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vonChristian Ihle & Horst Motor 16.09.2007

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Das RBB-Magazin Polylux soll ein junger Fleck im ARD-Abendprogramm sein: ironisch, modern, mutig. Es ist leider nichts davon. Dreißig Minuten dauert „Polylux“, und wer bis zum Ende durchhält, weiß nachher nicht, wieso eigentlich. Das liegt unter anderem, dass „Polylux“ über Themen berichtet, die ohne jede Bedeutung sind – für die Zuschauer und, so hat man den Eindruck, auch für die Redakteure. Und wenn mal jemand etwas aufgreift, was Relevanz besitzt, unternimmt er alles, um den Beitrag so belanglos wie möglich erscheinen zu lassen.
(…)
Und Katrin Bauerfeind? Die konnte mit ihren Sekundenmonderationen auch nicht mehr viel retten. Am Anfang hat sie gesagt „Ich bin nicht Tita von Hardenberg“ und am Ende: „Ich fand’s gut fürs erste Mal.“ Nun ja, wenn man sich damit zufrieden gibt, statt witziger Internetseiten unwitzige Fernsehbeiträge anzusagen, die noch den letzten „Altershippen“ eindösen lassen, ist das wohl korrekt. Falls Katrin Bauerfeind aber wirklich so talentiert ist wie alle sagen, sollte sie „Polylux“ schleuniugst links liegen lassen und was Anständiges machen. Vielleicht ja im Internet.
Und diesen neuen Abschiedsspruch, den braucht sie auch nicht mitzunehmen: „Machen Sie’s gut. Oder besser.“ Online hätte ihr das niemand durchgehen lassen.“

(Peer Schader, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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