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vonHelmut Höge 18.07.2006

Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Helmut Höge, taz-Kolumnist und Aushilfshausmeister, bloggt aus dem Biotop, dem die tägliche taz entspringt.

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Die taz bekommt jeden Morgen einige hundert Briefe. Wenn da nur „An die Redaktion“ drauf steht, muß der Hausmeister bzw.  der Aushilfshausmeister den Brief öffnen – und ihn mindestens überfliegen, um eine Ahnung zu bekommen, für welche Abteilung der Brief gedacht ist bzw. wen er interessieren könnte. Genaugenommen sind fast alle Briefe Werbung – für ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Kulturveranstaltung, ein Buch, einen Autor, einen Leserbriefschreiber, seine Meinung usw.. Vor einiger Zeit habe ich mir mal einen Stoß Werbepost näher angekuckt…

Dabei kam mir als erstes eine „Metro-Post“ der „Autoren-GmbH“ unter, in der es unter anderem um die „Hareico Grill-Bratwurst“ ging – für taz-Autoren sollten zehn Stück nur 4 Euro 20 kosten. Passend dazu informierte das deutsche „Kompetenzzentrum für angewandte Mykologie“ die Öko-Redaktion, dass bald wieder die „Pilzzeit“ begänne: „Wir versorgen Sie gerne mit sachkundigen Informationen über alle Aspekte der angewandten Pilzkunde, die Sie dann für Ihre journalistische Tätigkeit nutzen können.“  Ein italienischer Künstler bat die Kulturredaktion um Würdigung seiner Ausstellung von Porträts „weltberühmter Boxer“, während der Verein Langes Haus Altfriedland bei Wriezen sein 10. Fischerfest veranstaltete und den taz-Gastrokritiker einlud.  In der Volkswagenzeitung „autogramm“  sagte der Vorsitzende der Markengruppe VW Wolfgang Bernhard: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir es nicht schaffen.“ Das ließ bei den VW-Arbeitern in Emden alle Alarmsignale schrillen: Das VW-System „existiert nicht mehr“, sagt da einer laut Kapitalinfo FAZ und ein anderer: „Mit den Nutten – nun ja“.

„Der Stacheldraht“, die unermüdliche Zeitung, nein, nicht für Weidebedarf und Einhegungen, sondern „für Freiheit, Recht und Demokratie“, rief zu einer Kranzniederlegung an der Gedenkstätte Berliner Mauer auf – diese Antikommunisten sind aber auch so was von nachtragend! Fand ich. Ähnlich wie die Vertriebenen, die in ihrem Deutschen Ostdienst für ein „Zentrum gegen Vertreibungen“ ausgerechnet im Vertreibungs-Center Berlin werben.  Die Gaststätte … – Quatsch, „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ gab eine „Übersicht“ über ihre nächsten Veranstaltungen: „Stauffenberg. Die Stunde der Offiziere, Widerstand zwischen Verfolgung und Terror. Ihr Gewissen war ihr Antrieb“ und so weiter. Wahnsinnig dieser ganze Widerstand, die Nazis waren anscheinend völlig isoliert damals!

Die Deutsche Wanderjugend informierte in ihrem Magazin Walk & More, dass sich 50 Delegierte aus 13 Mitgliedsvereinen und 4 Landesverbänden zu einer „Open-Space-Konferenz“ trafen, mit Video, Konferenztelefon live und der Großgruppenmoderationsmethode für das Topthema: „Wir machen die Wanderjugend stark.“  Auch die DGB-Jugend wollte laut ihres soli aktuell Newsletters „Themen setzen“. Der Otto-Versand wollte dagegen dem taz-Büro Aktenordner für 0 Euro 69 das Stück andrehen. Und der Brinkmann-Managemententwicklungs-Dienst lud zum „Markengipfel 2005“ ein – mit der Begründung: „Wenn sich Märkte wandeln, müssen sich auch die Marken bewegen.“  Ein Hamburger Taxifahrer notierte unter der Überschrift „Unsere Gesetzeshüter im Zwielicht des Bürgers“ einige Fälle, wo Polizisten ihn schofelig behandelt haben. Diese schickte er sodann an 83 Presseorgane, u.a. auch an die taz. Ein Berliner aus der „2. Generation von aus Polen Eingewanderten, die Deutschland und den Menschen hier KEIN Ungemach oder Probleme bereiten“, begrüßte ausdrücklich „die Anstrengungen des Herrn Beckstein, Gewalt und Terrorismus der Muslime allgemein durch verschiedene Maßnahmen in Deutschland zu mindern“. Umgekehrt beklagte sich der taz-Leser Muhammed al-K. bitterlich darüber, dass ihm nun schon zum zweiten Mal von „irgendwelchen Polen“ sein Auto aufgebrochen worden sei.

Dazu passte die neueste Presseinformation des Münchner „Redaktionsbüros Schwarz & Sprenger“, in der vor Autodiebstählen und -einbrüchen gewarnt wird.  Der „LVR-Report“ des Landschaftsverbands Rheinland vermeldete über den in den Ruhestand versetzten Kulturdezernenten Schönfeld: „Er hat der Kultur ein Gesicht gegeben.“  Der „offizielle Zeitnehmer“ der Kieler-Woche-Regatten, die Tutima Uhrenfabrik GmbH, schickte uns eine CD, auf der sie für ihre neue „Borduhr DI 300“ warben. Und der offizielle Bürgermeister von Berlin, Wowereit, zitierte in seinem Grußwort zum official bread & butter magazine die Organisatoren der Modeveranstaltung mit den Worten: „Berlin is the future“.

Diesem Werbemüll gegenüber stehen die Einsendungen von Querulanten, für die ich gewissermaßen alleine zuständig bin – und dementsprechend überfordert,  auch wenn die Leserbriefredakteurin von Thun noch einen Teil abheftet und auch die Reporterin Bollwahn sich immer mal wieder eines „Falles“ annimmt, außerdem hebt noch die Assistentin des MdB Ströbele, Ulrike, alle Querulanten-Briefe bzw -Hilferufe auf. Sie und die taz bekommen ein bis zwei täglich; das ist nicht zuletzt auch eine Frage der Einschätzung.

Im Ostberliner Haus der Demokratie gibt es dafür ein „Querulanten-Betreuungsprojekt“ von Dr. Richard Herding. Er unterscheidet erst einmal  zwischen  Meinungs- und Interessens-Querulanten – nur die letzteren werden von ihm „pressewirksam unterstützt“. Vor einiger Zeit  berichtete z.B. Barbara Bollwahn in der taz über den Berliner Prozeßbeobachter Oskar Walther. Er besucht Gerichtsprozesse und kritisiert anschließend deren Wahrheitsfindung. Aber die Justiz will einfach nicht auf ihn hören. Für Dr.Herding wäre das ein typischer Fall von Meinungs-Querulanz – auf beiden Seiten! Ein Interessens-Querulant ist dagegen z.B. ein Türke im Taunus, der sich mit seinem Arbeitgeber und allen möglichen Stellen überworfen hat und abgeschoben werden soll, auch „Bild kämpft für Sie“ weigerte sich, da aktiv zu werden. In solch einem Fall kümmert sich das „Projekt Alltag“ zunächst um Anwälte, Pfarrer, Sozialarbeiter, grüne Abgeordnete und den Rest der Helferwelt: „Für die meisten sind solche Fälle gegenüber dem normalen Berufsethos marginal, was u.a. auch die Linke verschuldet hat, weil sie strategisches Denken in jeden Helferkopf eingehämmert hat: Was nützt es, einen Knacki rauszuholen? Man muß alle rausholen! Oder: Was nützt es meiner Karriere – diese individuelle Hilfeleistung? Ein konservativer Pastor sagt im Falle des abgeschobenen Türken vielleicht: ,Verdammt noch mal, das darf aber nicht passieren!` Ein linker Pastor dagegen: ,Ja, siehst Du denn nicht die allgemeine Ausländerfeindlichkeit?!` Darüber hinaus ist ein sogenannter ,hoffnungsloser Fall` auch noch meistens so definiert, daß er sich selbst und dem Helfer früher oder später ins Gesicht schlägt“.

Die meisten müssen sich deswegen mit querulatorischer Beharrlichkeit selbst helfen. So führte z.B. der arbeitslose Ostberliner Philosoph Lothar Feix einen anderthalbjährigen zähen Papierkrieg gegen diverse Behörden, um nicht zum Gärtner umgeschult zu werden. Zur gleichen Zeit kämpfte in Heidelberg der arbeitslose Musiker Torsten Lech mit diversen Behörden, um eine Umschulung als Gärtner bewilligt zu bekommen. Beide konnten schließlich ihren Willen durchsetzen, aber dazu mußten sie erst hunderte von Seiten mit peinlichsten Selbstaufkünften, ärztlichen Gutachten, Widersprüchen, Bitten per Einschreiben und eigensinnigen Gesetzesinterpretationen abliefern. Die beiden sind sich nie begegnet und auch ihre amtlichen Gegner kennen sich nicht, ganz sicher werden sie die beiden jedoch als Querulanten eingeschätzt haben – schon allein aufgrund des Umfangs ihrer Schriftsätze – wobei man schließlich – vielleicht um des lieben Friedens willen –  klein beigab. Das war nicht immer so: In Goethes Weimar wurde bereits das Verfassen von bäuerlichen Fron-Beschwerden mit Zuchthaus bestraft und während der Nazizeit kamen solche Leute sogar ins KZ. Noch in den Siebzigerjahren arbeitete man in der Schweiz an einer Querulantenkartei für die Behörden – eine Art Entmündigungsraster der damals zukünftigen Dienstleistungsgesellschaft. Wobei gerne tautologisch argumentiert wird: ,Er ist ein Querulant, weil er gegen alles ist, was die Behörden und Gerichte anordnen, z.B. auch gegen die Beiordnung eines Pflegers; das bestätigt, daß er ein Querulant ist, was wiederum besagt, daß er einen Pfleger braucht und entmündigt werden muß`. Noch immer wird die Querulanz in der Schweiz – aber auch in Holland – heftig diskutiert. Den einen gilt sie als Beleidigung, den anderen als Ehrbezeichnung à la Querdenker.

In Deutschland ermittelte eine Forschungsgruppe an der Bremer Universität vor einiger Zeit, daß über 80% aller höchstrichterlichen Entscheidungen von Querulanten erwirkt werden. Im Justizalltag werden derartige Entscheidungen zumeist als Verbesserung einer unklaren bis überholten Rechts-Situation angesehen. Inzwischen gibt es bereits mehrere Zeitungen von linken regionalen Gruppen, die stolz ,,Querulant„ heißen. Der Querulant abseits der Institutionen und reibungslosen Geschäftigkeiten wird als Sonderling begriffen – und von seinen Mitmenschen als starr- bzw eigensinnig erlebt, jedenfalls in Deutschland. In den USA gibt es nicht einmal ein Wort für Querulant. Nur in den jüdischen Gemeinden kennt man hier und da noch den Kwetscher: jemand, der besonders hartnäckig seine Interessen vertritt. In Amerika war jedoch immer der Bürger vor dem Staat da – in Europa ist es umgekehrt, zudem verlangt man dort von jedem, daß er permanent für sich kämpft, wobei die Höhe des Einkommens Indikator für den Erfolg ist. Gleichzeitig findet man dort jedoch auch nichts dabei, wenn ein Einzelner monatelang mit einem Protestplakat vor einer Bank oder einem öffentlichen Gebäude etwa demonstriert. Hier wäre so jemand ein querulatorischer Mackenkopf, dem man besser aus dem Weg geht. In England würde man ihn dagegen als Exzentriker ansehen. Katharina Rutschky meint: Der englische „Exzentriker opponiert, wo er geht und steht…In einem Land (dagegen), in dem der kategorische Imperativ so populär geworden ist, daß der Eindruck, von einem freiwilligen Polizeikorps statt von Bürgern umgeben zu sein, oft genug der richtige ist – in einem solchen Land kann es keine Exzentriker geben. Kant hat leider nicht ahnen können, daß seine Erfindung viel weniger der Moral als der gesellschaftlichen Verfahrensregelung zugute kommen würde, die in so klassischen Bürokratensätzen sich verewigt wie ,Da könnte ja jeder kommen` – ,Wenn das alle so machen würden!` – ,Das ist nun mal Vorschrift`…“

Mit dem Umbau des Staates durch Privatisierung seiner Versorgungsunternehmen bei gleichzeitigem Ausbau seiner Sicherheits- und Überwachungsfuntkionen ist derzeit ein anschwellender Querulanten-Strom zu verzeichnen, der quer zu dem der Migranten und Hartz-IV-Geschädigten verläuft. Ihm kommen all jene Künstler und Intellektuellen entgegen, die den individuellen Widerstand predigen, wie er z.B. den postfaschistischen Guerillatheoretikern Schmitt, Jünger und Schroers als „Young Urban Partisan“ vorschwebte – und dann von Michel de Certeau in seiner „Kunst des Handelns“ diskutiert wurde. Mit dem deutschen Partisanenbegriff (von Schmitt, Jünger und Schroers) wurde in den 50erjahren auf einen gegen den US-Mainstream schwimmenden Einzeldenker  abgehoben, der sich vor allem in seinen Schriftsätzen bockig zeigte. Erst recht galt das dann für den darauffolgenden „Querdenker“, als den sich nach 1968 jede staatstragende Flachpfeife bezeichnen durfte. Dies hat insofern seine Berechtigung, als schon der Begriff der Querulanz sich aus dem (normannischen) Rechtswesen herleitet  („Querela levis“ war darin eine Klage, „die nicht viel uff sich hat“) – also recht besehen ein reiner Staatsbegriff ist. Neuerdings hat man sogar den Staatsbühnenautor Heiner Müller und den Kunstprofessor Joseph Beuys als „Partisanen der Utopie“ bezeichnet. Gleichzeitig haben sich aber auch die quasi anonymen Q. enorm vermehrt!

Bei den an die taz Briefe schickenden Querulanten handelt es sich einmal um emiritierte Professoren bzw. Ingenieure, die ihre Tinte nicht halten können und laufend irgendwelchen Mächtigen oder Prominenten (wie Bush, Blair, Putin oder Merkel) schreiben müssen, was sie nun schon wieder falsch gemacht haben. Es sind also Hobby-Politikberater, und da die Beratenen ihnen nie antworten, schicken sie auch immer gleich noch eine Kopie ihrer nicht selten zehnseitigen Ratschläge an die „Medien“. Ihre Briefe sind oft entsetzlich fade! Interessanter sind die Querulanten aus dem Volk, die ihre Briefe samt den Umschlägen nicht nur gerne mehrfarbig per Hand gestalten, sondern auch mit Graphiken, Fotos etc. versehen. Manchmal schreiben sie 30 Seiten – und nichts davon darf ohne ihre Genehmigung gekürzt werden; hinzu kommen im Anhang oft noch Kopien ihres Passes, ihres Führerscheins, ihres Mietvertrages usw.. Inhaltlich geht es ihnen meist um paranoische Konstruktionen und Denunziationen: z.B. „Alwin Meyer, Hoya, Kirchweg 12, ist ein übler Kinderschänder und muß mitsamt seiner ganzen Sippe ausgerottet werden!“ oder: „Der Spediteur Dietrichsen, Hameln, Am Markt 3, bescheißt seit Jahren systematisch das Finanzamt!“ Zunehmend gewinne ich auch an den Briefen von Alt-  und Neonazis Gefallen: Erstere nehmen meist einen öffentlichen Akt – Bundeskanzler  zum D-Day in der Normandie oder Köhler an der Stauffenberg-Gedenkstätte – zum Anlaß, um noch einmal ausführlich über alle Kriegsverbrecher (Engländer, Amerikaner und Franzosen) herzuziehen, wobei sie natürlich auch den „Hauptfeind“ – den Kommunismus – nicht verschonen. Und letztere versuchen sich immer wieder gerne an zwar historisch unhaltbaren, aber dafür um so liebevoller gestalteten Ehrenrettungen irgendwelcher echtdeutscher Massenmörder. Ihre letzte diesbezügliche Großtat firmierte unter dem schönen in Vorpommern ausgedachten Slogan „Opa war in Ordnung!“ Mir gefällt daran das naive Engagement – im Gegensatz zu den professionell und politisch-korrekten Büchern unserer deutschen Jungprofessoren, die mit ihren angepaßten Langweilertexten vor allem Karriere machen wollen! Die vierte Sorte Querulanten besteht aus armen Ausländern, die von Ämtern und Unternehmen nach Strich und Faden beschissen wurden: Einer rußlanddeutschen Familie ohne Einkünfte gab die Deutsche Bank z.B erst einen 500.000 DMs und dann noch mal einen 200.000-Euro-Kredit. Einer anderen (türkischen) Familie verweigerte die Dame  vom Sozialamt sämtliche Bezüge – mit der Begründung, „die sind nur für Deutsche!“ Viele Q.-Briefe kommen aus dem Knast – mit der Bitte, doch mit zu helfen, die Unschuld des Betreffenden zu ermitteln, wobei die Angaben dazu jedoch meist dürftig sind. Die sechste  Kategorie von Querulanten besteht aus „Prozessierern“ – ihre Briefe sind die längsten und meist geht es um „Hintergrundinformationen“ zu ihrer Klage – z.B. gegen „das Landgericht Münster“, „den Bürgermeister von Fulda“, „den Landrat von Oldenburg“ oder gleich gegen die NATO, die UNO, alle Regierungen etc. Die siebte Kategorie besteht aus völlig Vereinsamten Fernsehkuckern, die einfach einen „Ansprechpartner“ brauchen, ohne dass sie jedoch irgendwas zu sagen haben: Ihre Briefe sind oft verwirrend. Bei der letzten Kategorie sind dagegen eher die Schreiber verwirrt, während ihre Briefe oft sehr klar sind: Es handelt sich dabei um Leute, die einen Empfänger im Kopf haben – und also permanent Stimmen hören, wobei sie das nicht als ihr Problem begreifen, sondern als einen äußeren Feind, der sie mit einem starken Sender bedroht. Sie möchten, dass der geortet – und sodann zerstört wird. Diese „Stimmenhörer“ haben in letzter Zeit stark zugenommen. Das hängt natürlich mit der Globalisierung und den elektronischen Medien sowie mit der ganzen Handy-Telefoniererei zusammen, aber um das jetzt sauber, d.h. historisch-materialistisch aus der Wirklichkeit selbst  abzuleiten, dafür fehlt mir als Aushilfs-Postverteiler der taz im Moment leider die Zeit. Schon das Lesen der querulatorischen  Recherchen ist sehr zeitaufwendig: Heute kam z.B. ein dicker Brief von einem Herrn aus Wiesbaden, der auf kleingedruckten hundertzehn Seiten alle „Geheimen Gefängnisse des CIA in der BRD“ enthüllt – einschließlich der darin verwendeten „Modernen KZ“-Methoden wie „Hypnose und implantiertem Mikro-Sprechfunk“. Während der Arbeit an diesem Enthüllungstext wurde der Autor selbst wiederholt bedroht. Dazu heißt es an einer Stelle: „Nachdem ich fast einen Monat nicht mehr an die Schreibmaschine kam, (Hypnosesperren) hoffe ich heute den zweiten Teil schreiben zu können“.

Die Querulantenforschung würde diesen Autor unter die „Stimmenhörer“ einordnen. Als besonders hellhörig galt in den Siebzigerjahren in Westberlin der berühmte „Sendermann“, indem er nächtens an alle Mauern schrieb: „Der Senat foltert mit getexteten Reden“. Es wurde daraufhin tatsächlich öfter frei geredet – nicht nur im Senat. Später widmete man ihm eine Ausstellung. Seltsamerweise wenden sich selbst linksradikale „Stimmenhörer“ erst einmal an die Polizei bzw. das BKA – weil da ja jemand in ihr Gehirn funkt! Statt dem mit ihren mobilen Funk-Ortungsgeräten nachzugehen verweist das BKA solche Leute stets an eine „Stimmenhörer-Selbsthilfegruppe“ – z.B. in Treptow. Deren Querulatorik besteht darin, dass sie darauf bestehen: Da draußen existiert ein realer Feindsender, der ihnen Befehle eingibt. Sie können sich dabei auf US-Experten wie Burroughs und Pynchon berufen, für die ein Paranoiker jemand ist, „der alle Fakten kennt“.

