Archive for Dezember, 2008

31.12.2008 von Schröder & Kalender
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Von langen dunklen Winternächten

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Wir wünschen allen unseren Bloglesern ein gutes neues Jahr.
Und lauft bitte nicht nackt im Schnee herum!

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Während alledem berichtete die Presse über einen Sadisten, der mit Gummischleuder und kleinen Nägeln im Zoo nach Affen geschossen hatte. Oder sie schrieb übers Piblokto-Irresein. Das Piblokto war zuerst bei den Eskimos beobachtet worden, der typische Irrsinn der langen dunklen Winternacht. Freilich las ich das nur in den Zeitungen, die durch die Straßen wehten und es suggestiv über die ganze Erde ausstreuten. Männer und Frauen wurden von einer unbezähmbaren Raserei befallen, sie wurden gewalttätig und stellten grausige Dinge an, aber selten verletzten sie sich oder andere. Nach dem Anfall erinnerten sie sich an nichts. Piblokto trat gewöhnlich im tiefsten Winter auf. Er war etwas Ähnliches wieder Grönlandkoller. Symptomatisch war der Trieb, sich oder anderen die Kleider vom Leib zu reißen und nackt … weiter lesen

28.12.2008 von Schröder & Kalender
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Im heißen Schatten des Islam

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Die Abenteuerin Isabelle Eberhardt ist eine der großen Außenseiterinnen der Literatur. Schon als Kind weigerte sie sich Mädchenkleider zu tragen, lernte Arabisch und durchstreifte später in Männerkleidern den Maghreb und die Sahara. Sie trat zum Islam über, lebte promiskuitiv bei den nordafrikanischen Beduinen und heiratete dann einen algerischen Leutnant der französischen Kolonialtruppen.

Über ihre Reisen schrieb sie Romane, Erzählungen, Reiseberichte und führte Tagebuch. Nach einem Wolkenbruch, der Isabelle Eberhardt in der Wüste überraschte, ertrank sie in den Fluten, die ihre Lehmhütte mitgerissen hatten.

H. C. Buch schreibt über die ›Sandmeere‹ in seinem Vorwort zu ›Sandmeere‹: »Isabelle Eberhardt verwirklichte für sich die alte Forderung der russischen Narodniki: nicht über das Volk zu reden, sondern mit dem Volk. Dabei bleibt sie stets sich selber treu, ohne sich kompromißlerisch den herrschenden Vorurteilen anzupassen: »das Volk« ist für sie nicht die dumpfe Masse der biederen Bürger, sondern die von jenen methodisch diffamierten und kriminalisierten Randgruppen der Kolonialgesellschaft, Parias wie sie selbst: Sträflinge und Prostituierte, Legionäre und Spahis, Nomaden und Negersklaven. An der Stelle der Hoffnung auf revolutionäre Veränderung aber tritt bei Isabelle die fatalistische Hinnahme des Schicksals, wie sie der Koran lehrt, ein Skeptizismus, der um die Vergeblichkeit aller menschlichen Bemühungen weiß: soziales Mitleid mit den Opfern der Gesellschaft steht so unverbunden neben stoischem Gleichmut angesichts des kolonialen Elends, der als elitär oder gar rassistisch … weiter lesen

26.12.2008 von Schröder & Kalender
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Weihnachten in Athen

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.

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Der Künstler Mike Hentz schickte uns diesen Weihnachtsgruß:

(MH / BK / JS)

25.12.2008 von Schröder & Kalender
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Die Widener Library und das Necronomicon

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert munter in nordöstlicher Richtung

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Foto: harvard libraries

Das ›Necronomicon‹ gibt es nicht wirklich, denn es ist ein Zauberbuch, erfunden von H. P. Lovecraft, dem Doyen der Fantasyliteratur. In seiner ›History of the Necronomicon‹ berichtet er über die Herkunft dieser dämonischen Kosmologie und erwähnt zahlreiche Übersetzungen in alle Weltsprachen. Viele Zauberlehrlinge haben den kryptischen Text bearbeitet und zitiert, vor allem aber wird immer noch nach dem Original gesucht, das laut Lovecraft in den endlosen Regalen der Widener Library versteckt ist, dem Hauptgebäude der Harvard-Bibliothek. Sie wurde nach Harry Elkins Widener benannt,  ein Harvard-Absolvent und Bibliophiler, der beim Untergang der Titanic ums Leben kam.

Einem Adepten des Okkulten wie Lovecraft muß die Widener Bibliothek wie ein Zauberschloß der Literatur vorgekommen sein. Auf zehn Ebenen sind sechzigtausend Regale von insgesamt hundert Kilometer Länge untergebracht, die vier Komma sechs Millionen Bände aufnehmen können. Diese Regale sind als  schmiedeeisernes Gerüst konstruiert und tragen das Gewicht des Gebäudes. … weiter lesen

24.12.2008 von Schröder & Kalender
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Weihnachtsbeleuchtung (11)

von Schröder & Kalender

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Es ist neblig, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.

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Weihnachtsmarkt in Lutherstadt Wittenberg
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Der Knabe aus gutem Hause spielte ›O Tannenbaum‹ und die anderen Ohrwürmer, … weiter lesen

23.12.2008 von Schröder & Kalender
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Weihnachtsbeleuchtung (10)

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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Für fußkranke Weihnachtsmänner

(BK / JS)

22.12.2008 von Schröder & Kalender
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Das ideale Weihnachtsgeschenk

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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Wer wüßte nicht gern, was sich die Leute in fünfzehn Meter Entfernung zu erzählen haben? Zum Beispiel daß ein Richtmikrophon nur 14,99 kostet, statt 19,99. Zugreifen!

(BK / JS)

21.12.2008 von Schröder & Kalender
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Die Lehren des Don Juan

von Schröder & Kalender

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Es ist neblig, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Die New York Times schrieb: »Dieses Buch ist eines der originellsten und sensibelsten Werke der Anthropologie und Ethnographie, das je geschrieben wurde. Man liest sonst wenig über Sozialanthropologen, die in Zauberer verwandelt werden, und das ist genau das Thema der ›Anderen Realität‹.«

Über einen Zeitraum von fünf Jahren erstrecken sich die ›mystischen Erlebnisse‹ von Carlos Castaneda, die er in diesem Buch zusammenfaßt. Der erste Teil besteht aus Gesprächsprotokollen des Lehrers Don Juan (einem Yaqui-Indianer) und Castanedas Erlebnissen in der ›Anderen Realität‹, die er durch Riten und Drogen erfahren hat.

Castanedas Einstieg in die außerordentliche Realität ist so intensiv, daß er Mescalito, dem Geist des Meskalins, begegnet. … weiter lesen

20.12.2008 von Schröder & Kalender
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Gabentisch

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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Eigentlich kann uns doch nichts passieren! … weiter lesen

19.12.2008 von Schröder & Kalender
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Im Schaufenster

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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In Berlins interessantester Buchhandlung pro qm sind die fünf Kassetten der Jubiläumsausgabe von ›Schröder erzählt‹ zu besichtigen, die der Martin Schmitz Verlag vertreibt.


Foto: Nina Franz

(NF / BK / JS)