Friedrichstraße: Anwohner protestieren gegen taz-Neubau

IMG_6857Anwohner der Friedrichstraße haben am Samstag gegen den geplanten taz-Neubau protestiert. „Hände weg von unseren Bäumen!“, heißt es in ihrer Petition, die man auch online unterschreiben kann. Darin heißt es, Bäume in der Stadt seien „Ausdruck für Lebensqualität“, sie „prägen das Bild der Straßen“ und „gliedern und beleben den Straßenraum“.

„Die taz nimmt 2.000 Leuten das Tageslicht!“, sagte Schuhmachermeisterin Hendrikje Ehlers. Von ihrem Geschäft in der Hedemannstraße schaut sie Tag für Tag auf die Bäume. Sie fürchtet außerdem, dass durch den Neubau das Quartier aufgewertet wird und altangestammte Mieter und Gewerbetreibende verdrängt werden.

Foto: E2A

Geplanter taz-Neubau, Ansicht vom Besselpark

„Zwei Jahre wird hier gebaut, da können Sie nicht mehr auf dem Balkon sitzen“, sagte Margit Boé, die am Mehringplatz wohnt und das Online-Magazin www.victoria-gazette.de betreibt. „Wenn überhaupt gebaut werden soll, dann sieben Meter weiter hinten“, forderte sie. „Wir wollen einige der letzten Bäume an der Friedrichstraße retten.“

Die Anwohner wollen ihren Protest jetzt jeden Samstag fortsetzen und damit den Druck auf die taz und den Bezirk erhöhen. Auch eine Facebook-Seite gibt es bereits.

+++ Fragen und Antworten zum Neubau +++

Wie viele Bäume müssen für die taz sterben?

taz-Neubau (rot) und neue Parkflächen (grün)Für den taz-Neubau (rot markiert) sollen acht Bäume gefällt werden, für einen anderen Neubau auf einem Nachbargrundstück sechs weitere Bäume. Das Baugrundstück liegt direkt neben dem Besselpark und wird bisher als Parkplatz genutzt. Im Zuge der Umgestaltung des Gebiets um die ehemalige Blumengroßmarkthalle wird der Besselpark mit seinen 122 Bäumen um einen anderen Parkplatz erweitert (grüne Fläche rechts), wo 16 neue Bäume gepflanzt werden. Auf der anderen Seite der Besselstraße, auf der bisher eine abgezäunte Brachfläche ist, entsteht ein neuer Park (grüne Fläche oben) mit 23 zusätzlichen Bäumen (PDF). Da die Bäume neu gepflanzt werden, sind sie allerdings wesentlich kleiner als die Bäume, die für die taz gefällt werden.

Bei der Zeitungsproduktion druckt die taz an jeden Erscheinungstag im Schnitt 69.378 Exemplare auf tote Bäume.

Warum baut die taz ausgerechnet hier?

In unserem jetzigen Gebäude in der Rudi-Dutschke-Straße ist es durch das ständige Wachstum der taz in den letzten Jahren viel zu eng geworden. Dadurch mussten wir zusätzliche Räume in der Charlottenstraße anmieten. Als wir gehört haben, dass das Land Berlin für das fragliche Grundstück ein Verkaufsverfahren gestartet hat, haben wir uns gemeldet. So brauchen wir nur 400 Meter umziehen und können wieder alle unter einem Dach arbeiten. Das Grundstück erscheint auch allgemein gut für die Bebauung geeignet: Bei der Debatte um das Tempelhofer Feld wurde häufig argumentiert, dass lieber Brachflächen in der Innenstadt bebaut werden sollten – dies ist eine solche Brachfläche.