Im wachsenden Heer der Q. befinden sich nur wenig Frauen – vielleicht weil  sie anpassungsbereiter und im Hinblick auf die nun gefragten kommunikativen Fähigkeiten wie „soziale“ und „emotionale Intelligenz“ besser gewappnet sind. Aber unter den Paranoikern, die sich z.B. an die taz wenden, gibt es auch zwei Frauen: Während die eine sich eher bieder-religiös abstrampelt und schreibt, schwingt  die andere sich gelegentlich zu genialen poetischen Mitteilungen auf: „Nazi-Fälle“ von ihr genannt. Für alle Querulanten gilt jedoch: Je länger man sich mit ihnen beschäftigt, desto mehr schätzt man sie – um schließlich fast jeden Briefeschreiber als Querulanten einzuschätzen, womit der Begriff vollends seine Bedeutung verliert. Was bleibt, sind nur die Grade der Querulanz: Gemessen an der Länge und Häufigkeit der „Mails“ bzw. ihrer Intensität und Penetranz.

In der taz findet infolge der umfassenden  Amerikanisierung auch eine permanente Personalisierung (von gesellschaftlichen Problemen und Konflikten) statt – dies sollte eigentlich die Berichterstattung über Querulanten begünstigen. Doch meistens geht es dabei eher um repräsentative Personalisierungen (Promis).

Im Sozialismus brachte man den Q. mehr Sympathien entgegen – insofern sie sich mit ihren  individuellen Eingaben – systemkonform – an den Staat wandten. In der DDR waren die Behörden sogar gesetzlich verpflichtet, sie fristgemäß zu beantworten, wobei 25% positiv entschieden wurden (in der BRD waren und sind es nur 5%). Die DDR-Intellektuellenzeitung „Der Sonntag“ warb in der Wende sogar mit dem Spruch:  „Das Blatt für Querulanten“. Für die Kommunisten waren die Knäste und Lager immer die Orte, wo sich die Spreu vom Weizen trennte – ihre Hochschulen quasi. So ist es nicht verwunderlich, dass heute trotz der Dominanz der Rechten dort die meiste Post aus Gefängnissen und geschlossenen Anstalten  kommt. Auch darin wird die staatliche Repression, „Folter“ gar, verbunden noch mit einem kafkaesken Verlorenheitsgefühl, beklagt. Wobei die „Unschuld“ der Betroffenen oft mangels Ausdruckskraft nur gleichsam metaphorisch durchscheint. Aber täglich geschieht so vielen Unrecht, dass man sich andersherum auch wieder wundern könnte, wie wenig davon bis zur taz durchsickert, die sich immerhin einmal als „Projekt Gegenöffentlichkeit“ verstand. Dieses hat jedoch inzwischen ganz andere Verfechter gefunden: Einen Beamten im Charlottenburger Sozialamt z.B., der sein Amt für den größten Q. hält, weil es ständig prozessiert, ohne auf die Kosten achten zu müssen. Deswegen  unterstützt er alle seine querulatorischen Gegenspieler – u.a. damit, dass er ihnen Briefpapier für ihre langen Schriftsätze spendiert. So weit ist es mit dem deutschen Sonderweg seit 1945 gekommen!

Hier folgte ein wirklich aufrührender Text des Musikers und Kybernetikers Frank Possekel über Stimmenhören – „Neurofaschismus“ von ihm betitelt. Aber dieser Text verschwand aus dem blog. Ich habe ihn nun, 2014, noch einmal hier eingestellt:

NEUROFASCHISMUS – STIMMEN IM KOPF VON AUßEN (1)

Die körperliche und geistige Integrität ist ein unveräußerliches Menschenrecht. Dieses Menschenrecht wird mit Füßen getreten. Mir sind Dinge passiert oder wurden mit mir gemacht, die undenkbar erscheinen. Ich bin der Meinung, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so ergangen ist. Durch Menschen, die eine Kommunikationsart beherrschen, welche systemimmanent faschistoid ist und unmenschlich macht. Ich versuche hier zunächst die Undenkbarkeit dieses Verbrechens aufzulösen, dann die Methoden zu erläutern, die benutzt werden, um ein Verbrechen zu tarnen und durchzuführen. Danach werde ich meine Vorstellungen zu deren Umsetzung darlegen, um schließlich zu erläutern, welche Schwierigkeiten bei der Bekämpfung auftreten werden.

Wenn dieses von mir zu beschreibende Verbrechen denkbar werden sollte, sind die gesellschaftlichen Konsequenzen so vielschichtig und weitreichend, dass – so behaupte ich – unser aller Leben sich grundlegend verändern wird. Im Grunde genommen ist es schon zu spät. Jeder Mensch auf dieser Erde ist abhörbar zu machen, global: Entfernungen spielen keine Rolle. Jeder Mensch auf dieser Erde ist erpressbar, ohne dass irgendeine Möglichkeit besteht, sich dieser Erpressung zu entziehen. Jeder Mensch auf dieser Erde ist körperlich beeinflussbar, ohne dass ihm dies bewusst sein muss. Jeder Mensch kann geistig geschädigt werden, ohne dass er es merken würde. Niemand kann weglaufen.

Ich beschreibe hier die traurige Erfahrung, dass Menschen unter dem Deckmantel, Hilfe zu leisten, mit einer perfekt organisierten Gehirnwäsche mein Leben zerstören wollen („Wir wollen Dir ein neues Leben geben.“). Sie benutzen den Zeitraum, in dem ihr Opfer glaubt, dass ihm geholfen wird, um es bestialisch zu quälen. Ich bin zwangsweise Teilnehmer an einer Kommunikationsform, die wie jede neue Erkenntnis, Gefahren und Potentiale in sich trägt. Die Kommunikation erfolgt über Sprache und „Gesprochene Gedanken“, welche direkt ins Gehirn übertragen werden können.

Seit uralter Zeit machen Menschen sich Gedanken um eine Möglichkeit, mit Gedanken direkte Wirkungen zu erzeugen. Ein Traum größer als das Fliegen. Alchimisten, Priester, Machthaber, Menschen, denen Sprache zu eng erscheint, Verliebte jeder Orientierung wollen wissen, was andere denken, wollen direkteren Einfluss auf das Denken anderer haben oder einfach Lügen ausschalten. Ich will an dieser Stelle kein Urteil abgeben, ob dieser Traum sinnvoll oder gefährlich ist. Er existiert, und Menschen haben einen Weg gefunden, ihn zu verwirklichen.

Zuerst einmal ist die Technologie unbekannt, mit der hier gearbeitet wird. Ich erläutere meine Vorstellungen und Kenntnisse dazu an späterer Stelle. Nehmen wir einmal an, eine solche Technik bestehe schon seit längerer Zeit. Menschen können in ein fremdes Gehirn eindringen, um dort eine Gehirnwäsche durchzuführen, ohne dass die Möglichkeit zur Gegenwehr besteht. Die Manipulationen gehen von sprachlicher Beeinflussung über das Manipulieren von Gedanken, das unbewusst stattfinden kann – bis hin zur Schmerzerzeugung und Erzeugung von organischen Defekten. Die gesellschaftlichen Konsequenzen sind noch undenkbarer. Hier können Menschen zu Verbrechern gemacht und perfekte Untertanen erzeugt werden, ohne dass ein Verursacher gefunden werden kann. Die Verbindungen basieren auf der Übertragung von Neurosignalen, die nicht abhörbar, da nicht formal dechiffrierbar sind. Diese Signale sind nicht einmal auffindbar, wenn das Verfahren vollständig bekannt ist. Menschen können weltweit koordiniert eingesetzt werden, um Ziele zu erreichen, die ihnen selbst nicht bewusst sein müssen (Entscheidungsbeeinflussung, Terrorismus, Selbstmord-Induktion). Diese Technologie kann in allen Lebensbereichen angewendet werden. Wenn die Menschen dergestalt verbunden werden, kann niemand davon ausgehen, dass eine freie individuelle Willensbildung möglich ist. Die Undenkbarkeit führt bei Ärzten und Spezialisten aller Fachgebiete zu einer pathologischen Einschätzung, um die Konsequenzen verdrängen zu können. Ich versuche mit diesem Text eine gesellschaftliche Denkblockade aufzulösen, zum einen, weil mein Leben in Gefahr ist, zum anderen, um klar zu machen, dass ein nichtöffentlicher Technologievorsprung denkbar werden muss, um eine globale Katastrophe zu verhindern.

Die Möglichkeit, Informationen direkt ins oder aus dem Gehirn zu übertragen, besteht seit längerer Zeit. Sie ist Gegenstand verschiedener perverser Forschungen verschiedener Interessensgruppen gewesen. Ich nenne hier stellvertretend: das Schädelresonanzverfahren zur Erzeugung temporärer Schizophrenie; Sublimal-Stimmplättchen zur Umwandlung elektromagnetischer Wellen in Ultraschall; Schallsignale und Resonanzwürfel- bzw. Resonanzraumverfahren zur Verständigung über größere Entfernungen. Ich behaupte an dieser Stelle nicht, dass diese Verfahren funktionieren oder angewendet werden, sondern, dass Verbrecher die von mir beschriebene Denkblockade schon lange überwunden haben, d. h. sie arbeiten daran. Neuzeitliche Entwicklungen in der esoterischen Unterhaltungselektronik, wie das Neurophon, wurden durch das US-Patentamt erst mal für Jahrzehnte auf Eis gelegt. Es ist also möglich, Sprache im Gehirn zu erzeugen, ohne dass diese gehört werden muss. Sogenannte Wellenreiter zur Erzeugung von Alpha-, Beta-, Gamma-Wellen sind seit mehreren Jahren auf dem Markt. Es sei hier noch das Verfahren des Supralearning angegeben. Die Geheimhaltung solcher Verfahren führt zu einem nicht mehr handhabbaren Verbrechenspotential, diesem wird ermöglicht, unerkannt über Ängste und Abhängigkeiten Verbrechen zu verüben oder gar verüben zu lassen.

Das Opfer hat keine Möglichkeiten, um Hilfe zu schreien. Freunde und Kollegen können nicht glauben. Ärzte können nicht behandeln. Polizei und Justiz sind aus Unwissenheit nicht in der Lage, sinnvoll zu reagieren. Für diese Art „virtueller Tat“ gibt es keine Bezeichnung und kein sinnvolles Strafmaß.

Meine Erkenntnisse stammen fast ausschließlich aus Diskussionen mit den Tätern, die sich für unauffindbar halten. Diese Situation hat für mich erschreckend normalen Charakter angenommen und ist für Außenstehende kaum vorstellbar. Fälle von Systemkritiker-Beseitigung und der Fall aus dem Film 23 könnten meiner Phantasie entsprungen sein, die Frage, ob eine solche Möglichkeit bisher untersucht wurde, bleibt aber offen. Das Verbrechen besteht für mich im Abhören, psychischer wie physischer Beeinflussung, Gesundheitsschädigung, Erzeugen einer geistigen Behinderung, Selbstmordinduktion, Zwang zum Drogenkonsum – bis hin zur Erzeugung von Sucht.

1. Situationsbeschreibung

Seit etwa zehn Monaten werde ich mit mir vollständig unverständlichen Mitteln abgehört und beeinflusst. An mir sind meines Wissens nach keine technischen Manipulationen vorgenommen worden. Ich muss vierundzwanzig Stunden am Tag Stimmen hören, die unterschiedlichen Personen gehören. Die Stimmen gehören vollständigen Persönlichkeiten, die sich auch ohne mein Dazutun miteinander unterhalten. Sie diskutieren zum Beispiel untereinander den weiteren Verlauf meiner Beeinflussung. Diese Stimmen benutzen später noch zu erläuternde psychische Methoden, um mich zu quälen. Des weiteren erfolgen dabei Veränderungen meiner Sinneswahrnehmungen und körperlichen Zustände. Diese Beeinflussungen reichen von persönlichen Unsicherheiten über soziale Isolierung bis hin zu Schmerzerzeugung und Vergewaltigungssituationen.

2. Zeitlicher Hergang

Ende März 2003 begann ich Stimmen zu hören. Diese Stimmen waren der Meinung, mich einer von ihnen vermuteten Drogensucht entziehen zu müssen. Sie begrüßten mich mit den Worten: „Wir wollen Dir ein neues Leben geben! Du wirst lernen, mit Dir selbst klar zu kommen.“ Die Stimmen erschienen abrupt mit dieser Begrüßung. Im nachhinein ist mir klar geworden, dass der Einstieg mit einer Verlagerung meines Denkprozesses verbunden war, die sich darin äußerte, dass ich in gesprochenen Worten und einfach strukturiert denken musste. Dies erscheint mir einem Lernprozess gleichzukommen, in dem ich gezwungen wurde zu kommunizieren. Ich lehnte diese Hilfe ab, da keine Drogensucht vorlag und ich in einem zufriedenstellenden Arbeitsleben stand. Die Stimmen hatten aber Kenntnis, dass ich gelegentlich Drogen genommen hatte. Die Stimmen zwangen mich weiterhin zu kommunizieren, indem ich mit ihnen sprechen musste, um mich nach ihren Worten einer „Umerziehung“ zu unterziehen. Sie wollten mich mit der Methode einer künstlichen „Schizophrenieerzeugung“ mit mir selbst auseinandersetzen lassen, um ein klares Persönlichkeitsbild zu erzeugen. So irrte ich fast orientierungslos durch meine Heimatstadt Rostock oder lag tagelang zu Hause in Berlin im Bett. Der Zwang, die Stimmen zu hören, ist eine Foltermethode, da jedes Wort mitgedacht werden muss und andere Gedanken dabei vollständig unterdrückt werden. Die Stimmen bezeichnen diesen Zustand als „zugedreht“. Da die Stimmen von außen kommen, schrieb ich Hilferufe, um eine Untersuchung zu initiieren. Der erste ging an die Spiegel-Redaktion und zwei weitere an das Bundeskriminalamt Berlin. Diese machten den Sozialpsychologischen Dienst auf mich aufmerksam, der mir eine betreute Wohnung und die Möglichkeit verschaffte, ohne bürokratischen Aufwand Sozialhilfe zu beziehen. Dies geschah nach etwa sechs Monaten. Ich befand mich zu dieser Zeit in einem psychologisch bedenklichen Zustand, der von den Stimmen bewusst erzeugt wurde. Die Stimmen versuchen eine Abhängigkeit auszunutzen, die es scheinbar unmöglich macht, sich an öffentliche Stellen zu wenden. Die zugegebene Einnahme von Drogen ist ein ideales Druckmittel, da Neurologen die Frage nach deren Konsum in die Diagnose eingliedern.

Die Stimmen benutzen professionelle Methoden, um die Symptome einer Drogensucht oder Geisteskrankheit zu erzeugen, um Menschen zu quälen und zu vernichten. Ich mache an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass mir in diesem Kommunikationsraum aber auch Hilfe durch Stabilisierung und Einschränkung der Mittel der eigentlichen Tätergruppe zuteil wurde. Ich befinde mich derzeit in einem Dauerzustand des Wartens auf Beendigung der Torturen, die von zwei dauernd anwesenden „Guten Stimmen“ angestrebt wird.

3. Sprachliche und psychologische Methoden

Die Hauptmethode, die zur Anwendung kommt, bezeichnen die Stimmen als „Schleifen in Ordnung bringen.“ In dieser Methodik sind ein Weiterdenkzwang und der Zwang, Gespräche zu denken, eingebettet.

Die Schleife

Durch mehrere Stimmen wird eine Art Gespräch erzeugt, welches nach einiger Zeit nur noch von mir selbst geführt wird, um zu einem Ausgang zu finden, in dem sich angeblich alle Beteiligten einig sind. Die Quälerei besteht hauptsächlich in einem scheinbar endlosen Dialog von etwa drei Personen, der von vornherein unauflösbar ist oder durch den Eingriff einer einzelnen Person, bei Meinungsgleichheit, zum Aufschaukeln der Positionen führt. Diese Schleifen sind besonders erniedrigend, da im „zugedrehten“ Zustand für mich kein Wegdenken möglich ist. Das Bewusstsein, nach einiger Zeit mitgeteilt zu bekommen, dass diese Schleife erzeugt wurde, führt entweder zu panischen Zuständen oder zur Ignoranz den Gesprächsinhalten gegenüber. Der zweite Sachverhalt wird dann wiederum benutzt, um die Schleifen in einen nichtauflösbaren Zustand zu bringen. Die Auflösbarkeit ist aber sowieso eine Illusion, die durch die Stimmen erzeugt wird, um sie in Gang zu halten.

Weiterdenkzwang

Eine Stimme beginnt einen Satz, den man unmerklich weiterdenken muss, um angeblich die eigene Meinung oder „die Wahrheit sagen“ zu müssen. Schon die Satzanfänge werden bewusst so formuliert, dass eine Situation entsteht, in der eine Schleife unauflösbar wird.

Wahrheits- oder Wortfindungen

Ein unverständliches Wort wird solange „eingespielt“ und wiederholt, bis ein verständliches Wort daraus geworden ist. Dies funktioniert, weil alle eingespielten Worte mitgedacht werden müssen und keinem normalen Hörvorgang unterliegen. Das Wort wird mit den erfolgten Veränderungen wieder und wieder zu Gehör gebracht, so dass eine Foltermethode entsteht, welche unbedingt zu einem Wort führen muss.

Unterschwellige Befragung

Es ist möglich und wurde mir vorgeführt, Befragungen durchzuführen, in denen die Fragestellung dem Befragten nicht bewusst sein muss. Dies geschieht einmal auf Grund einer unhörbar erzählten Geschichte, die langsam weitergedacht wird. Dem Befragten ist es nicht möglich, sich gedanklich auf ein anderes Thema zu konzentrieren. Die zweite Variante ist noch unglaublicher, sie erfolgt ohne jegliche bewusste Reflektion des Opfers, ich vermute, sie hängt mit dem „Zugedreht sein“ zusammen. Die Information taucht wie aus dem Nichts in den Gedanken des Opfers auf. Die Stimmen nutzen jeden Ansatzpunkt, um Unsicherheiten, Stresszustände und quälende Emotionen zu erzeugen. Auch hier liegt der Verdacht nahe, dass längere Erfahrungen oder psychologische Kenntnisse vorliegen. Dies reicht von erzwungenen persönlichen Entzugsschleifen über Umerziehungsmethoden bis hin zur „Entschwulung“. Die letzten drei Methoden wirken in dem Zustand des Gehirns, den ich und die Stimmen als „zugedreht“ bezeichnen. Ich bin der Meinung, dass mir nicht mehr direkt bewusst ist, dass ich die Stimmen denke und damit auch hören muss. Die wirklichen Menschen dahinter können sich also aus dem eigentlichen Gespräch zurückziehen und mich im Alleingang lassen. Die Stimmen benutzen diesen Zustand und seine Erklärung, um ein besonderes Gefühl der Hilflosigkeit zu erzeugen.

Diese Gespräche können nur verlassen werden, wenn ein bestimmtes Gesprächsziel erreicht wurde. Die Ziele gliedern sich folgendermaßen auf:

a. Mit sich selbst klarkommen. Das Gespräch wird verlassen, wenn alle Stimmen zu einem bestimmten Thema die gleiche Meinung haben.

b. Überprüfung der Meinung – z. B. über die Stimmen („Wir werden Dich erst verlassen, wenn wir glauben können, dass Du uns für gute Menschen hältst“).

c. Der Satzanfang: „Wir werden Dir etwas antun, dass …“ wird von mir zwangsweise weitergedacht und daraus wird entnommen, dass ich schlecht über meine Peiniger denke. Wenn ich also will, dass diese Situation beendet wird, muss ich von Grund auf alle Erfahrungen mit den Stimmen ignorieren lernen und „etwas antun“ – „Als etwas Gutes antun“ übersetzen.

Ich halte dieses Verfahren für die perfekte Methode, um eine Gehirnwäsche durchzuführen.

