Reeperbahnfestival 2012: Ray Cokes, Lena und die Crocodiles

Das Reeperbahnfestival ist wohl die Veranstaltung hierzulande, die am ehesten an das legendäre South By Southwest heranreicht: statt auf zwei, drei riesigen Bühnen viele Bands verloren herumstehen zu lassen, steckt das Reeperbahnfestivals all die kleinen und mittelgroßen Gruppen in angemessene Indoor-Locations, die allesamt zu Fuß zu erreichen sind. Zudem liegt der Fokus nicht auf den Headlinern, sondern auf einem ausgewogenen Line-Up, das sich aus Newcomern und noch nicht so populären Acts speist.


Ray Cokes


Die vielleicht schönste Idee am ganzen Reeperbahnfestival ist dabei „Ray’s Reeperbahn Revue“: jeden Tag um 17.00 Uhr begrüßt MTV-Legende Ray Cokes in einem Theater vier junge Bands. So unspektakulär das klingen mag, ist Cokes aber dermaßen erfrischend, dass man sich wünscht, ZDFneo würde sich endlich erbarmen und ihm exakt so eine Show schenken – im Grunde ist „Ray’s Reeperbahn Revue“ das BBC-Format „Jools Holland“ in wild, witzig und schlagfertig.
Eine der schönsten Entdeckungen des Festivals ist folgerichtig auch Mr Cokes zu verdanken: Big Harp, eine Zweimannband aus dem Bright-Eyes-Umfeld, die im letzten Jahr ihr Country/Folk-Debüt-Album auf Saddle Creek veröffentlichten. In diesem manchmal zu weinerlichen Genre eine Offenbarung.


Aus der Ecke der Lo-Fi-Heroen gibt es dagegen unterschiedliches zu berichten: während die Crocodiles alle Bubblegum-Ansätze mit Feedback, Feedback und FEEDBACK vertreiben und sich so schon auf Spacemen-3-Terrain begeben, ist Bethany Cosentino von Best Coast leider auch nach zwei Jahren Tour immer noch nicht fähig, eine vernünftige Performance zu geben. Missmutig bis gelangweilt singt Beth ihre Songs runter, was wirklich jammerschade ist, hat sie doch gerade mit den frühen Singles wie „When I’m With You“ bewiesen, dass in ihren Liedern mehr Songwriting-Kraft steckt als das bei vielen anderen Bands dieser Ecke der Fall ist.


Graham Coxon


Überhaupt nicht einzuschätzen ist dagegen, was für einen Graham Coxon man wohl zu sehen bekommt. Der Blur-Gitarrist hat auf seinen Soloplatten von Bob-Dylan-Gedenk-Songs über Hardcorepunk und Indierockkrachern bis zu Jazz-Folk sich so quer durch alle denkbaren Genres gespielt, dass eine Werkschau in jede Richtung gehen kann. Dankenswerterweise ist Coxon im Rockmodus und hat zur Untermauerung zeitweise vier (!) Gitarristen auf der Bühne stehen. Obwohl Coxon selbst eher unzufrieden mit dem eigenen Auftritt scheint, gibt es kaum etwas zu kritisieren. Gutes Set, druckvoller Sound und alle Gedanken an den Nebenjob bei dieser einen Britpopband mal schnell aus der Halle geblasen.


Lena


Den größtmöglichen Kulturschock kann man sich auf dem Reeperbahnfestival auch geben. Nach dem Uber-DIY-Fanatiker Coxon geht es in die Location nebenan, um Lena zuzusehen, wie sie versucht, ihre Karriere wieder in Schwung zu bekommen. Die Aussichten? Mager. Dass die meisten neuen Songs doch eher belangloses Tüdelü sind, geschenkt, aber dass sie nicht einmal ihren Hit „Satellite“ mit dem notwendigen Druck vorstellen kann und auch dieser Moment in einem Muzak-Brei verschwindet, lässt einen beinah ratlos zurück. Noch schlimmer allerdings, dass Lenas größte Stärke, die Unbekümmertheit und das sympathische Wesen, das sie im Fernsehen ausstrahlt, auf der Bühne gänzlich verschwunden sind und man einer affektierten, etwas überheblichen jungen Dame zugucken muss, wie sie versucht, einen Popstar darzustellen. Was natürlich die Frage aufwirft: ist sie nicht mehr sympathisch und unbekümmert oder sind im Fernsehen die anderen einfach dermaßen große Kackstelzen, dass sogar diese Lena dagegen sympathisch und unbekümmert erscheint?
Die Strafe für Casting-Karriere und Popstar-Mimikry folgt jedenfalls auf den Fuß, wirft man einen Blick ins Publikum: die überwiegende Mehrzahl sieht leider so aus, als würde sie sich einen Dreck um Musik scheren, so wenig kann man sich diese Zuschauer bei irgendeiner anderen Band auf diesem Festival vorstellen. Schlimmer noch, dass einige doch dem Schreckensbild des geifernden älteren Mannes entsprechen, der sich nun wahrlich aus den falschen Gründen ein Konzert ansieht. Kein netter Anblick, das.