Wie groß wird das taz-Gebäude?

b-plan-tazDas Gebäude soll sieben Stockwerke bekommen, zum Besselpark hin wird es 28,90 Meter hoch und damit genauso hoch wie das Gebäude auf der anderen Seite des Parks (Landau Media, Friedrichstraße 30). Insgesamt hat das Gebäude eine Bruttogeschossfläche über alle Stockwerke von 8.844 Quadratmetern (Architektenpläne als PDF). Der Abstand der taz-Fassade zu den Häusern auf der anderen Straßenseite beträgt 19 Meter (siehe Bebauungsplan des Bezirks). Für die Anwohner dort und in der Hedemannstraße wird die Aussicht auf den Besselpark und auf die ehemalige Blumengroßmarkthalle verbaut.

Ins Erdgeschoss kommt das taz-Café, der taz-Shop und ein Veranstaltungsraum. Dort sollen mehrmals pro Woche, wie auch schon in den bisherigen taz-Räumen, politische Diskussionen, Buchvorstellungen oder Treffen von Initiativen stattfinden. Der Eintritt für die Besucher ist frei. Nichtkommerzielle Gruppen können den Raum für ihre öffentlichen Veranstaltungen kostenlos mieten.

Welche Subventionen erhält die taz?

Für den Neubau erhält die taz (wieder einmal) eine Subvention vom Land Berlin in Höhe von 3,35 Millionen Euro. Es handelt sich um Gelder zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur„. Die Subvention hat das Ziel, „über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen“. Im Jahr 2014 zahlt Berlin insgesamt 145,3 Millionen Euro im Rahmen der „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, davon kommen 65 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt und 80,3 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt.

Das Grundstück erhält die taz vergünstigt per Direktvergabe vom Land Berlin. Zu den Zielen, die das Land Berlin mit seiner Liegenschaftspolitik verfolgt, gehört unter anderem „Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, insbesondere in den Kompetenzfeldern der Berliner Wirtschaft und der Industrie“ (PDF). Die taz zahlt bei dieser Direktvergabe den Verkehrswert, der vom Land Berlin mit 2 Millionen Euro ermittelt wurde. Hätte das Land das Grundstück stattdessen im Bieterverfahren vergeben, wäre das Grundstück an den Höchstbietenden gegangen.

Beim Zeitungsverkauf erhält die taz eine Subvention durch den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Druckerzeugnisse (7 Prozent statt 19 Prozent). Dadurch sparen wir rund 2,5 Millionen Euro Steuern pro Jahr.

Was kostet der Neubau?

Die taz rechnet mit folgenden Kosten:
Grundstück: 2.042.048 Euro
Herrichten und Erschließen: 200.640 Euro
Rohbau: 8.844.000 Euro
Technische Anlagen: 2.948.000 Euro
Außenanlagen: 152.400 Euro
Ausstattung: 870.000 Euro
Baunebenkosten: 3.253.760 Euro
Unvorhergesehenes: 1.625.880 Euro
Summe: 19.937.728 Euro

neubauDa die taz so viel Geld nicht hat, haben wir unsere Leser aufgerufen, uns Geld zu leihen. Dafür zahlen wir Zinsen von 2 Prozent pro Jahr bei einem Kredit über fünf Jahre oder 2,5 Prozent über zehn Jahre. Wir werden mit dem Bau nur beginnen, wenn die Finanzierung des gesamten Baus gesichert ist. In den ersten vier Wochen nach unserem Aufruf sind 2,9 Millionen Euro an Kapital zusammengekommen. 3,359 Millionen Euro kommen wie erwähnt als staatliche Subvention dazu und 3 Millionen haben wir auf der hohen Kante. Unser Ziel ist, weitere gut 3 Millionen Euro von den Lesern einzuwerben und die restlichen 7,5 Millionen Euro als Bankkredit aufzunehmen. Sollten die Leser uns mehr Geld geben, würde sich der Bankkredit entsprechend reduzieren.

Welchen Profit macht die taz mit dem Neubau?