Entzüge

Die Entzüge sind alle als unmenschliche Quälereien einzustufen. Ein Entzug war zu keiner Zeit notwendig, mir aber trotzdem aufgezwungen. Keiner wurde beendet, da weitere Quälereien vorgesehen waren und ich diese als faschistoid bezeichnete, welche nur dazu dienen, perfekte Untertanen zu erzeugen. Mich würde interessieren, ob es solche Entzugsmethoden gegeben hat und ob es Opfer dieser Entzüge gibt. Die Entzüge verlaufen alle nach einem Schema, das die Peiniger dazu berechtigt, faschistoid begründet unmenschlich zu werden.

– Menschen, die gekokst haben, sind keine Menschen mehr.

– Wer einmal kokst, ist süchtig.

– Die letzte Hoffnung, die den Süchtigen verlässt, ist die auf die Droge.

– Der Süchtige darf niemals direkt kontaktiert werden, denn dann beeinflusst er die „behandelnde Person“.

– „Wir können mit einem Menschen alles machen, was wir wollen.“

– „Wir sind Übermenschen.“

– „Er ist noch nicht fertig genug, um seine Aufgabe in Empfang zu nehmen.“

Persönlicher ritueller Entzug

Eine Person, deren Name meiner Erinnerung entnommen wird, setzen die Stimmen der Sucht gleich: Ich sollte diese Person verabschieden und nie wiedersehen. Bei nochmaligem Drogengenuss würde diese Person verantwortlich gemacht werden.

Onanierentzug

Ich sollte solange zum Onanieren gezwungen werden, bis ich leer bin. Dieser Verlust wird mit dem Preis für die Schuld an der Sucht gleichgesetzt.

Schmerzentzug

Es wird ein Schmerz erzeugt, der den ganzen Körper erfassen soll. Dieser Schmerz würde wieder auftreten, wenn später eine Drogeneinnahme erfolgen sollte. Dies entspricht meiner Meinung nach der Erzeugung einer bleibenden Angst vor dem Schmerz oder einer Bestrafung durch den selben.

Umerziehung

Siehe Schleifen, „selber klarkommen“, Schleifenmethodik.

Entschwulung

Da nach Auffassung der Stimmen schwule Menschen nicht zu entziehen sind, wurde ein „Entschwulungsprogramm“ gestartet, in welchem die Begriffe „unwertes Leben“ und „entartete Handlungen“ auftauchten. Dieses Programm bedeutet eine andauernde Beeinflussung durch die Stimmen in jeder Lebenssituation.

Stresserzeugung

Die Stresserzeugung scheint bei den Stimmen bestimmte euphorische Zustände auszulösen, die sie öfters anzustreben versuchen. Außerdem liegt dabei wohl ein Zusammenhang mit der Verbindungsart vor: Entweder die Verbindung wird bei Stress, den ich habe, gefestigt, oder die Stimmen versuchen bereits, ohne Erfolg, mich wieder loszuwerden. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass bei den Tätern eine relativ aussichtslose Situation herrscht, die einen Verbindungsabbruch wenig wahrscheinlich werden lässt. Ich muss an dieser Stelle meinen Eindruck betonen, dass da ein echter interner Machtkampf vorliegt, welcher durch meine Situation ausgelöst wurde. Die Stimmen scheinen in einer Zwangslage zu sein, was sie nicht davon abhält, um mein Leben zu kämpfen.

4. Biofeedback und Sinnesorgane

Zu Anfang, das heißt die ersten 4 Monate, lebte ich in einer ständigen Vergewaltigungssituation, die den Tätern durchaus bewusst war. Ich vermute die Nutzung eines Biofeedbacks, um die Verbindung ohne einen Sender auf meiner Seite aufrecht erhalten zu können. Ich fungiere sozusagen als Resonator in einem Feld, dessen Eigenschaften sich mir völlig entziehen. Dieses Biofeedback wird an den Körperteilen und Sinnesorganen mit der größten Ansammlung von Nervenzellen spürbar. Die nachfolgenden Beschreibungen resultieren meiner Meinung nach aus der gezielten Steuerung dieses Resonanzverhaltens. Die einzelnen „Effekte“ sind meiner Beobachtung nach gezielt abrufbar. Die Stimmen kündigen dies manchmal an oder sie kommentieren meine Aufmerksamkeit in diese oder jene Richtung.

Alternierende Bilder

Die Beobachtung klein strukturierter Oberflächen ergibt: Sie werden nach einiger Zeit zu bekannten Bildelementen gemorpht. Dies sind meistens Gesichter oder einprägsame graphikähnliche Darstellungen. Der gleiche Effekt tritt bei schwacher Schattenbildung an der Wahrnehmungsgrenze zwischen Hell und Dunkel, bei schwacher Beleuchtung auf.

Wassereffekte

Die gesamte Szenerie wird durch eine Art Wasservorhang gesehen, was ich einer Beeinflussung des Sehnervs zuschreibe.

Subliminale Bilder

Der Begriff stammt von den Stimmen. Die Bilder werden meiner Meinung nach ins Auge übertragen und verbleiben dort. (Vage Vermutung!) Entscheidend ist, dass es Einzelbilder und Filme zu geben scheint. Die Blickrichtung des Aufmerksamkeitsfokusses ohne Bewegung des Auges entspricht gleichbleibendem Inhalt. Dies wurde nach Angabe der Stimmen zum Beispiel zur „Entschwulung“ benutzt. So sind mir heterosexuelle Bilder eingesetzt worden, die mir Angst vor einem homosexuellen Geschlechtsverkehr machen sollten, weil sie in dem Falle wieder auftauchen würden (weitere Inhalte: Trickfilm „Kleines Arschloch“, Fernsehbilder, -sprecher, Tanzshow etc.). Ich vermute eine direkte Verbindung von zwei Gehirnen, wobei mein Peiniger vielleicht Fernsehen sah. Die Bilder sind nur in abgedunkelten Räumen und unter bestimmten Bedingungen reproduzierbar, die vielleicht eine spezielle Beeinflussung des Sehnervs beinhalten.

Stimmenreproduktion aus Umgebungsgeräuschen

Über ein Feedback des Höreindrucks und eine Kopplung mit den gewollt gesprochenen Gedanken werden Stimmen erzeugt, die einen bestimmten Klangcharakter haben können, der von den Tätern anscheinend steuerbar ist. Die Worte lassen sich nicht mehr von eigenen Gedanken unterscheiden. Die Stimmen sind immer lauter als die Geräusche der Umgebung. Sie werden aber von Umgebungsgeräuschen moduliert. Die Umgebungsgeräusche verändern sogar den Klangcharakter der Stimmen.

Töne im Raum

Mir werden reine Sinustöne zugespielt, die sich exakt im Raum lokalisieren lassen. Dies entspricht nicht etwa einem Stereo- oder Kinoklangbild, sondern es sind wirklich kleine Punkte im Raum, die durch die Gegend fliegen. Ob ich diese, durch meine Vorstellung davon, beeinflusse (z. B. die Position), bleibt eine offene Frage.

Töne – Licht

Bei der Zuspielung eines bestimmten Sinustons sah ich einen roten oder blauen Lichtblitz geringer Helligkeit in den Augenwinkeln.

Verlegung ins Mittelohr

Ein Effekt, der mir in letzter Zeit besondere Sorgen bereitet, ist die Verlegung des Höreindrucks in das Innenohr, wobei die Stimmen ihren Klangcharakter verlieren und wie alte Telephonstimmen klingen. Meine Sorge resultiert aus ihrer geringen Wahrnehmbarkeit bei Konzentrationsschwäche und lässt den Gedanken aufkommen, dass der Hörnerv geschädigt wurde. Außerdem ängstige ich mich davor, dass auf diese Weise eine reine Abhörverbindung bestehen bleibt.

Vergewaltigungssituationen

Durch besondere Stimulationen in Zusammenhang mit „Hochdrehen“ entstehen sexuelle Erregungszustände, die ich bisher meiner Meinung nach durch Onanieren auflösen konnte. Ein plötzliches Herunterdrehen führte sofort zum Verschwinden der Erektion. Dies wurde durch Stimmen von Frauen begleitet, die sich meine Situation vorzustellen schienen. Die Täter/Gegner suggerierten mir die Benutzung einer „Wasserpuppe“, welche hin- und hergeschwenkt wurde. Dies führte zu wellenförmigen Stimulierungen meines ganzen Körpers. Weiterhin fühlte ich Berührungen an Rückgrat und Anus. Diese Situationen sollten zur Machtdemonstration und Entschwulung dienen. In letzter Zeit sind zunehmend Infra- und Ultraschallsignale im Kopfraum spürbar, welche Resonanzen im Bauch- und Hodenbereich auslösen.

Es werden aber auch signifikante Neurosignale benutzt, welche in bestimmten Situationen „aufgenommen“ werden. Diese werden dann an Worte gebunden zurückgespielt. Ich beschreibe den sprachlichen Trainingszwang im nächsten Abschnitt. Die Verlagerung der Denkprozesse in den sprachlichen Bereich ermöglicht eine Gedankenpolizei, welche eine Umerziehung des Opfers als totale und perfekte Gehirnwäsche erscheinen lässt. Meines Wissens liegen längere Erfahrungen auf diesem Gebiet vor.

5. Trainingszwang

Nach meinen Beobachtungen kann ich mich nun so konzentrieren, dass ich selber glaube, NICHTS zu denken und nur den Stimmen zuhöre. Dies war ein längerer Lernprozess. Zu Anfang musste ich an den Gesprächen teilnehmen. Jetzt kann ich mich scheinbar aus den Gesprächen ausklinken. Ich höre drei Stimmen, kann aber in der Zeit, in der ich nur zuhöre, an nichts anderes denken. Wenn ich zielgerichtet denken will, ist die einfachste Möglichkeit, alles aufzuschreiben. Die Stimmen lesen dann alles mit. Die Auswahl der Gedanken ist aber dann nur begrenzt möglich. Ich muss denken, als würde ich sprechen. Das gleiche Problem tritt im täglichen Leben auf, wenn ich zielgerichtet handeln will. Ich muss sprechen wollen, was ich tun will („Du kannst nur noch tun, was Du wirklich willst.“). Die Stimmen hatten Phasen, in denen sie sagten, sie lesen mir meine Hintergedanken vor. Ich sollte alle Hintergedanken nach vorne holen. Dies geschah unter dem Vorwand, sie sollen mir bewusst werden. Die Stimmen führten mit mir eine Umerziehung und Willensfindung durch, die darauf fußte, Vorder- und Hintergedanken in Übereinstimmung zu bringen. Die Trennung von Vorder- und Hintergedanken war mir einigermaßen unklar.

Zum Lernprozess:

a. Der Einstieg

Etwa am 25.03.03. Ich hörte plötzlich, wie sich ein Gedankengang ständig wiederholte. Heute vermute ich, dass eine „Denkstimme“ erzeugt wurde, die dazu diente, meine Denkprozesse hörbar zu machen und von außen abzuhören. Der Lernprozess des Verstehens auf der Gegenseite beginnt.

b. Kontaktaufnahme

Das „offene Gespräch beginnt“, ich fange an, mit den Stimmen zu reden. Meine Gedanken werden jetzt schon eine Weile mitgesprochen, für mich jedoch nicht wirklich wahrnehmbar. Die Stimmen kündigen eine Umerziehung an. Ich rede mit den Stimmen, indem ich wirklich laut spreche. Sie antworten relativ stereotyp mit Satzanfängen wie „Es ist doch nicht so, dass …“

c. „Durchknallen“

Ich hatte plötzlich das Gefühl, nur noch geradeaus denken zu können. Ein Gefühl von falscher Ehrlichkeit machte sich breit. Eine Euphorie durchströmte mich, da die abwägenden und auswählenden Gedanken wegfielen. Die Reflektionstätigkeit beschränkte sich plötzlich nur noch auf den direkten Weg. Mein Denken verlagerte sich ruckartig in Richtung Sprachprozess. Ich denke jetzt nur noch so, als würde ich mit den Stimmen sprechen. Sie reden, und immer wenn ich etwas denken will, muss ich es sozusagen in dieses Gespräch einbetten und irgendeine der anwesenden Stimmen übernehmen (Denken in fremden Stimmen, Korrespondenzzwang, Weiterdenkzwang, Schleifen selber denken).

d. Äußere Stummheit

Der nächste Schritt war für mich relativ natürlich. Ich hörte auf zu sprechen, wenn ich mit den Stimmen redete. Ich dachte nur noch sprechend, da eine Stimme innen alles, was ich vorher laut sprach, mitgesprochen hatte. Nun wurden meine Gedanken vorne zu einer Denkstimme, welche von den Stimmen auch wahrgenommen und auf die sinnvoll reagiert wurde. Die Stimmen übernehmen so abwechselnd das Sprechen meiner Gedanken.

e. Kennsignale

Ich habe das Gefühl, zwangsweise trainiert zu werden. Kurze Gedankenimpulse scheinen vollständige Sätze

auszulösen. Auf welcher Seite die Sätze erzeugt werden, ist mir nicht klar und ich lehne jeden Gedanken darüber ab. Wenn ein solches Training stattfindet, das zu sogenannten automatischen Selbstgesprächen führt, oder nur ein solcher Eindruck erzeugt werden soll, führt das zu Panik.

f. Abrufbare Kopfschmerzen

Die Täter können nun, nach etwa 6 Monaten, gezielt Schmerzen erzeugen. Sie kündigen diese auch an, z. B. um zu bestrafen. Die Schmerzen sind nicht sehr stark, von Kopfschmerzen abgesehen, die eine Intensität erreichen, die ich vorher nicht gekannt habe. Diese Kopfschmerzen sind auf bestimmte Bereiche des Schädels einstellbar. Das wirklich perfide daran ist aber die Kopplung an Gedanken und Worte. Ich werde trainiert wie ein Hund … Wenn ein solcher Eindruck erzeugt werden soll, liegt eine Art Folter vor, deren psychische Grausamkeit selten erreicht wurde. Ich muss bleibende psychische Schäden befürchten. Außerdem werden durch einzelne Worte, die ich denke, meiner Meinung nach körperliche Reaktionen aufgerufen, welche die Stimmen mit „Das tust du dir alles nur selber an“ kommentieren.

Weitere Informationen unter:
F.Possekel@freenet.de

http://www.basisdruck.de/gegner/index.data/Bloecke/partisanen/Possekel.html

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kommentare

  • Kaum zu glauben aber mir ist dasselbe passiert,und die chronologie der Folterung durch Stimmen passt zur beschriebenen. die tatsache das ich mich weder in Behandlung begeben habe noch relevante Auffälligkeiten erzeugt wurden spricht meiner meinung nach nicht für ein psychatrisch relevantes krankheitsbild. nachdem ich ernsthafte probleme im freundeskreis hatte die mir nicht glaubten,habe ich diese Folter verschwiegen in der Hoffnung sie ende,was sich als falsche hoffnung herausstellt.Die Tatsache,das ich ganz normal weiterlebe meine freunde inzwischen denken dass ich nur einen zusammenbruch hatte und mein leben wie immer weiterlebe impliziert für mich das ich nicht geisteskrank bin denn eine massive erkrankung wie diese würde ein selbsständiges leben das aufrecht erhalten von sozialen kontakten und vieles andere unmöglich machen.Ich bin also ganz normal und verhalte mich auch so,allerdings existieren diese stimmen in nahezu exakt der von frank p. beschriebenenen art.Und auch ich bin mir inzwischen sicher das dies ein manipulations und Folterinstrument einer mir leiderr unbekannten interessegruppe ist.ich werde weiter normal leben und dies wenn nötig als gottgegeben akzeptieren allerdings fühlt mann sich alleine gedemütigt und vergewaltigt von menschen die (fast) alles mit einem machen können.Vor allem dinge wie sexualität drogenkonsum politische einstellung und verhältniss zuanderen sind kernpunkte der personen und eine psychologische schulung ist denke ich auch nicht auszu schliesen.erst viel später merkt mann dann auf was die stimmen hinaus wollten mann wird oft geschickt in eine bestimmte richtung gedrägt um dann genau deshalb „bestraft zu werden.
    zu: Frank Possekel Neurofaschismus

  • Fortsetzung von „Neurofaschismus“

    …das Denken des Undenkbaren einfordere. Meine Vorstellungen muten vielleicht etwas sonderbar an, sind aber auch nur Modelle, welche erklären sollen, dass ich dieses Verbrechen mit normalen technischen Mitteln für durchführbar halte. Die Frage nach der Übertragung der Signale bleibt allerdings offen. Ich möchte insbesondere darauf hinweisen, dass bei Annahme eines Neurofeedbacks die Bandbreite des Trägersignals im Verhältniss zu den erzeugten Symptomen und Reaktionen, also zu den erzeugten Effekten, erstaunlich gering sein muss. Der menschliche Körper fungiert als resonierende Antenne. Die Resonanzfrequenzen resultieren aus den biophysikalischen Eigenschaften, welche angeblich einmalig für jeden Menschen sind. Der Körper setzt eine elektromagnetische Welle in vom Gehirn auswertbare Signale um. Ich erinnere hier an ein Verfahrens, das auf Schädelresonanzen basiert. Ich mache weiterhin darauf aufmerksam, dass vielleicht völlig ungebräuchliche Wellenformen oder direkt Ultraschall benutzt werden könnte. Eine besondere Rolle scheint die Stimme des Menschen zu spielen, um eine entsprechende Resonanz aufzubauen. Die Täter sprechen in diesem Fall von einer „Stimmengabelung“. Ich beschrieb schon den erfolgten Lernprozess, um die Verbindung bis zum Verständnis von gedacht-gesprochenen Gedanken aufzubauen. Wenn der menschliche Körper erst mal in einem Biofeedback steht, wird dieses durch verschiede Eigenschaften und deren Veränderungen, z.B. Sprechen in einer bestimmten Weise, beeinflusst. Da eine Dekodierung dieser Signale durch Maschinen als relativ unwahrscheinlich einzustufen ist, lege ich die Überlegung nahe, dass auf der anderen Seite ein Mensch einen ähnlichen Lernprozess durchlaufen muss, und/oder ein Rücksenden der eigenen Signale erfolgt. Ebenso ist die Möglichkeit zu überdenken, dass das Trägersignal die Stimmen beim Opfer direkt erzeugen könnte. Diese können dann vielleicht abgehört werden. Ich werde an späterer Stelle nachweisen, dass die Täter aber durchaus die Möglichkeit entwickelt haben, durch Worte Informationsinhalte übertragen zu können, die auf keinen Fall von mir stammen.

    Die Existenz eines Neurofeedbacks kann dann, nach einem längeren Lernprozess, nicht nur stimmliche oder besser sprachliche Signale erzeugen, sondern auch signifikante, also extreme Signalveränderungen nutzbar machen. Hier bieten sich Schmerzen und sexuelle Erregung an („Wir werden Dir einen Orgasmus zurückspielen! Wir werden Dich prägen mit einem Schmerz“). Die angedrohte Entschwulung kann also bei heterosexuellen Opfern durchaus eine Entmannung beinhalten, da diese Urängste zu einer Art Gehorsam führen, der ein Stillhalten des Opfers über einen längeren Zeitraum verspricht. Hier findet also eine Verlagerung der gelernten und benutzbaren Signalanteile von „Worten und Gedanken“ zu köperinternen Signalen statt. Sollte früher dieses Verfahren benutzt worden sein, um sprachliche Informationsinhalte zu übertragen, liegt jetzt ein Fall vor, der nicht durch einfaches Schweigen im Kommunikationsraum unterbrochen werden kann. Ich vermute, dass diese Verbindung durch die Täter nur durch Ausblenden des gesamten Trägersignals im Umfeld (Frequenzband) des Opfers erreicht werden kann, oder das Opfer muss vollständig abgeschirmt werden. Sollten die Stimmen zum Teil im Gehirn erzeugt worden sein, besteht die Gefahr einer bleibenden Hirnschädigung.

    Ich mache hier noch mal darauf aufmerksam, dass die hier vermittelten Vorstellungen nicht der Realität entsprechen müssen, sondern die Aufgabe haben, eine Denkblockade über die Machbarkeit einer solchen Verbindung aufzubrechen.