Kommentare (28)

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  4. Ist sowas nötig? Ist der Autor damals von der Bild-Zeitung in den Redaktions-Räumen vergessen worden?
    Lena in der Überschrift heißt Klicks und ein Verriß sichert die Aufmerksamkeit immer besser als jede differenzierte Betrachtung. Dabei muß man es in der Tat nicht als Genie-Streich betrachten, eine Lena Meyer-Landrut dort auftreten zu lassen, das kann ja bei solch selbstgerechten Claim-Absteckern nur zu billiger Häme führen.
    Was ist peinlicher, fragt man sich da: Die bemüht überzogene Kritik, die sich mehr mit medialem Recycling und äußeren Randerscheinungen als mit Musik befaßt und dabei auch noch mit offenkundigen Vorurteilen arbeitet oder die obenstehenden Kommentare einiger offenbar durchgeknallter „Fans“.
    Beides hat die Sängerin sicher nicht verdient.
    Der Autor mag sich nun auf die Schulter klopfen, diese „Zielgruppe“ so schön aus der Reserve gelockt zu haben, aber das provozierte Niveau fällt letztlich auf ihn selbst zurück.

  5. Dieser Bericht macht einen sprachlos. Die Message ist natürlich angekommen, sie können Lena nicht leiden. Was sie aber an Beleidigungen über diese junge Frau auskippen, ist schon dreist. Ich will gar nicht auf die einzelnen Punkte eingehen, weil sie es nicht wert sind, Aber schon die Tatsache, dass sie ihre neuen Songs als belangloses Tüdelü bezeichnen zeigt, dass sie sich in keinster Weise damit beschäftigt haben. Aber egal, Hauptsache irgendetwas Bösartiges von sich geben.

    Das Schlimmste leisten sie sich aber zum Schluss, indem sie das Publikum beleidigen. Sie diffamieren hier ältere Menschen. Nur weil die Sängerin erst Anfang Zwanzig ist, dürfen sich Menschen, die 50 oder 60 sind, also nicht an ihrem Auftritt erfreuen, oder wie soll man das verstehen?

    Noch etwas zu Schluss. Sie schreiben, dass die Mehrzahl der Zuschauer sich einen Dreck um die Musik scheren würde. Das ist auch sehr lustig, ich weiß nicht, wo sie gewesen sind. Aber anscheinend haben sie nicht mitbekommen, dass nach Lenas Auftritt die Zugaberufe nicht enden wollten, auch dann nicht, als der Moderator das Publikum verabschiedete. Demnach kann der Auftritt doch nicht so schlecht gewesen sein, wie sie uns das krampfhaft versuchen zu vermitteln. Aber Ihnen ging es ja nur darum, ein möglichst schlechtes Bild von Lena und ihren Fans zu zeichnen, da war alles andere nebensächlich.

  6. „Ich finde diesen Artikel zwar auch arrogant und gehässig“ (Oh je)

    Wenn es nur das wäre, könnte man dieses Machwerk auf sich beruhen lassen. Aber es ist darüber hinaus in einer besonders bösartigen Weise perfide, denn es insinuiert, Leute, die Lena gut finden, seien entweder „dirty old men“ oder solche, die sich mit „dirty old men“ gemein machen. Der Autor versucht, auf der Grundlage schmutziger Ressentiments Menschen verächtlich zu machen. Das ist es, was Ihles Beitrag so bösartig und inhuman macht.

    Ansonsten stimme ich Ihnen aber zu. Man sollte kühlen Kopf bewahren und sich nicht zu sehr gehen lassen. Gegen-Beleidigungen führen zu nichts.

    Die Taz allerdings hat sich mit Schande bedeckt.

