vonSigrid Deitelhoff 13.04.2018

Prinzenbad-Blog

Freibad-Wetter, gefühlte Wassertemperatur, Gespräche und Gedanken unter der Dusche – der Blog über Deutschlands berühmteste Badeanstalt.

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Ihr habt es wahrscheinlich alle schon gelesen oder gehört: Die Berliner Bäderbetriebe haben eine neue Tarifstruktur eingeführt. Die soll uns nicht mehr verwirren, sondern endlich mal für Klarheit und Transparenz sorgen.

Zuerst die wichtigsten Infos für uns PrinzenbadlerInnen:

Es wird wieder Mehrfachkarten für die Sommerbäder (die sogenannten Sommermehrfachkarten) geben. 20 Eintritte (gültig für alle teilnehmenden Freibäder) kosten im Vorverkauf (bis Ende April) 60 Euro, ab dem 1. Mai dann 70 Euro. Sie ist übertragbar und mehrere Personen können gleichzeitig ins Bad.

Die Sommer-Mehrfachkarte gilt in den folgenden Bädern: Strandbad Wannsee, Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad), Sommerbad Wilmersdorf, Sommerbad Olympiastadion, Sommerbad Neukölln, Sommerbad Am Insulaner, Sommerbad Pankow, Sommerbad Humboldthain, Sommerbad Mariendorf (Rixdorfer Str.), Sommerbad Wuhlheide, Sommerbad Staaken-West, Kindersommerbad Monbijou,
Kombibad Mariendorf, Kombibad Spandau-Süd, Kombibad Seestraße, Kombibad Gropiusstadt.

Auch die heißgeliebte Saisonkarte speziell für das Prinzenbad (und nur hier gültig) ist wieder wie in den letzten Jahren zum Preis von 248 Euro zu haben.

Darüberhinaus gibt es noch die folgenden Tarife:

Haupttarif:  5,50 Euro (erm. 3,50 Euro), die Sammelkarten 10+1 für 55 Euro (erm. 35 Euro), die Sammelkarten 20+3 für 110 Euro (erm. 70 Euro). Diese Mehrfachkarten gelten jetzt in allen Bädern (Standard- , Freizeit- und Freibäder).

Abendtarif: Montags bis Freitags (ausser Feiertags), bei Nutzung ab 17.30 Uhr für 3,50 Euro. Zu diesem Tarif gibt es auch eine Mehrfachkarte mit zehn Eintritten zu 35 Euro.

Badespaß-Karten, die günstiger sind als die bisherigen Familienkarten: Ganztägig gültig für 3 Personen, davon mind. 1 Erwachsener und 1 Kind für 9 Euro (jedes weitere Kind ab 5 Jahren (max.2) für 1,25 Euro.

Sondertarif Ehrenamtskarte für 3,50 Euro (die gilt auch in den Hallenbädern, nicht aber in den freizeitorientierten Bädern).

Die BBB-Jahreskarte heißt nun Bäder-Card und kostet bei Einmalzahlung 495 Euro (ist also günstiger als bisher), ermäßigt 275 Euro. Sie beinhaltet aber auch keine „Goodies“ mehr wie Saunabesuche oder ähnliches. Diese wurden laut Bäderbetriebe nicht ausreichend genutzt. Die monatliche Zahlung für die Bäder-Card kostet 44,90 Euro (ermäßigt 26,50 Euro).

Den Morgentarif scheint es für das Prinzenbad nicht mehr zu geben. Er taucht auf der Website der Bäderbetriebe nur bei den Hallenbädern auf.  Ob es tatsächlich so ist, werden wir herausfinden!

Alle anderen Tarife für die Hallenbäder, die freizeitorientierten Bäder und die Sauna verwirren mich weiterhin. Das mag aber auch durchaus an mir liegen, da ich im Winter wenig in den Hallenbädern unterwegs bin und mich deshalb  nicht wirklich mit diesen Eintrittspreisen auskenne. Hinzu kommt ein etwas anderes Tarifsystem in diesem Jahr, dass nun in den freizeitorientierten Hallenbädern einen unterschiedlichen Zeittarif (90 Minuten, 180 Minuten und eine Tageskarte) vorsieht. Die Eintrittspreise hierfür sind auch auf der  Website der Berliner Bäderbetriebe einsehbar.

…und noch eine Neuigkeit: Die Berliner Bäderbetriebe bieten nun eine Bäder-App an. Sie ist kostenlos in den gängigen Stores für Apple und Android verfügbar und soll laufend weiter entwickelt werden. Über die App können sämtliche Öffnungszeiten der Schwimmbäder eingesehen werden. Sie informiert auch über Eintrittspreise, Sonderaktionen und auch über kurzfristige Schließungen. Darüberhinaus bietet sie eine Karte an, auf der alle geöffneten und geschlossenen Bäder angezeigt werden. App-NutzerInnen können sich auch bevorzugte Bäder als Favoriten ablegen, um sie am Kopf der Liste anzusehen. Das finde ich praktisch. Und natürlich findet sich das Prinzenbad ganz oben auf meiner Liste!

Fotos: ©Sigrid Deitelhoff
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https://blogs.taz.de/prinzenbad/2018/04/13/wie-teuer-ist-der-badespass/

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