    In meiner Wohnung, jetzt schon die zweite seit Beginn, scheinen besondere Verhältnisse zu herrschen. Zum einen sind hier die physischen Beeinflussungen besonders stark zu merken und zum anderen sind die Stimmen in einer Laustärke zu hören, die an die meiner Stereoanlage heranreicht. Die Täter versuchen durch Sprachrythmik Effekte zu erzeugen, die meiner Meinung nach, über längere Zeit angewendet, so etwas wie stehende Wellen im Raum und im Ohr erzeugen, die zu besonderen Empfindungen führen. Diese reichen von Soundveränderungen bis hin zu Kopfschmerzen und fühlbaren Druckwellen im Infraschallbereich, die ich jedoch mit den Ohren wahrnehmen kann. Die bewusste Nutzung dieser Effekte setzt vielleicht eine längere Erfahrung mit diesem Übertragungsmedium voraus. An dieser Stelle betone ich, dass in diesem Kommunikationsraum Machtverhältnisse eine Rolle spielen müssen, die sich meiner Einschätzung entziehen. Ich wies schon auf die beiden Parteien/Stimmen hin, die sich gegenseitig Beeinflussungsmethoden entzogen haben. So ist mir durchaus bewusst geworden, dass diese Sprachrhythmik auch dazu verwendet wurde, um negative Einflüsse des Biofeedbacks zu eliminieren. Die Stimmen bezeichneten dieses Verfahren als Ausnutzen von Neurorhythmik. Ein weiteres Problem liegt für mich in der Vorstellung von Signaleigenschaften, die das Trägersignal und dessen Modulation aufweisen müssen, um alle genannten Effekte zu erklären.

    Ich müsste mich in einem Feld bewegen, dass relativ global auf dem gesamten Erdball vorhanden wäre. (So führte z.B. ein teurer Fluchtversuch nach Mallorca nicht zum Abbbruch der Verbindung.) Dies könnte bedeuten, dass alle Menschen diesem Feld ausgesetzt sind. Ich stelle mir dies als „menschliches Radio“ vor, das auf ein bestimmtes Frequenzband abgestimmt wird. Die Wellen müssten in einem Bereich liegen, den ich empfangen kann. Da gesendet und empfangen wird, müsste der Sender auch auf den Empfänger abgestimmt sein, oder ein bestimmtes Frequenzband für mich „reserviert“ werden. Der Sender sendet also auf meiner Frequenz, in der ich resonanzfähig bin. Bestimmte Verhaltensweisen oder sprachliche Ausdrücke führen zu einer Verstimmung der Frequenz, oder zur Nachführung von Sendeleistung, um die Verbindung auf einem bestimmten Energieniveau zu halten. Diese Änderungen werden dann auf anderen Resonatoren (Menschen) auswertbar, ohne das diese das Sendeprinzip beherrschen müssen. Diese Annahme wurde von den Tätern untermauert, mit der Aussage, ich würde senden. Wenn der Sender selbst einen Resonator besitzt (einen Menschen), dann gibt es mehrere Modulationsmöglichkeiten, die relativ schnell gelernt werden können und niemandem voll bewusst sein müssen, da das menschliche Gehirn, in direkter Kopplung, sehr schnell in der Lage ist zu lernen, das Signal zu beeinflussen.

    Ich will hier anmerken, dass selbst Funktechniker sich eine solche Möglichkeit nur sehr schwer vorstellen können, da Versuche in dieser Richtung praktisch unmöglich und nicht vertretbar sind. Es kann sein, dass die Möglichkeit solcher Versuche, eine grundlegende Motivation der Täter darstellt. Ich bitte hier um Verständnis für diese unwahrscheinliche Modellbildung, aber zehn Monate Stimmen im Kopf mit physischer Beeinflussung lassen auch unmögliche Vorstellungen entstehen, um geistig einigermaßen im Lot zu bleiben. Ich versuche am Schluss nachzuweisen, dass die Stimmen wirklich von Außen übertragen werden, muss aber anmerken, dass man versuchen muss, mir zu glauben, um eine technische oder biologische Lösung überhaupt in Betracht ziehen zu können (Denkblockade auflösen!).

    Ein besonderes Problem ergibt sich aus der notwendigen Bandbreite des Trägersignals und der Modulation. Wenn an mir keine physischen Manipulationen vorgenommen wurden, wovon ich ausgehe, kann dieses Signalgemisch bei sensiblen unbeteiligten Menschen noch ganz andere Wirkungen erzeugen als bei mir. Vorraussetzung dafür ist die Erzeugung eines Feedbacks. Damit besteht die Möglichkeit, dass Stimmenhörer Stimmen hören müssen, die nicht für sie bestimmt sind, aber künstlich erzeugt wurden. Dem Phänomen des Stimmenhörens kommt hier eine Bedeutung zu, die sich durch mich alleine nicht mehr denken lässt. Kann zum Beispiel die bloße Existenz eines Trägersignals zum Hören von Gedanken oder Worten anderer Menschen führen? Oder ist dieses Trägersignal vielleicht natürlichen Ursprungs? Wird ein Trägersignal benutzt, das in unserer Umwelt überall enthalten ist und – technischen Ursprungs – ganz anderer Zweckbestimmung vorbehalten sein soll? Die derzeitige ärztliche und psychologische Meinung enthält sich jeder Aussage über die Ursache des Stimmenhörens. Der „Patient“ muss in jedem Fall akzeptieren, dass die Stimmen Bestandteil seiner Persönlichkeit sind. „Jede Erklärung des Phänomens, die der Patient findet, ist von vornherein zu akzeptieren.“ Es kann sein, dass sie persönliche Probleme wiederspiegeln, aber auch, das von nun an zwei oder mehrere Menschen miteinander auf unerklärliche Weise verbunden sind. Die medikamentöse Behandlung wird nicht nur auf Grund von organischen Schäden, sondern vor allem auf Basis des Leidensdrucks indiziert.

    9. Mein Freundeskreis ist vielleicht in Gefahr

    Mir wurden reale Situationen von einem Besuch bei meinen Freunden eingespielt, um einen besonderen Stresszustand zu erzeugen. Dies gelang. Ich zitterte am ganzen Körper und versuchte sie telephonisch zu erreichen. Da die Stimmen mir suggerierten, dass sie eine Verbindung dieser Art über die reine Stimmsuche aufbauen könnten, fasste ich mich kurz und sprach nur in vagen Andeutungen, um niemanden durch eine direkte Konzentration auf eine solche Verbindung in Gefahr zu bringen. Diese Konzentration sollte angeblich maßgeblich daran beteiligt sein, eine solch direkte Verbindung zu ermöglichen. Ich habe den Eindruck, dass mich ständig ein besonders geartetes Feld umgibt, dass diese Verbindung ermöglicht. Besonders in geschlossenen Räumen, in denen ich mich nicht groß bewege, scheint dieses „Resonanzfeld“ stark zu werden. Meiner Meinung nach entstehen sogenannte stehende Wellen! Das besonders perfide Verhalten der Verbrecherseite besteht darin, aus den Aufnahmen leise Sublimialstimmbänder zu erzeugen, die manchmal im Hintergrund wahrnehmbar werden. So kann ich nicht wirklich entscheiden, ob eine direkte Verbindung zu meinen Freunden besteht. Da ich weiß, dass ein längerer erzwungener Lernprozess vonnöten wäre, hoffe ich, dass diese Verbindung nicht besteht, wage mich aber nicht zu fragen, ob jemand in meiner Umgebung Stimmen hört, weil die Konzentration darauf, eine solche vielleicht erst möglich macht. Die Täter drohen in letzter Zeit ständig mit Direktverbindungen, einerseits, weil ich dabei echten Stress entwickle, andererseits, weil die anderen, vorher beschriebenen Beeinflussungsmittel ihnen entzogen wurden. Ich möchte hiermit noch einmal auf ihren inneren Machtkampf hinweisen und befürchte eine Verletzungsgefahr bei unkoordiniertem abrupten Verbindungsabbruch, da die positive Seite ständig auf Signalfreiheit des Opfers vor der Freigabe besteht (Hier fand der Begriff „Freimachen von allen Signalen“ Verwendung). Beim Besuch meiner Freunde, Ende April/ Anfang Mai, hatten die Täter noch alle technischen Ressourcen. Ich schrieb über die sprachliche und physiologische Beeinflussung durch „Stimmen“ die ich eindeutig äußeren Betätigungen von Verbrechern zuordne. Ich bemerkte eines Morgen ein Ausschalten von Beeinflussungen, die sich pseudoakustisch wahrnehmen lassen. Das Rauschen, das mich seit Monaten begleitet, wurde abrupt unterbrochen, weil „die positive Seite“ dies scheinbar erzwungen hatte. Sofort danach setzte ein 1kHz Ton ein, welcher mit Erstaunen kommentiert wurde, woraufhin eine mögliche „Freigabe“ abgebrochen werden mußte. Die Sinustöne sollen angeblich die Verbindung zu den Tätern aufrechterhalten, wenn andere Signale nicht mehr vorhanden sind. Die Täter bedrohen mich mit Kopfschmerzen, die sie nach Ansage auch erzeugen. Sie liegen in verschiedenen Bereichen des Schädels. Nachdem ich den Tätern klarmachte, dass sie eine Menschenrechtsverletzung begehen und niemals hoffen können, ohne Bestrafung davonzukommen, versuchten diese mich mit der Stimme meiner Mutter zu erpressen. Sie bedrohen den gesundheitlichen Zustand meiner Freunde, deren Stimmen systematisch benutzt werden, um bei mir Stresszustände zu erzeugen. Die Täter bedrohen mich mit Mord. Sie erzeugen durch sogenanntes „Hochdrehen“ ein Gefühl von körperlicher Belastung, die mich an einen Herzinfarkt denken lässt. Sie wollen angeblich länger durchhalten, als ich dies ertragen könne. Sie kündigten außerdem an, dass sie mir jeden Lebensmut nehmen würden, um mich in einen Selbstmord zu treiben. Diese Gefahr besteht nach zwei kleineren Versuchen vor etwa vier Monaten nicht mehr. Die größte Gefahr befürchte ich mittlerweile für meine Freunde. Die Stimmaufnahmen, dienen nach Angabe der Täter zur Auffindung von Personen, bei denen eine „Denkstimme“ erzeugt wird, um einen Abgleich mit deren „Sende- und Empfangsgeräten“ durchzuführen.

    Ich möchte hier nochmals darauf hinweisen, dass ich weiß, die Stimmen kommen von Außen. Es liegt also ein Verbrechen ungeahnten Ausmaßes vor, welches sich zu einer globalen Katastrophe entwickelt, weil die Täter behaupten, sie hätten die „Stimmholung“ nicht mehr im Griff.

    Ich mache weiterhin darauf aufmerksam, dass ein einfacher unkoordinierter Abbruch dieser Kommunikation zu geistiger und körperlicher Verletzung von Personen führen kann, die nicht einmal wissen müssen, dass sie dieser Beeinflussung unterliegen.

    Der positive Teil der Stimmen drängt deshalb immer noch auf eine „vernünftige Freigabe“ aller Personen. Weiterhin möchte ich darauf hinweisen, das auf „gewollt gesprochene“ Gedanken, mittlerweile halbautomatisch reagiert wird. Zum Beispiel: Wenn ich die Wohnung verlasse, wechseln die Stimmen vollständig den Charakter und die Gesprächsinhalte. Die Täter bezeichnen die unterschiedlichen Inhalte als Kontexte. Dies betrifft ebenfalls die körperlichen Beeinflussungen. Es ist also möglich und mir vorgeführt worden, dass doppelt gedachte „Kunstworte“, die im normale Sprachgebrauch nicht auftreten, Aktionen auslösen. Diese Demonstration diente einer Folterung nach dem Motto: „Du wirst Nichts mehr denken wollen“. Die Täter unterliegen einem Neurofaschistischen Gedankengut, das auf den Prämissen beruht: „Wir sind Übermenschen, wir können jedes Leben vernichten, das wir wollen.“ „Wir können niemals gefunden werden!“

    „Wir werden niemals aufhören, wenn uns niemand dazu zwingt.“

    Sie scheinen diesen Kommunikationsraum für sich zu beanspruchen, um Menschen zum Gehorsam zu zwingen. „Wir machen das, weil wir die Macht dazu haben“/ „Du wirst lernen Dich unterzuordnen, und dann ein glücklicher Mensch werden können.“

    Ich bin wahrscheinlich gezwungen, mich einer neurologischen Behandlung zu unterziehen. Sollte ich Medikamente zu mir nehmen müssen, sind diese dann falsch indiziert. Außerdem wirken Medikamente, nach Angabe der folternden Personen, anders als angestrebt.

    Selbiges gilt auch für Alkohol, den ich zu mir nahm. Die Medikamente werden nicht entsprechend ihres Zwecks wirken. Nach Aussage der Stimmen: „Wir lassen niemals jemanden los. Wir werden Dich umbringen lassen durch einen Arzt.“

    Es muss eine Möglichkeit gefunden werden, nachzuweisen ob, oder besser, dass die Stimmen Personen gehören, die ein unvorstellbares Verbrechen verüben. Ich muss eine Möglichkeit finden, die Einnahme von Medikamenten zu umgehen.

    10. Terrorismuspotenzial

    Ich hatte die Idee, diese Verbindung durch eine größere Entfernung zu einem vermeintlichen Sender durch eine Reise abzubrechen. Mein Flugziel war ein Billigurlaub auf Mallorca. Panikartig verlies ich das Land. Weder auf den Flughäfen noch an Grenzübergängen wurde eine Verbindung bemerkt. Heute ist mir bewusst, dass vielleicht eine Gefährdung der Flugsicherheit vorlag. Die Stimmen suggerierten mir, dass sie niemals in einem Flugzeug „mitfliegen“ würden. Ich machte das Bundeskriminalamt in einem Schreiben auf diesen Sachverhalt aufmerksam, der mich daraufhin an den Sozialpsychologischen Dienst überwies. Ich möchte hier aber noch anmerken, dass ich auch im Ausland von den Stimmen terrorisiert wurde, orientierungslos umherirrte, bestohlen wurde, da ich keine Unterkunft fand und frühzeitig die Rückreise antreten musste. Heute drängt sich mir die Frage auf, ob diese Kommunikationsform schon zu terroristischen Zwecken schon benutzt wurde ( „mit Allah sprechen“). Diese Behauptung scheint weithergeholt, aber überlegenswert zu sein. Religiöse Mittel lassen sich mit dieser Technologie sehr leicht zu einem perfekten Herrschaftsinstrument nutzen, weil „Gespräche“ mit einem Gott im weitesten Sinne anders verstanden werden. Dies geschieht übrigens auf der Seite des Beeinflussten genauso wie in der Reflektionstätigkeit derer, denen solche Gespräche mitgeteilt werden.

    11. Auffinden und Bekämpfen, Abschalten

    Die Aufdeckung dieses Verbrechens ist eine interdisziplinäre Ermittlungsarbeit, deren Komplexität, meiner Meinung nach die Aufklärung jedes bis jetzt bekannte Verbrechen in den Schatten stellt. Ich möchte hier ein paar Gedanken zu diesem Thema loswerden, um übereilte Handlungen, auch bei Gefahr im Verzug, zu verhindern. Zuerst einmal ist das technische oder halbtechnische Verfahren zu finden. Wenn an mir keine Messungen mehr vorgenommen werden können (Stimmen sind weg, Resonanzverhalten in eigener Wohnung verschwunden, also wenn die Stimmen einfach aufhören), ist eine Feststellung des Übertragungsverfahrens fast unmöglich. Umfangreiche Recherchen könnten aber vielleicht einen Hinweis geben, der über die Bezeichnung Schädelresonanzverfahren hinausgehen würde. Diese Angaben zu dem Verfahren habe ich vermutlich vor langer Zeit einmal gelesen. Das verwendete Verfahren kann aber ganz anders geartet sein und die Täter haben mein Wissen nur benutzt, um eine Ermittlung zu erschweren (siehe Kontexte, Resonanzverfahren). Ist ein solches Verfahren gefunden worden, muss es ortbar gemacht werden. Hierzu sind eine oder mehrere Topographien anzunehmen, welche sich aus der Organisation des Verbrechens oder vorhandener anderer Anwendungen ergeben. Es können zentrale und dezentrale Sende- und Empfangsstrecken angenommen werden, da ein Sender und ein Empfänger gefunden werden müssen, die mit dem Opfer in bezug zu setzen sind (siehe Mensch als Resonator). Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass Menschen diese Verfahren zu anderen Zwecken (Hilfe auf informelle Weise) benutzen und somit Menschen in einem Sendebereich existieren, die auf diese Hilfe angewiesen sind. Hier weise ich auf die „guten Stimmen“ hin, die meiner Meinung nach mein Leben retteten, aber nicht in Erscheinung treten können.

    Außerdem weise ich hier darauf hin, dass Menschen in diesem Kommunikationsraum gefangen gehalten, oder abhörbar gemacht wurden.

    Da es sich um neuronale Signale handelt, ist eine abrupte Abschaltung bei Auffindung eines Senders zu vermeiden (siehe Technische Vorstellungen). Hier gilt es somit, eine Zusammenarbeit von Ärzten, Kriminologen Physikern und Technikern zu organisieren. Des weiteren ist bei Auffindung der Täter zu beachten, das sie vielleicht in gleicher Weise kommunizieren. Dies bedeutet erstens: untereinander, was einen nicht nachvollziehbaren Informationsfluss darstellt, und zweitens auch die Auslösung von Befehlen, welche die Opfer oder Aussteiger bedrohen. Ich habe den Eindruck, dass in diesem Raum Menschen, die darin eine Möglichkeit gesehen haben zu helfen, gezwungen sind in diesem zu verbleiben. Die Möglichkeit, mit Hilfe von Gedanken Befehle zu erteilen, mutet besonders futuristisch an, ist aber eine Tatsache, die ich am eigenen Leib erfahren musste. Die Täter kommentierten dies mit den lakonischen Worten: „Das tust alles nur Du Selbst. Du wirst nicht mehr denken wollen.“ Die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Ärzten aus der Neurologie ist notwendig, um die Einkopplung der Information zu klären. Diese Fachrichtungen sind auch gefragt bei der Abschätzung des Verhaltens und den gesundheitlichen Folgen nach Beendigung der Resonanz von Täter und Opfer. Den Tätern muss diese Tatsache allerdings bewusst sein. Die Dauer des Verbrechens und die von mir gemachten Erfahrungen ob des Verhaltens der Täter, setzt eine logistische Infrastruktur voraus, die nur durch vorherige Planung oder eine Serientat zu erklären ist. Die Stimmen behaupten immer wieder, dass sie an alles gedacht haben und schon Erfahrungen mit einer möglichen Anzeige hätten. Dies wird auch durch einen inneren Machtkampf dokumentiert, der sich in diesem Raum abzuspielen scheint. Dieser Machtkampf kann aber auch daher rühren, dass das Opfer ständig in einem Zustand zwischen Hoffnung und Verlust der selben gehalten wird, um seine Aktionen zu verzögern. Die Beeinflussung von Opfern, denen dies nicht bewusst ist, scheint mir ein gesondertes Problem bei der Abschaltung von möglichen Sendeanlagen zu sein. Die Opfer können nicht durch Fragestellungen über ihren Geisteszustand erkannt werden und eine Kontaktierung in diesem Raum durch einen Lernprozess kann man einer Verletzung gleichsetzen. Nach Angabe der einen Seite ist eine gefahrfreie unbewusste Freigabe möglich, während die andere Seite dies bestreitet („Wir müssen Dir einen Schmerz geben!“ ).

    Diese Fragen stehen für eine Angst vor dem, was wir uns nicht vorstellen können. Niemand will sich diese Fragen stellen. Es ist einfacher zu verdrängen, als sich zu überlegen was kranke Menschenhirne sich ausgedacht haben.

    Geheimhaltung, Schuld und Vergessen sorgen dafür, dass niemand in diese Richtungen denken kann.