Wir wollen in den Neubau selbst einziehen und ihn dauerhaft nutzen, nachdem unser bisheriges Haus in der Rudi-Dutschke-Straße nach 25 Jahren zu klein geworden ist. Die taz ist kein profitorientiertes Unternehmen. Das gesamte Geld, das wir einnehmen, geben wir auch wieder aus. Die taz gehört einer Genossenschaft von rund 14.000 Lesern und Sympathisanten. Ein Anteil an der Genossenschaft kostet 500 Euro – wer den Anteil wieder zurückgibt, bekommt derzeit nur 382,21 Euro ausgezahlt. Es gab noch nie eine Dividende oder Gewinnausschüttung.

Kommentare (34)

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  1. Pingback: Bürgerbeteiligung zum taz-Grundstück | taz Hausblog

  2. Warum setzt sich die Anwohnerinitiative nicht dafür ein, dass Bäume in der Hedemannstraße gepflanzt werden? Vielleicht als Ersatzpflanung?
    Das würde dieser etwas eintönigen Straße sehr gut tun und Platz ist da – für weit mehr als 15 Bäume!

    Mit dem taz-Neubau wird nicht nur ein städtebaulich sinnvoller und architektonisch wertvoller Lückenschluss vorgenommen, sondern auch die Qualität des Besselparks für Anwohner und Nutzer deutlich verbessert.
    Man kann sich darüber freuen!

    Wir alle wissen um die Bedeutung von Bäumen – die Exemplare auf dem Parkplatz sind aber in keiner guten Verfassung und bieten keine sinnvolle Erweiterung des Parks.
    Veränderungen in dem Quartier sind unvermeidbar, daher können wir doch froh sein, wenn es in dieser Form geschieht: Im besten Fall mit dem ambitionierten taz-Neubau und schönen Bäumen in der Hedemannstraße!

    • Warum setzt sich die Anwohnerinitiative nicht dafür ein, dass Bäume in der Hedemannstraße gepflanzt werden? Vielleicht als Ersatzpflanung?
      Das würde dieser etwas eintönigen Straße sehr gut tun und Platz ist da – für weit mehr als 15 Bäume!

      Mit dem taz-Neubau wird nicht nur ein städtebaulich sinnvoller und architektonisch wertvoller Lückenschluss vorgenommen, sondern auch die Qualität des Besselparks für Anwohner und Nutzer deutlich verbessert.
      Man kann sich darüber freuen!

      Wir alle wissen um die Bedeutung von Bäumen – die Exemplare auf dem Parkplatz sind aber in keiner guten Verfassung und bieten keine sinnvolle Erweiterung des Parks.
      Veränderungen in dem Quartier sind unvermeidbar, daher können wir doch froh sein, wenn es in dieser Form geschieht: Im besten Fall mit dem ambitionierten taz-Neubau und schönen Bäumen in der Hedemannstraße!

  3. Pingback: Petition gegen taz-Neubau erfolglos | taz Hausblog

  4. Wer baut hat viele Feinde! So ist das nun mal, vor allem in prominenter Lage. Und wer in Berlin auch nur ein Baugerüst aufstellt der wird gleich von der (selbst mitgezüchteten) hysterischen linken Szene als Gentrifizierer an den Pranger gestellt und „nachhaltig“ bekämpft. Also, Brust raus, Augen zu und durch! Man muss sich auch nicht ständig für sein rechtmäßiges Tun rechtfertigen und entschuldigen, das macht nur Appetit auf weitere Anfeindungen, da wird man schnell ein „Opfer“…
    Einen Tipp hätte ich da aber schon: macht mal das neue „taz Café“ nicht allzu schick! Es muss ja nicht gleich eine „Volxküche“ sein, aber so einen obercoolen Italiener, wie den in euerer Kochstrasse, den finde ich schon ziemlich peinlich.

    • @Rainer Selferth

      „rechtmässiges Tun“ sei dahin gestellt!!!?
      Ich recherchiere seit Wochen und finde ständig Ungereimtheiten, die es aufzudecken gilt!
      Jedoch drängt sich mir mittlerweile die Vermutung auf, daß die TAZ eher die Funktion des „ablenkenden Bauherren“ einnehmen und im Schatten des geplanten Glaspalastes für TAZ die eigentlichen „Schweinereien “ unbehelligt passieren sollen!

