Archive for the ‘Kunst’ Category

09.10.2011 von Gerhard Dilger
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Dyls Doppelpack (8): Manawa, Nicarawa

von Gerhard Dilger

Von der diesjährigen Bienal do Mercosul in Porto Alegre:

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Mit diesem Stück hat der ecuadorianische Künstler Jonathan Harker zusammen mit den Panameños Iñaki Iriberri und Rodrigo Sánchez de Señor Loop folgenden Klassiker aus dem Jahr 1946 aufs Wunderbarste kannibalisiert:

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14.10.2010 von Gerhard Dilger
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Evita & Evito

von Gerhard Dilger

Neulich, auf dem Wahrheitklub-Treffen am taz-Stand in Frankfurt:

08.09.2010 von Knut Henkel
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Ein Platz für John

von Knut Henkel

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04.09.2010 von Gerhard Dilger
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Bob do Brasil

von Gerhard Dilger

Auch in Lateinamerika hat Bob Dylan eine große Fangemeinde, wie ich vor zweieinhalb Jahren bei einem denkwürdigen Konzert in Buenos Aires miterleben konnte. An einem lauen Sommerabend im Stadion von Vélez Sarsfield erwies dem Meister eine erlauchte Vorgruppe die Reverenz: der “argentinische Dylan” León Gieco, Rock-Legende Charly García und Oscar-Preisträger Gustavo Santaolalla. Tage später radelte Dylan in Frauenklamotten durchs uruguayische Schickeria-Seebad Punta del Este.

In vielen Teilen Brasiliens dürften sich solche Vorsichtsmaßnahmen gegen lästige Glotzer erübrigt haben. Und dass Dylan seine Brasilien-Aufenthalte zu malerischen Studien genutzt hat, weiß man erst seit kurzem. Das Ergebnis ist ab heute in Kopenhagen zu sehen, wo die Dylan-Ausstellung The Brazil Series eröffnet wurde.

Eine Auswahl der ausgestellten Werke findet sich hier. Das Buch dazu erscheint demnächst beim Prestel-Verlag, der schon den Katalog zu Dylans 2007er-Ausstellung in Chemnitz veröffentlicht hatte.… weiter lesen

08.06.2010 von Benjamin Kiersch
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Zensur in Bolivien: Der Fall Llajtaymanta

von Benjamin Kiersch

Das hätten sich Llajtaymanta nicht träumen lassen: Anfang Mai brach eine Welle von wutschnaubenden chauvinistischen Kommentaren über eine der bekanntesten Folklore-Gruppe Boliviens herein. Eine auf Facebook gegründete Protestgruppe hat bereits über 13000 Mitglieder. Selbst die bolivianische Kulturministerin bestellte die Musiker ins Ministerium ein.

Was war passiert? Die Gruppe hatte zum Karneval einen Tanz für das Centro Cultural Andino komponiert und aufgenommen – was professionelle Musiker halt machen, um Geld zu verdienen. Der Titel heisst „Mi corazón está contigo“ und ist im Rhythmus des Caporales komponiert, einem traditionellen bolivianischen Tanz, der aus der afrobolivianischen Tradition entlehnt ist, und jedes Jahr von zahllosen Gruppen zum Karneval aufgeführt wird. Der Tanz symbolisiert die Unterdrückung der ArbeiterInnen während der Kolonialzeit: der Vortänzer („Caporal“) „motiviert“ die übrigen TänzerInnen, seine „Untergebenen“, mit Peitsche und Schellen zum immer schnelleren Tanz.

Der Text der Llajtaymanta-Auftragsarbeit scheint unauffällig:

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05.05.2010 von Claudius Prößer
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Der König der Tränendrüse ist tot

von Claudius Prößer

Lucho Barrios ist tot. Der peruanische Sänger starb am 5. Mai 2010 im Al­ter von 75 Jahren in einem Krankenhaus in Lima, wo er zwei Ta­ge vor­her mit einer Lungenembolie eingeliefert worden war.

In Chile war Barrios, der in den 60er-Jahren mit Boleros wie “Mi niña bo­ni­ta” berühmt wurde, mindestens so populär wie in seiner Heimat – ver­mut­lich handelte es sich um den beliebtesten Peruaner südlich von Tac­na (und insbesondere in der chilenischen Grenzstadt Arica). “La joya del Pa­cí­fi­co”, die von ihm im Stil eines vals peruano gesungene Lie­bes­er­klä­rung an Valparaíso sicherte ihm ewigen Ruhm in der chi­le­ni­schen Hafenstadt, seine Verbundenheit mit dem Nachbarland be­scher­te ihm 2002 einen Verdienstorden aus den Händen des da­ma­li­gen Staatspräsidenten Ricardo Lagos.

