 und ein Buch taz2?

  131. Ich will meine monolithische TAZ wiederhaben! (Pause) Na gut, zweiteilig geht auch gerade noch. Aber die wirre Loseblattsammlung am Wochende geht gar nicht! Wenn die Wochenendausgabe jedenfalls sinvoll zweigeteilt wäre (TAZ/ SonnTAZ), dann meinetwegen, wenn’s denn unbedingt sein muss.
    Aber viergeteilt ist doch scheiße.

  132. Ja, ja 2 Bücher sind besser als 4 Teile aber eine ganze taz ist mir noch viel lieber. Und wenn das Geld für Farbe einmal im Jahr eine gute Recherche finanziert dann bleibt doch bei schwarz-weiss. Bis jetzt kann ich nicht sehen was das schicke orange in Hr. Rösslers Gesicht mir an Zusatzinformation liefert und beim Lügen rot anlaufen, das machen nur Amateure.

  133. Hm, aktuell finde ich alle Änderungen doof, aber vielleicht habe ich mich zu lange an die alte West/Süd Taz gewöhnt, mal sehen wie das mit der Zeit wird.

    Weniger Bücher ist für meine Leseart vorteilhafter (im ÖPNV stehend, sitzend, gehend), wenn man am Frühstückstisch sitzt war das Teilen nie ein Problem.
    Farbige Fotos brauche ich überhaupt nicht, sieht iwie billiger aus als vorher.

    Finde es aber sehr schön wie Ihr auf Kritik sofort reagiert.

  134. also ich habe mich bei der ersten bunten taz zunächst mal das vertraute taz-Gefühl vermißt. Die viele Farbe, das etwas zierlicher wirkende Layout, das Papiergefühl (fühlt sich feiner an), und ja, die vielen Teile (Bücher). Erst hatte ich meinen Mann im Verdacht, daß er – schneller zugegriffen habend – mir die Zeitung zerfleddert hatte. Aber am nächsten Tag das gleiche… Etwas gewöhnungsbedürftig, weil dann schnell die übliche Reihenfolge durcheinander ist. Die zweiteilige taz finde ich aber klasse, weil wir nun beide gleichzeitig zufrieden lesen können und zweitens, weil das auch beim alleine Lesen handlicher ist.

  135. Je eher ihr mit der Loseblattsammlung aufhört, desto besser ist das.

  136. Die Ausgabe in einem “Buch” war und wäre bessser. Wer die Zeitung am Tisch aufteilen will, kann und konnte das tun, wir hatten jedenfalls nie Schwierigkeiten. Auch bei zwei Büchern fällt schon zuviel auseinander.

    Auf die bunten Fotos verzichte ich gerne, da ließen sich doch bestimmt ein paar Euros und etliche Kilo prblematische Farben sparen.

  137. Schön, dass viele andere auch so denken: 4 taz-Zeitungsbücher in der Bahn sind extrem umständlich. Als Kompromiss bin ich mit 2 Büchern einverstanden – die Zeit des “Einbuchs” ist ja leider vorbei. Aber danke, dass auf die Kritik so schnell reagiert wird.

  138. Wenn’s denn unbedingt zwei Bücher sein müssen, dann sollte die Unterteilung der beiden Bücher doch nicht einfach nur stumpf der Produktion geschuldet sein, sondern inhaltlich-logisch erfolgen. Eine Möglichkeit (bei der heutigen taz) wäre gewesen, nicht 10/10 zu teilen, sondern 12/8. Dann hätte man 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Erstens wäre dann das Auslandsressort nicht zerschnitten worden und zweitens würde das 2. Buch mit der taz-zwei (sic!) beginnen.
    @ tazze: Wäre sowas produktionstechnisch möglich?

    Die ganzen Farbfotos gehen mir nach einer Woche schon etwas auf die Nüsse. Back to black! :)
    @ tazze: Gibt’s hierzu in der Redaktion schon Überlegungen?

    @ alle: Gibt es eigentlich einen Duft “taz no. 5″, so daß ich das neue Glitschi-Papier wenigstens mit dem alten Duft versehen kann?

