Urteil: taz gewinnt gegen Ken Jebsen

0716e24a331db330ab9623a05d100160v1_max_755x425_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2Die taz darf auch zukünftig schreiben: „Auch Ken Jebsen, nach antisemitischen Äußerungen beim Sender rbb rausgeflogen […]“. Das hat am 10.11.2016 das Oberlandesgericht Köln entschieden. In einem Artikel über die „Neurechte Friedensbewegung“ und deren Demonstrationen im Berliner Regierungsviertel am 13.03.2015 (Neurechte Friedensbewegung – Tausend Mal berührt) hatte die taz geschrieben:

„Auch Ken Jebsen, nach antisemitischen Äußerungen beim Sender RBB rausgeflogen, deklamiert sich immer wieder als frei von rechtem Gedankengut. Doch am 16. Februar bestritt er beim Interview mit dem Ex-CDU-Bundestagsabgeordneten Willy Wimmer die „Alleinschuld der Deutschen für den Ersten Weltkrieg, für den Zweiten sowieso“. Kurz darauf verlinkte er einen Text der Israelgegnerin Evelyn Hecht-Galinski, Titel: „Nicht die Kippa ist das Problem, sondern der Kopf darunter!“

Auf Antrag von Jebsen verbot das Landgericht Köln der taz zunächst die unterstrichene Äußerung. In dem sich anschließenden Klageverfahren argumentierte die taz, dass sie die Äußerungen von Ken Jebsen zulässig als antisemitisch bewerten durfte und dass der in der Formulierung liegende zeitliche und kausale Zusammenhang zwischen Beendigung der Moderatorentätigkeit und der als antisemitisch bewerteten Äußerung wahr sei. Das Landgericht Köln schloß sich schließlich dieser Argumentation dem an. Das OLG, das Jebsen daraufhin angerufen hatte, teilte in einer mündlichen Erörterung der Sache am 10.11.2016 mit, dass die taz die Äußerungen von Jebsen als antisemitisch bewerten durfte.

Jebsen selbst hat zwischenzeitlich sein Ausscheiden aus dem rbb mit „rausflog“ beschrieben. Ken Jebsen, der gegen verschiedene vergleichbare Äußerungen in der Vergangenheit erfolgreich vorgegangen war, nahm daraufhin seine Berufung zurück.

Kommentare (76)

  1. Einer von nur noch wenigen unabhängigen Polit-Journalisten in Deutschland.

  2. Herzlichen Glückwunsch zum Urteil und zu der Aufregung hier! Das dürfte einer der reichweitenstärksten Artikel im hausblog der taz sein. Ich glaube, dass Sie eine Menge neuer Leser gewonnen haben und möchte – mit Verlaub – einigen Kommentatoren nicht nur in dieser Sache doch sehr deutlich widersprechen.

  3. Eben die taz gekündigt. Ich fühle mich auf einmal so frei.

  4. Entweder die TAZ hat sich auch nach Jahren nicht die Mühe gemacht die besagten Aussagen von Herrn Jebsen zu prüfen, auch im Zusammenhang oder die TAZ verbereitet absichtlich die Aussage, dass Herr Jebsen ein Antisemit ist, um ihn zu brandmarken und mundtot zu machen.
    Beides hat nichts mir Journalismus zu tun und disqualifiziert dieses Blatt mehr, als einen Herrn Jebsen, der sich sicher ungeschickt ausgedrückt hat aber sicher kein Antisemit oder Rechter oder Reichsbürger oder was euch sonst noch einfällt, ist. Dies Beweist ein ein kurzer Blick auf seine seit Jahren lobenswerte Arbeit.

  5. Journalismus geht so, Zitat: „Der RBB setzt die Sendung KenFM aus, aber nicht ab. Auslöser ist eine wirre Mail von Moderator Ken Jebsen, die in Henryk M. Broders Blog „Die Achse des Guten“ für viel Aufregung sorgt.“ QUELLE: Kurt Sagatz in http://www.tagesspiegel.de/medien/holocaust-pr-antisemitismusvorwurf-gegen-fritz-moderator-ken-jebsen/5809294.html

    Die taz blendet aus, dass Ken Jebsen mit Vehemenz und über viele Jahre Opfer des Holocaust in seiner Fritz-Radioshow mahnend zu Wort kommen lies. Das Urteil ist ein Meinungsurteil, dessen feiner innere Zusammenhang zwar eine Interpretation zulässt, jedoch KEINE Tatsachenbehauptung darstellt. Diese wichtige Aussage wegzulassen ist so übel wie die einstige Propaganda des ND in DDR-Zeiten.

    • Faktenlos zu argumentieren, ist Teil von #Hasbara aka #ZionPropopaganda. Das sieht man bei Broder-Beiträgen (der Teil von #ZionGroups ist) ziemlich gut.

      Broder verteidigt als Rechtszionist auch die (wöchentlichen bzw monatlichen) Schüsse auf demonstrierende Zivilisten durch die israelische Armee.

      Broder verteidigt auch die Schüsse der israelischen Marine auf unbewaffnete Fischerboote und Fischer, die immer wieder Verletzte, Verkrüppelte und Tote fordern.

      Und als topgeschulter #sayanim lenkt er laufend von Fakten ab, die jedoch täglich unter ochaopt.org, icahd.de, imeu.org, acri.org.il/en/, btselem.org nachgelesene werden und schon deutlich auf Rassismus und Apartheid hindeuten.

  6. Ihr schreibt: <>
    Dass das „Alleinschuldbekenntnis“ ein Krtierium sein soll (egal für was), zeigt, dass es nicht um irgendwelche historischen Tatsachen geht, sondern ums Dogma. Jebsen hat somit vor der Inquisition nicht bestanden.

  7. Links und Rechts.
    Oben und Unten.
    Richtig und Falsch.

    Liebe taz. Das Brandmarken von Menschen mit so ausgelutschten Begriffen wie Antisemit bringt in der Sache nichts und kennzeichnet meines Erachtens Leute die entweder bezahlt werden und willige Handlanger sind oder sich gebrauchen lassen.

    Ihr seid raus :(

    Wieso sind die Linken in dEtuschland so schlecht aufgestellt? Wir brauchen doch mehr als je die Linken!!

  8. Die Frage bleibt, ob man gegenüber dem Taz-Leser diese Persone und seine Aussagen als antisemitisch markieren sollte, wenn der Entsprechende sich selbst gar nicht zum Antisemitismus seiner so empfundenen Aussagen bekennt.

    Es ging meines Wissens bei der Entlassung um die Aussage Jepsens in einer privaten Email, er wisse „wer den Holocaust als PR erfunden“ habe. Nun könnte man natürlich sich auf den Standpunkt stellen, dass auch jemand, der die Shoa als historische Tatsache nicht leugnet, eine solche Aussage treffen könnte. Vor 1970 wird der Begriff Holocaust etwa kaum in der wissenschaftlichen Literatur erwähnt und zumeist in anderer Bedeutung. Richtig populär wurde der Begriff erst durch die gleichnamige US-Fernsehserie Ende der 70er. Problematisch bleibt die begriffliche Gleichsetzung der Judenvernichtung mit dem Tempelopfer allemal, darum sagt man heute ja auch Shoa. Wenn man sich nicht auf diesen Standpunkt stellt, also entnimmt, dass er die Shoa leugnet, ist die Sache klar. In jedem Fall bleibt die Formulierung mit dem „erfinden“ höchst fragwürdig und die Unterstellung die Shoa sei PR. Die Entlassung des RBB war also in jedem Fall richtig.

