“Jeder Mensch hat die verdammte Pflicht, aus seinem kleinen Scheißleben etwas zu machen.” – Ein Gespräch mit Heinz Strunk
von Christian IhleHeinz Strunk veröffentlicht dieser Tage “Fleckenteufel”, das dritte Buch und nur wenige Wochen, nachdem “Die Zunge Europas” das Licht der Welt erblickt hat. Wie viel Kalkül dahinter steckt, ist schwer abzuschätzen. Heinz Strunk will eben, das hat er früher schon gesagt, endlich mal “richtig abmelken”. Ein legitimes Ziel, vor allem bei einem solchen unverwechselbaren Humor. Die Romanfiguren Strunks sind verzweifelte Charaktere mit dem Hang zu schwerer Melancholie und einem beißenden Spott. Sie sind neidgeplagte Figürchen, die an der Welt kranken. Eine unsichtbare Grenze trennt sie von den Reichen und Schönen, den Glücklichen und Zufriedenen. Das besondere an Heinz Strunks Protagonisten: sie nehmen sich selbst nicht aus der Schusslinie. Gerade deshalb verdient Strunk mehr Beachtung, als ihm momentan zuteil wird. Welche Rolle spielt da schon ein öder Marketing-Trick…?
Popblog: “Fleckenteufel” und “Feuchtgebiete” werden gern in Verbindung gebracht. Nervt dich das?
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