  7. @ Oh je

    Ganz ihrer Meinung

  8. Ich finde diesen Artikel zwar auch arrogant und gehässig, aber er wird von der Peinlichkeit mancher (nicht aller!) Kommentare leider noch übertroffen. Dieser „Neid“-Vorwurf und dieses „Kriegt sein Leben nicht auf die Reihe“-Gerede ist abgedroschen und hirnverbrannt. Auf Beleidigungen muss man nicht mit Gegen-Beleidigungen reagieren. Ich mag Lena auch, aber mit solchen sich wie die Furien aufführenden Fans will ich nichts zu tun haben, ich schäme mich für sie. Sie tun Lena keinen Gefallen, im Gegenteil, sie sind rufschädigeder als ein solcher Artikel.

  9. „MorrisseyHatSchonAllesDasGesagtWasIchSagenWill
    04.10.2012 um 1:10

    lena ist okay. aber so militante fans sind unsympathisch.“

    [b]…… haben sie sich schon mal informiert welchen Ursprung das Wort „Fan“ hat?[/b]

  10. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Oder einen Orkan.

  11. Leuts, ihr seid Ihle voll auf dem Leim gegangen. Für seine Beschreibung des Reeperbahn-Festivals war Lena von vornherein als Opfer erwählt. um den in seinen Artikeln üblichen Eimer der Häme und Unterstellungen auszugiessen. Sie hätte mit ihrem Auftritt Steine vor Rührung zum Schmelzen bringen können wie die junge Joan Baez oder Lyrikfreunde in die intellektuelle Ohnmacht treiben wie Bob Dylan. Geändert hätte es nichts. Sie war als „Opfa“ prädestiniert und somit fällig. Schließlich gilt auch für Journalisten: stilistischer „brand“ (Provokation) verpflichtet. Man könnte sich sogar vorstellen, dass er, zur Förderung seines Images, nicht einmal davor zurückschrecken würde in einer Rezension einen Akt der Selbstbefriedigung seiner Schwiegermutter während einer Aufführung der h-Moll-Messe anzudeuten, nur um damit die geringe Faszinanz des Orgelspiels in seinem Sinne bildhaft zu machen. Aber was bringt das schon. Wenn man um Aufmerksamkeit buhlt , muss man eben bekannte „Opfa“ wählen. Solche bei denen man sich zudem des Applauses der üblichen Claqueure sicher ist.

  12. „… um Lena zuzusehen, wie sie versucht, ihre Karriere wieder in Schwung zu bekommen. Die Aussichten? Mager.“

    Das einzige was hier mager ist, sind die Aussichten, dass Christian Ihle jemals mit irgendwas Karriere machen wird. Armer Irrer!

  13. Mein Tipp an Herrn Ihle: Bleiben sie beim nächsten Konzert doch einfach zu Hause und machen etwas sinnvolles. Wie wäre es z.B. mit Pulsadern aufschneiden oder vor den nächsten Zug springen?

  14. Herr Ihle geilt sich wahrscheinlich gerade daran auf, dass er hier einmal im Leben für 5 Minuten die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm ansonsten in seinem Leben verwehrt blieb.

    Ein arroganter, von Neid und Hass zerfressener, talentloser Außenseiter, der sich normalerweise mit dem verfassen von bedeutungslosen Blogeinträgen über Wasser hält, die Musik thematisieren, welche für 99,99% der Bevölkerung nicht von Interesse ist.

    Die Situation, beim exklusiven ersten Bühnenauftritt der derzeit bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlerin, nach fast 1 1/2 Jahren Pause live miterleben zu dürfen, hat Herrn Ihle offenbar völlig überfordert. So war es ihm dann auch nicht möglich, sich an den tollen Songs einer einzigartigen Künstlerin, ihrer charmanten Art und ihrer Schönheit erfreuen zu können. Stattdessen kramte er tief in seiner großen Sammlung von Vorurteilen und tat das einzige, wozu er im Stande ist: Andere Menschen grundlos schlecht zu machen und völlig fremd von jeder Realität, Lügen zu Verbreiten. Was für ein armseliger Versager.

  15. lena ist okay. aber so militante fans sind unsympathisch.

  16. Ihle, alte Kackstelze, ich bin 50, habe ein immer noch sehr offenes Ohr für alle Musikrichtungen und finde Lena auch ganz gut. Das nächste Mal können wir uns ja mal ganz in Ruhe draussen über sabbernde alte Männer und elitär denkende, nicht mehr ganz junge Indiewichser unterhalten, wie wär’s?

  17. „…wie sie versucht, ihre Karriere wieder in Schwung zu bekommen. Die Aussichten?
    Mager.“
    Die Single Stardust im Moment auf Platz 2 der Charts. Sehr mager, das.