    Meines Wissens hat man in der Linken Jebsen sehr lange „strukturellen Antisemitismus“ vorgeworfen, und das aus meiner Sicht zu Recht. Struktureller Antisemitismus ist solcher ohne Juden, der lediglich strukturell die Agitationsfiguren des historischen Antisemitismus zur Analyse wirtschaftlicher Verhältnisse übernimmt, also sinistre Schattenmächte hinter politischen Entscheidungen vermutet. Das war sozusagen sein Markenkern. Der strukturelle Vorwurf ist natürlich polemisch und etwas leichtfertig, wenn man die Gleichsetzung betrachtet. Ich vermute andere haben dann auf Basis dieser Kritik den Reporter Jebsen so lange angetrollt, bis belastende Aussagen über tatsächlichen, echten Antisemitismus vorlagen. Jetzt ist er im Off und hängt mit komischen Leuten von rechts ab. Schade.

    • Hee, das stimmt nicht, der Jebsen hängt nicht mit rechts-gerichteten Zionisten ab denen das Völkerrecht und die Menschenrechts-Konvention am Arsch vorbei gehen !

    • Auch hier: faktenlose Antisemitismus-Vorwürfe, aber Bewertungen u Interpretationen als Rufmord oder Diffamierung (ad hominem Argumente).

      ’struktureller‘ Antisemitismus: eher ein Rechtszionisten-Blabla, weil ’sinistre Schattenmächte‘ nicht gemeint sind, wenn man die 51 Zionistenverbände der cpmajo meint, insbesondere aipac, ajc, zoa, adl, …

      Sieht man sich deren 10-stellige Einnahmen durch ‚fundraising‘ an und in web, Twitter, Facebook, … die Aussagen dieses großen Netzwerkes (das keine nichtzionistischen Judenverbände aufnimmt) dann soll wohl ein Netzwerk vertuscht werden, das heute jeder im web sehen und lesen kann und u.a. von Mearsheimer/Walt bzw. James Petras wissenschaftlich untersucht worden ist.

      #hasbara mit dem #sayanim-Netzwerk ist schon ziemlich mächtig.

  9. Also wenn man sich hier die Kommentare so ansieht, muss man sich ja übergeben. Wir befinden uns hier auf dem blog der TAZ und es ist unfassbar welche Leute sich hier tummeln. Solch krude, unreflektierte, antisemitische…(es könnte ewig so weiter gehen) Kommentare lassen einem Angst und Bange werden. Dieser Typ ist und bleibt ein lupenreiner Antisemit und noch dazu ein grottenschlechter „Journalist“. Man muss sich nur seine stundenlangen, inhaltslosen Beiträge anschauen. Absolute Zeitverschwendung.
    In diesem Sinne, liebe TAZ, bitte so weiter machen und solchen Leuten (sowohl Leuten wie Jebsen, als auch Leuten wie hier in den Kommentarspalten) entgegentreten. Dankeschön!

    • Stundenlang weil es eben nicht ausreicht in Tagesschau Manier in 30 Sekunden zu versuchen die geopolitischen Konflikte unserer Zeit zu erklären. Inhaltslos? Das bedeutet entweder, dass Sie entweder nie einen Beitrag gesehen oder aber einen gesehen, ihn aber nicht verstanden haben. Bleiben Sie ruhig weiter bei der TAZ. Sie wird Ihren Ansprüchen an „guten“ Journalismus mit Sicherheit auch in Zukunft genügen. ;-)

    • Inhaltslos ? Sie haben es wohl nie angesehen bzw. nichts verstanden….
      Gucken Sie weiter ihre 20 sek. Nachrichten, da bekommen Sie sicherlich alle Informationen …

  10. Wo habt ihr denn dieses schöne Foto ausgegraben? Der finsterste Ken Jebsen, den ich jemals sah; fehlt nur noch die dicke Nase oder habt ihr mit Photoshop nachgeholfen?
    Wie dem auch sei – wenn Jebsen Antisemit ist, bin ich wahrscheinlich auch einer.
    Aber – zum Glück ist das nicht die Welt, in der wir leben. Da ist so manches anders als auf den Zeitungsseiten der TAZ.

  11. Man muß den Leuten zugute halten, daß sie auf die gewaltige #hasbara (#ZionPropaganda) hereinfallen und auf das deutschsprachige #sayanim-Netzwerk, das durch Benjamin Weinthal mit-koordiniert wird.

    ‚Christoph Glanz Oldenburg‘, ‚codepink Bayreuth‘, ‚Hedy Epstein Wien‘, ‚HAWK Hildesheim Köhler‘, usw. sind nur 4 Beispiele für das #sayanim-Netzwerk um Benjamin Weinthal.

    Die sind super organisiert, sodaß schon der eine oder andere als ‚Antisemit‘ eliminiert wird, nur weil er die Verletzungen von Menschenrechten in Israel anprangert. Etwas das fast wöchtenliche Schießen des israelischen Militärs auf demonstrierende Zivilisten, Wasserkürzungen für Nichtjuden, demolitions bei Nichtjuden, Inhaftierung ohne Anklage ohne Urteile durch das Militär, usw.

    Man erkennt diese Rechtszionisten am *falschen* Antisemitismusvorwurf (der in Ö und D klagbar ist). Aber wenn in Artikeln die Belege, Beweise für ‚Antisemitismus‘ nicht angeführt werden, dann ist es schwer zwischen ‚falschem‘ und ‚zutreffendem‘ Antisemitismus-Vorwurf zu unterscheiden.

    Da haben auch Journalisten Probleme damit.

