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vonChristian Ihle 28.05.2008

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Wobei angemerkt werden muss, dass noch das letzte Miniland am Schwarzen Meer mehr Kraft auf die Bühne brachte als die deutschen Abgesandten.

Die präsentierten sich wie eine aufgescheuchte Herde beschwipster Hausfrauen, die im Harmoniegesang meist so klangen als wollten sie ein Garagentor imitieren. Zwei Punkte gab es dafür aus der Schweiz und zwölf aus Bulgarien, der Heimat von No-Angels-Mitglied Lucy. Die restlichen 41 Länder sahen sich nicht in der Lage, den No Angels auch nur einen Mitleidspunkt zu geben. Völlig zu recht.“

(Hans Hoff, Süddeutsche Zeitung)

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http://blogs.taz.de/popblog/2008/05/28/schmaehkritik-86-no-angels-beim-eurovision-song-contest/

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kommentare

  • Gott sei Dank war ich im Ausland….aber leider hatte das Restaurant einen Fernseher laufen… ich hab mich geschämt eine Deutsche zu sein…. so einen Mist von Gesang bei einem internationalen Wettbewerb zu bringen..

  • Mein bester Grand Prix ever!

    Ich war zu Besuch bei einer Freundin in Hamburg. Wir haben uns aus dem Fenster eines chinesischen Restaurants die Pre-Show mit Thomas Godoj am Spielbudenplatz angesehen und sind danach zum Schneller Autos Organisation Konzert gegangen. Herrlich.

  • es war so schlecht, dass selbst die bild die richtigen worte fand: no angels – no points.

  • Schreiende Farben – nach dem ich die „Kostüme“ der Engel gesehen habe, weiß ich was dieser Ausdruck bedeutet – ebenso der des „too much“: Windmaschine und ausgestreckte Arme… – eine Choreo des Verzweifelns… was dabei herauskommt, wenn man unbedingt gewinnen möchte… die „Klänge“ erschreckten wie Maschinenpistolen…

    Und die übertrieben gezeigten „deutschfreundlichen“ Jubelszenen des Publikums nach dem Auftritt der Engel… (wie jedesmal: die Deutschen bezahlen die Technik und zeigen jedes Jahr jubelnde Menschenmassen nach dem „deutschen Auftritt“…)
    Wann werden endlich endlich all die Flaggen aus dem Übertragungssaal verbannt – man fürchtet um das Leben der ZuhörerInnen?!

    Man kann nur hoffen: nachdem der Russenprotz gewonnen hat – die Öl- und Gasmagnate werden diesen Nonsense-Wettbewerb im Alleingang finanzieren – im Sinne des neuen „Panslawismus“ – die Deutschen jammern und beklagen die fehlende „Nachbarschaftshilfe“ aus dem „Ausland“ („von allen nicht verstanden und isoliert – wir bezahlen doch alles!!!“) und bewundern im Grunde die „slawische Zusammenarbeit“…

    Nichts darf neutral beurteilt werden…

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