  18. Im Tivoli sind vor Lena Meyer-Landrut noch Amanda Mair und Lukas Graham aufgetreten. Schade, dass der Autor zu diesen beiden nichts geschrieben hat, Sie hätten es verdient.
    Zu Lena Meyer Landrut: Sie begann mit einem Paukenschlag, einer energiegeladenen jazzig-rockigenVersion von „Taken By A Stranger“. Die freien Improvisationen, die sie dort zeigte, hatte nun gar nichts mehr mit mainstreamigem POP zu tun. Glücklicher Weise kann man diesen Auftritt immer noch auf der Tube sehen. Das war ganz ganz großes Kino und passte 100% auf das RF. Im weiteren Programm folgten dann auch Songs, die mir ein wenig zu mainstreamig waren. Aber die freche Rockröhre mit der jazzig angehauchten Power-Stimme blitzte immer wieder durch. So z.B. bei ASAP. Einfach nur geil!! Ich hoffe, dass sie davon in Zukunft noch mehr zeigt. Das war neu und beeindruckend. Die Frau kann was, ohne Zweifel.

    Michael, auch schon über 60, seit Jahren geifernder Besucher des RF.

  19. Es ist ja eine altbekannte Tatsache, dass Texte oft mehr über den Autor aussagen als über ihren eigentlichen Gegenstand. Um so mehr, je unreflektierter der Verfasser agiert.
    Der vorliegende Text ist dafür (zumindest in seinem Bezug auf Lena) ein schönes Beispiel. Fällt doch der Vorwurf, „sich einen Dreck um Musik [zu] scheren“ ganz offensichtlich auf den Autor dieser Schmähkritik zurück. Seine Kritik an der musikalischen Darbietung ist nicht nur kontrafaktisch (Youtube-Videos des Konzerts bezeugen das glatte Gegenteil des Gesagten), sie scheint in ihrem geifernden Ton auch vielmehr durch eine starke Abneigung gegen die Person der Sängerin geprägt. Wer hier dem „Schreckensbild des geifernden älteren Mannes“ entspricht, liegt wohl auf der Hand.
    Doch die Selbstauskunft des Autors endet hier nicht. Er teilt uns freundlicherweise auch noch mit, woher denn seine Abneigung gegen Lena rührt. Der Behauptung ihrer „Überheblichkeit“ scheitert zwar ebenfalls gnadenlos an der Realität, offenbart jedoch genau jene Komplexbehaftung, die unbegründeten Vorwürfen von „Arroganz“ in aller Regel zugrundeliegen.

  20. Kleine Nachbemerkung: Die dapd hat verdientermaßen den Löffel abgegeben und ist zahlungsunfähig. Nach diesem niederträchtigen Beitrag von C. Ihle wünsche ich euch von Herzen das gleiche.

  21. Solche Schmierfinken wie Ihr gehören verklagt!!! Das ist die mit abstand größte Scheisse die ich je gelesen habe. War das ne Bewerbung für die BLÖD ??? Unterste Schublade was Ihr da abladet!!!

  22. Da ich auch an dem Tag in diverse Locations reingehört habe, las ich den Artikel und muss leider mal nen bösen Kommentar absetzen.Warum schreibt der Author am ausführlichsten über Lena, die er überhaupt nicht abkann? Hab zwar nicht alles im Tivoli gesehen, aber schlecht war sie wirklich nicht. War zwar etwas zu mainstream, aber doch kein Muzak-Brei. Mir hat ihre Show gut gefallen, das gemischte! Publikum ist gut mitgegangen und so fehl am Platze war sie wirklich nicht.
    Da stören mich die Pöbeleien von Ihle mehr, manchmal wäre Maul halten einfach besser.

  23. „Schlimmer noch, dass einige doch dem Schreckensbild des geifernden älteren Mannes entsprechen, der sich nun wahrlich aus den falschen Gründen ein Konzert ansieht. Kein netter Anblick, das.“
    Geht’s noch? Soviel zur Seriösität der TAZ, zumindest des Autors.
    (Es soll Leute geben, die schon aus geringerem Anlass einen Anwalt konsultiert haben)
    Ich war vor Ort (der Autor auch?), saß im Rang und hatte einen guten Überblick. Neben mir hatte eine Gruppe junger Männer im Alter um die 20 Jahre Platz genommen. Desweiteren saßen in meiner Nähe etliche junge Frauen ähnlichen Alters. Das Publikum war insgesamt bunt gemischt. Die Altersspanne erstreckte sich vom Teenie- bis zum Rentenalter.
    Zum Konzert: Der Auftritt nach fast 1,5-jähriger Abstinenz von der Bühne im schwierigen Umfeld eines Newcomerfestivals war ein Wagnis. Lena war spürbar nervös, was nicht verwundern kann. Texthänger müssen sicher nichr sein aber unter dem Strich war es ein solides Konzert. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die nötige Souveränität muss sich noch erarbeiten. Aber Übung macht den Meister. Ihre von USFO bekannte Leichtigkeit war erfreulicherweise wieder spürbar.
    Wo der Autor erkannt haben will, dass Lena unsymphatisch rüber kam, will sich mir nicht erschließen. Vielleicht war da der Wunsch der Vater des Gedankens.