  12. Deutsche Alleinschuld am 1. Weltkrieg? Die wurde zwar auf Druck Frankreichs in den Versailler Vertrag geschrieben, ist aber natürlich blödsinnig, denn alle Großmächte waren, aus verschiedenen Gründen, für den Krieg bereit. Balkan-Krise, Panther-Krise u.a.m. hätten schon vorher beinahe zum Krieg geführt. Winston S. Churchill macht in seinem „Der zweite Weltkrieg“ die Sieger des 1. Weltkrieges für den Aufstieg Hitlers verantwortlich: diese hätten im Siegestaumel nicht die Saat für Versöhnung, sondern die Bahn für einen Revanchekrieg gelegt. Und weil dies zumindest den Briten klar war, hätte Chamberlain so lange eine Apeasementpolitik betrieben, weil ein Teil von Hitlers Forderungen als „berechtigt“ angesehen wurden. Churchill macht auch die undurchsichtige Haltung Stalins mit für den Krieg verantwortlich, denn Hitler hätte ohne den dt.-russ.Pakt weder Polen überfallen, noch danach dann Frankreich angegriffen. Nun ist fraglich, inwieweit Jebsen mit derartiger Lektüre vertraut ist. Aber Churchill, ohne den Hitler den Krieg sicher gewonnen hätte (!!!) ist nicht die einzige erst zu nehmende historische Quelle, die hier ein weitaus differenziertes Bild aufzeigt. Historische Wahrheit und historisch-soziales Gedächtnis sind zwei verschiedene Dinge. Letzteres instrumentalisiert „Geschichtsinterpretation“ im Sinne eigener Interessen. Natürlich haben die Nationalsozialisten den Krieg geführt, weil Hitler einen Krieg führen WOLLTE, aber der Krieg wäre ohne passende innen- und außenpolitische Weichenstellungen nicht möglich gewesen. Zu diesen zählt u.a. der Aufbau der großen deutschen Chemie- und Rüstungstrusts mit Hilfe US-amerikanischem Kapital, worauf Anthony S. Sutton (britische Wirtschafthistoriker) in seinem bahnbrechenden, im deutschen Sprachraum leider kaum beachteten „Wallstreet and the Rize of Hitler“ umfangreiches Beweismaterial zusammen getragen hat. Wenn man diese und andere Faktoren im Hinterkopf hat, KÖNNTE man durchaus die ALLEINSchuld der „Deutschen“ (richtiger wäre sicher Nationalsozialisten oder „deutsche Regierung“) bestreiten. Allerdings wäre dafür der Rahmen eines historischen Seminars besser geeignet, um Mißverständnissen vorzubeugen.

    • Noch ein klasse Kommentar ! Allerdings sollte auch ein Zeitungsartikel immer genügend Raum bieten um historische Ereignisse so zu berücksichtigen, das eine verzerrend-manipulative Rezeption beim Leser ausgeschlossen ist. Was ist den mit den Millionen Deutschen für die die Hitlerei der Todfeind schlechthin war, die Gewerkschafter, Sozialisten, Kommunisten ..? Sind das nicht auch „die Deutschen “ gewesen ? Die wurden eben nicht von amerikanischen Kapital unterstützt damals und sind entmachtet untergegangen.

  13. Ich dachte immer, die TAZ wäre gegen Gewalt und in ihrer Gesinnung so aufrichtig wie irgend möglich. Da Worte auch eine Art von Gewalt darstellen, insbesondere wenn man sie subtil einsetzt, frage ich mich, was das soll…? Ken Jebsen zeigt viele Punkte auf, wo Gewalt in der globalen Gemeinschaft herscht. Warum versucht man nun diese schäbige Art der Berichterstattung gegen ihn? Anstatt deutlich hervorzuheben, was in der Gesamtheit seiner – oft emotionalen – Berichterstattung, der TAZ ähnel könnte, wird subtil draufgeschlagen. Subtilität sollte die Fähigkeit eines Journalisten sein, doch man kann diese Subtilität in Wort und Satzbau auch missbrauchen. Und hier beginnt ein Mißbrauch der Subtilität – bewusst oder unbewusst…. Das weiß nur der Journalist selbst.

    Im übriegen sehe ich auch einen Mißbrauch der Journalistischen Fähigkeiten in dem Artikel über Jo Conrad. Manipulation beginnt nich erst da, wo gelogen wird. Manipuliert wird schon in Assoziationketten, und das passiert nicht einfach so, auch nicht unbewusst, dass ist eine bewusste Form des Versuches Menschen davon abzuhalten, sich mit Menschen und Themen zu befassen.

    Woher kommt diese Ideologie? Woher kommt diese Feigheit?

    Ich denke, diese Frage werden sich etliche TAZ Leser stellen. Es ist immer das selbe Übel mit dem Ego. Brauchen das wirklich einige Journalisten bei der TAZ? Denkt und handelt ihr alle so? Fühlt ihr Euch toll dabei, so zu schreiben oder solche eine Art des Journalismus zuzulassen? Investigativer Journalismus sieht anders aus… Und ich denke eine innere Erfüllung beim ausüben des Berufes auch.

    Mag sein ihr habt gewonnen, doch was für ein Sieg ist das? Ein Pyrrhussieg, den der Geinner teuer bezahlen muss, nähmlich mit der Frage an seine Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit.

    Das Vertrauen in die TAZ habe ich nun verloren, mal sehen wie es anderen TAZ Lesern geht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Franz Müller

    • Ich habe kein Vertrauensproblem bezüglich der taz. Wenn Kj Leute sinnlos verklagt und diese Verfahren dann verliert (Siehe auch Antilopen-Gang) dann kann man doch nicht den Beklagten Vorwürfe machen.

      KJ kann ich eh nicht ernst nehmen.

  14. Was soll dieser Quatsch, BDS sei „rassistisch“ ? Ich erinnere mich noch gut an die Boykott-Kampagne gegen Südafrika damals, die ich auch unterstützt habe – aber doch nicht, weil ich was gegen „Weiße“ hatte, sondern etwas gegen die Politik, die sie in ihrem Land machten und weil sie die Schwarzen brutal unterdrückten. So wie Israel heute die Palästinenser. Dies Politik muss man kritisieren und man kann sie auch mit Sanktionen boykottieren ohne Rassist oder Judenfeind zu sein.

  15. Der Begriff „antisemitisch“ hats wirklich in sich; als Homonym kriegt dieser Begriff bzw. dieses Etikett je nach Betrachter eine andere Bedeutung.
    ‚judenfeindlich‘ wäre treffender, weil auch Araber zu den Semiten zu zählen wären, aber meistens nicht mitgemeint sind.

    • .
      Daß Ken Jebsen bei den Rechtszionisten wenig Freunde hat, ist schon klar. Denn der läßt Moshe Zuckermann, Petra Wild, .. zu Wort kommen.

      Wer solche Wissenschaftler in ’normalen‘ TV-Sendern interviewt oder zu Wort kommen läßt, der wird von Rechtszionisten als ‚Antisemit‘ wohl aus jedem Sender eliminiert.

      Die haben (wie Norman Finkelstein, Shlomo Sand, Simcha Flapan, John Rose, Tom Segev, ..) bei Rechtszionisten ‚Redeverbot‘ aber auch ‚Leseverbot‘.

      Eine Kurzrecherche in google ergibt, daß diese Leute in den TAZ-berichten nicht aufscheinen; eine ‚Lücke‘.

  16. Ihr wisst schon, dass ihr verloren habt.
    Ken Jebsen 272 Tausend Likes, taz 243 Tausend Likes.

    Jeder mit gesundem Menschenverstand, der mehrere Interviews von KenFM gesehen hat und sich ein Bild von den Gästen und ihren Positionen gemacht hat, wird euch nicht glauben.

    MfG

  17. Wenn sich die Damen und Herren bei TAZ einmal die Mühe machen würden, sich mit Ken Jebsen auseinander zu setzen, wüssten sie, dass er nicht antisemitisch ist. Das würde allerding Kritik- und Urteilfähigkeit voraussetzen.