    12. Die Stimmen sind von Außen

    Mir ist vollkommen bewusst, das diese Zeilen wie von einem psychisch kranken Menschen geschrieben anmuten, der eine selbst erkannte geistige Behinderung verarbeiten muss. Die angebliche technische Undurchführbarkeit solcher Verbindungen sorgt weiterhin für eine Ablehnung des Wahrheitsgehaltes dieser Zeilen. Hinzu kommt die Überlegung, dass alles, was ein menschliches Gehirn sich ausdenken kann, auch von inneren Stimmen darzustellen ist. Dies ist den Tätern bekannt. Sie benutzen Krankheitssymptome, die sich nicht einer äußeren Einflussnahme zuordnen lassen. Wie also weise ich nach, dass die Stimmen von Außen übertragen wurden und werden?

    Ich habe zugehört und versucht zu verfolgen, welche Strategien hinter diesen Machenschaften stehen könnten. Die psychologischen Verfahren werden übrigens von den Tätern bewusst genutzt, so dass auch andere Stimmenhörer diese Unterscheidung nicht treffen können. Eine ärztliche Diagnose führt praktisch immer zu einem pathologischen Befund. Ich habe versucht, Wortwendungen und Worte zu finden, welche unter keinen Umständen von mir sein können, weise aber auch hier auf die unbewusste Kreativität eines kranken Gehirns hin. Mir bleibt nur festzustellen, dass mir geglaubt werden muss und nach ähnlichen Fällen gefahndet werden müsste. Ich erinnere hier an die Möglichkeit der Suche nach Entzugsopfern aus der Vergangenheit. Auch eine Analyse von Stimmenhörern – Häufigkeiten über die Zeit und die Regionen (internationale Vergleiche) könnten hier ein Indiz liefern. Eine weitere Idee wäre eine Befragung von Stimmenhörern nach diesen gleichen Worten, da es relativ unwahrscheinlich erscheint, dass zwei Personen sich gleiche Redewendungen ausdenken können. Die mir aufgefallenen, will ich hier ohne Erläuterungen zur Verfügung stellen:

    „Stimmengabelung, Hosenbandorden, Replikaktionsschleifen, (Zudrehen, Aufdrehen, Zurückdrehen, Freigeben, Fallen lassen, Nicht mehr mögen, Schleifen sortieren), Wir werden Dich umbringen lassen durch einen Arzt, Wir werden Dich umbringen lassen durch Dich selbst, Wir sind nicht mehr die Alten zu kriegen, Wir sind süchtig nach Süchtigen, Wir sind nicht die, die wir scheinen, Wir sind nie wieder in Dir drin und nie wieder um Dich rum und dann sind wir weg, Wir sind Niemand mehr für Dich, Ich bin die einzige Suchtärztin Deutschlands und durfte den Eid des Hypokrates nicht schwören, Er ist mein Patient – ich schütze ihn mit meinem Körper, Wir sind gute Menschen – weil wir hier drinne sind“ (Dieser Satz wird oft bei folternden Aktionen wiederholt).

    Da ich diese Meinung „Wir sind gute Menschen…“ aufgrund von Schmerzen, Entschwulung, Entmannung nicht teilen konnte, werden immer wieder Schleifen gestartet, die als Ausgang diesen Sachverhalt haben sollen, aber nicht können. Dies führt dann zu weiteren Repressalien, die wieder in Schleifen übergehen: „Du wirst nie wieder klar kommen können Du wirst nicht mehr denken wollen.“ Andere Redewendungen und Aussagen der Täter habe ich versucht auf den vorhergehenden Seiten in Anführungzeichen zu setzen. Ich schrieb im ersten Kapitel über die Undenkbarkeit dieses Verbrechens, und will den Versuch, diese Undenkbarkeit zu durchbrechen mit diesen Zeilen beenden. Mir ist vollkommen bewusst, dass ein Ernstnehmen dieses Schreibens einen Ermittlungsaufwand und Überlegungen zur Folge haben müsste, die ein einzelner Mensch nicht tragen kann. Auch aus diesem Grund glaube ich, dass über diese Problematik noch nie (auch nicht auf der Täterseite – Suchtbekämpfung durch brutale Entzüge) nachgedacht wurde. Ich halte die Täter nur für beschränkt zurechnungsfähig, da sie auch einer solchen Informationsstruktur wie ich unterliegen ( siehe Vorder- und Hintergedanken). Ich mache hiermit ausdrücklich darauf aufmerksam, dass mir und anderen Menschen dieses angetan wird (Verlaufsform) und dass es keine fiktive Darstellung einer technisch realisierbaren Möglichkeit ist.

    Wie Viele?

    – sind falsch behandelt worden

    – in faschistoiden Entzügen gestorben

    – liegen schizophren unter Brücken

    – wurden in den Selbstmord getrieben

    – nehmen Drogen, um Ruhe im Kopf zu erzeugen

    – ohne zu wissen warum

    – sprechen in fremden Gehirnen

    – foltern aus Lust am Verbrechen

    – vergewaltigen mit technischen Mitteln

    – leiten Menschen in die Irre

    – zwingen zur Einsamkeit

    – ohne zu wissen warum

    – stellen eine falsche Diagnose

    – verabreichen Medikamente in den Tod

    – binden Patienten fest

    – ohne zu wissen warum

    – ziehen sich zurück aus Unsicherheit

    – stellen keine Fragen mehr

    – verdrängen Freundschaft und Liebe

    – wollen nicht mehr denken müssen

    – wissen nicht mehr was sie fühlen

    – haben nur noch Angst

    – ohne zu wissen warum

    – kämpfen dagegen an

    – Drinnen und Draußen.

    (Frank Possekel, Berlin)

  • Neurofaschismus

    Stimmen im Kopf von Außen/ Man muß mir glauben

    Die körperliche und geistige Integrität ist ein unveräusserliches Menschenrecht. Dieses Menschenrecht wird mit Füssen getreten. Mir sind Dinge passiert, oder wurden mit mir gemacht, die undenkbar erscheinen. Ich bin der Meinung, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so ergangen ist. Ich bin das Opfer eines Verbrechens geworden, das undenkbar erscheint. Um es schon an dieser Stelle klar und deutlich zu sagen: „Ich bin nicht geisteskrank, und werde langsam umgebracht! – Durch Menschen, die eine Kommunikationsart beherrschen, welche systemimmanent faschistoid ist und unmenschlich macht.“ Ich versuche hier zunächst die Undenkbarkeit dieses Verbrechens aufzulösen, dann die Methoden zu erläutern, die benutzt werden, um ein Verbrechen zu tarnen und durchzuführen. Danach werde ich meine Vorstellungen zu deren Umsetzung darlegen, um schließlich zu erläutern, welche Schwierigkeiten bei der Bekämpfung auftreten werden.

    Ich weise hier vor allem darauf hin, dass die Denkbarkeit diese Verbrechens im Vordergrund steht. Dieses Verbrechen passiert nicht zum ersten Mal. Die Undenkbarkeit ist wörtlich zu nehmen, da niemand in öffentlicher Position auch nur ansatzweise darüber nachzudenken scheint, ob diese Verbrechen möglich sind.

    Wenn dieses von mir zu beschreibende Verbrechen denkbar werden sollte, sind die gesellschaftlichen Konsequenzen so vielschichtig und weitreichend, dass – so behaupte ich – unser aller Leben sich grundlegend verändern wird. Im Grunde genommen ist es schon zu spät. Jeder Mensch auf dieser Erde ist abhörbar zu machen, global: Entfernungen spielen keine Rolle. Jeder Mensch auf dieser Erde ist erpressbar, ohne dass irgendeine Möglichkeit besteht, sich dieser Erpressung zu entziehen. Jeder Mensch auf dieser Erde ist körperlich beeinflussbar, ohne dass ihm dies bewusst sein muss. Jeder Mensch kann geistig geschädigt werden, ohne dass er es merken würde. Niemand kann weglaufen. Ich beschreibe hier die traurige Erfahrung, dass Menschen unter dem Deckmantel, Hilfe zu leisten, mit einer perfekt organisierten Gehirnwäsche mein Leben zerstören wollen („Wir wollen Dir ein neues Leben geben.“ ). Sie benutzen den Zeitraum, in dem ihr Opfer glaubt, dass ihm geholfen wird, um es bestialisch zu quälen. Ich bin zwangsweise Teilnehmer an einer Kommunikationsform, die wie jede neue Erkenntnis, Gefahren und Potentiale in sich trägt. Die Kommunikation erfolgt über Sprache und „Gesprochene Gedanken“, welche direkt ins Gehirn übertragen werden können.

    Seit uralter Zeit machen Menschen sich Gedanken über eine Möglichkeit, mit Gedanken direkte Wirkungen zu erzeugen. Ein Traum größer als das Fliegen. Alchemisten, Priester, Machthaber, Menschen, denen Sprache als zu eng erscheint, Verliebte jeder Orientierung wollen wissen, was andere denken, wollen direkteren Einfluss auf das Denken anderer haben, oder einfach Lügen ausschalten. Ich will an dieser Stelle kein Urteil abgeben, ob dieser Traum sinnvoll oder gefährlich ist. Er existiert, und Menschen haben einen Weg gefunden, ihn zu verwirklichen. Die meisten Menschen glauben, die Erfüllung dieses Traumes liegt in weiter Ferne, ich weiss, er ist unter bestimmten Bedingungen schon lange wahr geworden.

    Wie alle neuen Erkenntnisse wird auch diese in positiver, also menschlicher Richtung benutzt und ebenso zur Machtausübung in verbrecherischer Weise umgesetzt. Wie bei jeder neuen Erkenntnis, ist ihre Umsetzung in ein Verbrechen leichter und effektvoller, als in harter Arbeit sinnvolle und hilfreiche Anwendungen zu finden. Warum kann niemand glauben, dass an mir ein solches Verbrechen verübt wird?

    Zuerst einmal ist die Technologie unbekannt, mit der hier gearbeitet wird. Ich erläutere meine Vorstellungen und Kenntnisse dazu an späterer Stelle. Nehmen wir einmal an, eine solche Technik bestehe schon seit längerer Zeit. Die Konsequenzen ihrer Nutzung zu verbrecherischen Zwecken sind nicht nur unabsehbar, sondern in ihrer Gesamtheit undenkbar. Dies ist mir bewusst geworden, nachdem ich um Hilfe bei verschiedenen Institutionen gebeten habe (Presse, Kriminalamt, Ärzte). Menschen können in ein fremdes Gehirn eindringen, um dort eine Gehirnwäsche durchzuführen, ohne das die Möglichkeit zur Gegenwehr besteht. Die Manipulationen gehen von sprachlicher Beeinflussung über das Manipulieren von Gedanken, das unbewusst stattfinden kann – bis hin zur Schmerzerzeugung und Erzeugung von organischen Defekten. Die gesellschaftlichen Konsequenzen sind noch undenkbarer. Hier können Menschen zu Verbrechern gemacht werden, perfekte Untertanen erzeugt werden, ohne dass ein Verursacher dieser Verhaltensweisen gefunden werden kann. Die Verbindungen basieren auf der Übertragung von Neurosignalen, die nicht abhörbar, da nicht formal dechiffrierbar sind. Diese Signale sind nicht einmal auffindbar, wenn das Verfahren nicht vollständig bekannt ist. Menschen können weltweit koordiniert eingesetzt werden, um Ziele zu erreichen, die ihnen selbst nicht bewusst sein müssen (Entscheidungsbeeinflussung, Terrorismus, Selbstmordinduktion). Diese Technologie kann in allen Lebensbereichen angewendet werden. Wenn die Menschen dergestalt verbunden werden, kann niemand davon ausgehen, das eine freie individuelle Willensbildung möglich ist. Die Undenkbarkeit führt bei Ärzten und Spezialisten aller Fachgebiete zu einer pathologischen Einschätzung, um die Konsequenzen verdrängen zu können. Ich versuche mit diesem Text eine gesellschaftliche Denkblockade aufzulösen, zum einen, weil mein Leben in Gefahr ist, zum anderen, um klar zu machen, das ein nicht-öffentlicher Technologievorsprung denkbar werden muss, um eine globale Katastrophe zu verhindern. Diese Katastrophe besteht nicht nur in der verbrecherischen Anwendung, sondern in einer nicht kontrollierbaren Form der Verbindungserzeugung. Den Menschen, die so verbunden sind, muss dies nicht voll bewusst sein, da die wirkliche Sprachübertragung einen erzwungenen Abstimm- und Lernvorgang vorausetzt.

    Der Staat hat den Schutz vor Verbrechen, d.h. die geistige und körperliche Gesundheit größerer Menschengruppen zu schützen. Dieses Verbrechen führt zu einem Zustand beim Opfer, der nicht behandelbar ist. Einerseits, weil keine Sucht oder Geisteskrankheit vorliegt, deren Symptome jedoch systematisch erzeugt werden, andererseits, weil ein Krankheitsbild hinterlassen wird, dessen Ursache von Ärzten nicht nachvollzogen werden kann.

    Wenn ein Neurologe auf Grund von Geheimhaltung technischer Möglichkeiten eine Fehldiagnose stellen muss, hat der Staat versagt. Die Möglichkeit, Informationen direkt ins oder aus dem Gehirn zu übertragen, besteht seit längerer Zeit.

    Sie ist Gegenstand verschiedener perverser Forschungen verschiedener Interessensgruppen gewesen. Ich nenne hier stellvertretend einige: das Schädelresonanzverfahren zur Erzeugung temporärer Schizophrenie; Sublimal- Stimmplättchen zur Umwandlung elektromagnetischer Wellen in Ultraschall; Schallsignale und Resonanzwürfel- bzw. Resoannzraumverfahren zur Verständigung über größere Entfernungen. Ich behaupte an dieser Stelle nicht, dass diese Verfahren funktionieren oder angewendet werden, sondern, dass Verbrecher die von mir beschriebene Denkblockade schon lange überwunden haben, d.h. sie arbeiten daran. Neuzeitliche Entwicklungen in der esoterischen Unterhaltungselektronik, wie das Neurophon, wurden durch das US-Patentamt erst mal für Jahrzehnte auf Eis gelegt. Es ist also möglich, Sprache im Gehirn zu erzeugen, ohne das diese gehört werden muß. Sogenannte Wellenreiter zur Erzeugung von alpha-, beta-, gamma- Wellen sind seit mehreren Jahren auf dem Markt. Es sei hier das Verfahren des Supralearning noch angegeben. Die Geheimhaltung solcher Verfahren führt zu einem nicht mehr handhabbaren Verbrechenspotential, diesem wird ermöglicht, unerkannt über Ängste und Abhängigkeiten Verbrechen zu verüben oder gar verüben zu lassen („Du bist noch nicht fertig genug, um Deine Aufgabe zu erfüllen.“ „Du wirst ein Päckchen von A nach B tragen.“ „Du wirst nicht fragen dürfen, was und wofür Du es Tust.“)

    Das Opfer hat keine Möglichkeiten, um Hilfe zu schreien. Freunde und Kollegen können nicht glauben. Ärzte können nicht behandeln. Polizei und Justiz sind aus Unwissenheit nicht in der Lage, sinnvoll zu reagieren. Für diese Art „virtueller Tat“ gibt es keine Bezeichnung und kein sinnvolles Strafmass. Die technischen Möglichkeiten führen zu einer völligen Entfremdung der Täter von ihren Opfern, weil diese nicht als existierende Menschen wahrgenommen werden. Internet- und Telephonkriminalität stellen sich im Vergleich dazu als leicht ermittel- und beurteilbar dar. Mir ist bewusst, das ich das Opfer einer Tat bin, die von verschiedenen Gruppen schon öfter begangen worden ist. Meine Erkenntnisse stammen fast ausschließlich aus Diskussionen mit den Tätern, die sich für unauffindbar halten („Wir können niemals gefunden werden. Wir sind Niemand mehr für Dich. Uns gibt es nicht mehr“). Diese Situation hat für mich erschreckend normalen Charakter angenommen und ist für Außenstehende kaum vorstellbar. Fälle von Systemkritiker-Beseitigung und der Fall aus dem „Film 23“ könnten meiner Phantasie entsprungen sein, die Frage, ob eine solche Möglichkeit bisher untersucht wurde, bleibt aber offen. Das Verbrechen besteht für mich im Abhören, psychischer wie physischer Beeinflussung, Gesundheitsschädigung, Erzeugen einer geistigen Behinderung, Selbstmordinduktion, Zwang zum Drogenkonsum – bis hin zur Erzeugung von Sucht („Wir werden Dich umbringen lassen durch einen Arzt. Wir werden warten, bis Du Dich umbringen willst, dann können wir Dir helfen. Wenn wir dier geholfen haben sind wir gute Menschen“). Ich schreibe hier die reine Wahrheit, bin jeder Zeit bereit, dieses Schriftstück zu beeiden und hoffe auf Hilfe, die mir ein Weiterleben unter menschlichen Bedingungen ermöglichen könnte.

    1. Situationsbeschreibung

    Seit etwa zehn Monaten werde ich mit mir vollständig unverständlichen Mitteln abgehört und Beeinflusst. An mir sind meines Wissens nach keine technischen Manipulationen vorgenommen worden. Ich muss vierundzwanzig Stunden am Tag Stimmen hören, die unterschiedlichen Personen gehören. Die Stimmen gehören vollständigen Persönlichkeiten, die sich auch ohne mein Dazutun miteinander unterhalten. Sie diskutieren zum Beispiel untereinander den weiteren Verlauf meiner Beeinflussung. Diese Stimmen benutzen später noch zu erläuternde psychische Methoden, um mich zu quälen. Des weiteren erfolgen dabei Veränderungen meiner Sinneswahrnehmungen und körperlichen Zustände, deren Erzeugung werde ich nach meinem Wissensstand später darlegen. Diese Beeinflussungen führen zu Lebenssituationen, welche so unglaublich sind, dass mir die Niederschrift schwer fällt. Diese Beeinflussungen reichen von persönlichen Unsicherheiten über soziale Isolierung bis hin zu Schmerzerzeugung und Vergewaltigungssituationen. Ich weiß, dass diese Zeilen schwer zu glauben sind, bin aber der festen Überzeugung, dass ein Verbrechen vorliegt.

    2. Zeitlicher Hergang

    Ende März 2003 begann ich Stimmen zu hören. Diese Stimmen waren der Meinung, mich einer von ihnen vermuteten Drogensucht entziehen zu müssen. Sie begrüßten mich mit den Worten: „Wir wollen Dir ein neues Leben geben! Du wirst lernen, mit Dir selbst klar zu kommen.“ Die Stimmen erschienen abrupt mit dieser Begrüßung. Im nachhinein ist mir klar geworden, dass der Einstieg mit einer Verlagerung meines Denkprozesses verbunden war, die sich darin äußerte, dass ich in gesprochenen Worten und einfach strukturiert denken musste. Dies erscheint mir einem Lernprozess gleichzukommen, in dem ich gezwungen wurde zu kommunizieren. Ich lehnte diese Hilfe ab, da keine Drogensucht vorlag und ich in einem zufriedenstellenden Arbeitsleben stand. Die Stimmen hatten aber Kenntnis, dass ich gelegentlich Drogen genommen hatte. Die Stimmen zwangen mich weiterhin zu kommunizieren, indem ich mit ihnen sprechen musste, um mich nach ihren Worten einer „Umerziehung“ zu unterziehen. Sie wollten mich mit der Methode einer künstlichen „Schizophrenieerzeugung“ mit mir selbst auseinandersetzen lassen, um ein klares Persönlichkeitsbild zu erzeugen. Diese Methode wurde mir von den Stimmen so erklärt, nach meiner Weigerung, mich dieser zu unterziehen. So irrte ich fast orientierungslos durch meine Heimatstadt Rostock, oder lag tagelang zu Hause in Berlin im Bett. Der Zwang, die Stimmen zu hören, ist eine Foltermethode, da jedes Wort mitgedacht werden muss und andere Gedanken dabei vollständig unterdrückt werden. Die Stimmen bezeichnen diesen Zustand als „Zugedreht“. Da die Stimmen von Außen kommen, schrieb ich Hilferufe, um eine Untersuchung zu initiieren. Der Erste ging an die Spiegelredaktion und zwei weitere an das Bundeskriminalamt Berlin. Diese machten den Sozialpsychologischen Dienst auf mich aufmerksam, der mir eine betreute Wohnung und die Möglichkeit verschaffte, ohne bürokratischen Aufwand Sozialhilfe zu beziehen. Dies geschah nach etwa sechs Monaten. Ich befand mich zu dieser Zeit in einem psychologisch bedenklichem Zustand, der von den Stimmen bewusst erzeugt wurde. Die Stimmen versuchen eine Abhängigkeit auszunutzen, die es scheinbar unmöglich macht, sich an öffentliche Stellen zu wenden. Die zugegebene Einnahme von Drogen ist ein ideales Druckmittel, da Neurologen die Frage nach deren Konsum in die Diagnose eingliedern.