    Zu Lenas Karriereaussichten: Lenas neues Album finde ich ganz hervorragend. Der geneigte Leser kann sich Hörproben z.B. bei Facebook anhören und sich ein eigenes Urteil bilden. Dass Lena am neuen Album maßgeblich mitgearbeitet hat, macht sie in meinen Augen zu einer Künstlerin, die allen Respekt verdient.
    Übrigens wird die Single Stardust auf Platz 2 in die Charts einsteigen, laut Media Control denkbar knapp hinter der 1. Ich denke, das ist schon mal mehr als ein Achtungserfolg.
    Der Autor hat hiermit seine Inkompetenz eindrucksvoll bewiesen. Mal sehen, wie es mit seiner weiteren Karriere bestellt ist.

  24. Darüber, was nun Kultur ist und was nicht, gehen die Meinungen ja weit auseinander, ein bißchen fühle ich mich hier aber angesprochen und wenn der gesamte Tenor des letzen Absatzen nicht so lächerlich wäre, könnte ich mich sogar angegriffen fühlen (tu ich aber nicht wirklich). Ja, ich bin ein älterer (62 Jahre) Vertreter des männlichen Geschlechts und habe mich nicht zum Lena -Auftritt verirrt, sondern bin mit vollem Vorsatz dorthingegangen. Natürlich habe ich null Ahnung von Musik. Deswegen war ich auch in diesem Jahr (zum 3. Mal in Folge) auf der Zappanale (da schert man sich zum Glück einen Dreck um das oft höhere Alter der Besucher, und falls der Autor nicht weiß, was die Zappanale ist, findet man im Internet). Könnte sogar sein, dass ich bei der nächsten Zappanale auf der Bühne sein werde, wir proben da gerade son bißchen was (youtube – ukuleleovernite). Sollte ich mir nun doch ernsthaft überlegen und lieber mal nach einem Platz im Altersheim Ausschau halten, und meine Musik – Instrumente auch nicht länger quälen, ich alter Sack. lol

  25. Dass taz im Popbereich schon immer für nichts anderes stand als Ressentiment, Inkompetenz und substanzlosen Dünkel, ist weder neu noch bemerkenswert. Wer diesen in jeder Hinsicht satisfaktionsunfähigen Dünnpfiff auch noch kommentiert und sich gar noch darüber offen echauffiert, ist selbst schuld und kann nicht mit Mitleid rechnen.

  26. So, so, die Songs seien belangloses Düdeldü. Da beweist allein http://www.lena-meyer-landrut.de/musik/ das Gegenteil. Einen ähnlich dummen, von Vorurteilen und Snobismus getragenen Bericht liest man selten. Witzig, dass der angeblich so minderwertigen Lena dennoch 40% des Berichts, samt Foto, gewidmet werden. *facepalm* Mann, Mann, Ihle, das war nix.

  27. LOL, ihr Kritiker hätte sich vielleicht mal den Oropax vor Lena aus den Ohren pulen sollen, oder den Stock aus dem Arsch. Anscheinend war ich auf einem anderen Konzert und die Youtube aufnahmen strafen den Schmierfink Lügen.

    Nun gut, letztes Jahr musste als Beleidigung der ‚Kindergeburtstag‘ herhalten. Dieses Jahr wird sich muckiert das Lena volljährige Fans hat. Ich war jedenfalls mit einer Fangruppe dort in der alle alterstufen von 14 bis 60 vorhanden waren.
    Die unverhohlene Beleidigung des Authors an das anwesende Publikum spricht leider Bände. Schämen sollte sich der Schmierant!
    Das geht eindeutig zu weit

    Und was das mit Musik zu tun hat erschliesst sich mir nicht. Ist es doch ihr Schmierant der sich im Ton vergreift und dem es anscheinedn nicht um Musik geht.

    *KOTZ*

  28. Ekelhaft wie man über Fans im Falle von Lena und sie selber schreiben kann. Schließt euch doch im Keller mit eurer Musik ein.