    (Ceterum censeo … dividuum tazem esse delendam … oder so …)

  139. Die Bücher in begrenzter Anzahl müssen inhaltlich Sinn machen. Und sie sollten jeweils aus 4-Seitern unter Verzicht auf 2-Seiter bestehen, die nun wirklich zu leicht herausfallen. Wenn dies produktionstechnische Probleme macht, sollte man auch über eine entsprechend angepasste veränderte Reihenfolge der Seiten nachdenken. Dann kann ich mich auch an 2 Bücher unter der Woche und 3-4 Bücher plus Beilagen am Samstag gewöhnen, auch wenn das eine Buch werktags und die zwei Bücher samstags mich bisher nicht gestört haben.
    Konkret: Die Trennung heute nach Seite 10 mitten im Auslandsteil macht überhaupt keinen Sinn. Genauso die absurde Trennung der gestrigen Sonntaz nach Seite 22 mitten in einem zweiseitigen Artikel mit irgendwo mittendrin versteckter Kontext-Beilage !! Die Meinungsseite werktags auf Seite 12 lese ich besonders intensiv, bisher liess sie sich ohne Probleme in der Mitte herausnehmen und unaufgeklappt im Zug lesen. Das ist auf Seite 2 eines 2. Buches viel umständlicher nur durch später die Zeitung durcheinanderbringendes umfalten zu bewerkstelligen.
    Werktags ein erstes Buch aus 12 Seiten mit der Meinungsseite herausgehoben auf der Rückseite des ersten Buches und das zweite Buch aus 8 Seiten mit der TAZ 2 auf dem Titel des 2. Buches würde dagegen gut passen. Warum sollte das nicht gehen ? Darauf hätte ich gerne eine Antwort.
    Samstags sollten die ersten 12-16 aktuellen Seiten zusammen in einem Buch bleiben,eine 4-seitige Beilage könnte ein Extra-Buch sein, die 20 seitige Sonntaz sollte sinnvoll in ein 12 seitiges und ein achtseitiges Buch zerlegt und kontext weiter separat beigefügt werden.

    Machbar ? Über eine im Sinne eurer Transparenz öffentliche Antwort würde ich mich als langjähriger Abonnent freuen.

  140. Endlich mal kein Streit am Frühstückstisch, wer die TAZ zuerst lesen darf, so kann man die Zeitung gut aufteilen. Wenn ich ein Buch lesen will, dann lese ich auch ein Buch.
    Die bunten Seiten finde ich völlig überflüssig, ich lese ja schließlich eine Tageszeitung und kein Bilderbuch!

  141. Vier “Bücher” geht gar nicht. Zwei Bücher sind in Ordnung, aber nur mit sinnvoller Aufteilung (sprich taz / taz2). Sonst lieber gleich wieder nur ein “Buch”!

  142. Bitte bitte nur EIN Buch, v.a. diese loose Einblatt Sammlungen nerven dann schon, beim sonst so handlichen Format –> die segeln immer raus.

  143. hm, zumindest muss ich mich erst noch daran gewöhnen. Vielleicht ist es auch die Kombination aus dem dünnen labbrigen Papier und den vielen Einzelteilen. Mit 2 Büchern ist aber vielleicht schon der Kompromiss gefunden. Dann noch das Papier von früher (oder ist das neue so viel günstiger?).
    Farbe ist ganz nett, aber nicht immer notwendig.

  144. ich bin sehr für EIN buch, durchgehend. am wochenende natürlich “sonntaz” separat.

  145. Zwei Bücher sind absolut okay, Farbe in vernünftiger Dosierung auch. Papierqualität war früher fast zu gut, heute nicht mehr. Mittelweg suchen.

    Grundsätzliches: Lange Texte okay, wenn notwendig, aber dann bitte vernünftig mit Zwischenüberschriften gegliedert. Gründlicheres Korrekturlesen wäre auch sehr angebracht, Zeichensetzung und Ausdruck manchmal sehr mäßig (Ist eine Folge unserer Schulpolitik, ich weiss… das ist aber kein Grund!).

  146. Eine taz am Stück, bitte!

    Die bunten Bildchen sind mir egal – aber wenn Ihr die Titelseite mal weniger bunt-schreiend-boulevardesk gestalten könntet, bitte… dann müsste ich mich weniger schämen, wenn mal Nachbarn für mich die taz aus dem Briefkasten nehmen oder ich in der S-Bahn lese.

    Danke!

  147. Mir wäre am liebsten ein ” Zeitungsbuch”!
    Herrlich, wenn nicht alles auseinanderrutscht!

  148. Genial! Endlich ist der Zwist und Hader bei der frühstücklichen Aufteilung vorbei!

  149. Die Einzelblätter sind das Problem. Teilbarkeit ist ja schön, wenn mehrere Leute gleichzeitig die taz lesen möchten. Wenn man die Zeitung aber nicht auf den Tisch legen kann, weil da schon das Frühstück drauf steht, dann ist das Geflatter vorprogrammiert. Plädiere also auch für 12/8.