    Ich möchte Sie bitten, alle Vorurteile beiseite zu lassen und diesen Text bis an sein Ende zu verfolgen.

    Die Stimmen benutzen professionelle Methoden, um die Symptome einer Drogensucht oder Geisteskrankheit zu erzeugen, um Menschen zu quälen und zu vernichten. Ich mache an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass mir in diesem Kommunikationsraum aber auch Hilfe durch Stabilisierung und Einschränkung der Mittel der eigentlichen Tätergruppe zuteil wurde. Ich befinde mich derzeit in einem Dauerzustand des Wartens auf Beendigung der Torturen, die von zwei dauernd anwesenden „Guten Stimmen“ angestrebt wird.

    3. Sprachliche und psychologische Methoden

    Die Hauptmethode, die zur Anwendung kommt, bezeichnen die Stimmen als „Schleifen in Ordnung bringen.“ In dieser Methodik sind ein Weiterdenkzwang und der Zwang, Gespräche zu denken, eingebettet.

    – Die Schleife:

    Durch mehrere Stimmen wird eine Art Gespräch erzeugt, welches nach einiger Zeit nur noch von mir selbst geführt wird, um zu einem Ausgang zu finden, in dem sich angeblich alle Beteiligten einig sind. Die Quälerei besteht hauptsächlich in einem scheinbar endlosen Dialog von etwa drei Personen, der von vornherein unauflösbar ist, oder durch den Eingriff einer einzelnen Person, bei Meinungsgleichheit, zum Aufschaukeln der Positionen führt. Diese Schleifen sind besonders erniedrigend, da im „zugedrehten Zustand“ für mich kein Wegdenken möglich ist. Das Bewusstsein, nach einiger Zeit mitgeteilt zu bekommen, dass diese Schleife erzeugt wurde, führt entweder zu panischen Zuständen oder zur Ignoranz den Gesprächsinhalten gegenüber. Der zweite Sachverhalt wird dann wiederum benutzt, um die Schleifen in einen nicht-auflösbaren Zustand zu bringen. Die Auflösbarkeit ist aber sowieso eine Illusion, die durch die Stimmen erzeugt wird, um sie in Gang zu halten.

    – Weiterdenkzwang:

    Eine Stimme beginnt einen Satz, den man unmerklich weiterdenken muss, um angeblich die eigene Meinung oder „die Wahrheit sagen“ zu müssen. Schon die Satzanfänge werden bewusst so formuliert, dass eine Situation entsteht, in der eine Schleife unauflösbar wird.

    – Wahrheits- oder Wortfindungen:

    Ein unverständliches Wort wird solange „eingespielt“ und wiederholt, bis ein verständliches Wort daraus geworden ist. Dies funktioniert, weil alle eingespielten Worte mitgedacht werden müssen und keinem normalen Hörvorgang unterliegen. Das Wort wird mit den erfolgten Veränderungen wieder und wieder zu Gehör gebracht, so dass eine Foltermethode entsteht, welche unbedingt zu einem Wort führen muss.

    – Unterschwellige Befragung:

    Es ist möglich und wurde mir vorgeführt, Befragungen durchzuführen, in denen die Fragestellung dem Befragten nicht bewusst sein muß. Dies geschieht einmal auf Grund einer unhörbar erzählten Geschichte, die langsam weitergedacht wird. Dem Befragten ist es nicht möglich, sich gedanklich auf ein anderes Thema zu konzentrieren, er muss an die Informationen denken und die sprechen wollen, die gefordert werden. Die zweite Variante ist noch unglaublicher, sie erfolgt ohne jegliche bewusste Reflektion des Opfers, ich vermute, sie hängt mit dem „Zugedreht sein“ zusammen. Die Information taucht wie aus dem Nichts in den Gedanken des Opfers auf. Die Stimmen nutzen jeden Ansatzpunkt, um Unsicherheiten, Stresszustände und quälende Emotionen zu erzeugen. Auch hier liegt der Verdacht nahe, dass längere Erfahrungen oder psychologische Kenntnisse vorliegen. Dies reicht von erzwungenen persönlichen Entzugsschleifen über Umerziehungsmethoden bis hin zur „Entschwulung“. Die letzten drei Methoden wirken in einem besonderen Zustand des Gehirns, den ich und die Stimmen als „ZUGEDREHT“ bezeichnen. Ich bin der Meinung, dass mir nicht mehr direkt bewusst ist, dass ich die Stimmen denke und damit auch hören muss. Die wirklichen Menschen dahinter können sich also aus dem eigentlichen Gespräch zurückziehen und mich im Alleingang lassen. Die Stimmen benutzen diesen Zustand und seine Erklärung, um ein besonderes Gefühl der Hilflosigkeit zu erzeugen. Diese Gespräche können nur verlassen werden, wenn ein bestimmtes Gesprächziel erreicht wurde. Die Ziele gliedern sich folgendermaßen auf:

    a) Mit sich selbst klarkommen. Das Gespräch wird verlassen, wenn alle Stimmen zu einem bestimmten Thema die gleiche Meinung haben.

    a) Überprüfung der Meinung – z.B. über die Stimmen („Wir werden Dich erst verlassen, wenn wir glauben können, das Du uns für gute Menschen hältst“)

    c) „Was traust Du uns denn alles zu?“ Der Satzanfang: „Wir werden Dir etwas antun, dass….“ wird von mir zwangsweise weitergedacht und daraus wird entnommen, dass ich schlecht über meine Peiniger denke. Wenn ich also will, dass diese Situation beendet wird, muss ich von Grund auf alle Erfahrungen mit den Stimmen ignorieren lernen und „Etwas antun“ – „Als etwas Gutes antun“ übersetzen.

    Ich halte dieses Verfahren für die perfekte Methode, um eine Gehirnwäsche durchzuführen, da wirklich die Meinung bis in die Tiefe der Psychologie geändert wird, obwohl die Erlebnisse dieser erzeugten Einstellung wiedersprechen .

    – Entzüge: Die Entzüge sind alle als unmenschliche Quälereien einzustufen. Ein Entzug war zu keiner Zeit notwendig, mir aber trotzdem aufgezwungen. Keiner wurde beendet, da weitere Quälereien vorgesehen waren und ich diese als faschistoid bezeichnete, welche nur dazu diene, perfekte Untertanen zu erzeugen. Mich würde interessieren, ob es solche Entzugsmethoden gegeben hat, und ob es Opfer dieser Entzüge gibt. Die Entzüge verlaufen alle nach einem Schema, das die Peiniger dazu berechtigt, faschistoid begründet unmenschlich zu werden.

    – Menschen, die gekokst haben, SIND KEINE MENSCHEN MEHR.

    – Wer einmal kokst, ist süchtig.

    – Die letzte Hoffnung, die den Süchtigen verlässt, ist die auf die Droge.

    – Der Süchtige darf niemals direkt kontaktiert werden, denn dann beeinflusst er die „behandelnde Person“.

    – „Wir können mit einem Menschen alles machen, was wir wollen“

    – „Wir sind Übermenschen“

    – „Er ist noch nicht fertig genug um seine Aufgabe in Empfang zu nehmen“

    Persönlicher ritueller Entzug:

    Eine Person, dessen Name aus meiner Erinnerung (z.B. durch „Wahrheitsfindung“ s.o.) entnommen wird, setzen die Stimmen der Sucht gleich: Ich sollte diese Person verabschieden und nie wiedersehen. Bei nochmaligem Drogengenuss würde diese Person verantwortlich gemacht werden.

    – Onanierentzug:

    Ich sollte solange zum Onanieren gezwungen werden, bis ich leer bin. Dieser Verlust wird mit dem Preis für die Schuld an der Sucht gleichgesetzt.

    – Schmerzentzug:

    Es wird ein Schmerz erzeugt, der den ganzen Körper erfassen soll. (Ist noch nicht geschehen – nur angedroht.) Dieser Schmerz würde wieder auftreten, wenn später eine Drogeneinnahme erfolgen sollte. Dies entspricht meiner Meinung nach der Erzeugung einer bleibenden Angst vor dem Schmerz oder einer Bestrafung durch den selben.

    – Umerziehung:

    Siehe Schleifen, „selber klarkommen“, Schleifenmethodik

    – Entschwulung:

    Da nach Auffassung der Stimmen schwule Menschen nicht zu entziehen sind, wurde ein „Entschwulungsprogramm“ gestartet, in welchem die Begriffe „unwertes Leben“ und „entartete Handlungen“ auftauchten. Dieses Programm bedeutet eine andauernde Beeinflussung durch die Stimmen in jeder Lebenssituation.

    – Stresserzeugung :

    Die Stresserzeugung scheint bei den Stimmen bestimmte euphorische Zustände auszulösen, die sie öfters anzustreben versuchen. Außerdem liegt dabei wohl ein Zusammenhang mit der Verbindungsart vor: Entweder die Verbindung wird bei Stress, den ich habe, gefestigt, oder die Stimmen versuchen bereits, ohne Erfolg, mich wieder loszuwerden. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass bei den Tätern eine relativ aussichtslose Situation herrscht, die einen Verbindungsabbruch wenig wahrscheinlich werden lässt. Ich muss an dieser Stelle meinen Eindruck betonen, dass da ein echter interner Machtkampf vorliegt, welcher durch meine Situation ausgelöst wurde und Menschen wirklich um menschliches Verhalten ringen, um eine gefahrfreie Lösung zu ermöglichen. Die Stimmen scheinen in einer Zwangslage zu sein, was sie nicht davon abhält, um mein Leben zu kämpfen. Diese Sätze muten wie Literatur an, sind für mich aber Realität.

    4. Biofeedback und Sinnesorgane

    Das Unmögliche muss denkbar werden, leider. Ich weiß, dass die nächsten Zeilen vielleicht dazu führen, mich als psychisch oder neurologisch krank einzuschätzen. Ich schreibe aber die Wahrheit über meine körperlichen Empfindungen und Sinneseindrücke und möchte darauf hinweisen, dass technische oder fachliche Erklärungen teilweise indirekt durch die Täter bestätigt wurden, da acht Monate an Kommunikation und Selbstbeobachtung durchaus Informationsgewinn bedeuten können. Es kann aber auch so sein, dass meine Vorstellungen bedient werden um den wirklichen Sachverhalt und die verwendeten Verfahren zu verschleiern.

    Zu Anfang, dasheißt die ersten 4 Monate, lebte ich in einer ständigen Vergewaltigungssituation, die den Tätern durchaus bewusst war. Ich vermute die Nutzung eines Biofeedbacks, um die Verbindung ohne einen Sender auf meiner Seite aufrecht erhalten zu können. Ich fungiere sozusagen als Resonator in einem Feld, dessen Eigenschaften sich mir völlig entziehen. Dieses Biofeedback wird an den Körperteilen und Sinnesorganen mit der größten Ansammlung von Nervenzellen spürbar. Die nachfolgenden Beschreibungen resultieren meiner Meinung nach aus der gezielten Steuerung dieses Resonanzverhaltens. Die einzelnen „Effekte“ sind meiner Beobachtung nach gezielt abrufbar. Die Stimmen kündigen dies manchmal an, oder sie kommentieren meine Aufmerksamkeit in diese oder jene Richtung.

    – Alternierende Bilder:

    Diese Erscheinung kann glaube ich relativ einfach erklärt werden und ist wahrscheinlich auch ein pathologischer Befund. Ich weise nochmals darauf hin, dies bitte alles als von außen induzierten Effekt sehen zu wollen, da mir sonst jegliche Aufklärung des Verbrechens in Frage gestellt scheint. Die Beobachtung klein strukturierter Oberflächen ergibt: Sie werden nach einiger Zeit zu bekannten Bildelementen gemorpht. Dies sind meistens Gesichter oder einprägsame graphikähnliche Darstellungen. Der gleiche Effekt tritt bei schwacher Schattenbildung an der Wahrnehmungsgrenze zwischen Hell und Dunkel, bei schwacher Beleuchtung auf.

    – Wassereffekte:

    Die gesamte Szenerie wird durch eine Art Wasservorhang gesehen, was ich einer Beeinflussung des Sehnervs zuschreibe.

    – Sublimiale Bilder:

    Der Begriff stammt von den Stimmen. Die Bilder werden meiner Meinung nach ins Auge übertragen und verbleiben dort. (Vage Vermutung!) Entscheidend ist, das es Einzelbilder und Filme zu geben scheint. Die Blickrichtung des Aufmerksamkeitsfokussees ohne Bewegung des Auges entspricht gleichbleibendem Inhalt. Dies wurde nach Angabe der Stimmen zum Beispiel zur „Entschwulung“ benutzt. So sind mir heterosexuelle Bilder eingesetzt worden, die mir Angst vor einem homosexuellen Geschlechtsverkehr machen sollten, weil sie in dem Falle wiederauftauchen würden (Weitere Inhalte: Trickfilm „Kleines Arschloch“, Fernsehbilder, -Sprecher, Tanzshow, etc.). Ich vermute eine direkte Verbindung von zwei Gehirnen, wobei mein Peiniger vielleicht Fernsehen sah. Die Bilder sind nur in abgedunkelten Räumen und unter bestimmten Bedingungen reproduzierbar, die vielleicht eine spezielle Beeinflussung des Sehnervs beinhalten.
    – Stimmenreproduktion aus Umgebungsgeräuschen:

    Über ein Feedback des Höreindrucks und eine Kopplung mit den gewollt gesprochenen Gedanken werden Stimmen erzeugt, die einen bestimmten Klangcharakter haben können, der von den Tätern anscheinend steuerbar ist. Die Worte lassen sich nicht mehr von eigenen Gedanken unterscheiden. Die Stimmen sind immer lauter als die Geräusche der Umgebung. Sie werden aber von Umgebungsgeräuschen moduliert. Die Umgebungsgeräusche verändern sogar den Klangcharakter der Stimmen.

    – Töne im Raum:

    Mir werden reine Sinustöne zugespielt, die sich exakt im Raum lokalisieren lassen. Dies entspricht nicht etwa einem Stereo- oder Kinoklangbild, sondern es sind wirklich kleine Punkte im Raum, die durch die Gegend fliegen. Ob ich diese, durch meine Vorstellung davon, beeinflusse (z.B. die Position) bleibt eine offene Frage.

    – Töne – Licht:

    Bei der Zuspielung eines bestimmten Sinustons sah ich einen roten oder blauen Lichtblitz geringer Helligkeit in den Augenwinkeln.

    – Verlegung ins Mittelohr:

    Ein Effekt, der mir in letzter Zeit besondere Sorgen bereitet, ist die Verlegung des Höreindrucks in das Innenohr, wobei die Stimmen ihren Klangcharakter verlieren und wie alte Telephonstimmen klingen. Meine Sorge resultiert aus ihrer geringen Wahrnehmbarkeit bei Konzentrationschwäche und lässt den Gedanken aufkommen, dass der Hörnerv geschädigt wurde. Außerdem ängstige ich mich davor, dass auf diese Weise eine reine Abhörverbindung bestehen bleibt.

    – Vergewaltigenssituationen:

    Durch besondere Stimulationen in Zusammenhang mit „Hochdrehen“ entstehen sexuelle Erregungszustände, die ich bisher meiner Meinung nach durch Onanieren auflösen konnte. Ein plötzliches Herunterdrehen führte sofort zum Verschwinden der Erektion. Dies wurde durch Stimmen von Frauen begleitet, die sich meine Situation vorzustellen schienen. Die Täter/Gegner suggerierten mir die Benutzung einer „Wasserpuppe“, welche hin und her geschwenkt wurde. Dies führte zu wellenförmigen Stimulierungen meines ganzen Köper. Weiterhin fühlte ich Berührungen an Rückgrat und Anus. Diese Situationen sollten zur Machtdemonstration und Entschwulung dienen. In letzter Zeit sind zunehmend Infra- und Ultraschallsignale im Kopfraum spürbar, welche Resonanzen im Bauch- und Hodenbereich auslösen.

    Es werden aber auch signifikante Neurosignale benutzt, welche in bestimmten Situationen „aufgenommen“ werden. Diese werden dann an Worte gebunden zurückgespielt. Ich beschreibe den sprachlichen Trainingszwang im nächsten Abschnitt. Die Verlagerung der Denkprozesse in den sprachlichen Bereich ermöglicht eine Gedankenpolizei, welche eine Umerziehung des Opfers als totale und perfekte Gehirnwäsche erscheinen lässt. Meines Wissens liegen längere Erfahrungen auf diesem Gebiet vor.

    5. Trainingszwang

    Ich habe Stimmen im Kopf. Nach meinen Beobachtungen kann ich mich nun so konzentrieren, dass ich selber glaube, NICHTS zu denken und nur den Stimmen zuhöre. Dies war ein längerer Lernprozess. Zu Anfang musste ich an den Gesprächen teilnehmen. Jetzt kann ich mich scheinbar aus den Gesprächen ausklinken. Ich höre drei Stimmen, kann aber in der Zeit, in der ich nur zuhöre, an Nichts anderes denken. Wenn ich zielgerichtet denken will, ist die einfachste Möglichkeit, alles aufzuschreiben. Die Stimmen lesen dann alles mit. Die Auswahl der Gedanken ist aber dann nur begrenzt möglich. Ich muss denken als würde ich sprechen. Das gleiche Problem tritt im täglichen Leben auf, wenn ich zielgerichtet handeln will. Ich muss sprechen wollen, was ich tun will („Du kannst nur noch tun, was Du wirklich willst.“). Die Stimmen hatten Phasen, in denen sie sagten, sie lesen mir meine Hintergedanken vor. Ich sollte alle Hintergedanken nach vorne holen. Dies geschah unter dem Vorwand, sie sollen mir bewusst werden. Die Stimmen führten mit mir eine Umerziehung und Willensfindung durch, die darauf fußte, Vorder- und Hintergedanken in Übereinstimmung zu bringen. Die Trennung von Vorder- und Hintergedanken war mir einigermaßen unklar.

