Archive for Oktober 12th, 2009

12.10.2009 von Christian Ihle
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Schmähkritik (254): Peer Steinbrück über die Parteigenossen Ralf Stegner und Klaus Wowereit

von Christian Ihle

Peer Steinbrück ledert in seiner lesenswerten Abschiedsrede gegen den einen oder anderen SPD-Kollegen:

“Ich frage mich allerdings, ob diese Aufforderung, dass es kein “Weiter so!” geben dürfe, auch für die Personen selbst gilt. Zum Beispiel für den Vorsitzenden des Landesverbands Schleswig-Holstein, der mit minus 13 Prozentpunkten gerade eine krachende Niederlage erfahren hat. Ich habe deiner Analyse, Ralf Stegner, am letzten Montag genau zugehört. Dabei war der exkulpierende Fingerzeig von Kiel nach Berlin ja unübersehbar. Zwei wesentliche Faktoren für diese Niederlage kamen allerdings dabei nicht vor:

1. du selbst und

2. eine maßgeblich von dir bestimmte Strategie in der Koalition mit der CDU während der letzten Jahre, die systematisch zum Verlust der Regierungsbeteiligung der SPD geführt hat.

Deine Verkürzung der Analyse passt nicht zu deinen Aufforderungen hier in Berlin und deinen Einlassungen, man müsse “hart in der Analyse sein”.

Und dann ist da ein Landesverband Berlin, der bei dieser Bundestagswahl 300 000 Stimmen gegenüber 2005 verloren hat. Nur noch jeder fünfte Wähler wählt in Berlin die SPD. Dieser Landesverband und seine Spitzenvertreter haben noch am Freitag, den 25. September 2009, in der … weiter lesen

12.10.2009 von Christian Ihle
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Don’t Mention The War (4): Der britische Guardian über Karpatenhund und Peter Fox

von Christian Ihle

Es kommt ja ausnehmend selten vor, dass deutsch singende Bands in englischen Magazinen besprochen werden, umso überraschender dass neben Peter Fox ausgerechnet die hierzulande ja mit viel zu viel Missachtung gestrafte Band Karpatenhund im Guardian empfohlen wird:

“This summer, I discovered two German acts who’ve produced some of the best music I’ve heard all year. First there was the thrilling, monkey-fixated madness of Peter Fox, who sounds like a more furious Faithless rendered tolerable by the fact that you can’t understand anything he’s saying. And then there’s Karpatenhund, an improbably spectacular indie band who write stadium-sized tunes with exactly the right amount of restraint.”

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