    Aber man soll ja nicht beim Essen lesen und das Bücken nach runtergefallenen Seiten kann auch als Frühsport durchgehen. *ähem*

  150. Die Aufteilung in mehrere Bücher ist ärgerlich, zumal die Trennung nicht nach Sachgebieten erfolgt und manchmal mitten durch einen Artikel verläuft.

  151. Hi,
    je weniger Bücher, umso besser. Aber am meisten stören mich die “halben” Blätter, da ist die Loseblatt-Sammlung vorprogrammiert (die WAZ zeigt mir das täglich). Bei 2 Büchern also 12/8, falls technisch möglich.
    Ansonsten weiter so ….
    der Artikel über die Caro-Druckerei z.B. hat mich richtig fasziniert.

  152. 2012 ist sehr wohl eine Welt untergegangen – wenn auch nur eine sehr kleine und sehr persönliche. Wie bereits mehrfach erwähnt, kann ich mich ebenfalls nicht mit der neuen taz anfreunden. Zuvor noch in 4 Einzelbüchern, doch auch mit den 2 separaten Büchern kann ich mich nicht anfreunden – und bunte Bilder brauch ich nicht. Mir reicht – und ich vermisse – die farbige erste Seite. Mit zu viel Farbe komm ich nicht klar und sie stört auch – die farbige Wochenendausgabe war immer etwas besonderes – und so sollte es auch bleiben. Achja… die alte taz hat viel besser gerochen. Aber dieses Manko kann ich wohl am ehesten verkraften. Dennoch werde ich mich deswegen nicht abwenden – die taz ist die allererste Tageszeitung, welche ich abonniert habe, und sie soll auch die einzige sein und bleiben. Man gewöhnt sich bekanntlich ja an alles, dennoch trauert man der guten alten Zeit nach. Früher war eben doch alles besser. Rein subjektiv gesehen :)

  153. Am besten finde ich ZWEI Teile, keinesfalls mehr!

  154. Am liebsten die taz wie bisher
    * in einem “Buch” – liest sich einfach viel besser
    * bitte OHNE Einzelseiten – die gehen ja gar nicht
    * mit weniger bunten Bildchen – die gibt’s in Magazinen, wer’s mag
    * mit schön festem, griffigen Papier.
    Dann entfällt auch die (drucktechnisch notwendige?) Aufteilung der inhaltlichen Themen auf einzelne “Zeitungsbücher… ;-)

    Wenn’s gar nicht anders geht, dann eben 2 “Zeitungsbücher” statt einem einzelnen – die sind immer noch besser als 4…

  155. Zwei Bücher sind besser als vier sind schlechter als eines!

    … vor allem, wenn man in Bus, Tram, Bahn lesen und nicht einen Teil unterm Arm geklemmt haben will.
    Wenn technisch aber nicht (mehr) möglich, dann bittebitte keine Einzelseiten – das fleddert das Ganze noch mehr!

    Und bei dieser Gelegenheit: Braucht es wirklich halbseitige Farbfotos irgendwelcher Politköpfe? Statt dessen: Mehr Text, mehr Beitrag, mehr taz!!

  156. Hallo aus SB, bitte die TAZ in Buchform. Liest sich,für mich, einfach angenehmer. Beuge mich aber der Mehrheit.

  157. Hallo,

    Bei mir geht 4 Bücher gar nicht, leider zu kleine Häppchen.

    Mit zweiteilig und etwas dickerem Papier, Bilder ohne Farbe wäre cool.
    Allerdings ist zweiteilig dann sinnlos, wenn “Ausland” im ersten beginnt und im zweiten weiter geht. Dann müsste die inhaltliche Struktur geändert werden.

    Ideal aber wäre, wenn es zumindest, wenn KEINE Einzelnen Seiten dabei waren..
    Kann man die Teile denn nicht so aufteilen, dass diese verhindert werden?

    Vielen dank.

  158. Probleme haben die Leute… Ob ein, zwei oder vier Bücher – mir bereitet kein Format Probleme. Macht es, wie es drucktechnisch am besten ist.
    Der Farbdruck ist nicht wichtig bei Fotos, wohl aber bei Grafiken – also ein Fortschritt. Probiert doch mal, wie S/W-Fotos im Rahmen einer im Farbdruck produzierten Zeitung wirken. M.E. wird dadurch oft die Bildaussage deutlicher.

