vontaz-panter-stiftung 15.09.2015

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Nach dem Einnahmenhoch im Juli von 30.473,94 Euro, ist es für uns keine Überraschung, dass die Zahlung im August mit 28.883,83 Euro etwas niedriger ausfallen. Wie in unserem letzten Beitrag zu den Einnahmen im Juli schon erwähnt, wurden in der letzten Abrechnung die viertel- und halbjährlichen Zahlungen erfasst. Das, und der geringere Traffic auf taz.de – fast 900.000 einzelne Besucher weniger als im Vormonat –  erklären für uns den Rückgang um 1.640,11 Euro.

Wir hatten auf taz.de im Juli 4.468.449 Visits, das ist deutlich mehr als die 3.596.361 Visits im August. Und wo mehr NutzerInnen sind, da wird offensichtlich auch mehr bezahlt.

visits-august
Quelle: IVW

Die Zahl der reglemäßigen Beiträge wächst immernoch stetig. Letzte Woche konnten wir den/die  5.000ste/n taz.zahl ich-AbonenntIn begrüßen. Inzwischen sind wir schon bei 5.098 regelmäßigen ZahlerInnen, die im August zusammen 23.144,80 Euro gezahlt haben (268,16 Euro mehr als im Juli). Die Entwicklung dieser Beiträge ist ein großer Erfolg, vor allem, weil am Anfang der Kampagne viele Menschen nicht so recht daran glauben wollten, dass dieses Modell zukunftsfähig ist.

Den größten Einbruch bei den Spontanzahlungen gab es bei den Direktüberweisungen (- 1.115,37 Euro) und bei Paypal (- 572,36 Euro). Da wir weder die technische Einbindung noch die Platzierung der Zahlungsmethoden verändert haben, gibt es außer dem erhöhten NutzerInnenaufkommen leider keine weiteren Erklärungsansätze.

Über 100.000 Menschen haben sich inzwischen an unserem freiwilligen Bezahlmodell beteiligt – 5.000 davon tun es noch regelmäßg. Das ist der Wahnsinn. Letzte Woche haben wir uns dafür auf jeder Zahlungserinnerung bedankt und möchten das auch an dieser Stelle noch einmal machen. Durch die freiwillige Zahlung, finanzieren Sie den unabhängigen Journalismus der taz mit. Das so etwas funktioniert, ist überwältigend!

Seien auch Sie dabei.
Wir sagen Danke.

 

 

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http://blogs.taz.de/hausblog/2015/09/15/taz-zahl-ich-einnahmen-im-august-2015/

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kommentare

  • Hallo,
    Ich denke, dass Euer Modell Zukunft hat!
    In wieweit Verantwortung übernehmen bzw. Solidarität zeigen in Zukunft noch angesagt ist, wird sich zeigen; ich vertraue auf künftige Generationen, die hoffentlich durch freien und ausgewogenen Journalismus erkennt, dass freie Information auch freie Bildung bedeutet – auch wenn man das nicht so unmittelbar wahrnimmt.
    Macht weiter so; Ihr habt die Zeichen der Zeit erkannt, nämlich dass das digitale Zeitalter neue Ideen und Wege des erfolgreichen und überlebensfähigen Journalismus erfordert.
    weiterhin mit wachem Interesse
    Christian Fehr

  • Hallo Tazler
    Nachdem ich als Abonnent der ersten Stunde mein Abo nach vielen Jahren gekündigt habe, kaufe ich hin und wieder die Taz am Kiosk. So 1 bis 2 Mal die Woche. Ein Abo kommt nicht in Frage, da ich noch andere Zeitungen lese und auch kaufe.
    Ab und zu schaue ich auch in das online Angebot und frage mich, ob es reicht die Printausgabe ab und zu zu kaufen, oder darüber hinaus noch die online Gebühr zu bezahlen. Ich möchte mich ja nicht als Dieb fühlen.
    Schöne Grüsse aus Berlin
    Klaus Domass

    • Lieber Klaus, es wäre eine Lüge zu sagen, wir könnten auf ZahlerInnen verzichten. Wir brauchen alle, die verstanden haben worum es bei dem freiwilligen Bezahlmodell geht. Ein Dieb wären Sie allerdings auch nicht, wenn Sie nie die Printausgabe lesen würden. Unsere Informationen sollen frei zugänglich bleiben. Für alle. Wenn Sie zahlen können, machen Sie das möglich.
      Liebe Grüße aus der taz!

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