Archive for September, 2010

20.09.2010 von Helmut Höge
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Naßware – gestern/heute/morgen

von Helmut Höge

Früher wurde die Wetware (Soldaten/Polizisten) sukzessive durch Hardware (Poller) ersetzt. Für den Photographen wurden sie hier noch einmal nebeneinander gestellt.


Oder man gruppierte einfach Hard-, Wet- und Software harmonisch nebeneinander.


Während ganz primitive Völker versuchten, Hard-, Soft- und Wetware in einem einzigen, dafür riesigen Objekt unterzubringen – ein Fetisch als Fakt.


Heute ersetzt man die Hardware nach und nach durch Software: Virtuelle Spead-Breaker, auch virtuelle Horizontal-Poller genannt, z.B. auf 100 Straßenkreuzungen in Philadelphia. Dazu heißt es auf gut Amerikanisch:  “The virtual humps in Philadelphia are part of a city-wide campaign called ‘Drive CarePhilly’ which includes more resources for police to catch speeding mororists.” Hier in Schland würde man die damit freigesetzten Bullen jedoch nicht zum “speeding motorist catching” einsetzen, sondern um die Linke noch mürber zu machen. Näheres dazu unten im Anhang.


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07.09.2010 von Helmut Höge
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Regionalkrimis (13) Krimileseland DDR

von Helmut Höge

Ein Klassiker: Die Witwe des Kriminal-Oberleutnants  liest im Urlaub auf dem Balkon ihrer thüringischen Pension einen Edgar-Wallace-Krimi.

Gerade las ich einen im nächsten Jahr erscheinenden Regionalkrimi von André Meier, der in Vorpommern spielt, wo der Autor auch seit einigen Jahren lebt. Er war Mitbegründer der Ost-taz. Es kommen in seinem Roman viele ostdeutsche Biographien – vor und nach der Wende – vor. Das hatte schon mal einen großen  Erkenntniswert für mich. Dazu bekommt man noch eine ziemlich gute Beschreibung eines Dorfes in dieser Übergangszeit, die immer noch anhält.

Zufällig fiel mir danach der Leipzig-Krimi “Rotlicht” von Tom Wittgen in die Hände, in dem in ähnlicher Weise zwei Biographien von Polizisten zu finden sind, die zu DDR-Zeiten schon Polizisten waren und nun von Westlern umzingelt sind. Hinter dem Autorenpseudonym verbirgt sich die in der DDR berühmte Romanschriftstellerin Ingeburg Siebenstädt (geb. 1932), sie war mir zuvor bereits – mit einem Kurzkrimi… weiter lesen

02.09.2010 von Helmut Höge
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Regionalkrimis (12): Spurensicherungs-Kommandos

von Helmut Höge

Das komplette Spusi-Kom Weimar verabschiedet sich vom (historischen) Tatort  (ganz vorne im Bild Staatsanwalt Dr.Weber)


“Wie die Heiligen sollen wir das Spurensicherungskommando Jesu in unserer Welt sein.” (Kardinal Meisner 2008)


Die Spurensicherung, abgekürzt: Spusi, ist Teil einer polizeilichen Ermittlungstruppe, der – wie der Name schon sagt – die Spuren sichern soll. Und zwar an einem “Tatort”. Die Spusi – “ein Kommando von Experten”, wie es Regionalkrimi-Autoren gerne nennen, folgt dabei der “Locard’schen Regel”. Diese besagt, dass kein Kontakt zwischen zwei Objekten hergestellt werden kann, ohne dass diese wechselseitige Spuren hinterlassen. “Nur menschliches Versagen diese zu finden, zu studieren und zu verstehen kann ihren Wert zunichte machen,” so der Lyoner Mediziner und Jurist Edmond Locard. Damit genau das nicht passiert, vor allem nicht ausgerechnet durch die polizeilichen Ermittler, deswegen werden diese nach seiner  “Regel” ausgebildet. Wikipedia veranschaulicht diese Spusi-”Regel” mit folgender Graphik:

Diese erste “Regel”… weiter lesen