  159. Zwei Zeitungsbücher sind in jedem Falle besser als die vier der vorangegangenen Wochenausgaben. Etwas dickeres Papier fände ich ebenfalls sinnvoll, da die taz – bei aufrechtem Lesen – sonst immer umklappt.

  160. Mal ganz ehrlich.
    Ob ein, zwei oder vier. Auf den Inhalt kommt es an.
    (Aber mehrteilig ist besser als einteilig!!! – Kein Streit am Küchentisch :-) )

  161. Mehrere Bücher sind dann sinnvoll, wenn es sich um eine dicke Zeitung handelt. Das ist die taz nie gewesen, außer man wohnt in Berlin. Deshalb war etwas stärkeres Papier schön, und auch, dass sie nicht noch in zu vielen Teilen (Büchern) war. Deswegen sind zwei Bücher schon mal viel besser als vier, aber eins wäre noch schöner. Das hat nichts mit Konservativismus oder Nostalgie zu tun, sondern ist einfach nur praktischer. Das mit der Farbe ist ok, obwohl es mir persönlich etwas zu bunt wirkt. Das lenkt vom Text ab, und auf den kommt es doch eigentlich an, oder?

  162. zwei “Bücher” finde ich schon besser als vier, das war eine Katastrophe- in der bahn gar nicht lesbar!
    das neue Papier empfinde ich als zu dünn.
    die alte west-taz war perfekt!

  163. bitte die alte heftung und erspart uns aus ökolog.gründen die buntheit der bilder

  164. Das mit der losen Blattsammlung ist (war?) für mich eine Zumutung. Ich will meine Zeitung selbst durcheinanderbringen beim lesen. :D Seitenzahlen erübrigen sich außerdem bei dieser Erscheinungsweise. Auch zwei “Buchsegmente” sind für mich höchstens halb so gut wie eine ganze Tageszeitung!

    Zum Thema Farbe: Ich hab festgestellt, Farbfotos verlieren stark an Reiz, wenn nicht auch SchwarzWeiß als Kontrast abgebildet ist. Auch im Layout kann man die Farbe sicher ein wenig zurückfahren und damit Qualität gewinnen.

  165. Hi,

    ich würde die TAZ lieber wieder in einem Stück haben. Morgens in der U-Bahn ist es gerade das schöne dass ich mich nicht mit einer Loseblattsammlung rumärgern muss.

    Gruß

    Martin

  166. @ Moderator:
    Der Nutzername von 08:41 Uhr ist diskriminierend.

    @ Nutzer von 08:41 Uhr: Kaufen Sie sich ein Wörterbuch aus diesem Jahrhundert und dann lesen.

    Danke für den Hinweis, der Kommentar ist gelöscht! Sebastian Heiser

  167. Über die Diskussion bin ich froh, weil ich die taz am liebsten in einem Stück habe. Zur Farbe wollte ich noch anmerken, dass ich sie nicht brauche, das hat keinen Informationsgewinn für mich und manche Bilder will ich gar nicht in Farbe sehen und bin froh um diesen Filter.

  168. Die WG freut sich, dass die taz jetzt teilbar ist.
    Das muss ich doch nach dem abgedruckten kritischen Leserbrief doch hier noch mal hinterlassen!

  169. Ja wunderbar, da gab es tatsächlich ein Einsehen: Nach ein paar Tagen Lose-Blatt-Sammlung endlich wieder eine Zeitung! ;-)
    Also ich finde die 2-Bücher-Lösung einen sehr guten Kompromiss, die taz fällt nicht zu sehr auseinander, und am Frühstückstisch haben mehr was davon… Chapeau!

    Aber das mit der vielen Farbe ist wirklich nicht schön, vielleicht habt ihr ja noch ein paar Ideen, wie das reduziert bzw vielleicht gezielter eingesetzt werden kann: Wenn die ganze Zeitung in Farbe gedruckt wird, heisst das ja nicht automatisch, daß alle Bilder in Farbe sein müssen. Das wirkt auch nicht gut, weil einfach alles im Farbbrei verschwindet, oder wenn die ganze Seite durch einzelne herausstechende Farben dominiert wird, wie zB am Freitag die Titelseite mit dem roten Teppich: Diese Seite hätte in s/w viel besser gewirkt. Ein Vorschlag: Nutzt die Möglichkeiten der durchgängigen Farbe gezielter, und zwar bei Bildern, die sich lohnen. Dann kann Farbe auch Spaß machen!

