Am 12. Juni hat die Compagnie von Pina Bausch das jüngste Stück der 68-Jährigen im Opernhaus Wuppertal uraufgeführt. Wie bei Bausch üblich ist es noch namenlos, aber es verweist auf die Erfahrungen der Truppe in Chile, wo sie im vergangenen Februar auf Einladung des Goethe-Instituts beim Theaterfestivals Santiago A Mil mit “Körper” gastierte. Wie man hört, reisten Bausch und ihre Tänzer anschließend durchs ganze Land, von der Atacama-Wüste bis Chiloé, um Impressionen für die kommende Arbeit einzufangen.
Aber wie viel Chile steckt in “Ein Stück von Pina Bausch” (so der Arbeitstitel)? Den ersten Rezensionen nach zu schließen, eher wenig – aber ganz genau weiß das nur das Auge des Betrachters:
Es muss sehr heiß gewesen sein in Chile, wo Pina Bauschs neues Stück entstand. Und knochentrocken war’s wohl auch – so trocken, dass der weiße (Bühnen-)Boden Risse und gefährliche Spalten bekommt. (Ruhr Nachrichten)
Eben erst