Archive for Mai 20th, 2008

20.05.2008 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (253)

von Helmut Höge

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Sogenannte Poller-Chimäre, vom Hausmeister einer Vattenfall-Filiale gezeichnet – und aus einer Verbindung von Poller und Windkraftanlage bestehend.

20.05.2008 von Helmut Höge
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Weitere Diversitäten

von Helmut Höge

1. Die Siemenskultur

“Where we failed was leadership culture, not company culture” (Siemenschef Peter Löscher)

Die 12.000 Siemens-Beschäftigten und 3.000 Leiharbeiter bei Siemens in Berlin wurden von der IG
Metall heuer quasi persönlich heraus zum 1. Mai gebeten. Die Vertrauensleute hatten extra einen Stand vor dem Brandenburger Tor aufgebaut. Der Konzern will demnächst rund 7.000 “Siemensianer” entlassen. Seine Telefonanlagensparte wird mit Millionenzuschüssen verkauft – wahrscheinlich an den Finanzspekulanten Cerberus. Die Finanzkrise zeigt erste “Bremsspuren”, wie der Siemenschef es ausdrückte. Und die Korruptionsaffäre ist inzwischen so weit gediehen, dass sich die Topmanager gegenseitig verklagen …

“Was geht uns das an?”, mögen sich die Berliner Siemensbeschäftigten gefragt haben, denn es fanden sich nur wenige am IG-Metall-Stand ein. Drei von ihnen, die ich von der Betriebsräte-Initiative her kannte, sprachen mich am tazpresso-Mobil an: Sie kritisierten meine Blog-Berichte über Siemens. Ich hätte den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt. Es ginge längst… weiter lesen

20.05.2008 von Helmut Höge
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Planetarische Diversität

von Helmut Höge

Seltsam, die ganzen Umweltschützer, Alternativenergetiker, Genkritiker und Ökos sind zwar überaus aktiv, aber sie vermeiden es strikt, die Warenproduktion als die Wurzel alles Übels zu thematisieren. Die Warenproduktion, die tendenziell alles und jeden vernutzt. Im Gegenteil ist z.B. ein taz-Ökoredakteur sogar der Meinung, dass es gut ist, wenn z.B. die Multis oder große Fondsgesellschaften die Wind- und Solarenergie aufgreifen, um daraus ein Geschäft zu machen, weil die Durchsetzung dieser regenerativen Energie und ihre Nutzung dann nicht mehr nur im Kleinen geschieht.

Auch anderswo werden die Ökos immer blinder gegenüber der kapitalistischen Ökonomie und den sozialen Problemen. Dies hängt auch mit ihrer (amerikanischen) Konzentration auf Erfolg – und damit auf “Single Point/Issues/Targets” zusammen, die völlig blind macht gegenüber der Tatsache, dass alles mit allem zusammenhängt. In der Jungen Welt veröffentlichte dazu gerade Klaus Pedersen einen erhellenden Text – als:

Vorabdruck. Die internationalen Naturschutzunternehmen

Nüchtern betrachtet zählen zu den ersten Gewinnern der… weiter lesen

20.05.2008 von Helmut Höge
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Hausmeisterkunst (252)

von Helmut Höge

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Hier erwischte der Photograph Peter Grosse den Hausmeister einer amerikanischen Mehrzweckhalle nebst seinen Assistenten, wie sie gerade zwei niegelnagelneue Nirosta-Poller ausbringen.

20.05.2008 von Helmut Höge
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Klowitze

von Helmut Höge

 ”Mein Herz ist rein, mein Popo  ist schmutzig, ist das nicht putzig…”
Die UNO kürte 2008  zum “Jahr der Toiletten”. Dazu erklärte der  UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon passend zum  “Weltwassertag”, der seit 2003 jährlich am 22.März stattfindet: “Knapp 40% der Weltbevölkerung, 2,6 Milliarden Menschen, haben keinen Zugang zu ordentlichen Toiletten. Alljährlich sterben deswegen 15 Millionen – an ansteckenden Krankheiten wie Durchfall.” Der Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO), David Heymann, ergänzte: “Die Zahl der Todesopfer könnte durch Verbesserungen bei Wasserversorgung und sanitärer Ausstattung um zwei Millionen gesenkt werden”.

In Deutschland ist eher das Gegenteil zu befürchten: Dass weitere “Verbesserungen” zu irreversiblen Schäden führen. Hier sind aus den Klos im Zuge der Fitness- und Wellnessbewegung wahre “Wohlfühl-Oasen” geworden. Mit der Folge, dass immer mehr Menschen sich bei der Ausgestaltung ihrer narzistischen Naßzellen pekuniär verausgabten. Auf der inzwischen sämtliche Hallen füllenden Frankfurter Sanitärmesse, die 215.000 Interessierte 2007 besuchten, wurde z.B. das “Dusch WC” von… weiter lesen