vonhausblog 14.09.2016

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Der Kran im Tank – Zehn Tonnen schwer sind die Betonteile für das neue taz-Haus. Eine Herausforderung.

Endlich sieht man, dass sich etwas tut am taz.neubau. Das zweite Untergeschoss mit 100 Kubikmeter Tank für die Sprinkleranlage und Platz für die aufwendige Lüftungstechnik ist so weit fertig, dass die Spundwände abgeschnitten werden konnten.

Wie man auf den Bildern unserer Bau-Webcam sehen kann, ist der Boden des ersten Unterschosses (vulgo: Keller) gelegt, erkennbar sind die Kanäle für die Versorgungsleitungen und die Vertiefung für die Aufzugsunterfahrt in der Südwestecke an der Friedrichstraße. Derzeit werden Stahlarmierungen für die weitere Betonierung montiert.

32,5 Kubikmeter Beton

Im unterirdischen Sprinklertank hat ein schwerer Hochbaukran seinen Platz gefunden. Der Aufbau des Krans erfolgte Ende August mittels eines 200-Tonnen-Autokrans, der die Turmstücke, Kranausleger und Gegenausleger montierte.

Damit der Kran sicher steht, wurde im Zuge der Herstellung der Bodenplatte im 2. Untergeschoss ein 1,80 Meter dickes Kranfundament hergestellt, welches die entsprechende Verankerung des Kranes direkt in der Bodenplatte gewährleistet. Für dieses Kranfundament wurden etwa 32,5 m³ Beton und 8,5 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. Nach Abschluss der Hochbauarbeiten wird der Kran demontiert und sein Fundament wieder aus dem Tank gestemmt.

Der Kran hat eine Hakenhöhe von 46 Metern und einen Kranausleger mit einer Länge von 35 Metern. Er kann bis zu 12 Tonnen tragen, genug, um die rund 10,7 Tonnen schweren Fertigteil-Deckenelemente von der Anlieferung auf der Friedrichstraße bis zur Einpassung an den Nordkanten des Gebäudes zu transportieren.

Das Besselparkfest

Die Krankanzel befindet sich etwa 40 Meter über dem Gelände, sie ist damit außerhalb des Bildausschnitts unserer Bau-Webcam, die den Baufortschritt viertelstundenweise dokumentiert. Doch wird man die Resultate der Arbeit des Kranführers demnächst auch so ganz gut erkennen können.

Zuvor, am 23. September 2016, zelebrieren wir die obligatorische Grundsteinlegung. Für den darauf folgenden Samstag dann, den 24. September 2016, sind Sie, sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mit uns beim Besselparkfest zu feiern. Alle vier Baufelder, die gegenwärtig um den ehemaligen Blumengroßmarkt herum ihre Projekte errichten, laden den Stadtteil und die Nachbarschaft ein, sich persönlich kennenzulernen.

Andreas Bull, Geschäftsführer der taz, beaufsichtigt zusammen mit taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch den Bau des neuen taz-Hauses.

Die Neubau-Webcam: www.taz.de/vogelperspektive

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