Was fehlt: berlinfolgen

100 Geschichten, 100 Stimmen, 100 Einblicke in Berlin – unsere berlinfolgen sind ein Archiv der Stadt geworden. Die Serie ist nun zu Ende.

In den vergangenen zwei Jahren gab es jeden Freitag auf taz.de eine neue Folge der Serie berlinfolgen, jede Woche ein neues Foto-Video-Porträt eines Menschen in Berlin. Da erzählte Gerhard, wie er mit über 50 noch Lesen lernt, die 9-jährige Clara erzählte vom Ballett, Gero vom Leben auf der Straße und Yasmin davon, wie es ist, ein Bierbike zu lenken. Wunderschöne Bilder und Videosequenzen zeigten ihr Leben und ihre Stadt.

Am 22. Februar 2013 erschien die 100. und damit letzte berlinfolge und schloss einen Kreis: Christine, die die erste Protagonistin der berlinfolgen war und nach Irland auswanderte, ist nun auch die letzte:

Im Sommer 2012 bekamen die taz-Redakteurinnen Frauke Böger und Plutonia Plarre und die Fotografen von 2470media den Grimme Online Award in der Kategorie Kultur und Unterhaltung. Kurz darauf gelang das Crowdfunding, um die zweite Staffel realisieren zu können. Allen Unterstützern noch einmal ein herzliches Dankeschön. Es war ein aufregendes Projekt und eine tolle Kooperation mit 2470media. Der taz werden die berlinfolgen fehlen. Aber die Menschen und ihre Geschichten bleiben: taz.de/berlinfolgen.

Kommentare (4)

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

CAPTCHA-Bild

*

  1. Schade, ich werde sie vermissen, die Berlinfolgen. Es war ein tolles Projekt aus der Mitte der Gesellschaft. Leider gibt es viel zu wenig aus dieser Perspektive.

  2. ich hab die folgen immer gern gesehen und fand besonders das zusammenspiel von film und foto oft sehr gelungen. werden mir auch fehlen!

  3. schade um das geld für dieses misslungene projekt – die meisten “folgen” waren doch nur reklame für zigaretten, alkohol, zigaretten, tabak und rauchen. dabei hätte es echt schön und interessant sein können……

  4. Danke für dieses großartige Projekt!