    Beste Grüße nach Berlin
    Rüdiger

  170. 2 Bücher sind auf jeden Fall schon mal besser als 4. Angesichts dessen, dass es bei der Wochenendausgabe dann doch möglich war, ein Zeitungsbuch mit 16 Seiten zu drucken ist es trotzdem noch seltsam, dass das mit 20 Seiten nicht auch funktionieren soll.

    Und was die Farbe angeht: abgesehen davon, dass ich sie nicht brauche ist sie auf jeden Fall viel zu kräftig, bei der Auflage, die aus der Gießener Druckerei kommt. Wollte ich megabunte Bildchen wäre die taz eher das falsche Produkt. :-)

  171. Die Aufteilung in 4 Bücher ist absolut großartig, das hat mich zum Jahresbeginn richtig glücklich gemacht – diese Aufteilung entspricht meinem taz-Leseverhalten sowieso, ich musste sie mir in den letzten 15 Jahren immer selbst aufteilen…. Und das Aufteilen der Zeitung unter mehreren LesrInnen im Haushalt wird so ebenfalls erleichtert –

    Farbe: schön

    Und: unbedingt dünne Seiten, passt viel besser in die Handtasche

    Aber ehrlich gesagt: ob ich eine Zeitung lese oder boykottiere, ist für mich eine Entscheidung aufgrund von Inhalten und nicht aufgrund der Form

  172. prinzipiell spricht aus meiner sicht nichts gegen die vier bücher, allerdings nicht bei den 20 seiten unter der woche (da muss ich mich den kommentaren à la “lose blattsammlung” leider anschließen), 2 bücher sind ok, am wochenende mit sonntaz könnens dann gerne auch mehr sein…

  173. Ich genieße die taz in mehreren Büchern. Ist doch toll, dass am Esstisch niemand zu kurz kommt. Und unterwegs kann ich meine “ausgelesenen” Teile bereits anderen Bahnreisenden zur Verfügung stellen….

  174. Ich habe heute im Moseltal auch die Zeitung in 4 Büchern erhalten, bevorzuge aber wie andere Leser_innen auch die Sonntaz in weniger Teilen. Ob jetzt taz => 1 Buch und sonntaz => 1 oder 2 Bücher ist mir da relativ egal – eine sonntaz aber, die in drei Teile + Kontext zerfällt ist doch recht ungemütlich auf der Couch.

    Wirklich gestört aber haben mich die neuen dünnen Seiten der Wochenendausgabe. Die Haptik der dickeren Seiten der sonntaz war auf jeden Fall eine schönes Sonntagserlebnis für die Finger.

  175. Was mich interessieren würde, ob die Papierqualität zugunsten des Farbdrucks leidet, oder ob der gesamte Druck teurer geworden ist.

    Werden solche Produktions-/Qualitäts-Fragen eigentlich auch bei Genossenschaftsversammlungen behandelt?

    Ansonsten wäre ich ja bezüglich Bindung, Farbe und Papier für eine Abstimmung bei den Lesern, bevor es zu Boykotthandlungen kommt.

  176. Bei der alten taz mit einem Buch lag die Schere auf dem Tisch, jede Ausgabe wurde halb durchgeschnitten.
    Die 4 Bücher haben uns besser gefallen als die 2, da die taz gleichzeitig von 2 Personen mit unterschiedlichem Lesetempo gelesen wird, folglich besser zu verteilen ist.

  177. Jochen Strauß: Kontext finden Sie in der Ausgabe West zwischen Seite 24 und 25, also in der Mitte des dritten Buches.

  178. …ich will meine alte TAZ wieder!
    OK, 2 Bücher sind auch i. O.

  179. @ Gerd:
    Hast recht, ich hatte heute morgen erst nur den ersten Teil (d.h. die reguläre taz) in der Hand, da fühlte sich das Papier griffiger und dicker an.
    Die sonntaz ist wieder das neue, dünnere Rutsche-Papier.

  180. Mir waren das heute eindeutig zuviel Bücher … auch die sonntaz war mir ‘aus einem Guss lieber’.

    Und das mit dem auf zwei Bücher verteiltem Artikel in der sonntaz geht garnicht … das sollte sich doch irgendwie bei der Fertigung ausrechnen lassen.

