19.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Da saß er am Rand des Sportbeckens und las aus seinen Romanen “Schwimmen” und “Von Wasser und anderen Welten”. Die Berliner Bäderbetriebe hatten John von Düffel zu einem “Talk am Pool” eingeladen. Noch kurz vor der Lesung am Mittwoch Abend wurde wegen des ständig wechselnden Wetters überlegt, ob der “Talk am Pool” in die Umkleideräume verlegt werden müsste. Die Premiere “Lesung mit Megaphon” war dann diesem Umstand geschuldet. Zum Glück blieb uns das Wetter im Laufe des Abends gewogen. Vor der Lesung gab es Musik und nachher ein hervorragendes Büffet in der Prinzenbad-Cafeteria.

John von Düffel ist nicht nur ehemaliger Langstreckenschwimmer und Theaterfachmann, zur Zeit Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin, sondern auch der literarische Fachmann für die Themen “Wasser und Schwimmen”.
In seinen Romanen und im “Talk” mit Norbert Thomma vom Tagesspiegel – erzählt er u.a. von seinem USA-Aufenthalt, der meditativen Einsamkeit… weiter lesen
07.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Wunderbar. Ja, Ja, Ja! Er kommt zu einer Lesung ins Prinzenbad. Ich oute mich an dieser Stelle als ein großer – nein, als ein ganz großer John-von-Düffel-Fan.

Am 18. August 2010 gibt es einen “Talk am Pool” mit ihm im Prinzenbad. John von Düffel, ehemaliger Langstreckenschwimmer, ist nicht nur Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, sondern auch Autor wunderbarer Bücher wie z.B. “Vom Wasser”, “Wasser und andere Welten”, “Schwimmen. Kleine Philosophie der Passionen”. Darüberhinaus ist er Herausgeber der Kulturgeschichte des Schwimmens mit dem schönen Buchtitel “Ich nehme dich auf meinen Rücken, vermähle dich dem Ozean”.
Im Prinzenbad wird John von Düffel am Rand des “Bergsees” (Sportbecken) um 20 Uhr aus seinem Buch “Vom Wasser” lesen. Vorher gibt es Musik und nach seiner Lesung… weiter lesen
02.08.2010 von Sigrid Deitelhoff
Ein taz-Betriebsausflug mit Antonia und Almuth am letzten Wochenende zum Strandbad Weissensee ließ mich Prinzenbadlerin mal in einen ganz anderen Mikrokosmos eintauchen. Übrigens ist der Weissensee mit 10 Metern der tiefste See in Berlin, erklärte uns Almuth, die diese Information zuvor bei Wikipedia über ihr neues Super-Handy recherchiert hatte.
Das Wasser des Sees war grün, warm, sehr weich und eignete sich hervorragend zum Schwimmen. Das Schwanenpaar mit ihrem Nachwuchs (sieben Jungtiere) ließ uns in Ruhe.
Ein privater Betreiber hat von den Berliner Bäderbetrieben das Strandbad gepachtet. Ab 19 Uhr ist der Eintritt frei. Dann gibt es allerdings auch keinen Bademeister mehr, der aufpaßt. Das Strandbad wird im Internet als “halb-hip” bezeichnet. Der vorwiegend familiäre Liegebereich ist überschaubar und es gibt eine Minibühne für Film-Vorführungen. Das Strandbad weist überhaupt so einige Kunst- und Kulturprojekte auf. Theateraufführungen, Kunstinstallationen und am Eingang gibt es Schautafeln zur Geschichte des Bades.… weiter lesen
18.07.2010 von Sigrid Deitelhoff
Jetzt haben wir PrinzenbadlerInnen wieder den Durchblick. Letzte Woche gab es so eine Art Speed-Dating im Sportbecken. Die Farbe des Wassers war öfters morgens schon kurz nach 7 Uhr dermaßen trüb und undurchsichtig, daß wir die entgegenkommenden SchwimmerInnen immer erst im aller letzten Augenblick sahen. Die Kollisionen waren so natürlich vorprogrammiert. Den Grund für die Eintrübung kennen wir ja inzwischen. So viel ist klar, es lag nicht an dem speziellen Einfallwinkel der morgendlichen Sonnenstrahlen. Und auch nicht daran, daß wir unsere Schwimmbrillengläser mal wieder hätten reinigen müssen. Von der Wasseraufbereitungsanlage soll jetzt hier nicht die Rede sein.
Algen waren auch nicht der Grund. Mal davon abgesehen, daß in Schwimmbecken keine wachsen (das vermute ich zumindest mal), sollen diese auch erst ab Ende Juli/Anfang August die Badeseen und Strandbäder trüben.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales hat übrigens 38 Badestellen in Berlin getestet und 33 davon eine super… weiter lesen
29.07.2008 von Sigrid Deitelhoff
Der Ansturm auf das Prinzenbad an Hundstagen, verdeutlicht mir mal wieder die eigentliche Bedeutung des Wortes “Mehrzweckbecken”.
Also ein Becken für mehrere Zwecke: z.B. zum Joggen, zum Spielen, zum Flirten, zum Springen, zum Motzen, zum Rempeln. Leider wird das Schwimmen im Mehrzweckbecken momentan zur Nebensache.
Für die PrinzenbadlerInnen, die sich an solchen Tagen Abkühlung in den Seen versprechen – hier die Informationen zur Qualität der Badegewässer in Berlin und Brandenburg.
Berlin: http://www.berlin.de/badegewaesser/detail/
Brandenburg: http://www.mluv.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.223803.de