  18. Hey, die Kommentare zu lesen macht echt Mut ! So viele Leute die sich mithilfe des Internets vom Nasenring der Informations-Torwächter der Großmedien befreit haben und sich, ohne Zensur-Schere im Kopf, versuchen einen eigenen Reim auf die Dinge zu machen. Nur die Zeitungen, so auch die TAZ, zeigen eine Anpassungsfähigkeit an die geänderte Situation ähnlich der der Dinosaurier nach dem Meteoriten Einschlag .. An die Redaktion: Am Beispiel des Artikels von Christian Jakob (http://taz.de/Neurechte-Friedensbewegung/!5016893/)Ich glaube eine Blase mit einer parallelen Realität zu erzeugen um sie dann den Menschen über den Kopf zu ziehen, das funktioniert nur noch mit Leuten die auch sonst aus der Realität flüchten möchten (bzw. noch nicht mal mit denen, siehe US-Wahl). Ist das ihre Zielgruppe ? Red Pill oder Blue Pill ?

  19. Cooles Ding! Widerlicher Querfrontler, dieser KenFM. Und immer wieder erschreckend, seine verwirrten Fans hier in der Kommentarspalte.

    • Sowohl „verwirrt“ als auch „widerlich“ treffen wohl eher auf Ihren Kommentar zu. Ich tippe auf ‚Henryk M. Broder Fan-Boy‘ , richtig ?

  20. Oooch, wie sie jetzt heulen, die Fans des Hasspredigers.

    • @ Sissy Fuß: Sie jubeln doch auch nur und bekommen feuchte Augen, weil hier wieder ein „Schlag“ gegen „Rechts“ gelungen ist. Ob Jebsen wirklich „Rechst“ ist, interessiert Sie doch gar nicht. Hauptsache Ihr ideologisches Feindbild wird bedient, und da reicht auch schon der Verdacht aus. Dass Sie nichts von ihm gelesen oder gehört haben, sieht man daran, dass Sie außer mit dem Stichwort „Hassprediger“ nichts zur Diskussion beitragen können.

  21. Gut gemacht! Es ist offenkundig, dass Ken Jebsen immer wieder offen oder unterschwellige antisemitische Positionen vertritt. Es gibt da auf YouTube ein sehr aufschlussreiches Gespräch zwischen ihm und Serdar Somuncu, in dem letzterer ihm (und allen, die Antisemitismus nicht so richtig erkennen) das ganz gut erklärt. Wenn Kj danach immer noch diese polemischen Parolen klopft, kann er doch nicht erwarten, dass man ihm abnimmt, dass er das nicht will oder weiß.

  22. Linke und Friedensaktivisten in die rechte Ecke schieben.

    Tja, bei dieser Art von Berichterstattung kann ich wirklich nur sagen: Ihr seid linke Linke. Die TAZ war mal nicht schlecht. Mittlerweile in manchen elementaren Dingen immer mehr systemkonform, bzw anbiedernd. Und das für ein System das Kriege um Rohstoffe führt. Propaganda für Faschisten eben. Ihr könnt so richtig stolz auf euch sein. Es passt besser wenn ihr das rot um eure weiße Tatze braun färbt.

    Ekelhaft!

  23. … die Verpflichtung, wahrhaft zu sein, das heißt die usuellen Metaphern zu brauchen, also moralisch ausgedrückt: von der Verpflichtung, nach einer festen Konvention zu lügen, herdenweise in einem für alle verbindlichen Stile zu lügen.
    Habt ihr schön hingekriegt.

  24. Glückwunsch TAZ.
    Ich mag vieles was Ihr schreibt nicht. Aber hier bin ich vollkommen auf Eurer Seite. Ken Jebsen ist ein Verschwörungstheoretiker und Antisemit!

    • So sieht eine faktenlose Diffamierung (#hasbara) aus, um u.a. von monatlichen Verletzungen der Genfer Konvention in Israel abzulenken.

      Unbelegte Dämonisierungen lenken sehr gut von israelischen Mißständen ab. Da wird dann über die ‚Antisemitismus-Verleumdungen‘ diskutiert, anstatt über das Thema „Rassismus durch’s rechtszionistisches Israel“.

      Gute Taktik. (Nebelkerzentaktik)

      Und daß gewissen #ZionGroups aus dem Holocaust eine lukrative Geschäftssparte gemacht haben, die Milliarden abwarf, hat schon lange Norman Finkelstein wissenschaftlich untersucht und aufgedeckt.

      Norman Finkelstein beschreibt u.a. wie gewisse #ZionGroups von der Schweiz $20 Milliarden im Namen der „toten und lebenden Holocaustopfer“ gefordert haben. (Vollmacht haben sie keine vorgelegt!)

      Man hat sehr rasch (mit Drohungen u Boykottmaßnahmen) einen ‚Kompromiss‘ erreicht: $ 1,25 Milliarden haben diese #ZionGroups von der Schweiz kassiert.

      Von diesen $ 1,25 Milliarden sind laut Norman Finkelstein’s Belege ca. 85% nicht an Holocaust-Opfer gelangt. Deswegen nennt er diese #ZionGroups profitorientierte ‚Holocaust industry‘.

  25. Wie war noch mal der gerne gebrauchte Satz in Bezug auf das muslimische Kopftuch?
    Es kommt auf den Kopf an und nicht auf das Tuch.
    Aber wenn es um Kippa und den Kopf darunter geht, ist es antisemitisch?!
    Ich merke ja schon lange, dass es auch bei Journalisten oft nicht mehr weit her ist mit dem Textverständnis, aber bei einer solchen Verdrehung des Inhaltes kann ich nur noch von Bösartigkeit ausgehen.

  26. „man darf es als antisemitisch <<<bewerten<<<.

    Damit ist der Umstand der Meinungsfreiheit gemeint.
    Ob das gesagte dann nun auch antisemitisch ist, darf wohl stark bezweifelt werden. Antizionismus ist nicht gleich antisemitisch.

    Aber da wird es wohl langsam zu komplex für gewisse Weltbilder?

  27. Wenn Jebsen rausfliegt und darf die Köpfe unter der Kippa kritisieren, dann darf doch TAZ auch darüber berichten, oder? Fast alle dürfen fast alles, falls in DE Redefreiheit gibt. He-He…:)

  28. Wird man eigentlich auch für „antichristliche“ Bemerkungen gefeuert? Oder Anti-Buddhistische, Anti-Hinduistische? Sind religionskritische Bemerkungen so gefährlich?
    Ich finde es wesentlich gefährlicher, ausgerechnet eine doch sehr umstrittene Religion (i.S.v. Palästine-Verhalten mit religiösen Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen) so in den Vordergrund zu stellen und zu schützen. Allein diese Einseitigkeit stellt das Judentum somit in den Mittelpunkt der verbalen Zielscheibe.

    • Es gibt ja die hervorragende zionistische Propaganda und Desinfo (auch #hasbara genannt). Da wird absichtlich nicht unterschieden zwischen

      ‚Juden‘ (Religion), ‚Zionisten‘ (Ideologie), ‚Semiten‘ (Ethnie), ‚Israelis‘ (Staatsangehöriger).

      Das ist geschickt gemacht; denn wenn jemand den Rassismus von israelischen Zionisten wie Shaked, Bennett, … verurteilt kann er somit von Rechtszionisten wieder zum ‚Judenhasser‘ erklärt werden (ohne Beweise vorzulegen).