  181. moin auch,

    also 4 “Bücher” gehen gar nicht,(Buch als Begriff für ein paar Seiten ist ja eigentlich ein Witz ;-)), 2 Bücher sind ok … hat wirklich Vorteil am Frühstückstisch (der Lokalteil der WAZ ist immer schnell gelesen, dann ist taz für uns beide dran)
    auf’m Klo lesen ist aber wirklich mit nur einem “Buch” besser …
    Also bitte 2 Büchlein nur

  182. es lebe die neue unübersichtlichkeit!! dass aber vor lauter büchern heute “kontext” nicht beilag, liegt wohl daran, dass dann in der tat vor lauter paier keiner mehr die seiten gesehen hat…..

  183. Heute nun die taz an EINEM Stück: wunderbar! Dafür jedoch eine völlig fragmentierte sonntaz. Da wurde sogar ein Artikel auf zwei “Bücher” verteilt – wer zum Teufel kommt auf solch eine absurde Idee?

  184. Argumente und Befindlichkeiten sind ja nun zur Genüge ausgetauscht, aber im Sinne einer hohen Wahlbeteiligung möchte ich hier auch meine Stimme abgeben – und zwar für möglichst wenig – ein oder zwei – ” Bücher” . Alles andere ist käse und hat echt genervt.

  185. Meno,endlich mal ne praktische Erfindung und dann nur Gemecker. Hab zwei Kinder und eine Frau (ja das gibt es noch), die meine TAZ lesen. Da gingen die vier Teile weg wie warme Schrippen. Nun muss ich wieder die losen Blätter zusammensuchen und ordnen…

  186. @ Ingo Bohn – Wundere mich über diese Aussage, denn hier im Raum Stuttgart ist die Wochenendausgabe auf demselben dünnen Papier der Werktagsversion. Und damit viel weniger stabiler und schöner als die Wochenendausgabe von Caro. Die war auf “aufgebessert Zeitungsdruck”, das deutlich weißer ist als Standard-Zeitungspapier. Das lappige Papier sorgt heute auch dafür, dass die Titelseite meiner (am Kiosk gekauften) Ausgabe völlig zerknittert ist.
    Und zu den “Büchern”: werktags wäre 12+8 sehr schön, dann würde die taz2 tatsächlich ihrem Namen gerecht werden. Heute am Samstag wars 16+6+12+6; eigentlich 16+6+16+6 – worauf man aber erst kommt, wenn man im zweiten 16-Seiter die versteckte Kontext-Wochenzeitung findet, rausnimmt und dazuzählt. Bestimmt haben manche Kiosk-Käufer die versteckte “Kontext” erst mal vermisst und reklamiert …

  187. …hoppla. Und heute wieder das dickere, besser riechende :) Papier! Oder war das auch schon früher bei der Nord/Ost-taz so?

  188. Diese einzelnen Blätter sind für mich ein Grund die Taz ungelesen ins Altpapier zu legen.
    Abbestellen??
    In der vollen Bahn kann ich nun nicht mehr lesen…. dauernd liegen Blätter auf dem Boden! Nein so macht das keinen Spass mehr!!!

  189. Die Anzahl der Bücher ist mir egal, ich würde mir vielmehr wünschen:

    – weniger und kleinere Bilder, dafür gerne mehr und längere gute Texte
    – Farbe gerne, aber das ganze etwas weniger schreiend bunt, als es jetzt rüberkommt

  190. Wie, die Wessis hatten die Zeitung an einem Stück und das hat ihnen auch noch gefallen?

    Gewohnheitstier … aber ich würd auf so Kommentare in Blogs erfahrungsgemäß nicht zu viel halten.

    Das die Seitenzahl für 1. & 3. bzw 2. & 4. fix ist, klingt ja mal unpraktisch.

  191. Ich hatte mich immer mal wieder darüber gefreut, die (Caro-)”west”-taz zu lesen, da sie nicht, wie hier in Berlin, so blöd und bunt war, aber hauptsächlich, weil sie nicht so einfach auseinanderfiel.

    Vielleicht könntet ihr jetzt auch in Berlin auf dem “zwei bücher”-verfahren umstellen?

  192. CHRONOLOGIE DER FALLEN

    missfallen aufgestellt:

    die taz
    ein Buch
    gefiel

    die taz
    vier Bücher
    zerfiel

    die taz
    zwei Bücher
    auffiel

  193. Mir war die “alte” taz als durchgängiges “Heft” sehr viel lieber. Aber wenn sie schon aufgeteilt werden muss – warum eigentlich? -, dann höchstens in taz1 und taz2. Auf diese Art gäbe es zumindest keine Einzelblätter mehr.

