Archive for Juli, 2008
Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
Da schieben Kohl und Mitterrand die Minol-Milliarden hin und her, und ein ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz dient als Helfershelfer. Der »Geschäftsmann« und Lobbyist Dieter Holzer, Freund des Ex-Ministerpräsidenten Stoiber, verdient mit diesem »Geschäft« 30 Millionen Euro, kommt mit einem Trinkgeld von 250.000 Euro davon sowie einer Freiheitsstrafe von neun Monaten mit Bewährung. So wurde es eben in Augsburg ausgeurteilt.
Da bleibt doch nur noch »Molli rein!« oder das reine Lachen. Wer an dieser Realsaire interessiert ist, findet sie hier: Kriminaltango (1) und Kriminaltango (2).
(BK / JS)
Der Bär flattert heute nicht.
Lucas Cranach der Ältere, Der Honigdieb Amor beschwert sich bei Venus über die Bienen
Die Geschichte beginnt Anfang der 90er Jahre, als in Frankreich außergewöhnlich viele Honigbienen starben, nachdem sie Pollen und Nektar auf Sonnenblumen- und Maisfeldern gesammelt hatten. Die im Stock arbeitenden Bienen starben an Milben und Krankheitserregern, die nie zuvor eine so große Sterblichkeit hervorgerufen hatten, und die Flugbienen verschwanden spurlos oder zeigten die typischen Symptome einer Pestizid-Vergiftung, indem sie zitternd vor dem Eingang des Stocks saßen. Die französischen Imker fragten die Bauern und erfuhren, daß … weiter lesen
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
Auf der Ostterrasse haben wir beim Frühstücken die Morgensonne, und immer besuchten Bienen und Schmetterlinge unsere Blumen. In diesem Jahr haben wir noch keine Biene gesehen, statt dessen fliegen jetzt Hummeln und Wespen.
Warum das so ist, wissen wir, seit wir Katinka Schrödes Artikel über die Lanzeitfolgen des Pestizids Clothianidin gelesen haben. Ihren Text ›Die Blüten des Bösen‹ stellen wir morgen in unser Blog.
Der Chemiekonzern Bayer darf diese für die Bienen tödliche Chemikalie weiter produzieren und vertreiben. Mehr darüber: ›Bienenkiller zurück auf dem Acker‹ von Sonja Fehr.
Obstbauern und andere Landwirte setzen inzwischen auf die Hummel, sie ist robuster, lebt aber nur ein Jahr. Mehr darüber: ›Bienen mögen es warm‹ von Bernhard Berger
Eines Tages, die Löwenmäulchen hatten gerade erste Blüten gebildet, Jörg und ich lasen Zeitung, hörte ich ein lautes Brummen, es klang ärgerlich. Da beobachtete ich eine Hummel, die … weiter lesen
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
Im Jahr 1970 berichtete mir Otto Jägersberg, der damals manchmal als Scout für die Olympia Press tätig war, von einem Pornoalbum aus bürgerlichem Schweizer Nachlaß. Es handelte sich um Fotos aus der Zeit der Jahrhundertwende, und wer annimmt, man habe damals ›sauberer‹ gelebt, der irrt.
Ich bat den Autor, die Fotos auf Verlagskosten zu kaufen, wir veröffentlichten sie mit einem Vorwort von Göran Göransson – ein Pseudonym, das Otto Jägersberg gewählt hatte und später selbst lüftete. Das Schweizer Album – nur etwa die Hälfte ist eidgenössischer Provenienz – erschien 1971 unter dem Titel ›Oldtimer‹. Diese Bilder bringen wir jetzt in unserer Serie ›Making of Pornography‹. … weiter lesen
Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
Die nächste Einquartierung war Familie Gerwens: Frau und Mann, zwei Töchter und eine Großmutter. Wegen der zwei Mädchen mußte ich aus meinem Kinderzimmer raus, sie waren so zwischen fünf und sieben Jahre alt. Die Eltern mit der Großmutter wohnten jetzt im Schlafzimmer und ich mit meiner Mutter und zuweilen Heiner Vanscheidt im Wohnzimmer. Unsere Möbel waren umgestellt, das Doppelbett stand … weiter lesen
Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
Das konnte ja interessant werden! Auf der Eingangsmauer zu den Neuen Kammern im Park Sanssouci begrüßte uns eine halbwilde Füchsin.
Wir fotografierten Frau Ermelyn, eine andere Besucherin tat es uns nach. Später stellte sich heraus, daß es Martina Winkel war, eine Studienfreundin von Josef Michael Ruhl, der uns eingeladen hatte. … weiter lesen
Der Bär flattert in östlicher Richtung. Wer sich demnächst im Freizeitpark der Bavaria Filmstadt ergeht, wird von der Kulisse von ›Das Boot‹ direkt in den Zellengang von Stammheim gelangen, mit der Zelle, in der sich Gudrun Ensslin erhängt hat. Toilettenschüssel, Waschbecken und Seifenhalter stammen aus der Asservatenkammer. Wieviel hat Bernd Eichinger wohl dafür bezahlt?
(BK / JS)
Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.
Wir waren gestern Fisch essen in einem türkischen Restaurant im S-Bahn-Viadukt Bellevue.
Barbaras Teller … weiter lesen