      Kritisiert jemand die Pogrome, Massaker in Palestina zw. Nov.1947 und Mai.1948 wird er von Rechtszionisten auch zum ‚Judenhasser‘ oder ‚Antisemiten‘ erklärt (ohne Beweise vorzulegen).

      Das ist echt schwierig, wenn Rechtszionisten zu Wort kommen: a) Nichtjuden (goj) sind schnell Antisemiten und b) Juden sind schnell ‚Selbsthasser‘.

      Hier sind beim Etikettieren die ADL, ZOA, AJC, CPMAJO,.. äußerst aktiv.

  29. Früher galten Leute die massiv für FRIEDEN und gegen KRIEG einstehen als Links. So ändern sich die Zeiten. Und Frau Evelyn Hecht-Galinski, ist übrigens die Tochter von Heinz Galinski. „Evelyn Hecht-Galinski ist eine deutsche Publizistin und Gründerin der deutschen Abteilung der Organisation „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“.

    • ich hätte eine frage, kein kommentar
      wo ist bitte die antisemitsche äusserung von diesem journalisten?
      würde gerne wissen, was der überhaupt gesagt hat

    • Ja und trotzdem ist eine Unterstützerin der BDS Boykott Divesrment Sanctions gemeinsam mit ihrem Frend Ken Jebsen, die übrigens beide ich mitdem Stolpersteinler Gunter Demnig fotogrfieren ließen. BDS ist keine Israelkritik sondern eine Anti-Israel Propaganda um das Existenzrecht Israels abzusprechen udn die Israelis wirtschaftlich, wiesenschaftlich, kulturell, gesellschaftlich zu boykottieren, das ist eine harte Waffe. Kritik ist normal selbstverständlich. BDS nicht. „Kauft nicht bei Juden“ früher die Nazis heute „kauft nicht bei Israelis“ heute BDS. Oftmals Pax Christi, Friendesnbewgungen, Kirchengemeindern der Evang. Kirche, weniger der Kath, Kirche und stolperstein Liebhaben stehen der BDS nahe. Es ist eine Schande wie weit sich BDS in unsere Gesellschaft rein geschmuggelt hat oftmals einfach Israelhasser und wo zieht man die Grenze zur Judenfeindschaft.

      • „Kauft nicht bei Rassisten“ ist eher das Motto von codepink und BDS. Sieht man sich die hompage dieser Leute an, dann treten die für Menschenrechte ein und boykottieren zB Firmen, die sich an der Verletzung von Menschenrechten bereichern.
        Etwa Remax, die im (illegal) besetzten Gebiet Wohnungen vermitteln und jew-only Wohnungen sind.

      • Zum Existenzrecht Israels: außerhalb der Grünen Linie hat Israel kein Existenzrecht. Davon zeugen mehrere UNO-Beschlüsse, die das zionistische Israel mißachtet.

        Desmond Tutu (Nobelpreisträger) aus Südafrika unterstützt BDS, aber auch viele Juden-Gruppen, weil BDS nicht antijüdisch ist, sondern antibesetzung. wikipedia listet prominente Unterstützer, die man seriöserweise nicht als judenfeindlich werten kann.

        Desmond Tutu weiß genau, was Rassismus und Apartheid bedeutet und auch bei ihm ist zu lesen, was er als rassistisch und Apartheid in Israel ansieht. Leider leugnen das rechtsextreme Zionisen wie Shaked, Libermann, etc.

        Also zionistische Leute, die so weit rechts sind, daß sie in Europa niemals einen Ministerjob (wie in Israel) kriegen könnten.

    • Galinsky als ‚Israelgegnerin‘ zu etikettieren ist nicht ganz richtig, wenn man sich ihren Blog ansieht.
      Sie verurteilt Zionisten und Mißstände in Israel, wie demolitions, Schüsse des Militärs gegen demonstrierende Zivilisten, Wasserkürzungen für Nichtjuden, usw.
      ‚Menschenrechtlerin‘ wär da m.M. die treffendere Etikettierung (falls man nicht böswillig sein möchte.)

  30. Ich find’s ja Klasse, dass ihr Kommentare und damit Kritk zulasst.
    So, nun zur Sache. Klar will man Klagen vom Hals haben, aber habt ihr da tatsächlich in der Sache recht? Ihr müsstet doch ganz genau wissen, dass Ken Jebsen alles andere ist, als ein Antisemit. Und selbt der Spruch mit der Kippa ist eigentlich ein Spruch mit echtem Anspruch, der auf den denkenden Menschen fokussiert, statt auf dumpfes Schwarz-Weiß-Denken.

    Und überhaupt ist es das, was wir dringend wieder brauchen: Weg vom Lager-denken hin zur echten inhaltlichen Kritik, die Dinge auseinandernimmt. Im Moment wird viel zu wenig gefragt, was jemand mit einer Aussage ausdrücken will; stattdessen fragt man nur, welchem Lager er angehört.

  31. Hallo an die TAZ-Redaktion,

    habt Ihr denn sonst nichts zu tun? Es gibt so viele wichtige Sachen die auf der Welt passieren, würdet ihr darüber berichten, dann hättet ihr auch mehr Leser. Aber nein ihr beschäftigt euch mit irgendwelchen Aussagen von Herrn Jebsen, die ihr nichtmal richtig verstanden habt. Herr Jebsen macht deutlich bessere Berichterstattung also die gesamte Taz Redaktion, von Ihm könnt Ihr euch eine Scheibe abschneiden. Ihr habt somit einen weiteren Leser verloren! Gruß Markus

    • Sie haben tatsächlich die TAZ gekündigt?
      Interessant. Da wir ja alle mehr oder weniger am Geldhahn dieses unmenschlichen Geldsystems hängen, wird das wohl eine effektive Möglichkeit sein, endlich einen sauberen Journalismus zu bekommen.
      Wir können uns dann ja neu organisieren in die NEUE TAZ.

      Ich werde diese teilweisen manipulativen Berichte über Personen, wie Ken Jebsen und Jo Konrad, den anderen Lesern der TAZ in meinem Freundes und Bekanntenkreis so lange unter die Nase reiben, bis sie Stellung beziehen und Konsequenzen ziehen.

      Ich hoffe mal, das die TAZ sich entschuldigt und aus ihrem Fehlverhalten lernt. Liebe TAZ, seid ihr dazu bereit?

      Grüße

      Franz Müller

  32. Die ehemals links verortete taz zeigt mit diesem juristischen Kampf nur wo sie heute steht.

    Wer den für Frieden und Völkerverständigung agierenden Ken Jebsen in die antisemitische Ecke drängen will, der beschädigt sich in erster Linie selbst. Der mündige Bürger kann im Internet die Videos von kenfm betrachten, bspw. das Gespräch mit Hitlerjunge Salomon -Sally Perel- und kommt zu einer ganz anderen Schlussfolgerung.

    Armseliges taz-Management, 5, setzen.

