vonBlogwart 25.04.2016

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Täglich die neueste Ausgabe der taz als ePaper direkt auf Ihr Smartphone oder Tablet – das bietet die taz.app für Android schon seit einigen Jahren. Die allgemein sehr gelobte App „Wie cool … … ist das denn? Man wischt von links, man wischt von rechts und findet lauter neue Features. Und das in zeitgemäßen Design und in selbstbewusstem taz-rot! schrieb eine Userin nach dem jüngsten Update der App – ist ab sofort kein exklusives taz-Eigentum mehr.

Die Software der App ist unter der GNU AFFERO GENERAL PUBLIC LICENSE frei  verwendbar und kann über github heruntergeladen werden. Wer also eine App für eine Zeitung, Nachrichten oder ähnliche Inhalte bauen will, kann jetzt auf die von der taz entwickelten Software zurückgreifen.

Die kostenlose  taz-App, die im Google Play Store heruntergeladen werden kann, bietet komfortables Lesen der gesamten taz als PDF oder als optimierten Text – mit allen Regionalausgaben, der sonntaz am Wochenende und einmal im Monat Le Monde diplomatique. Für Abonnennten steht außerdem ein Archiv mit allen Ausgaben seit 2011 zur Verfügung. Kostenlose Demoausgaben bieten die Möglichkeit alle Funktionen zu testen. Bisher wurde die taz.app für Android über 120.000 mal heruntergeladen und ist aktuell auf knapp 30.000 Geräten installiert.

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http://blogs.taz.de/hausblog/2016/04/25/taz-app-goes-open-source/

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kommentare

    • Eine Dokumentation, die einen erheblichen Aufwand und Kosten mit sich bringen würde, gibt es nicht. Wer sich für den Code interessiert muss sich selbst durchschlagen

  • Wird diese App in Zukunft auch noch für andere Betriebssysteme nutzbar gemacht?
    In meinem Fall wäre es Windows Phone..

  • Ein Schritt, den ich sehr begrüße! Es braucht mehr freie Software.!

    Ein kleiner weiterer Denkanstoß: Klasse wäre jetzt noch, wenn die App nicht nur über Google zu beziehen wäre, sondern auch über fdroid als bekanntester Appstore für Open Source Software.

    • Daumen hoch und eine Runde kräftigen Applaus für die taz.app! Dieser Schritt ist nur konsequent und zukunftsorientiert. Wenn die App jetzt noch auf F-Droid bereit gestellt wird, dann ist die Sache perfekt!

      • Hallo,

        F-Droid ist einfach mit Kosten verbunden, die wir schlecht kalkulieren können, und den Eindruck haben, dass es da kaum Bedarf gibt.

        Alternativ bieten wir auf Nachfrage einen Link zum APK an, den wir aber nicht veröffentlichen möchten, weil wir darüber keine automatischen Updates garantieren können, und somit der Serviceaufwand größer wird.

        • Vielen Dank für die Antwort, Ralf. Ich bin zwar kein Experte auf dem Gebiet, habe aber gerade über die Funktionsweise von F-Droid recherchiert. Wenn ich es richtig verstehe, stellen die Entwickler den Quellcode auf den F-Droid-Server, wo er dann kompiliert wird. Wo in diesem Prozess lauert denn die Kostenfalle?

          Es stimmt natürlich, dass sich F-Droid zu Google Play wie David zu Goliath verhält, insofern ist „kaum Bedarf“ gewissermaßen eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Ich persönlich fände es deshalb vorbildlich, wenn sich die taz am aktuell starken Wachstum von F-Droid beteiligt und mit ihrer App auf F-Droid DIE freie Alternative zum Google-Monopol ganz erheblich aufwertet! Ich schätze es als wahrscheinlich ein, dass im Moment noch skeptischere Verlage, Verkehrsunternehmen und andere App-Anbieter einem solchen Vorbild bald folgen dürften.

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