  194. Ja wunderbar, da gab es tatsächlich ein Einsehen: Nach ein paar Tagen Lose-Blatt-Sammlung endlich wieder eine Zeitung! ;-)
    Also ich finde die 2-Bücher-Lösung einen sehr guten Kompromiss, die taz fällt nicht zu sehr auseinander, und am Frühstückstisch haben mehr was davon… Chapeau!

    Aber das mit der vielen Farbe ist wirklich nicht schön, vielleicht habt ihr ja noch ein paar Ideen, wie das reduziert bzw vielleicht gezielter eingesetzt werden kann: Wenn die ganze Zeitung in Farbe gedruckt wird, heisst das ja nicht automatisch, daß alle Bilder in Farbe sein müssen. Das wirkt auch nicht gut, weil einfach alles im Farbbrei verschwindet, oder wenn die ganze Seite durch einzelne herausstechende Farben dominiert wird, wie zB heute die Titelseite mit dem roten Teppich: Diese Seite hätte in s/w viel besser gewirkt. Ein Vorschlag: Nutzt die Möglichkeiten der durchgängigen Farbe gezielter, und zwar bei Bildern, die sich lohnen. Dann kann Farbe auch Spaß machen!

    Beste Grüße nach Berlin
    Rüdiger

  195. Bitte zwei Bücher für den gemeinsamen Frühstückstisch, aber sinnvoll unterteilt, also am einzigmöglichen Punkt: vor der tazzwei. Dann gibt’s auch keine Einzelblätter, denn das geht nunmal gar nicht: die fallen nicht nur in der S-Bahn runter, sondern auch auf dem Klo. Und zur dortigen Entsorgung ist die taz doch zu schade…

  196. die “taz am stück” konnte ich einhändig halten (und mit der anderen hand die teetasse halten) – wenn ich die spalten am falz lesen wollte, nahm ich die zweite hand dazu (und stellte die tasse ab).
    die gestückelte taz geht mir dabei flöten, weil sie beim zweihändigen halten auseinanderklappt und sich dann nicht mehr einfach einhändig fangen lässt.
    einzelblätter sind ganz furchtbar. das kann doch nicht state of the art sein!
    bitte gießen: schraubt euch ne maschine, die 20seiten am stück schafft!

  197. Für mich als Zug-Pendler ist 1 Buch optimal (ich hab immer die Leser anderer Viel-Buch-Zeitungen in den vollen Zügen bedauert). 2 Bücher geht grad noch. 4 sind doof – besonders wenn es auch noch Einzelbätter dabei gibt.

  198. > “Sind zwei Bücher besser als vier? Und was halten
    > eigentlich unsere Leser im Norden und Osten davon, dass
    > die taz hier immer in vier Büchern kommt?”

    Das is mir ja mal sowas von egal *Geräusch einer Stirn, die auf eine Tischplatte knallt*

    Ernsthaft: Eine Zeitung ist eine Zeitung ist eine Zeitung.
    Wer zu doof ist, eine solche zu lesen, ohne, dass sie auseinander fällt, der sollte sich fragen, ob er nicht auf eine deutlich dünnere Zeitung mir vielen bunten Bildern umsteigen sollte.

    Schöne Grüße aus dem Hohen Norden!

  199. Ich hab mich heut früh schon gewundert, hätte nicht auf so eine schnelle Reaktion gehofft. Liest sich in zwei Teilen schon bedeutend besser, als mit den vielen fliegenden Seiten.

    Aber ich wundere mich wie Ingo Bohn, dass eine moderne Druckerei kein “Riesenbuch” also ne Komplettausgabe wie die alte Westausgabe kann.

  200. Hallo TAZ,
    ich finde auch die alte Taz fuehlte sich mehr wie eine Zeitung an. Die Farbe bringt mir nix, aber Euch vieleicht ein paar Anzeigenkunden mehr, also akzeptiert.
    Bis ich das neue Format allerdings ohne Tisch oder Ablage lesen kann, muss ich wohl noch etwas ueben. Im Moment faellt vieles auseinander und anderes klebt so, dass man vorher die Haende eincremen muss um sie zu oeffnen.
    Ich werde mich sicher daran gewoehnen und hoffe nur dass dies nicht das so oft angedrohte Zeitungssterben ankuendigt.
    gruss

  201. Danke,
    2 ‘Bücher’ sind auf jeden Fall besser als 4.
    Und wenn Ihr jetzt auch den Farbdruck wieder einstellt und die Bilder möglichst noch ein wenig kleiner macht (die nehmen für mein Gefühl leider immer mehr auf Kosten des Inhalts zu) würde mir die taz wieder richtig gut gefallen.

