Nachdem wir jedes Jahr aufs neue nach den möglicherweise großen nächsten Dingern fahnden, dachten wir uns in diesem Jahr: fragen wir doch mal die verehrten Kollegen aus Blog- und Zeitschriftenland, welche Künstler für sie die heißesten Tipps der nächsten zwölf Monate sind. Heute: die Kollegen Blog von Spreeblick, Sounds Like Me und Coffee & TV, sowie Ex-Tonspion und Jetzt-DJ:
Daniel Erk vom Hitlerblog und dem Sounds Like Me Popblog tippt:
Afrikan Boy (MySpace)

Afrikan Boy, der ’89 geborene und in London Psychologie studierende Nigerianer Olushola Ajose, hat seinen ersten Schritt ins Rampenlicht an der Seite von MIA in “Hussel” gemacht und mit seinem Rappart auf “Paper Planes (Remix)” (“I am a legend, something like Jay Jay Okocha / the greatest hustler on earth I know is my mother” etc.). Nun, da Weltmusik – dieses musikalische Pendant zum politischen Mitleid mit der dritten Welt – ausstirbt und stattdessen von lokalen Rap- und Popvarianten abgelöst wird und da sowieso das Jahr Afrikas kommen wird, wird Afrikan Boy ein großes Ding.
Das Debütalbum wird “1444 Musik” heißen, und – wie die Spex schreibt – der Titel dürfte sich auf die Eröffnung des »Mercado de Escravos«, des ersten europäischen Sklavenmarkts in Lagos, Portugal im Jahr 1444 beziehen.
Anhören:
* Lagos Town
* One Mic
Das Blog Spreeblick tippt:
Django Django (MySpace)
Ich hab’ ein Herz für Art School-Bands. Das liegt unter anderem daran, dass ich Bands mag, die einem Gesamtkonzept folgen. Künstler die, bevor sie ihre erstes Album veröffentlichen, um ihren … weiter lesen