  33. Vorsicht! Die Inquisition, genannt Glaube, manche verwechseln das mit Haltung, geht wieder um. Manche sprechen auch vom richtigen oder falschen Geschichtsbild dahinter. Fragen stellen dürfen offenbar nur jene, die sich dem offiziellen Geschichtsbild ohne nachzufragen hingeben, sie glauben es einfach, und das, was Guido und seine Partei- und Medienfreunde der Welt mitteilen, als sei es „die Wahrheit“. Das Glaube blind macht, war auch mal „eine“ Wahrheit. Na ja, was solll´s.
    Die Aufklärung hat ihren Verstand verloren, dümpelt im Halbwissen, und der kategorische Imperativ hat sich durchgesetzt. Letzterer wurde zur Grundlage jeglicher moderner Ideologien.
    Der Verstand blieb und bleibt auf der Strecke. Dafür haben wir ja die neuen selbsternannten Gewissens-Paparazzi aller Couleur. Sie sind mindestens so lustig anzuhören, zu lesen und zu sehen wie die predigenden „Weisen“ im Film „Das Leben des Brain“ – bester Film aller Zeiten.
    Genauso funktioniert in meiner Wahrnehmung der aktuelle Journalismus – er ist das Abbild der eigenen persönlichen Meinung und nicht faktenorientierte Auseinandersetzung.
    Denn sie wissen nicht, was sie sagen sollen oder wollen… Unter Missachtung der sokratischen Erkenntnis über das Nichtwissen glauben sie zu wissen. Was für eine Selbstüberschätzung. Kein Wunder, dass das individualisierte und konsumierende Volk nun jenen mehr vertraut, die Glauben schenken, denn Glauben kann Berge versetzen. Halbwissen dagegen kann tödlich sein… Das sollte auf jeder Zigarettenpackung stehen.

    • – Der Kategorische Imperativ gehört zur Aufklärung
      – „Leben des Brian“, Brain ist zum Löffeln da
      – „Ich weiß, dass ich nicht weiß.“ ist selbstreflexiv anwendbar
      Ja, das Halbwissen

      • Florian, Florian…

        – Der Kategorische Imperativ gehört zur Aufklärung: hört, hört: „Der Kategorische Imperativ“ (als Eigenname groß geschrieben – als adjektivische Zuweisung >Eigenschaftswort< klein geschrieben) – stimmt, deshalb sind ja auch so viele Individualisten in sich gegenseitig abgrenzenden sozialen und politischen Gruppen auch so kategorisch in ihrem Imperativ, ihrem vermeintlichen Allwissend sein gegenüber Jedermann, der nicht zur Gruppe dazu gehört. Oder habe ich da was falsch verstanden?

        – „Leben des Brian“, Brain ist zum Löffeln da: hört, hört: – stimmt auch, genau deshalb lachen wir ja auch so sehr darüber, weil es der Dämlichkeit des menschlichen Seins so sehr nahe kommt. Und der Polit- und Moralzirkus um diesen Mann im Artikel steht dem in nichts nach. War das gleich noch mal die Volksfont von… oder die …Volksfront.

        – „Ich weiß, dass ich nicht(s) weiß.“ ist selbstreflexiv anwendbar: hört, hört: – stimmt auch, einerseits, und zwar in soziologischer und/oder psychologischer Einordnung. Andere meinen, es sei nur der "gesunde Menschenverstand", der das Wissen über das Nichtwissen (oder doch eher nichts Wissen) herleitet.
        Sokrates aber war weder Soziologe noch Psychologe nach heutigem Maßstab. Er war nach heutigem Ermessen ein Philosoph, hört, hört… die Äußerungen des Sokrates nach Platons griechischem Text besagen zudem nur, dass er sich des Umstands bewusst sei, dass ihm Weisheit oder ein wirkliches, über jeden Zweifel erhabenes Wissen fehle.

        Ja, ja, das Halbwissen der Anderen und selbst mit Wissen glänzen, das ist schon überzeugend. Oder habe ich da was falsch verstanden? Auf meine vorgetragenen Einlassungen geht Florian jedenfalls nicht ein.

        Ich bin jedenfalls überzeugt, dass es gerade das Ausgrenzen anderer Meinungen im Kontext eigener vermeintlicher moralischer Überlegenheit ist, was als eines der menschlichen Grundübel daherkommt. Es ist zugleich Zeugnis vieler bisher gescheiterter gesellschaftlicher und politischer Versuche, "die Welt, die Gesellschaft und den Menschen besser zu machen“.

        Nur (ideologisch, religiös, politisch, psychisch, sozial) gebriefte Betonköpfe (Demagogen jeglicher Couleur) glauben, es sei Wissen, wenn sie meinen, "Wer nicht für uns (mich) ist, ist gegen uns (mich). Und wer gegen uns (mich) ist, das bestimme(n) ich (wir)!"
        Und wer die „falschen“ Fragen stellt, macht sich bereits verdächtig! Hier der „Beweis“ (https://www.youtube.com/watch?v=RbkLHLQ9s6s). Kann man das aushalten? Halbwissen (äh, Rauchen, Saufen, Drogen, das Leben generell) kann tödlich sein! Wer´s glaubt.

        In Erwartung eines kenntnisreichen Kommentars zum Kommentar des Kommentars…

        • Guten Tag Herr Pietzsch,

          Es freut mich ganz ehrlich, dass ich eine Antwort auf meinem Kommentar bekommen habe. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich nicht auf Ihren gesamten Kommentar Bezug nehme. Die drei bereits erwähnten Punkte sind mir bei einem schnellen Lesen aufgefallen, daher die Auswahl. Zum inhaltlichen:
          – Der Kategorische Imperativ lässt sich eher jeglichen Ideologien entgegengesetzt einordnen (jedenfalls von Kant so gedacht). Nach dem Wahlspruch der Aufklärung „Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenes Verstandes zu bedienen!“ versucht Kant davon zu überzeugen, durch Benutzung der eigenen Vernunft auf eine objektive Wahrheit zu stoßen. Dass jede Gruppe (oder Ideologie) diese für sich beansprucht scheint offensichtlich. Daher widersprechen sich (nach Kants Vorstellung) die beiden Satzteile „Die Aufklärung hat ihren Verstand verloren“ und „der kategorische Imperativ hat sich durchgesetzt“. Ich hoffe, Sie können meinen Einwand nachvollziehen.
          – Entschuldigen Sie bitte meine kleinkarierte Verbesserung. Bei Filmen, die mir am Herzen liegen, achte ich gerne auf meine Rechtschreibung.
          – Bezüglich Ihres dritten Punkts kann ich keinen Widerspruch zu meinem Punkt erkennen, sodass ich annehme, dass wir d’accord sind? Vielleicht erlauben Sie mir noch eine kleine Anmerkung: Falls Sokrates Erkenntnis zutrifft, gäbe es kein absolutes Wissen. Daher ist der Begriff „Beweis“ immer vorsichtig zu benutzen!