  202. @ taz:
    Wow – schnelle Reaktion! :)

    Zugegeben: ich bin etwas “gestrig” und ein Anhänger der alten taz (komplett in einem Buch und nur S/W), aber zwei Bücher sind schon mal besser als vier!
    Das wird schon werden…

    Die Aufteilung der morgigen sonntaz scheint mir auch stimmig(er)/logisch(er) zu sein.

    Was mich noch wundert, ist daß die an sich (im Vergleich zu Caro) modernere Druckerei in Gießen kein Komplettbuch drucken kann und daß jeweils alle geraden und alle ungeraden Bücher dieselbe Seitenzahl haben müssen.

  203. Hallo Taz, bitte keine losen Seiten mehr, DANKE!

  204. Die Umstellung auf zwei Bücher ist ein erster Weg in die richtige Richtung. Was gar nicht geht ist das billige Papier, der miserable Farbdruck, dann lieber schwarz-weiß, und wie heute ein einzelnes Blatt (Seite 3/4) vor einem Doppelblatt (Seiten 5 bis 8).

  205. PS: Hätte gar nicht gedacht, wie sehr dieses Detail das Leseerlebnis beeinflusst… Die neuen Farben spielen für mich persönlich z.B. gar keine Rolle.

  206. Schön das ihr auf die zahlreiche Kritik der West-Leser reagiert habt! (War beim Logo letztes Jahr m.M.n. schade.) Ich gehöre auch zu den Lesern, die lieber wieder eine “monolithische TAZ” hätten. :-( Eine so kleine Zeitung muss man einfach aufschlagen und lesen können, ohne dass die Hälfte oder mehr rumlabbert und sich zerteilt…
    Heute fand ich es schon angenehmer, aber ein Mantel der alles zusammenhält gefiele mir sehr viel besser.

    Heute war die Trennung der beiden Bücher außerdem nicht wirklich sinnvoll, sondern mitten im Auslandsteil.

    Eine Zwischenlösung ist nicht möglich? Kann man nicht Seite 1/2 und 19/20 als Mantel/Überbuch nutzen und den restlichen Inhalt dann in einzelne Zeitungsbücher einlegen?

    Danke das ihr experimentiert und nicht sofort eingeschnappt seid, wenn man nicht jede Neuerung als großartigen Fortschritt feiert! Gilt auch für alle anderen Leser.

  207. Trotz der 2 “Bücher” ist die taz meiner Meinung nach fast eine Loseblattsammlung auf dünnem Vesperbrotpapier. Farbe ist bunt(sic), bringt aber nix. Wenn hier manche von Fortschritt reden, vielen Dank. Bunter, billiger heißt also Fortschritt. Fortschritt wäre eine der SZ vergleichbare Digitalversion! Merkt ihr was? Die neue Papiertaz macht den Umstieg auf die digitaz leichter und das finde ich schade.

  208. Ich halte die 4 Bücher für deutlich besser: teilbar beim lesen, umblättern leichter, falten leichter, …

  209. Die letzten beiden Tage waren wir restlos begeistert von der neuen taz-Aufteilung in 4 Blöcke. Endlich konnte man die taz am Frühstückstisch zu zweit lesen, ohne die Zeitung komplett zu zerfleddern. Doch heute, am Freitag, besteht sie bereits wieder nur aus zwei Blöcken, und ein empörter Leserbrief fordert gar die Rückkehr zur monolithischen taz in einem Block. Bitte tut das nicht! Gebt dem Fortschritt eine Chance! taz in 4 Blöcken muss bleiben!

  210. Pingback: taz-Druck: Mehr Farbe, mehr Bücher at taz Hausblog

  211. Witzig. Dass die taz jetzt nicht mehr als Loseblattsammlung sondern nur mehr in zwei Büchern daher kommt, ist mir erst nach dem Lesen dieses Blogbeitrags aufgefallen (wenn man jahrelang ein Buch gewohnt war …) – das ist auf jeden Fall wieder das vertraute Lesegefühl. Danke.
    Stimmiger wäre es aber wenn die erste Seite des zweiten Buches die erste Seite der taz2 wäre.