Archive for the ‘Karibik’ Category

15.06.2012 von Knut Henkel
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Revolutionär mit Boxhandschuh

von Knut Henkel

Der Grandseigneur des kubanischen Boxports ist tot. Am Montag, den 11. Juni, erlag Schwergewichtschamp Teófilo Stevenson einem Herzinfarkt. Drei Olympiatitel hatte Stevenson vorzuweisen und er galt als Ausnahmeerscheiung im Amteuerboxen – ähnlich wie sein Freund Muhammad Ali bei den Profis. … weiter lesen

03.06.2012 von Knut Henkel
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Dämpfer für Kubas Erdölträume

von Knut Henkel

Groß sind die kubanischen Hoffnungen mit dem großen Erdölfund vor der eigenen Küste die latente Wirtschaftslkrise endlich zu beenden. Doch letzte Woche hat die Hoffnung einen ersten Dämpfer erhalten. Mit Repsol wirft ein Ölkonzern das Handtuch und zieht sich aus Kuba zurück. … weiter lesen

07.05.2012 von Knut Henkel
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Ikea und die Insel

von Knut Henkel

Schwedens Nummer Eins unter den Möbelkonzernen hat ein Image-Problem. Ende der 80er Jahre hat Ikea in Kuba und in der ehemaligen DDR produzieren lassen – von Häftlingen. … weiter lesen

06.03.2012 von Gerhard Dilger
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Happy Birthday, Gabo!

von Gerhard Dilger

Von Graham Greene habe er gelernt, die Karibik in eine “poetische Synthese” zu bringen, verriet Gabriel García Márquez einmal: “Mit einigen verstreuten Elementen, die in einen sehr feinen und realen subjektiven Zusammenhang gebracht werden – mit dieser Methode kann man das ganze Rätsel der Tropen auf den Duft einer verrotteten Guave reduzieren”.

Geboren wurde “Gabo”, wie sie ihn in Kolumbien nennen, vor genau 85 Jahren im Karibikdorf  Aracataca, dem erklärten Vorbild für den mythischen Ort Macondo in “Hundert Jahre Einsamkeit” (1967). Das melancholische Epos um die Buendía-Sippe, von Mario Vargas Llosa als “totaler Roman” bezeichnet, wurde auf Anhieb zum Bestseller.

Doch García Márquez war immer mehr als ein begnadeter Literat. Wie viele lateinamerikanische Autoren pflegte er lange Jahre den Journalismus, den “besten Beruf der Welt”, wie er oft erklärte. Für die Tageszeitung El Espectador, in der seine ersten Kurzgeschichten erschienen waren, berichtete er als Korrespondent aus Europa, darunter illusionslose… weiter lesen

22.02.2012 von Gerhard Dilger
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Amerigo, America

von Gerhard Dilger

Ein bedauerlicher Irrtum? Eine Ironie der Geschichte? Oder doch mehr als ein Zufall? Noch immer streiten sich manche Gelehrte, ob der amerikanische Kontinent seinen Namen zu Recht nach Amerigo Vespucci (1451-1512) trägt – jenem Kaufmann und Seefahrer, der heute vor 500 Jahren gestorben ist.

Fest steht: Wie sich die Europäer in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts die “Neue Welt” vorstellten, geht maßgeblich auf die in vielen Variationen erschienenen Reiseberichte Vespuccis zurück.

1507 veröffentlichte der Freiburger Kartograf Martin Waldseemüller seine Weltkarte, auf der sich zum ersten Mal die Bezeichnung “America” findet – dort, wo heute Brasilien liegt. Begleitet wurde die kunstvoll gestaltete Weltkarte von 2,28 mal 1,25 Metern Größe von einer Einführung in die neue Weltkunde des Entdeckungszeitalters und einer kleinen Globus-Segmentkarte. Die gedruckten Einzelteile ergaben – ausgeschnitten und auf eine Holzkugel geklebt – einen Globus.

Waldseemüller und sein Kollege Matthias Ringmann begründen in dieser… weiter lesen

16.12.2011 von Knut Henkel
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Fidel goes Guinness

von Knut Henkel

Das er ein Mann der Superlative ist, wussten wir schon immer. Nun haben wir es aber auch schwarz auf weiß. Nun kommt der Comandante en Jefe ins Buch der Rekorde. Fidel Castro hält nämlich nicht nur den Rekord der längsten Rede aller Zeiten, sondern auch der meisten gescheiterten Attentate – 638 sollen es sein. Doch ein bißchen Recherche wäre schon schön.

