Archive for the ‘Drogen’ Category

29.06.2010 von Knut Henkel
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Druck auf’s Embargo

von Knut Henkel
30.04.2010 von Knut Henkel
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Die etwas andere Realität an der Grenze

von Knut Henkel

Gemeinhin gilt die Grenze zwischen den USA und Mexiko als eine der am besten gesischerten der Welt. Abertausende von Migranten scheitern alljährlich an den rigiden Kontrollen in Richtung USA. In die entgegengesetzte Richtung wird es mit den Kontrollen aber nicht so eng genommen – zumindest in Ciudad Juárez. … weiter lesen

22.02.2010 von Benjamin Kiersch
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The real thing

von Benjamin Kiersch

Jetzt ist es endlich soweit: Im April soll ein neues Erfrischungsgetränk den bolivianischen Markt erobern – süß, braun und anregend. Allerdings mit einer besonderen Zutat, die es von der Masse der “Coca”getränke unterscheidet: dem echten Extrakt der Kokapflanze. Der Arbeitstitel des neuen Getränks ist “Coca Colla” – ein schönes Wortspiel: als Collas werden die Bewohner des bolivianischen Hochlands bezeichnet.

Das Projekt ist eine Privatinitiative, die vom bolivianischen Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Evo Morales, der neben dem Präsidentenamt auch den sechs Verbänden der Kokaproduzenten vorsteht, sieht die Förderung von industriell hergestellten Produkten aus Koka als Priorität für seine Regierung, um die Flächen für den legalen Kokaanbau auszuweiten. Bislang werden 12000 Hektar Koka legal angebaut – es bestehen Pläne, die legale Fläche auf 16000 Hektar zu erweitern.

Koka-Produkte auf einem Markt in La Paz

In Bolivien gibt’s neben den allgegenwärtigen Kokablättern bereits ein breites Angebot… weiter lesen

02.07.2009 von Gerhard Dilger
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Obama contra Morales

von Gerhard Dilger

In der Lateinamerikapolitik zieht Washington die Daumenschrauben an. Evo Morales reagierte empört: Auf dem Amerika-Gipfeltreffen im April habe Barack Obama die Lateinamerikaner angelogen, als er Beziehungen auf Augenhöhe versprach, sagte der bolivianische Präsident gestern.

Evo Morales (r.) und Außenminister David Choquehuanca

Der US-Präsident hatte den Beschluss seines Vorgängers George W. Bush aufrechterhalten, Bolivien wegen Differenzen in der Drogenpolitik Handelserleichterungen zu entziehen, vor allem für den Export von Textilien.

“In allem Respekt sage ich zu Präsident Obama: Auch wenn sich in den USA das Aussehen der Regierenden geändert hat, so ist doch die Politik des Empire gleich geblieben”, erklärte Evo Morales. Die USA agierten als “Patron und Polizist”, der die interne Politik Boliviens in Frage stelle.

Durch den Wegfall der Handelserleichterungen entgingen Bolivien 25 Millionen Dollar im Jahr, sagte Morales, die “Würde der Bolivianer” sei jedoch mehr wert als 25 Millionen.

Die Einbußen könnten sich sogar auf 63… weiter lesen

16.03.2009 von Benjamin Kiersch
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Evo über Koka

von Benjamin Kiersch

Am vergangenen Samstag ist in der New York Times ein Kommentar von Evo Morales über das Verbot des Kokablatts durch die UN-Drogenkonvention erschienen.

Erythroxylum coca

Jim Shulz vom Democracy Center in Cochabamba hat daraufhin einen sehr lesenswerten Artikel über das Thema veröffentlicht, in seinem Blog from Bolivia, dessen regelmäßige Lektüre gar nicht wärmstens genug empfohlen werden kann – am besten bei einem schönen Becher Kokatee.

Beim Shoppen ist allerdings Vorsicht geboten: In Deutschland unterliegt der Tee dem Betäubungsmittelgesetz!

13.03.2009 von Benjamin Kiersch
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Koka kauen unter Drogenkontrolleuren

von Benjamin Kiersch


Alle Jahre wieder im März kommt der Internationale Drogenkontrollrat in Wien zusammen, um den seinen Jahresbericht vorzustellen. Alle Jahre wieder werden die Andenländer darin aufgefordert, den traditionellen Kokakonsum zu verbieten, da das Kokablatt nach der UN-Drogenkonvention zu den verbotenen Substanzen zählt. Wie bereits an anderer Stelle berichtet, käme das in etwa einer Aufforderung an die EU gleich, den Kaffeeausschank zu verbieten.

Dieses Jahr nutzte Evo Morales, der die Streichung des Kokablatts aus der Drogenkonvention zur Chefsache gemacht hat, die Gelegenheit, um den Vereinten Nationen diesen „historischen Irrtum“ persönlich vorzuhalten. Auf dem Podium der UN-Drogenkonferenz kaute er genüsslich ein paar der verpönten Blätter, um die Delegierten dann über die medizinischen und kulturellen Werte der Pflanze aufzuklären, die seit Tausenden von Jahren in den Anden angebaut wird.

In seiner sehr persönlich gehaltenen Ansprache an die Konferenz kritisierte er die vermeintlichen medizinischen… weiter lesen