    Zum Lernprozess:

    a) Der Einstieg

    Etwa am 25.03.03. Ich hörte plötzlich, wie sich ein Gedankengang ständig wiederholte. Heute vermute ich, dass eine „Denkstimme“ erzeugt wurde, die dazu diente, meine Denkprozesse hörbar zu machen und von außen abzuhören. Der Lernprozess des Verstehens auf der Gegenseite beginnt.

    b) Kontaktaufnahme

    Das „offene Gespräch beginnt,“ ich fange an, mit den Stimmen zu reden. Meine Gedanken werden jetzt schon eine Weile mitgesprochen, für mich jedoch nicht wirklich wahrnehmbar. Die Stimmen kündigen eine Umerziehung an. Ich rede mit den Stimmen, indem ich wirklich laut spreche. Sie antworten relativ stereotyp mit Satzanfängen wie „Es ist doch nicht so, daß…“.

    c) „Durchknallen“

    Ich hatte plötzlich das Gefühl, nur noch geradeaus denken zu können. Ein Gefühl von falscher Ehrlichkeit machte sich breit. Eine Euphorie durchströmte mich, da die abwägenden und auswählenden Gedanken wegfielen. Die Reflektionstätigkeit beschränkte sich plötzlich nur noch auf den direkten Weg. Mein Denken verlagerte sich ruckartig in Richtung Sprachprozess. Ich denke jetzt nur noch so, als würde ich mit den Stimmen sprechen. Sie reden, und immer wenn ich etwas denken will, muss ich es sozusagen in dieses Gespraech einbetten und irgendeine der anwesenden Stimmen übernehmen. (Denken in fremden Stimmen, Korrespondenzzwang, Weiterdenkzwang, Schleifen selber denken)

    d) Äußere Stummheit

    Der nächste Schritt war für mich relativ natürlich. Ich hörte auf zu sprechen, wenn ich mit den Stimmen redete. Ich dachte nur noch sprechend, da eine Stimme innen alles, was ich vorher laut sprach, mitgesprochen hatte. Nun wurden meine Gedanken vorne zu einer Denkstimme, welche von den Stimmen auch wahrgenommen und auf die sinnvoll reagiert wurde. Die Stimmen uebernehmen so abwechselnd das Sprechen meiner Gedanken.

    e) Kennsignale

    Ich habe das Gefühl, zwangsweise trainiert zu werden. Kurze Gedankenimpulse scheinen vollständige Sätze auszulösen. Auf welcher Seite die Sätze erzeugt werden, ist mir nicht klar und ich lehne jeden Gedanken darüber ab. Wenn ein solches Training stattfindet, das zu sogenannten automatischen Selbstgesprächen führt, oder nur ein solcher Eindruck erzeugt werden soll, führt das zu Panik.

    f) Abrufbare Kopfschmerzen

    Die Täter können nun, nach etwa 6 Monaten, gezielt Schmerzen erzeugen. Sie kündigen diese auch an, z. B. um zu bestrafen. Die Schmerzen sind nicht sehr stark, von Kopfschmerzen abgesehen, die eine Intensität erreichen, die ich vorher nicht gekannt habe. Diese Kopfschmerzen sind auf bestimmte Bereiche des Schädels einstellbar. Das wirklich perfide daran ist aber die Kopplung an Gedanken und Worte. Ich werde trainiert wie ein Hund… Wenn ein solcher Eindruck erzeugt werden soll, liegt eine Art Folter vor, deren psychische Grausamkeit selten erreicht wurde. Ich muss bleibende psychische Schäden befürchten. Außerdem werden durch einzelne Worte, die ich denke, meiner Meinung nach körperliche Reaktionen aufgerufen, welche die Stimmen mit „Das tust du dir alles nur selber an“ kommentieren.

    6.Sprache und Terror

    Vierundzwanzig (24) Stunden am Tag Sprache – so benutzt, das körperliches Unbehagen entsteht. Jede Minute eine Qual, die mich zermürbt. Äußere Reize und Gespräche werden zurückgesetzt wahrgenommen, ich muss immer Alles mitdenken und zuhören. Nach ca. anderthalb Monaten hatte ich gelernt zuzuhören, ein schmerzlicher Lernprozess – er erfordert, die eigenen Gedanken anzuhalten. Das Zuhören verursacht eine körperliche Anspannung, welche sich durch flaches Atmen und Verhärtung der Bauchmuskeln äußert. Die für mich schlimmste sprachliche Foltermethode ist die sogenannte Schleife: Ein Satzanfang wird von außen gebildet und eingebracht. Wenn diese Stimme aufhört, muss ich in genau dieser Stimme weiterdenken. Durch sogenanntes Zudrehen wird erreicht, dass keine anderen Gedankengänge mehr möglich sind („Es ist doch nicht so, dass……“). Ist der Satz zu Ende gedacht, wird eine neue Stimme benutzt, um eine Antwort bilden zu lassen. Ich kann hier schon nicht mehr entscheiden, ob ich mir die Antwort vorstelle oder ob sie wirklich von Außen gegeben wird. Wenn einem dieser Vorgang nach einigen Durchläufen bewusst wird, entsteht sofort eine psychische Krise. Ich kann diese Schleifen bewusst abbrechen und sofort scheinen echte Gesprächspartner einzugreifen. Ob dies eine äußere Schleife ist, wage ich nicht in meine Betrachtungen einzubeziehen. Diese Gesprächpartner versuchen ständig neue Schleifen zu erzeugen. Rede ich weiter, entsteht ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit, das ich keinem außenstehenden Menschen erklären oder verdeutlichen kann. Eine einsame Qual, die immerzu stattfindet, wo immer ich bin oder was immer ich tue, ohne Unterbrechung. Die „Was…Wenn…“ -Schleife ist eine besondere Foltermethode, um Ängste freizulegen oder das Weiterdenken hochzupeitschen. Fortwährend werden Fragen einer kurzen Satzmelodie mit monotoner Einzelstimme gebildet, die immer mit „Was… Wenn…“ anfangen. Sie können Fragen nach Drohungen und Situationen beinhalten, die langsam schneller werden. Die Stimme wird dabei von Außen ( Außen hörbar) nach innen in den Kopfraum verlagert. Am Ende ist einem fast jedes Mittel recht, diesen Vorgang zu beenden. Ich schlug mir mit einem Holzblock einige Male heftig gegen den Kopf, bis ich bemerkte, das die Fragerei beendet wurde und die Stimmen bemerkten, dass ein Selbstmordversuch vorlag („Der bringt sich nicht um…“). Die Stimmen hörten aber daraufhin mit der Befragung auf, und debattierten über meinen seelischen Zustand. Die zynische Art und Weise der Diskussion ließ mich erschaudern, holte mich aber wieder in die Realität zurück, denn Selbstmord ist keine Lösung.

    Dieses Verbrechen ist so grausam, dass Glaubwürdigkeit keine Rolle mehr spielt. Es ist unvorstellbar. Niemand kann sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die in ein fremdes Gehirn einbrechen, um zu quälen. Der Täter kann nicht selbst aktiv werden, sondern benutzt die vorgenannten technischen und psychologischen Möglichkeiten. Nach Außen ist das Opfer entweder drogenkrank oder geistesgestört („Wir sind nicht die, die wir scheinen, uns kann niemand finden“). Ein Folterinstrument, das bei entsprechender Sachkenntnis, Übung und Skrupellosigkeit physische und psychische Schädigungen hervorruft, die bleibende Spuren hinterlassen. Diese Schädigungen werden dann benutzt, um gepaart mit psychischem Terror das Opfer nach Außen hin als „AUFFAELLIG“ erscheinen zu lassen. Der wirkliche Terror findet aber im Gehirn statt. Durch einen aufgezwungenen Lernprozess kann das Opfer nur noch gesprochen denken. Dieses „DENKEN“ ist anders als wenn man sich normal Gedanken macht. Ich bezeichne diesen Vorgang als „SPRECHEN WOLLEN“. Man denkt nur noch, indem man spricht und dabei die Bewegung der Sprechwerkzeuge unterdrücken muss. Die wirklichen Gedanken werden einem anfangs noch „vorgelesen“, dann langsam modifiziert, als Gespräch wiedergegeben und schließlich unterdrückt. Es findet ein scheinbares Gespräch statt! Über einen längeren Zeitraum angewendet, führt dies zwangsläufig zum Gefühl, dass man nur noch zuhört und die eigenen Gedanken nicht mehr als solche wahrnehmen oder reflektieren kann. Die Modifikation der Gedanken im „Hintergrund“ führt zu einer Deformation der Psyche, die ich erst nach Beendigung dieser Tortour feststellen kann – oder selbst dann nicht mehr. Irgendwann entsteht der Eindruck, man denkt nicht mehr. Dass Wehren gegen diese Folterung besteht dann im wirklichen Anhalten aller Gedanken. Es entsteht beim Opfer der Eindruck, dass Denken nach der Beendigung der Folter nur noch durch bewusstes Ankurbeln von Gedanken möglich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das dieser auf so unnatürliche Weise entstandene Schaden behandelbar ist.

    Der Gipfel der Folterung besteht im sogenannten „ZURÜCKSCHREIBEN“ von Gedanken, die als tonlos gesprochen wahrgenommen werden, wenn sie überhaupt im Sprachzentrum liegen sollten – oder nicht vielmehr als wirkliche Gedanken „einsublimiert“ wurden. Dieser Vorgang wird durch die Täter manchmal angekündigt. Das Bewusstsein, Dinge denken zu müssen, die einem völlig fremd sind, erzeugt eine Angst, die nicht zu beschreiben ist und in Panikattacken einmündet. Diese Angst kann nicht in einem natürlichen Denkprozess erzeugt werden. Die Täter wählen für diese Gedanken Ansatzpunkte, die extrem tief in der menschlichen Psyche verankert sind und von sich aus ein hohes Angstpotential beinhalten. (Siehe „ENTSCHWULUNGSPROGRAMM“)

    Außerdem versuchen sie ständig den Zwang auszuüben, Drogen zu konsumieren. Drogenkonsum führt bei Ärzten zwangsläufig zu einer Fehldiagnose. Die Erzeugung der Symptome einer Geisteskrankheit dient ebenfalls dem Zweck der Spurentarnung und Absicherung der Spurenlosigkeit. Die Grausamkeit dieser Methodik ist nicht zu verstehen. Die sich immer wieder aufdrängende Frage, ist die nach der Motivation.

    Ich will hier bemerken, dass die Stimmen nicht irgendwie daherplappern, sondern Gewaltverbrecher mit einem psychologischen Konzept sind, welches nur als unmenschlich und faschistoid zu bezeichnen ist. 24 Stunden am Tag reden und reagieren die Stimmen auf Emotionen, Erlebnisse, Entscheidungen und Gedanken. Jede Beobachtung, die gedanklich reflektiert wird, zerstören und verunglimpfen die Stimmen, um einen Zustand zu erzeugen, der als „Nicht denken wollen“ von ihnen selbst bezeichnet wird. Da ich gezwungen bin, bewusste Denkprozesse in den Sprachbereich zu verlagern, vermutlich damit diese auf der anderen Seite wahrgenommen werden können, führt dies zu einer gedanklichen Leere, die von außen als Stumpfheit wahrgenommen wird. Ich versuche nur noch Bilder zu sehen, Materialien, Flächen, Gesichter und Hände – möglichst ohne gedankliche Angriffspunkte für Psychoterror zu liefern. In immer kürzeren Abständen flüchte ich mich in einen Zustand, der einem „nur zuhören wollen, ohne mitzudenken“ gleichkommt. Ich lege mich auf ein blaues Sofa und starre ein Bild an. Abstrakte Kunst erzeugt Inhalte über unausgesprochene Gedanken. Ein Gesicht wird zu einem Liebespaar, um den Strom des Lebens herum. Entweder ich bin erschöpft genug, um einzuschlafen oder es entsteht fast zwangsläufig eine Vergewaltigungssituation. Die Stimmen kommentieren jeden Gedanken in der Absicht, Hoffnungen und geringste Freuden zu zerstören, oder Ängste und Frustration aufzubauen („Das ist nicht unsere Absicht, wir wollen einfach nur, dass Du stirbst“). Diese Vergewaltigungen entstehen durch Stimulierung von Köperpartien, die von den Tätern sensibel ausgesucht werden, um Situationen sexueller Not zu erzeugen. Ich kann diesen Zustand nur durch Onanieren verkürzen oder aufheben, um die gespürte Wehrlosigkeit durch kalte leere Lust zu überdecken. Die Verbrecher sind nicht auszumachen, sie kommentieren jede Handlung und Emotion zynisch und kalt, um den Schmerz zu vergrößern. Ich vermute eine Art Lustgewinn auf der anderen Seite, der in einer Gruppe größer zu sein scheint, als wenn nur eine Einzelperson dieses Geschehen beobachtet. Ich bewege mich ständig in einer Art geistigem Zuchthaus. Egal in welcher Umgebung, die Stimmen zerstören jeden sozialen Kontakt. Jedes Gespräch wird zu einem Drahtseilakt an Konzentration, um Gesprächsthemen aus Wortfetzen zu ergründen. Ich bin gezwungen, in beide Richtungen zu reagieren, da der Zustand, den die Verbrecher als „zugedreht“ bezeichnen, eine Konzentration nach Außen zu einer physischen Anstrengung macht. Um einigermaßen emotional im Gleichgewicht zu bleiben, spreche ich Gedichte und Liedtexte oder lese sinnlose Plakate und Ladeninschriften. Dies scheint die Täter zu irritieren. Sie verbieten Selbiges, da sie wahrscheinlich auf durchgehende Gedankenzüge angewiesen sind, um eine Vorstellung vom Opfer zu behalten. Die einzige Entspannung besteht im Schreiben dieser Zeilen. Die Stimmen lesen mit und kommentieren, um Gedankenstränge abzubrechen oder zu stören.

    Das Bewusstsein lässt durchaus noch gradlinige reale Handlungen zu, aber diese sind leer, ohne Freude oder Zufriedenheit. Emotionen werden abgetötet. Ein leerer Stein rollt durch das Leben, wohl wissend, dass es einmal anders war. Dieses anders ist wahrscheinlich unerreichbar. Gegen meine Angst hilft nur schreiben. Die Stimmen lesen mit.

    In meiner Wohnung scheinen besondere Übertragungsverhältnisse zu herrschen. Ich höre ständig ein in unterschiedlichen Frequenzen sich änderndes Signalgemisch am Rande der Wahrnehmbarkeit. Der Sound ändert sich, wenn ich den Kopf drehe; ich kann aber nicht mit Bestimmtheit behaupten, das er außerhalb meines Kopfes wahrnehmbar ist. Ich plante eine Messung – einen Versuch zu wagen, um eine objektive Einschätzung vornehmen zu können. Folgende Überlegungen haben dies bisher verhindert:

    ANGST! Mit wem spreche ich, wenn ein eindeutiges JA für außen vorliegt? Kann es überhaupt ein eindeutiges JA geben, wenn ich die Messung wiederum nur subjektiven Sinnenswahrnehmungen zuordnen kann? Kann es einen objektive Methode geben zwischen innen und außen zu unterscheiden? Welch Bedeutung hat diese Frage für Ärzte?

    Zurück zu meinen Erfahrungen in der Wohnung. Nach einem mich erschöpfenden Spaziergang von nur einer halben Stunde musste ich mich wieder in meine Wohnung begeben. Ich ziehe mich dort mittlerweile fast immer aus, weil ich registriert habe, dass ich mich besser entspannen kann (Sommer), wenn die Haut frei an der Luft liegt. Ich nenne diese Angewohnheit halb scherzhaft, wenn man das überhaupt noch so bezeichnen kann: ,Ultraschalldusche‘. Es ist aber kein Ultraschall. Ich schlief fast sofort ein. Ich erwachte durch einen lauten Ruf: „ALLES SOFORT AUSSCHALTEN“ – worauf die Täter erst mal so taten, als würden sie über diesen Befehl diskutieren. Daraufhin bemerkte ich ein Zittern des gesamten Körpers, das ich durch eine Bewegung der Arme und Beine unterbrechen konnte. Ich legte eine Hand auf den Oberschenkel, das Zittern war nicht durch die Hand spürbar. Eine ätzende Frauenstimme kündigte eine Vergewaltigung an, das Zittern, oder besser gesagt die Vibrationen wurden stärker, ich versuchte mich zu entspannen. Als ich merkte, dass ich trotzdem unruhiger wurde, stand ich auf und ging nach draußen, um wie immer einen Kaffee zu trinken. Zur Zeit pulsiert mein Tagesablauf genau zwischen diesen Tätigkeiten. Meine Jobs habe ich alle durch teilweise „auffällige“ Verhaltensweisen verloren. Ich werde systematisch in einen Zustand völliger Erschöpfung geführt. Habe ich kurzzeitig Ruhe kann ich mich, wenn ich genügend erschöpft bin, hinlegen und schlafen. Irgendwann werde ich wach und es entsteht sofort eine Stresssituation. Ich gehe spazieren oder Kaffeetrinken, die Stimmen verursachen mir Psychostress oder ich schreibe meine Gedanken auf. Nach maximal zwei Stunden bin ich wieder erschöpft, gehe nach Hause und lege mich hin. Nachts werde ich durch Gespräche wachgehalten. Nach kurzen Schlafperioden wache ich auf und bin der Meinung, ich sei durch die Stimmen geweckt worden. Mein Eindruck eines Mehrschichtsystems bei den Gegnern mit teilweise automatisierten Schleifen bestätigt sich durch unterschiedliche Stimmenkontexte. Manchmal habe ich den Eindruck von Langeweile auf der Täterseite. Ich halte diese Rhythmik für eine Foltermethode: Schlafentzug und Stress, um einen totalen Erschöpfungszustand zu erreichen. Die Motivation der Täter bleibt mir weiterhin unklar. Die Themenbereiche der Gespräche meiner Peiniger lassen folgenden Schluss zu:

    Die Täter nahmen Kontakt auf, weil sie glaubten ich, unterliege einer Drogensucht und sie könnten dadurch ein Abhängigkeits-Verhältnis zu ihnen erzeugen. Die technischen Mittel, die benutzt werden, führen über ein Neurofeedback zur Erhöhung der Wirksamkeit einer Droge. (ACHTUNG! Bei Medikamenten, die psychologisch oder physiologisch wirken) Ein Entzug all dieser Mittel führt zu einer Abhängigkeit von den Tätern. Ein Loslassen durch die Tätergruppe entweder bei totaler Vernichtung der Persönlichkeit oder im Todesfall (durch induzierten Selbstmord) lässt die Vermutung einer Serientat zu („Du wirst etwas tun, was Du Dir nicht vorstellen kannst! Wir müssen hier warten, bis Du nicht mehr denken willst“). Nach selbigem von den Tätern angegebenem Entzugskonzept „sind schwule nicht zu entziehen“. Bei mir liegt keine Drogensucht vor. Es wurde ein Umerziehungs- und Entschwulungsprogramm gestartet. Dies gipfelte in dem Versuch, mit einer Schleifentechnik Schizophrenie zu erzeugen. Ständige Aufforderungen, Drogen zu konsumieren, sollten dann einen Entzug ermöglichen. Ich frage mich, ob die Täter bei dieser Art der Kommunikation in einem bewusstseinsverminderten Zustand leben und dies als Rauschzustand deuten. Dieser Entzug sollte zuerst ein persönlicher werden. Dieses Modell baut meiner Meinung nach auf Verantwortlichkeitsverschiebung und der Benutzung einer dem Entzogenen bekannten Person auf. In einem sinnlosen Ritual wird die Droge mit einer Person, deren Stimme wie auch immer geartet simuliert wird, gleichgesetzt. Diese Person wird weggeschickt, nachdem einem klar gemacht wurde, man dürfe sie niemals wiedersehen. Sollte man jemals wieder zu dieser Droge greifen, würde diese Person für den Drogenmissbrauch verantwortlich gemacht werden. Die Verantwortlichkeitsverschiebung kann meiner Meinung nach nicht von Dauer sein, da der psychologische Druck, eine Droge abzulehnen, mit dem Verblassen der Erinnerung an diese Person abnimmt. Sollte eine wirkliche Sucht vorliegen, besteht der Entzug auf Seite des Süchtigen aus einem begrenzt anhaltenden Selbstbetrug. Einen Alkoholentzug ohne vorhandene Sucht lehnte ich ab, weil ich grundsätzlich selbst entscheiden will und muss, was mit meinem Körper passiert. Eine zweite Art des Entzuges, dem ich mich unterwerfen sollte, war das Verlassen des Umfeldes, das zur angeblichen Sucht führte. Ich sollte durch alle Kneipen in meinem Kietz ziehen und überall sagen, das ich Alkoholiker sei und nie wieder kommen würde. Auch dies mutet wie ein Ritual an, das bei vorhandener Alkoholsucht dazu führt, das nur noch heimlich zu Hause getrunken wird und niemand aus dem sozialen Umfeld eine Eingriffsmöglichkeit mehr hat. Diese Entzugs-Ideen halte ich isoliert umgesetzt für gefährlich, sollte sie aber mit sozialer Betreuung gepaart werden, für eine mögliche Komponente der Suchtbekämpfung. Der Süchtige setzt nicht nur die Droge ab, sondern kann durch Zeitgewinn auch neue Interessen entwickeln und andere Aufenthaltsräume nutzen. In meinem Fall lag für die Täter keine Sucht vor, ich versuchte dies klarzustellen, was zu Repressalien führte und zur andauernden Aufforderung, Drogen zu konsumieren. Mein Eindruck, der vielleicht bewusst erzeugt wurde, ist der, dass die Täter einem Entzugszwang unterliegen um sich selbst vormachen zu können, sie seien gute Menschen und würden helfen. Nach den bisherigen Erfahrungen liegt aber ein Fall von stumpfem Quälen und Foltern vor, da auch diese Versuche nach einiger Zeit nicht mehr vorgenommen wurden. Jede dieser Entzugsarten und weitere Aktionen führen zu einer sozialen Isolierung, welches wohl eines der Hauptziele der Täter ist („DU bist noch nicht fertig genug, wir werden Dir eine Lehre erteilen!“). Die Täter verfolgen somit das Ziel, mich nach Außen hin durch Erzeugung der Symptome einer Sucht, zu diffamieren. Sie haben das erklärte Ziel, mich in einen Selbstmord zu treiben. Diese Symptomerzeugung dient nach Aussage der Täter ihrer eigenen Tarnung. Niemand wundert sich, wenn jemand, der angeblich süchtig und depressiv ist, trotz Hilfe von Außen irgendwann sein Leben beenden will („Wir wollen Deinen letzten Gedanken haben“). Eine exakte Beschreibung des physischen Verhaltens bei Erreichen des Todes ließ mich aufhorchen (Schließmuskelentspannung Urin und Kotaugabe und letzter Gedanke – Schluss). Ich befürchte, das die Täter ( sie hören ständig zu und kommentieren) dies bei mindestens einer Person schon erlebt haben. Meine Frage nach dem Termin des Loslassens wurde durch die Täter folgendermaßen beantwortet: „Du wirst einfach nicht mehr denken wollen, wir werden Dir einen Gedanken geben. Du wirst nie wieder klarkommen können!“ Diese Worte können sowohl einen Selbstmord wie auch einen nicht rückgängig zu machenden Gehirnschaden („Durchgeknallt werden“) bedeuten. Ich will an dieser Stelle noch einmal klarstellen, das die angebliche Hilfe, oder der Entzug nicht das Ziel der Täter sein können. Ich hatte ein gut funktionierendes soziales Umfeld, mit Freunden und Arbeitsplätzen, gesichertem Einkommen und kultureller Umgebung. Eine Sucht oder Abhängigkeit lag in keiner Weise vor. Vielmehr wird eine eventuelle Sucht dazu benutzt, einen Menschen langsam und mit Lustgewinn auf der Täterseite mit einem erschreckenden Werkzeug in den Selbstmord zu treiben („Du wirst etwas tun, was Du Dir nicht vorstellen kannst/ Was Du nicht für möglich hältst“). Dieser Zustand und dieses Ziel scheinen den Tätern voll bewusst zu sein, da ich seit nunmehr 9 Monaten ständig mit Ihnen darüber debattiere und sie mir prinzipiell recht geben, aber aus Angst vor Entdeckung nicht aufhören wollen. Wenn von der Täterseite keine positiven Reaktionen mehr kommen (sie befinden sich in einem ständigen Streit um meine Freigabe), weiß ich keinen Ausweg mehr („Wir sind nicht die, die wir scheinen, uns kann niemand finden“/ „Wir sind nie wieder die Alten zu kriegen, wenn wir etwas hinterlassen, was wir nicht mehr rückgängig machen können“ /“Dir wird niemand helfen, Du musst einen Weg finden, um uns zu zwingen, wegzugehen“).