    • Das taz-Café bleibt auch am neuen Ort das taz-Café. Schon dadurch, dass es auch unsere Betriebskantine ist, ist sichergestellt, dass es nicht schick und teuer wird. Und „Sale e Tabacchi“ bleibt in der Rudi-Dutschke-Straße.

  5. Gestern schon wieder eine Hiobsbotschaft, daß noch mehr Bäume als bei uns gefällt werden, weil die Ideal-Genossenschaft Wohnungen bauen will. Bezahlbare Wohnungen zu bauen ist auch sehr wichtig, aber kann man da nicht eine Alternative finden?

  6. Ich hoffe natürlich auch, Herr Heiser, daß Ihre Arbeitsplätze dauerhaft wettbewerbsfähig sind. Aber seit Jahren werden doch überall Arbeitsplätze vernichtet, leider. Ich bin nur froh, daß ich meine Arbeitsleben hinter mir habe!

    • Also, bei der taz werden seit Jahren immer mehr Arbeitsplätze geschaffen. Deshalb ist es ja auch in den bisherigen Räumen zu eng. Wie es in zehn oder zwanzig Jahren ist, weiß natürlich niemand mit Sicherheit. Aber wir gehen davon aus, dass die taz weiter existiert.

  7. Das hier dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze entstehen sollen,ist doch auch nur wieder eine Ausrede, um an die Subventionen heranzukommen!

    • Nein, das ist keine Ausrede. Wir hoffen darauf, dass unsere Arbeitsplätze wirklich dauerhaft wettbewerbsfähig sind. Niemand hier möchte gerne arbeitslos werden.

      • Eigentlich geht es doch darum, in einem Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit Arbeitsplätze zu SCHAFFEN. Um die Arbeitsplätze der taz-Mitarbeiter zu erhalten, brauchen sie nicht umzuziehen …

        • Die Taz zahlt doch nicht mal den Mindestlohn!

          Und argumentiert auch noch damit, daß der „Zwang“ zur Mindestlohn- Bezahlung diePRESSEFREIHEIT einschränke?

          • Für taz-Mitarbeiter gibt es einen Mindestlohn von 9,75 Euro die Stunde. Das bedeutet, dass die Angestellten im taz-Café, die Verpacker im taz-Shop und auch die stundenweise beschäftigten Aushilfen bei der Hausmeisterei bei solchen Jobs hier besser verdienen als bei den meisten anderen Arbeitgebern in Berlin. Der Mindestlohn gilt allerdings nicht für Praktikanten, die studienbegleitend und auf zwei Monate befristet in der taz sind – die bekommen nur 200 Euro im Monat.

            Wir haben nie argumentiert, dass der Mindestlohn die Pressefreiheit einschränkt. Der Bundesverband der Zeitungsverleger hat so argumentiert – und da sind wir kein Mitglied. In einem Kommentar haben wir die Meinung vertreten, dass der Mindestlohn auch für Verlage gelten sollte: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2014/07/03/a0099

            Bei der nächtlichen Zustellung der Zeitungen gibt es Anbieter, die in der jeweiligen Region ein Monopol haben – meistens die örtliche Lokalzeitung. Viele der Lokalzeitungen bezahlen ihre Austräger unter Mindestlohn. Wir bieten unseren Abonnenten daher an, dass sie die Zeitung auch von deutlich besser bezahlten Postboten zugestellt bekommen können: http://blogs.taz.de/hausblog/2014/07/04/so-koennen-taz-abonnenten-die-ausbeutung-ihres-zustellers-beenden/

  8. wieso bekommt die taz dieses landeseigene filetgrundstück an der freidrichstrasse vom grün regierten kreuzberger bezirksamt zum verkehrswert? will das arg gebeutelte bezirksamt seine öffentliche reputation mit der dann freundlich gesinnten taz aufpolieren? oder hat der urmitbegründer der taz, pappa ströbele den cleveren grundstücksdeal eingefädelt? gehört das öffentliche grundstückseigentum dann den taz genosssenschaftshaltern?

    so wird ein weiteres stück öffentliches eigentum privatisiert!