          Mit freundlichen Grüßen

  34. Die Unterstellung von Antisemitismus ist das bekannte Mittel, mit dem die Lobby des imperialen israelischen Landraubs in Palästina (http://archive.peacenow.org/map.php) sämtliche Kritik an den von UN und IGH ausführlich dakumentierten und Rechtbewerteten Raub- & Menschenrechtsverbrechen Israels zu verhindern versucht, damit Zionistische Israelis nicht beenden müssen und wie die letzten 40 Jahre fortsetzen können. Dokumentationen über diese instrumentalisierte Verleumdung jener, die sich gegen den zionistischen Raub der Menschenrechte der Palästinenser einsetzen, sind existent http://www.youtube.com/watch?v=Ly3T_Es4Jr0. Ein Augstein wurde hier in Deutschland mit solcher Verleumdung Mundtot gemacht und sonstige bizarre Blüten dieser Verleumdungen sind nicht selten. Zuletzt wurde es hier in der Presse als „antisemitisch“ propagiert, dass Aktivisten zum Schutz palästinensischer Menschenrechte zwei jüdische Antirassisten Blumenthal, Sheen eingeladen hatten, über den Rassismus in Israel einen Vortrag zu halten.

    Irrationalität kennt beim Einsatz gegen die Menschenrechte der Opfer israelischer Raubbesatzung offenbar keine Grenzen, muss man feststellen, nachdem hier zuletzt mit der verleumderischen UNterstellung von Antisemitismus zwei Juden(!) verboten wurde, über Rassismus dokumentiert mit Bewisen zu berichten.

    Sicher ist es auch so, dass tatsächliche Antisemiten die üblen israelischen Verbrechen an Palästinensern als als Vehikel nutzen. Deshalb gebietet sioch immer der genau Blick auf das, was wirklich gesagt wurde. Und leider fehlt im Artikel oben jegliche tatsächliche Widergabe der Worte Jebsens. Schlimmer noch werden Zitate von Jebsen als angeblicher Nachweis für seinen angeblichen Antisemitismus bemüht, die mit Bildung nur als schlechter Witz erscheinen. Wie die beiden Weltkriege begonnen haben, welche Ursachen dagegeben waren und welche Europäische INTERAKTION dabei vorhanden war, ist gebildeten Menschen bekannt. Klar ist es die Position der „Antideutschen“ Lobby israelischer Besatzungsverbrechen dass die Deutschen alleine Schuld gewesen seien, doch Historiker blenden nicht aus, was im restlichen Europa passiert ist. Noch schlimmer, dass das zweite zur Unterstellung von Antisemitismus bemühte Zitat von Gallinsky, welches eindeutig nicht rassistisch ist.

    Die Taz hat sich auch diesmal nicht mit Ruhm bekleckert, bei diesen von unserer Justiz gedeckten und unterstützten Methodik von haltlosem Antisemitismusunterstellungen mitzuwirken. Wer liest, was Jebsen tatsächlich gesagt hat, welche Rolle der Oberlobbyist israelischer Völkerrechtsverbreechen Broder darin hatte, sollte auch mit geringer Intelligenz in der Lage sein, ein eigfenes Bild zum mutmaßlichem Antisemitismus von Jebsen machen können. Wenn wie oben im Bericht dieses Angebot entzogen ist, keine Verlinkung zu den Worten Jebsens enthalten ist, liegt die Vermutung nahe, dass die Leser sich kein eigenes Bild machen sollen.

    wird von

    dass der genaue Blick sich verleumderische Unterstellung gegen

  35. Kritik an Israel/ Zionismus ist nicht gleich Antisemitismus. Auch nicht wenn ihr jetzt einen Richter gefunden habt der eurer Argumentation folgt, ist und bleibt eure Aussage Verleumdung. Man kann Ken viel vorwerfen. Antitsemitismus aber nicht. Der Vorwurf wird einfach ohne jeden Nachweis tausendfach wiederholt bis keiner sich mehr traut zu widersprechen.
    Wenn in der Linken jeglicher Diskurs über Israel mit der „Antisemitismuskeule“beendet wird landen die Menschen am Ende beim Compact Magazin. Die Zeiten in der sich eine Taz als moralische Instanz das Recht herraus nehmen kann einen Diskurs oder Personen als untragbar in die Schmuddelecke schieben zu können sind vorbei. Wir haben Internet wir können uns selbst informieren. Wir können uns die Quellen selbst ansehen. Wenn man dies tut sieht man das es sich um eine reine Hetzjagd gegen Herrn Jebsen handelt.

    Ihr könntet ja auch mal den Rechtsrutsch der Grünen thematisieren. Wenn man die Masstäbe die Ihr an Jebsen stellt auf Kretschmann anwenden würde, wäre er ein homophober Rassist.

  36. Also ich habe Ken irgenwann disliked, weil er mir zu sehr gegen rechts war….
    Soviel dazu….

  37. Liebe TAZ-Redaktion,
    Ihr versagt!
    die „Linken“ in Deutschland versagen(nicht zu verwechseln mit der Partei „Die Linke“, die allerdings auch versagt!
    Die „Linken“ gefallen sich in der Rolle von Humanisten, im Sinne der Willkommenskultur(gegen die ich per se nichts habe) und sie merken nicht, dass sie instrumentalisiert werden von denen, die sie eigentlich bekämpfen sollten!Und wenn jemand kämpft, dann sind das natürlich die „Rechten“.Wacht endlich auf!NICHTS GESCHIEHT ZUFÄLLIG!Was ist nur aus all den „Antisemiten“ geworden, die in den Achzigern mit ihrem Arafat-Tuch um den Hals herumgelaufen sind, kümmern die sich heute noch um Palästina? Man scheint angekommen zu sein in einer verdummten Gesellschaft. Macht nur so weiter,lasst Euch weiter am Nasenring durch die Manege führen und schreibt weiter die Propaganda die man von Euch erwartet.
    Und nebenbei:kümmert Euch nicht um Jebsen,sondern:“Follow the money“…
    Gruß, Dieter

  38. Jebsens aktuelle Säuberungsphantasien und Vorstellungen von Pressefreiheit:

    https://www.youtube.com/watch?v=xAXIYh6o7qg

    Warnung an alle kritischen Journalisten.

    • Schon irrwitzig, welche Schlagworte immer bemüht werden müssen, wenn es inhaltlich nicht geht. Die verwendung von „Säuberungsfantasien“, um die Verleumdung des Antisemitismus zu unterstützen, mag manchen ja geschickt erscheinen, aber weniger geschickt ist es, bei solchem Bemühen das tatsächlich gesagte zu verlinken.

      Da kann man jedenfalls von Jebsen hören, dass die ganzen „inkompeten Hetzreporter“ gegen Trump sich nun mit der Tatsache auseinandersetzen müssen, dass Trump nun der Präsident ist und beachten könnte, wer ehemals gegen ihn gehetzt hat. Und Jebsen empfiehlt jenen Hetzern, einfach zu gehen. Machen die natürlich nicht! Die schreiben jetzt alle Schleimerartikel, dass alles doch gar nicht so schlimm wäre. So wie wir es gewöhnt sind von unserer Presse.

  39. Ich halte den kenfm Kanal für einen der wichtigsten. Hier kommen Menschen mit unterschiedlichsten Meinungen zu Wort.zb Willy wimmer oder Daniele ganser haben viel dazu beigetragen, eine objektivere Sicht des politischen Weltgeschehens zu erarbeiten. Ich denke, man wird kenfm noch mit Begeisterung aufrufen, wenn man längst vergessen hat, dass es die Taz gegeben hat.