Als rey de la canción cebolla wurde Barrios in den chilenischen Medien apo­stro­phiert – als König der Tränendrüse, wenn man so will. Das war in sei­nem Fall gar… weiter lesen

25.09.2009 von Claudius Prößer
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Superpapa ante portas

von Claudius Prößer
Katholiken alle Länder, aufgehorcht: Chile kann bald einen Weltrekord ver­mel­den – die größte Karol-Wojtyla-Statue aller Zeiten. Errichtet werden soll das 13,5 Meter hohe Ungetüm (7,5 Meter Bronze-Papst, 6 Meter Sockel) ausgerechnet am Rande von Bellavista, dem Künstler- und Bo­he­me­vier­tel von Santiago . Seit die private Initiative vor wenigen Tagen pub­lik wur­de, regt sich freilich allenthalben Protest gegen den superpapa (so der Pub­li­zist Cristián Warnken im Blog des “Mercurio”).

Hintergrund des Aufstell-Papstes, der einem anderen religiösen Wahr­zei­chen Santiagos, der Marienstatue auf dem Gipfel des San-Cris­tó­bal-Bergs, Konkurrenz machen wird, ist die Umstrukturierung des Viertels, in dem zwei private Hochschulen ihre Hauptquartiere be­zie­hen werden. Die beiden Universitäten – die Universidad San Sebastián und die Universidad Andrés Bello – sollen zusammen mit der tra­di­tions­rei­chen Jurafakultät der Universidad de Chile, die hier seit vielen Jahr­zehn­ten residiert, rund 7.000 Studenten anlocken und neben dem Bar­rio República ein weiteres Hochschulviertel in der… weiter lesen

20.06.2009 von Claudius Prößer
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Tanz das Chile

von Claudius Prößer
Am 12. Juni hat die Compagnie von Pina Bausch das jüngste Stück der 68-Jährigen im Opernhaus Wuppertal uraufgeführt. Wie bei Bausch üblich ist es noch namenlos, aber es verweist auf die Erfahrungen der Truppe in Chile, wo sie im vergangenen Februar auf Einladung des Goethe-Instituts beim Theaterfestivals Santiago A Mil mit “Körper” gastierte. Wie man hört, reisten Bausch und ihre Tänzer anschließend durchs ganze Land, von der Atacama-Wüste bis Chiloé, um Impressionen für die kommende Arbeit einzufangen.

Aber wie viel Chile steckt in “Ein Stück von Pina Bausch” (so der Ar­beits­titel)? Den ersten Rezensionen nach zu schließen, eher wenig – aber ganz genau weiß das nur das Auge des Betrachters:

Es muss sehr heiß gewesen sein in Chile, wo Pina Bauschs neues Stück entstand. Und knochentrocken war’s wohl auch – so trocken, dass der weiße (Bühnen-)Boden Risse und gefährliche Spalten bekommt. (Ruhr Nachrichten)

Eben erst

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15.06.2009 von Gerhard Dilger
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Bären in Montevideo

von Gerhard Dilger

Impressionen von der Plaza Independencia in Montevideo:

Uruguay

Bolivien

Paraguay

Paraguay (r.) und Peru

Chile

Honduras

Brasilien

Argentinien

El Salvador (r.) und Kolumbien

Mosambik

Kuba

Antigua und Barbuda

Uruguay

USA

“Es macht uns glücklich zu sehen, wie ein Stück Berlins immer wieder Menschen überall auf der Welt begeistert, ob in China, Israel, Ägypten, Nordkorea oder jetzt in Südamerika”, verkünden die “Initiatoren Eva und Klaus Herlitz” auf ihrer Website.

02.10.2008 von Gerhard Dilger
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Homer Simpson will Obama wählen

von Gerhard Dilger

Auch in Lateinamerika wird der Versuch Homer Simpsons, Barack Obama zu wählen, gerade zum Renner im Netz:

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Der Ausschnitt ist auch ein Seitenhieb auf die mit den Republikanern verbandelte Wahlautomatenfirma Diebold, berichtet das Internetportal ElArgentino.com.

Erst vor ein paar Monaten empörten sich Argentiniens Peronisten über eine Simpsons-Episode, in der ihr Führer Juan Domingo Perón verunglimpft wurde. Daraufhin gab es prompt eine geniale “peronistische” Version:

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