    Dass Stimmen im Kopf, die einen zwingen, sich mit ihnen zu unterhalten, eine der schlimmsten Foltermethoden sind, wird wohl niemand bestreiten. Die Strategien der angeblichen Unterhaltungen (Psycho-Schleifen, Weiterdenkzwang bei Wortgruppen, Entschwulung, Umerziehung) beschrieb ich bereits. Die Stimmen gehören einzelnen Persönlichkeiten. Jeder Augenblick meines derzeitigen Lebens wird zur Qual.
    7. Physische Beeinflussungen

    Die Beeinflussung körperlicher Empfindungen ist besonders schwer vorstellbar. Die erste Erfahrung, die ich akzeptieren musste, war eine Vergewaltigung. Durch ein meiner Meinung nach hochgedrehtes, allgemeines Neurofeedback werden zuerst die äußeren Organe mit den meisten Sinneszellen spürbar. Den Tätern war dies voll bewusst („So wirst Du es nie wieder haben“). Es wurden also die Haut als ganzes und die Spitze des Gliedes stimuliert. Ich will hier keine genaueren Beschreibungen anführen, sondern nur sagen, dass eine solche Situation besonders erniedrigend ist und von mir durch Onanieren aufgelöst wurde. Diese Stimulierungen wurden dann perfektioniert. Ich fühlte wellenförmige Erregungsdurchläufe von den Zehen bis zum Kopf und stellte mir eine Puppe, die mit Wasser gefüllt war und geschwenkt wurde, in den Händen der Täter vor. Ob dies eine Vorstellung oder die Realität war, kann ich nicht genau sagen, da meine Vermutungen von den Tätern immer bestätigt werden. Der nächste Schritt war die Empfindung, wie ein Kreuz – vermutlich mit einem Edding – auf die Stirn gezeichnet wurde. Eine andere Variante war meiner Meinung nach das Überstreifen einer Tüte über ein Mikrophon, die deutlich hörbar mit einem Kabelbinder festgezurrt wurde. Sie wurde dann rhythmisch überstrichen, was ich am ganzen Körper zu spüren glaubte. Die derzeit häufigste Methode, mich zum Onanieren zu zwingen, ist ein „Hochdrehen“, meiner Meinung nach ein Verstärken des allgemeinen Biofeedbacks um eine physische und neurologische Angespanntheit zu erzeugen, die mit sprachlichen Mitteln in eine sexuelle Richtung gelenkt wird. Die Täter kommentieren dies meistens mit den Worten: „Du wirst nie wieder einem Menschen etwas antun können“, „Wir werden Dich erektionsunfähig machen“. Zu Anfang erzählten mir die Stimmen, das in diesem Kommunikationsraum besondere Zustände der Teilnehmer bestehen würden und sexuell motivierte Handlungen zu einer Art Superorgasmus führen würden. Die Stimmen behaupteten, dass die Menschen diesen Raum zu diesem Zweck benutzen würden. Meine Befürchtung, nach Beendigung des Feedbacks nicht mehr voll empfindungsfähig zu sein, wurde dann ebenfalls zur Bestätigung ihres Vorhabens benutzt. Mir wurde angeboten, mich ein Leben lang abhören zu lassen, dafür aber einen solchen Orgasmus in Anspruch nehmen zu können. Die Täter verstiegen sich sogar zu der Behauptung, ich könne mir einen Lebenspartner aussuchen mit dem dies dann vollzogen werden könnte, heterosexuell natürlich. Die Beeinflussung der Sinnesorgane beschrieb ich bereits im letzten Kapitel. Ich leide seit einiger Zeit unter Nierenschmerzen, was den Tätern bekannt ist. Der Hinweis, ich solle mich davon wegkonzentrieren, bestärkt meine Vermutung der Benutzung eines Feedbacks, das durch einen anderen Aufmerksamkeitsfokus unterbrochen oder umgelenkt werden kann. Nach einiger Zeit hatte ich Schmerzen in der Leistengegend, die dann gezielt abrufbar waren. Auch hier behaupteten die Täter, und zwar vorher, sie würden mir einen nicht lokalisierbaren Leistenbruch „verpassen“. Die Täter versuchen neuralgische Punkte an meinem Körper zu finden. Der Beginn dieser Testreihe wurde durch schon besagtes Kreuz auf der Stirn gesetzt. Um die Entschwulung zu unterstützen wurde als nächstes der Anus gesucht. Die Stimmen behaupteten, mir Reflexpunkte nehmen zu wollen, die bei sexuellen Handlungen eine Rolle spielen würden. So wurden mehrere Punkte am Rückgrad festgelegt, die schmerzhaft gereizt wurden. Der Versuch einen Prägungsschmerz zu erzeugen, lief dann auf einen leichten stechenden Schmerz an der Eichelspitze hinaus. Ich erwachte eines Abends und spürte ein hartes Brennen, das gesamte Rückgrad hinunter, und die Stimmen kommentierten dies mit der Behauptung, mich umbauen zu wollen. Dies sollte dazu führen, dass ich diesen Raum nur noch unter extremen Schmerzen oder überhaupt nicht mehr verlassen könnte. Diese Behauptungen können durchaus zur Stresserzeugung gelogen worden sein. Mir ist außerdem bewusst, das nie ein wirklich starker Schmerz, von Kopfschmerzen abgesehen, erzeugt wurde. Es kommt mir aber darauf an zu beschreiben, dass eine psychische Erniedrigung erzeugt wurde, die mich mein Leben lang begleiten wird, da keine Gegenwehr, kein Weglaufen und kein Abschalten möglich waren. Ich habe den Eindruck, dass keinem der beteiligten Personen voll bewusst sein muss, diese Beeinflussungen durchgeführt zu haben, sie können auch unbekannte Seiteneffekte der Übertragung sein oder ein Zusammenspiel von neuronalen Signalen, die das Gehirn nicht entsprechend ihrer Bestimmung verarbeitet hat. Ein weiteres Kalkül ist, dass Schmerzsignale übertragen wurden, ohne das organische Schäden vorlagen. Ich fühle also einen Nierenschmerz, ohne das die Nieren davon betroffen sein müssen. Daraus folgt, dass ich, solange ich beeinflusst werde, meinen körperlichen Empfindungen nicht mehr voll vertrauen kann. Dies führt zwangsläufig bei einem Arztbesuch zu einer Fehldiagnose.

    Die Vergewaltigung, ein Beispiel

    Tut eine Vergewaltigung weh? Nein, sie ist schön. Es gibt Schmerzen, die in keine Kategorie passen. Eine Vergewaltigung, die nun schon zehn Monate andauert, kann niemand nachempfinden. Andauernde Erniedrigungen und zynische Kommentare führen zu einer Situation, in der öffentliches Onanieren Normalität und körperliche Entspannungsübung ist. Die Vergewaltigung wird durch ein Werkzeug vollzogen, das eine grausame Intensität der Empfindungen erzwingt. Dabei werden Gedanken gelesen, Namen eingesprochen, und ablenkende Gedanken erzwungen, um diesen Zustand ertragen zu können. Der Orgasmus bedeutet dann nichts anderes mehr, als einige Sekunden ohne Stimmen – abgelenkt zu existieren. Sprache und Biofeedback als Folterinstrument, drahtlos ins Gehirn, endlich ejakulieren, damit es vorbei ist. Für kurze Zeit – die Stimmen hören zu und kommentieren untereinander (zynische Gewalt).

    Ablauf: Vollständig entspannt liege ich auf einem Sofa mit sanft gebogenen Armlehnen. Der Kopf liegt abgestützt, schräg nach oben, das linke Bein angewinkelt an der Rückenlehne nach außen gedreht, damit Hoden und das Glied entspannt frei liegen. Ein sanftes Kribbeln läuft vom Kopf bis zu den Füssen, es hüllt mich ein. Ich will das nicht, sage ich den Stimmen. Der Bauchraum beansprucht meine Aufmerksamkeit. Leichter Druck auf das Schambein, der Bauch hebt und senkt sich im Gegentakt zum Blut, welches ins Glied gepumpt wird („Es gefällt Dir doch!“) Halbsteif liegt es in der Leistengegend. Ich kenne die Bedeutung des Wortes „ambivalent“ in einer Intensität, die ein Gehirn voller Worte zu sprengen scheint. Ich will … das nicht. Das sanfte Zittern wird stärker, sie lassen eine Welle von den Zehen, das Rückgrad hoch, bis zu der kleinen Delle am Hinterkopf laufen. Kommentar und Frage der weiblichen Stimmen untereinander: „Pumpt er schon?“ Der Po spannt sich und eine Vibration lässt mich erschauern. Ambivalent. Ich will … das nicht. An den Schenkeln richten sich die Härchen auf. Der Bauch fängt nun wirklich an zu pumpen, von der Mitte des Zwerchfells bis zum Schaft. Ich will …. das nicht. Die Vergewaltigerrinnen sind nicht zu sehen, Stimmen im Kopf sagen einen Namen, nach der Aufforderung, mir niemanden vorstellen zu sollen. Der Regler wird höher geschoben, die Augen der Täter ohne Lidschlag weit offen. Mein Glied hebt sich von der Bauchdecke, leicht gebogen, hart. Ich will, ich will … das nicht. Ich bin versucht, mein Glied zu berühren, noch nicht, ich habe Zeit. Ein Kleiner Stich in der Eichelspitze bewirkt dann doch die Angst, die vorher schon erzeugt wurde („Wir werden Dich prägen, mit einem Schmerz“). Der Hodensack hebt sich an und wird warm. Meine Hände schieben sich flach von den Brustwarzen zum Glied. Ein leichtes Anheben des Pos erzeugt Spannung auf dem Bauch. Die Täterinnen sind weit entfernt, aber durch ein Werkzeug absoluter Grausamkeit mit mir verbunden. Sie lehnen sich in Ihren Ledersesseln zurück und starren mit leerem Blick auf Monitore, auf denen keine Gedanken von mir erscheinen, die es ermöglichen, mich in eine Schleife zu schicken („Frank, Du bist nicht schwul!“). Meine rechte Hand sucht das Gleitmittel. Die rechte Hand umschließt das Glied, verteilt das Mittel. Ich empfinde eine erzwungene Lust. Ich versuche mir ein Gesicht vorzustellen, das mich von den Stimmen ablenken könnte. Auf und ab, ich will das nicht. Ich will nicht aufhören müssen. Streicheln, Ziehen, Stoßen, die Hände umspannen rhythmisch das Glied („Wir drehen Dich jetzt runter und erteilen Dir eine Lehre“). Die Frau dreht der Regler herunter und entfernt sich schmal lächelnd („Er wird schon sehen“).

    Ein Verbrechen. Ich bewege die Hände schneller und schneller, Ejakulation, Leere, Ende, ein paar Sekunden waren die Stimmen nicht mehr im Vordergrund.

    Erzeugung physischer Defekte

    Die Stimmen versuchen von Anfang an, Ängste durch physische Beeinflussungen zu untermauern. So versuchten sie mir eine Schizophrenie einzureden, indem ein Gesprächsthemenwechsel (Kontextwechsel) an ein, den ganzen Körper erfassendes Zittern gebunden wurde. Dies ging soweit, dass sie mir einreden wollten ich stürbe, wenn ich nicht sofort in ein Krankenhaus gehen würde. Nach einem besonders heftigen Zitteranfall machte ich mich auf den Weg. Nach der Vorstellung, im Krankenhaus einer Nachtschwester meinen Zustand erklären zu müssen, kehrte ich auf halber Strecke um – zurück nach Hause. Das Zittern ließ dann nach einiger Zeit nach. Ich spüre es jetzt nur noch selten. Die Stimmen kündigten an, dass ich durch einen Arzt umgebracht werden würde („Wir werden Dich umbringen lassen, Durch einen Arzt“). Die Ankündigung eines Leistenbruchs, „den kein Arzt lokalisieren kann“, wird meiner Meinung nach langsam durch ständige Stimulierung umgesetzt. Ich spüre fast immer einen mittleren Druck in der Leistengegend, der langsam zu einem sanften Schmerz wird, abwechselnd in der rechten und linken Leistenbeuge. Dies korrespondiert mit der Aussage der Stimmen, mich „halbseitig hochzudrehen“. Der Schmerz wird stärker erzeugt, wenn ich frech bin und mich z.B. über die Handlungen und Bemerkungen der Stimmen beklage. Ein weiterer Schwerpunkt der Folterungen betrifft meine sexuelle Erregbarkeit und Fähigkeit, Geschlechtsverkehr auszuüben. Für dieses Vorgehen benutzen die Stimmen zwei Gründe. Der erste ist die Entschwulung, der zweite ist ein Rückholen in den Kommunikationsraum, was durch signifikante Neurosignale vonstatten gehen soll. Ein ständiger Überwachungskanal soll wohl offen bleiben und bei signifikanten Eingängen eine weitere Folterung ermöglichen. Die Stimmen sind der Meinung, dass der Genuss von Drogen einen ähnlichen Effekt haben müsste wie ein Orgasmus. Deshalb ist es wohl das Ziel, ein solches Signal identifizierbar zu machen und ähnliche „Zustände“ zu unterbinden. Sie bezeichnen dies als einen „Anderen Zustand“. Seit einiger Zeit arbeiten die Stimmen daran, meine Hoden in den Bauchraum anzuheben. Die Art und Weise dieser Beeinflussung scheint unvorstellbar, findet aber nach Ansage statt. So liegen die Hoden zeitweilig wirklich im Unterbauch. Ein weiteres Ziel der Stimmen ist ein Umbau meines Zentralnervensystems, angeblich um mich für immer mit ihnen in Verbindung zu belassen und weitere Verbindungen zu erzeugen. Ich unterscheide mittlerweile drei Zustände.

    Den Wachzustand. Ich lebe ein halbwegs normales Leben mit Stimmen im Kopf. Ich kann nur denken, was gesprochen wird, muss also um eigene Gedanken zu haben eine Stimme sagen lassen, was ich denken will.

    Den Trancezustand. Er wird erzeugt, wenn ich im Halbschlaf liege. Ich träume schwach in Themen, welche die Stimmen reflektieren. Die Täter scheinen des öfteren nicht zu verstehen, dass ich nicht mit ihnen spreche, sondern die Gespräche weiterträume.

    Schlafzustand. Ich liege fast unbeweglich in einem Biofeedback, das mich lähmt. Die Stimmen lassen mich nicht einschlafen, bis ich glatt auf dem Rücken liege, was sie mir auch sagten. In dieser Stellung scheint die körperliche Beeinflussung besonders intensiv und reproduzierbar zu sein. So wache ich mit Nierenschmerzen oder zitternd auf. Nach einer Bemerkung, dass ich diese Zeilen nicht mehr weiterschreiben solle, zitterte mein rechter Arm erheblich. Aber zurück zum Umbau. Auf meinem Rückgrad wurden drei Druckpunkte erzeugt, die zueinander verschoben wurden. Diese sollten „einen Schmerz erzeugen“, wenn sie zusammentreffen. Es kann sein, dass dies nur durch sprachliche Suggestion in dem schon benannten Biofeedback, das konzentrationsabhängig ist, empfunden wird. Eines morgens erwachte ich durch einen feurigen Schmerz, das gesamte Rückgrad entlang. Einige Nächte später musste ich ein Gefühl erfahren, das in meiner Vorstellung das Gehirn weiß aufleuchten ließ. Mir werden Beschreibungen von todesnahen Zuständen in Erinnerung gerufen.

    8. Vorstellungen zur Übertragung

    Ich möchte betonen, dass die Vorstellungen zur technischen Umsetzung zum Teil von den Tätern erzeugt wurden oder aber einem Vorstellungszwang unterlagen, welcher automatisch zum Tragen kommt, wenn keine Anhaltspunkte zur Verfügung stehen. Kurzum: Es ist wahrscheinlich alles ganz anders! Ich verfolge hier lediglich das Ziel, dieses Verbrechen denkbar zu machen, um eine Untersuchung der Möglichkeit solcher Taten zu erzwingen. Ich betone an dieser Stelle noch einmal, das wirklich ein Gewaltverbrechen unvorstellbaren Ausmaßes vorliegt. Wenn diese Untersuchung nicht stattfindet, muss ich damit rechnen, vor den Augen meiner Freunde oder eines Arztes umgebracht zu werden. Ich weise also daraufhin, dass ich mich nicht als geisteskrank einstufen lasse, sondern

  • Lieber Herr Höge,

    eigentlich wollte ich Ihnen nur mitteilen, dass ich ein großer Fan Ihrer Blog-Texte bin – man lernt so viel, über so viele Themen: Bienenzucht, Tausendfüßler (- na ja, bei manchen Themen ist mein Interesse etwas gedämpft…, Tauben, Schuhe, usw. -, aber der dem meinigen vorangehende XXL-„Kommentar“ hat mich gerade etwas verstört.

    Der Autoren-Nick „hausmeisterblog“ über dem Kommentar bedeutet doch wohl hoffentlich nicht, dass Sie es sind, der von diesen gräßlichen Stimmen geplagt wird?

    Mit besorgten Grüßen,

    Paula Z.

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