  40. Es ist traurig, dass die taz, die – auch mit und durch die Friedensbewegung – vor Jahrzehnten eine wichtige Zeitung gewesen war, sich heute zu einem derart einseitigen Bellizistenblatt gewandelt hat, das vor keiner Denunziation zurückschreckt.

  41. Ich kotze gleich! Das würde hier mal wieder völlig dekontextualisiert…. Jebsen spricht sich so oft klar und Deutlich gegen Rassismus aus. „Nicht die Kippa ist das Problem sondern der Kopf darunter“. Das kann doch alles heißen. Steht dann im anschließenden Text sofort etwas vom bösen Juden? So ein absoluter Quatsch! Ich finde es unglaublich was versucht wird aus diesem Mann zu machen. Ich habe etliche Videos und Artikel von ihm gesehen und in so gut wie jedem versucht er an den Friedem zu appellieren und spricht sich im Wesentlichen für Gerechtigkeit und die zu erschaffene Ansicht der Menschheit als Einheit aus und klingt eher nach dem Gegenteil von einem Rassisten oder gar Antisemiten….. Ich hoffe das ist den meisten Lesern hier klar. Danke

  42. Zitat: Kurz darauf verlinkte er einen Text der Israelgegnerin Evelyn Hecht-Galinski, Titel: „Nicht die Kippa ist das Problem, sondern der Kopf darunter!“
    Ist es ein Beleg für eine antisemitische Gesinnung, einen Text von Frau Hecht-Galinski zu verlinken, wie hier suggeriert wird??? Ist Frau Hecht-Galinski tatsächlich Israelgegnerin oder nicht viel mehr Kritikerin israelischer Politik? Ist das dann antisemitisch? Warum wird nicht erwähnt, dass Frau Hecht-Galinski Jüdin ist und außerdem die Tochter des legendären Heinz Galinski. Galinski war Auschwitz-Überlebender und Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland.
    Guten Morgen Lückenpresse!!!!

  43. Vielen lieben Dank an die taz! Schön, dass nicht nachgegeben wurde, und das am Ende erfolgreich.

    Über die selbsternannten Antisemitismusforscher in der Kommentarspalte kann man hingegen nur den Kopf schütteln.

  44. Ich habe das gerade erschienene Buch von/über Ken Jebsen gelesen, das ein ehemaliger taz-Redakteur, Mathias Bröckers, mit ihm gemacht hat. Da wird der ganze Fall ausführlich erörtert und völlig klar, dass es sich um eine Denunziation handelt, ihn als „antisemitisch“ zu bezeichnen. Nachdem ihn ein bekannter Springer-Journalist, H.M.Broder, als Holocaustleugner denunziert hatte, wurde das sofort richtig gestellt und er konnte weiter in der ARD senden. Sein Rauschmiss hatte dann mit den politisch unbequemen Themen seiner Sendung zu tun und nichts mit Antisemtismus. Dass er jetzt mit KenFM im Netz mehr Leute erreicht als jemals mit seiner erfolgreichen Radiosendung ist eine spannende Geschichte – zur Lage der Medien und überhaupt.
    Hier gibt es eine Leseprobe des Verlags: https://www.westendverlag.de/wp-content/uploads/booksample/9783946778004.pdf

  45. Sehr geehrtes TAZ Team
    Ihr habt Herrn Jebsen ans Bein gepinkelt, und der Lehrer gibt euch Recht.
    Tolle Hengste seid Ihr.
    Mit Menschenverstand und Toleranz gelesen, wäre es nicht wirklich eine grosse Sache. Aber den Strohhalm habt Ihr fest in den Griff genommen, Hauptsache dagegen, irgendwas findet man dafür.
    Man merkt welches der unsicher kläffende Hund in diesem Konflikt ist, welcher meint er käme bald ins Tierheim zum einschläfern.
    Ich Wünsche mir Nachrichten und Infos von Euch über die Sache, mit Inhalt und eurer Sichtweise.
    Ich möchte von euch nicht wissen was Ihr über eure Konkurrenz denkt, oder was Ihr in die Aussagen eurer Konkurrenz hineininterpretiert.

    sportliche Grüsse

  46. Ich verfolge Herrn Jepsen seit 2014 und kann nicht behaupten, dass Jepsen Antisemit ist. Zeige mir ein Mensch eine Rede, Text oder Film der auch nur ansatzweise antisemitisch oder rechts ist!
    Ich selbst bin auch 2014 durch die Montags Mahnwachen politisiert worden. Generell würde ich diese Mahnwachen auch nicht als „rechts oder neurechts“ bezeichnen. Ich habe mich von den Mahnwachen abgewandt weil keine klare Abgrenzung gegen rechts stattgefundenen hat und sozusagen nach rechts offen war / ist.
    Aber nochmal, Herr Jepsen ist kein Antisemit oder rechts. Herr Jepsen ist Freigeist und gegen Partei Politik sowohl von links und rechts. Ich persönlich halte Herrn Ken Jebsen für einen Anarchisten.

    • °Das Volk ohne Raum, das auserwählte Volk, agiert mittels Mossad, der sich, welche Ironie, auch mit SS schreibt, nach den Methoden der Nazis. Über jegliches Recht hinwegsetzen, über Leichen gehen und selbst die eigenen Verbündeten ausspitzeln. Wo ist der Unterschied in der Ideologie und dem Grundanspruch zwischen auserwähltem Volk und Herrenrasse?°
      Aus Jebsens: “ rassistischer Zionismus“

      • Häh? Der Mossad wird kaum mit „SS“ geschrieben, was sogar die Wikipedia weiß „haMosad leModi’in uLeTafkidim Mejuchadim.

  47. Dank an die TAZ!

  48. @ taz:

    Könnten Sie bitte das Aktenzeichen der Entscheidung des LG Köln mitteilen? Danke im Voraus!

    • @Taz

      ich würde es auch begrüßen zu erfahren, welche Begründungen das Gericht herangeführt hat, um Deutschlands „alleinige“ Schuld an den Weltkriegen zu begründen, um Jebsen Antisemitismus nahe zu legen.

      Ich unterstütze die Bitte nach der Nennung des Aktenzeichens!

      PS: Natürlich trägt Deutschland in beiden Kriegen eine Hauptschuld, aber die Sicht „alleinige“ Schuld ist in der Geschichtswissenschaft weit weg vom Standard.

      • Liebe Leute, jetzt mus ich mal eine Lanze brechen für die taz. Wenn sie die wWahrheit schreiben, fallen wahrscheinlich große Werbeträger weg. Also lässt mman wichtige Details weg oder man verdreht
        eein wenig die Wahrheit. Man mus doch nur googeln Schlagwort taz und lüge eingeben dann findet man zog Beiträge die nicht richtig wiedergegeben worden sind. Oder man erfindet Geschichten wie ein taz Journalist Angriff während ARD Veranstaltung Dank inet sind viele mündige Bürger selber in der Lage recherche zu betreiben. Was auch viele machen, Konsequenzen ! Der taz laufen die Leser weg. Investigativer Journalistmus sieht anderst zum Pulitzer preis wird es bei der taz niemand schaffen, sollte es aber mal einen Propaganda preis geben z.B den Goldenen Goebbels so haftet ihr meine Stimme sicher