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25.06.2011 von Hans-Ulrich Dillmann
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Widerstandsmuseum in Santo Domingo – Ein Programmhinweis

von Hans-Ulrich Dillmann

Vergangenheitsaufarbeitung in der Karibik

Einer der brutalsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts: Rafael Leonidas Trujillo Molina; Foto: picture-alliance / United Archiv

31 Jahre terrorisierte Rafael Leonidas Trujillo Molina die Dominikanische Republik. 50.000 Menschen fielen dem Regime des Diktators zum Opfer, der im Mai 1961 einem Attentat erlag. Fünf Jahrzehnte später streitet man im Urlaubsparadies über den richtigen Umgang mit der blutigen Vergangenheit.

Ein Beitrag von Brigitte Kleine in Zusammenarbeit mit Hans-Ulrich Dillmann in ARD, Sonntag, den 26. Juni 2011 um 23 Uhr

http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,gxwec2cimgqvc9ob~cm.asp

09.06.2011 von Knut Henkel
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Die Nummer 24.

von Knut Henkel

Guillermo Fariñas hat den Hungerstreik zu seinem politischen Instrument erkoren. Vor ein paar Tagen hat der 48-jährige Psychologe seinen 24. Hungerstreik begonnen. Es konnte der letzte des prinzipienfesten Kubaners sein. Dessen Gesundheit hat schwer gelitten.

Vor rund vier Wochen hat Guillermo Fariñas angekündigt in den Hungerstreik zu treten, wenn der Tod seines Freundes Juan Wilfredo Soto García nicht en detail untersucht werden würde. Am vergangenen Freitag, genau vier Wochen nach seiner Ankündigung am Grab des 46-jährigen Dissidenten, der in Santa Claras Dissidentenszene als “El Estudiante” bekannt war, begann Guillermo Fariñas mit dem 24. Hungerstreik. Sechs Tage wärt der nun und in den vergangenen Tagen haben Elizardo Sánchez von der kubanischen Komission für Menschenrechte und nationale Versöhnung und mehrere prominente Oppositionelle aus Havanna Fariñas in Santa Clara besucht, um ihn von seinem Vorhaben abzubringen.

Erfolglos, wie Elizardo Sánchez im Anschluß an den Besuch gegenüber der internationalen Presse zugab. Sánchez und seine… weiter lesen

03.02.2011 von Gaby Küppers
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Bananenstreit: Fortsetzung folgt

von Gaby Küppers

In der Brüsseler Mini-Plenartagung des Europäischen Parlaments wurde Anfang Februar über eine neue Bananenordnung abgestimmt. Wieder einmal ging es im Grunde nur um den Ausbau der Marktanteile der Big Five, der fünf weltgrößten Bananenmultis. Doch darüber will die Mehrheit des Hauses nicht reden. Die EVP reichte sogar einen Antrag ein, einen Hinweis auf Marktdominanz der Bananenmultis ersatzlos zu streichen Er scheiterte mit 267 zu 349 Stimmen, 15 Abgeordnete enthielten sich.

Mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments (EP) zum Genfer Abkommen ist der beinahe zwei Jahrzehnte alte Bananenstreit zu Ende; der längste Konflikt in der Geschichte der Welthandelsorganisation WTO ist beigelegt, verkündet die EU-Kommission. Von 176 Euro pro Tonne bisher werden Zölle für lateinamerikanische Bananen (Foto: dpa) bis 2020 schrittweise auf 114 Euro pro Tonne gesenkt. Das Abkommen folgt der letzten von mindestens sieben Klagen lateinamerikanischer Länder und der USA – als staatliche Vertretung von Chiquita – gegen die EU.… weiter lesen

17.10.2010 von Gerhard Dilger
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Kleinverleger ganz groß

von Gerhard Dilger

Auch wenn die Zeiten für Kleinverlage härter geworden sind – auf der Frankfurter Buchmesse sind immer noch erfreulich viele von ihnen präsent.

Einer von ihnen ist Cielo Naranja, der von dem umtriebigen Dichter und Literaturkritiker Miguel D. Mena aus der Dominikanischen Republik geleitet wird.

Seit 1984 veröffentlicht Mena nach dem Prinzip “books on demand” Literatur aus seiner karibischen Heimat. Das Verlagsprogramm umfasst mittlerweile gut 60 Titel. Mehr über die dominikanische Literatur und die Schwierigkeiten, sie in der europäischen Verlagslandschaft zu platzieren, erzählt der Wahlberliner in diesem Interview.