Im zweiten Teil unseres großen Schmähkritik-Archivs finden wir die schönsten Verrisse, Beleidigungen und Affronts aus der Welt des Sport, der Politik sowie Film & Fernsehen. Teil 1 (Musik & Literatur) hier.
4. Sport:
“Den kann nicht mal Gott ausstehen.”
(Ein Präsidiumsmitglied von Real Madrid über den deutschen Real-Trainer Bernd Schuster in der Süddeutschen Zeitung)
1. FC Köln
1860 München
Arminia Bielefeld
Bayern München
Bernd Schuster
Borussia Dortmund
Die britische Premier League
Christian Lell
Christoph Daum (1)
Christoph Daum (2)
…»Was macht eigentlich… Cristiano Ronaldo?« Keine Ahnung. Spielt der Peinsack mit?” Das Schönste an diesem Treffer (für Spanien, Anm.) ist ja tatsächlich, dass dieser Ronaldo uns jetzt nicht mehr so megaloman entgegen penissen kann wie sonst immer. Tschüss, ihr Partys mit Paris Hilton, ihr Blingblings, du Champagner aus fliederfarbenen Fußballschuhen. Hallo, Aus im Achtelfinale.”…
Cristiano Ronaldo
Daniele De Rossi
David Beckham
Diego Armando Maradona
Frank Lampard
Günther Netzer
“Schon wieder kommt Hertha BSC so schlecht weg, allmählich kann man wirklich Mitleid bekommen. Wann gab es eigentlich die letzte gute Nachricht von der Hertha? Immer ist irgendwas, seltsame Mannschaft, riesige Schulden, fiese Fans, Umbruch klappt auch nicht, und jetzt auch noch das: Die Trikots der Hertha taugen nichts. Das ist vielleicht die schlechteste Nachricht von allen, denn man kann viel Schlimmes in Würde ertragen, wenn man dabei wenigstens gut aussieht.”
Hertha BSC Berlin
Italienische Fußballnationalmannschaft
Jens Lehmann
Karl-Heinz Rummenigge
Lothar Matthäus (1)
“Ich weiß nicht, was er in Bulgarien will. Das Maximum, das er rausholen kann, ist, nochmal zu heiraten.”
Lothar Matthäus (2)
Louis van Gaal
Mario Gomez
“In einer Schülermannschaft würde man sagen: ‘Spiel Klavier oder Flöte, aber nicht Fußball’. Ich dachte, ich bin in der Sendung “Verstehen Sie Spaß?””
Martin Demichelis (1)
Martin Demichelis (2)
Nationalmannschaftsstürmer
Oliver Bierhoff
Piotr Trochowski
Radsportweltverband UCI
Raymond Domenech (ehemaliger französischer Nationaltrainer)
Stefan Effenberg
Tim Wiese (Werder Bremen) (1)
“Zwischendurch schien die Sonne so stark, dass die Bronzepaste auf den Wangen schmolz und dann, als die Sonne wieder verschwand, abblätterte und sich wie Konfetti im Fünfmeterraum verteilte. Unschön. Wäre Tim Wiese ein Tier, er wäre der Kater am Neujahrsmorgen.”
“Was willst mit einem, der bei 30 Grad im Schatten Handschuhe trägt.“
Torhüter
VFB Stuttgart
WM-Spiel: Dänemark – Niederlande
Jubelnde Fußballspieler
5. Filme:
“Mit einem frauenfeindlichen Fickfilm unterster Kajüte ist am Freitagnachmittag der Wettbewerb der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin zu Ende gegangen. In seinem neuen Werk “The Killer Inside Me” erzählt Michael Winterbottom in schön gestalteten Retrobildern und zu heiter dahingesungenen Honkytonkschlagern die Geschichte eines psychopathischen Vergewaltigers und Frauenquälers, der nebenbei auch noch als Polizist in einer texanischen Kleinstadt der Fünfzigerjahre arbeitet. (…)
“The Killer Inside Me” ist ein Vergewaltigungsporno unter dünnem Arthouse-Mäntelchen. Wie konnte ein derart selbstgefälliger, kunstloser und unreflektierter sexistischer Dreck bloß in den Wettbewerb der Berlinale gelangen? Es ist ein kaum noch zu entschuldigender Fehlgriff, der geeignet ist, den Ruf dieses Festivals und der verantwortlichen Auswahlkommission dauerhaft zu lädieren.”
(Jens Balzer in der Berliner Zeitung)
Australia
Avatar
Babylon A.D.
Batman – The Dark Knight
Burlesque
Control & Joy Division
Das Haus am See
“Im Friedrichstadtpalast traf ich eine Kollegin, die in der Galapremiere von “Henri 4″ gewesen ist. Zum ersten Mal seit sie die Berlinale besuche, seien nach Ende einer Aufführung etliche Leute aufgestanden und hätten “Scheißfilm!” oder “Scheiße!” gerufen, es habe im Publikum eine ähnlich desillusionierte Stimmung geherrscht wie Ende 1989 in der DDR.
Ich traf einen anderen Kollegen, der dort war, und fragte: “Worum geht es überhaupt in Henri 4?” Er sagt, es sei seiner Ansicht nach, im Kern, ein Film über die Brüste der – mir unbekannten – Schauspielerin Chloé Stefani. “Ja sind die denn wirklich so furchtbar?” fragte ich. Keineswegs, antwortete er, aber mit 19 Millionen Produktionskosten und 155 Minuten Filmlänge habe der Regisseur bei der Behandlung dieses durchaus legitimen Themas jegliches Maß verloren.”
Henri 4
Das Herz ist kein dunkler Wald
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