  9. Die taz rechtfertigt die Subvention in Höhe von 3,35 Mio Euro für ihren Neubau so: Die Subvention hat das Ziel, “über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen”.

    Schafft die taz etwa Arbeitsplätze in diesem sozial schwachen Gebiet? Oder das Frizz23, in dem Maler und Musiker kreativ tätig sein werden. Oder etwa Media Landau?

    • Das Zitat mit der Rechtfertigung für die Subvention stammt vom Bundeswirtschaftsministerium, nicht von uns. Unsere Rechtfertigung lautet: Wir nehmen das Geld, weil wir es geschenkt bekommen.

      Im taz-Haus werden einige hundert Menschen arbeiten. Über Frizz und Landau weiß ich nichts.

      • Nun ja, die taz bringt ihre Leute mit. Die vielen Arbeitslosen im Gebiet Mehringplatz werden davon nicht profitieren.

        Demnach wird die taz leider nicht mithelfen, “über die Stärkung der regionalen Investitionstätigkeit dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen”. Hm, da hat der Senat wohl seine eigenen Kriterien ausgehebelt. Wir sollten von den Senatoren Müller und Nussbaum eine Erklärung fordern …

  10. Trotz allem berechtigten Unmut darüber, dass die taz es versäumte, auf die Bewohner und Gewerbetreibenden persönlich zuzugehen (die taz liest nun mal nicht jeder) und sie über ihr Bauvorhaben zu informieren, sollten wir nicht vergessen, dass die wahren Schuldigen im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg sitzen. Dass ausgerechnet der GRÜNE Baustadtrat Hans Panhoff diesen Deal ermöglichte, zeugt von der unglaublichen Doppelmoral der Grünen.

    Ich habe schon seit Monaten den Eindruck, dass es im Bezirksamt drunter und drüber geht. Da weiß die rechte Hand oft nicht, was die linke tut. Laut taz sollen die betroffenen Bäume bereits diesen Winter – also ab Dezember 2014 – gefällt werden. Das von mir kontaktierte Naturschutzamt weiß nichts davon. Es liegt angeblich nicht einmal ein Antrag für eine Fällgenehmigung vor.

    Für die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann scheint die Eröffnung eines Coffee Shops am Görli höchste Priorität zu haben. Stadtrat Panhoff agiert in der Angelegenheit Gerhart-Hauptmann-Schule auf eigene Faust, weil sich seine Kollegen davor drücken, Verantwortung zu übernehmen. BVVs enden im Chaos. What the f… is going on??

  11. Eigentlich müsste die Taz doch wissen wie es geht.

    Erst die Bürgerbeteiligung – dann die Planung.
    Und vor allem – in die Jury eine Abordnung der betroffenen Anwohner einbeziehen.

    Die TAZ hat etwas sehr wichtiges versäumt, und mit der aktuellen Planung ist das im nachhinein auch schwer möglich.
    Sie muss darstellen, dass Ihr neues Gebäude für die Welt insgesamt wertvoller ist das was jetzt da ist. Und alle müssen lieber das Gebäude anschauen als die jetzige Baulücke mit den Bäumen.

    So ich könnte, würde ich auch versuchen diesen Bau zu verhindern.
    Ich würde mich aber auch finanziell daran beteiligen einen anderen Entwurf möglich zu machen.

  12. Aus der Ferne kann ich auch nur sagen: „Seid froh, dass die taz dort baut… Wer weiß, was sonst dahin kommt“ ? ?

  13. Nice Story.

    Nur mal angenommen, es wäre exakt das gleiche Bauvorhaben gewesen, mit identischen Baukosten, Architekten, beteiligten Firmen und und und… nur der Bauherr wäre nicht die taz, sondern die Deutsche Bank gewesen….

    Jede Wette, das Protestgeheul aus der Rudi-Dutschke-Str. wäre am lautesten gewesen.